Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung in El Salvador seit 1980 (Antwort zu Drs. 21/3523)
Text
Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung in El Salvador seit 1980 (Antwort zu Drs. 21/3523)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/3896
21. Wahlperiode 28.01.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Achim Köhler, Reinhard Mixl,
Heinrich Koch, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/3523 –
Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung in El Salvador seit 1980
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Der Bundeshaushalt sieht jährlich erhebliche Mittel für politische Stiftungen
vor, die im Ausland tätig sind. Die Friedrich-Ebert-Stiftung (die parteinahe
Stiftung der SPD) engagiert sich in El Salvador in Bereichen wie Demokratie-
und Menschenrechtsförderung. Solche Aktivitäten können als Einmischung in
innere Angelegenheiten wahrgenommen werden und werfen bei den
Fragestellern Fragen zur Transparenz und Zweckmäßigkeit der Finanzierung durch
das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) sowie das Auswärtige Amt (AA) auf. Angesichts der hohen Summen
ist auch die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel – insbesondere
hinsichtlich möglicher Veruntreuung von Steuergeldern – von öffentlichem Interesse.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Den deutschen politischen Stiftungen kommt in der internationalen Arbeit die
Aufgabe zu, durch vielfältige Kontakte und Partnerschaften in alle Bereiche der
Zivilgesellschaft, zu gesellschaftlichen und politischen Gruppen,
Funktionsträgern und Multiplikatoren auf breiter Basis das Verständnis für demokratische,
rechtsstaatliche, politische, wirtschaftliche, soziale, soziokulturelle sowie
entwicklungs- und umweltpolitische Entwicklungen zu verbessern, Vorurteile
abzubauen, den friedlichen internationalen Interessenausgleich und die
Völkerverständigung zu fördern.
Die politischen Stiftungen agieren in ihrer internationalen Arbeit rechtlich
unabhängig von der Bundesregierung und handeln nicht im Auftrag der
Bundesregierung, sondern mit ihrer Zustimmung und finanziellen Unterstützung im
Rahmen der jeweils geltenden Förderrichtlinien des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bzw. des
Auswärtigen Amts (AA). Sie wählen ihre Projekte eigenverantwortlich aus. Die
eigenverantwortliche Durchführung vollzieht sich im Rahmen ihres jeweiligen
Status im Gastland und den dort geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Die
Prüfung der außenpolitischen Unbedenklichkeit der Anträge auf Zuwendungen
erfolgt durch das AA. Die Stiftungen legen über die Verwendung der Zuwen-
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung vom 27. Januar 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
dungen Rechenschaft über die fristgemäße Vorlage von Nachweisen sowie über
Wirkungskontrollen ab.
1. Hat die Bundesregierung Projekte finanziert oder mitfinanziert die die
Friedrich-Ebert-Stiftung in El Salvador seit 1980 durchgeführt hat, wenn
ja, welche, und welche Informationen liegen der Bundesregierung hierzu
ggf. vor, einschließlich thematischer Schwerpunkte, Partnerorganisationen
und erreichter Ziele (bitte nach Jahr, Projektname, Partnerorganisationen,
Zielvorgabe und erreichten Zielen auflisten)?
2. Welche Summen an Fördermitteln haben das BMZ, das Bundeskanzleramt
und das AA sowie die Deutsche Botschaft vor Ort seit 1980 ggf. an die
Friedrich-Ebert-Stiftung für Aktivitäten in El Salvador bewilligt und
ausgezahlt (bitte nach Jahren und Projekten aufschlüsseln)?
Die Fragen 1 und 2 werden zusammen beantwortet.
Es wird auf Anlage 1* verwiesen. Die Projekte sind im Regelfall nicht auf eine
jährliche, sondern auf eine mehrjährige Laufzeit ausgerichtet. Die angegebenen
auf El Salvador entfallenden Ausgaben der Projekte beziehen sich jeweils auf
den gesamten Projektzeitraum.
Die Bundesregierung konzentriert sich dabei auf die nach Aktenlage
verfügbaren und aufbereiteten Daten im Zeitraum von 2010 bis 2025. Die erbetenen
Daten liegen für den verbleibenden Zeitraum bis zum Jahr 1980 nicht vor.
Aufgrund der laut Registraturrichtlinie maßgebenden Aufbewahrungspflicht sind
Akten bereits an die Archive abgegeben und ein wesentlicher Teil bereits
vernichtet worden. Die noch nicht vernichteten Akten ermöglichen keine
Zuordnung der erbetenen Daten zu El Salvador. Die Aussicht auf eine erfolgreiche
Rekonstruktion dieser Daten ist zweifelhaft und mit unzumutbar hohem
Zeitaufwand verbunden (händische Recherche mit Dienstreise zu den Archiven,
ggfs. Auswertung umfangreicher Akten soweit noch verfügbar). Dies würde die
Aufgabenerfüllung im zuständigen Referat mehrere Wochen zum Erliegen
bringen. Zeithistorische Aufarbeitungen sind nicht Bestandteil der
parlamentarischen Kontrollfunktion des Bundestages. Das Bundesverfassungsgericht hat in
ständiger Rechtsprechung bestätigt, dass das parlamentarische
Informationsrecht unter dem Vorbehalt der Zumutbarkeit steht (vgl. u. a. BVerfGE 124, 161,
197).
3. Hat die Bundesregierung über die Friedrich-Ebert-Stiftung die Partei
FMLN (Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional) direkt oder
indirekt finanziert oder unterstützt, wenn ja, in welchem Umfang, und zu
welchem Zweck?
Die Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional (FMLN) ist eine
Partnerorganisation der Friedrich-Ebert-Stiftung. Finanzielle Mittel werden
grundsätzlich nur maßnahmenspezifisch im Rahmen von Veranstaltungen oder
anderen Aktivitäten (etwa Publikationen) verwendet, die die Friedrich-Ebert-
Stiftung in Eigenregie oder in Partnerschaft mit anderen Organisationen
durchführt. Direkte Zahlungen an Parteien oder Politiker wurden und werden nicht
vorgenommen. Ebenso erfolgt keine Förderung institutioneller Strukturen. Die
Partnerschaft ist nach Angabe der Friedrich-Ebert-Stiftung in dem Sinne zu
verstehen, dass sich Beratungs- und Fortbildungsangebote auch an Mitglieder
der FMLN richten.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/3896 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
4. Liegen dem BMZ oder dem Auswärtigen Amt Erkenntnisse über mögliche
Veruntreuung oder zweckentfremdete Verwendung von Fördermitteln
durch die Friedrich-Ebert-Stiftung in El Salvador vor, und welche
Konsequenzen wurden daraus ggf. gezogen?
Nein.
5. Hat die Bundesregierung eine Auffassung dazu, welche konkreten
Auswirkungen Projekte der Friedrich-Ebert-Stiftung seit 1980 auf die innere
Sicherheit El Salvadors, insbesondere im Hinblick auf Bandenkriminalität
und Korruption, hatten, und wenn ja, wie lautet diese?
Die Projekte der Friedrich-Ebert-Stiftung in El Salvador sind nicht direkt auf
die Bekämpfung von Bandenkriminalität und Korruption ausgerichtet. Die
Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützte im Zeitraum von 2013 bis 2018 Analyse
und Debatten zu ausgewählten Problembereichen der regionalen Sicherheit,
beispielsweise zur organisierten Kriminalität, zum Drogenhandel sowie zur
Gewalt durch Jugendbanden bzw. Maras. Zudem arbeitete sie mit ihren Partnern
zur Reform der Justiz, zur öffentlichen Sicherheit, zur Kriminalitätsvorbeugung
und zu Transparenz und Rechenschaftspflicht in der Politik.
Vor allem die Stärkung zivilgesellschaftlicher Akteure, die Förderung von
Dialog und Kooperation sowie die Unterstützung von politischen Reformen durch
die Friedrich-Ebert-Stiftung sollen jedoch langfristig auch Beiträge zur
Verbesserung der inneren Sicherheit in El Salvador erbringen.
6. Wurden nach Kenntnis der Bundesregierung Personen durch die Friedrich-
Ebert-Stiftung, die in San Salvador arbeiteten, aus Bundesmitteln bezahlt,
die ebenfalls einer lokalen politischen Partei angehörten und somit in einer
Doppelfunktion tätig waren (wenn ja, bitte nach Jahr, lokalen Gruppen
und Personenanzahl aufschlüsseln)?
Die Bundesregierung erhebt keine Daten zur Parteizugehörigkeit von
Mitarbeitenden der Friedrich-Ebert-Stiftung in El Salvador.
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Anlage 1 zur Antwort der Bundesregierung auf die Fragen 1 und 2 der Kleinen Anfrage der Fraktion der AfD „Aktivitäten der Friedrich-
Ebert-Stiftung in El Salvador seit 1980“, BT Drs. Nr. 21/3523
Projekttitel/Laufzeit Ausgaben in EUR Ziele und Schwerpunkte der
Projektarbeit
Zielerreichung
(exemplarisch)
Partnerorganisationen
2010-2012:
Gesellschaftspolitische
Beratung in Mexiko,
Zentralamerika und der
Karibik, Teilprojekt El
Salvador
1.027.918,61 Förderung von Konzepten und
Politikvorschlägen für demokratische
Reformen politischer Institutionen,
Mechanismen für Transparenz und
Rechenschaftslegung und für die Verbesserung
der Arbeitsbeziehungen und -
bedingungen
Kompetenzaufbau und
demokratische Reformen der
politischen Institutionen,
Reformentwürfe zu Themen wie Wahl- und
Verfassungsreformen.
Nichtregierungsorganisationen; Gewerkschaften;
Frauenrechtsorganisationen; Universitäten,
akademische Einrichtungen;
Think tanks; Abgeordnete,
Ministerien, Gemeinden.
2012 (Anteil El
Salvador): Klimapolitik sozial
gerecht gestalten
4.985,23 Globales mehrjähriges Projekt mit sehr
kleinem Anteil in El Salvador. Dort
stattfindende Arbeit zum Umgang mit dem
Klimawandel sollte unter sozialen
Gesichtspunkten vertieft werden.
Kompetenzaufbau und Analyse
zu Auswirkungen des
Klimawandels wurden um Fragen zu
regionaler Beteiligung und aus der
Genderperspektive vertieft.
Nichtregierungsorganisationen;
Frauenrechtsorganisationen; Universitäten,
akademische Einrichtungen;
Gewerkschaften; indigene
Gemeinschaften
2013-2015:
Gesellschaftspolitische
Beratung in Mexiko,
Zentralamerika und der
Karibik, Teilprojekt El
Salvador
1.331.201,28 Verbesserung demokratischer
Strukturen durch Förderung politischer
Repräsentation und Partizipation, die
Förderung größerer sozialer Gerechtigkeit,
ein effektiverer Umgang mit dem
Klimawandel, die Unterstützung nachhaltiger
Wirtschaftspolitiken sowie Beiträge zu
demokratischen Sicherheits- und
Friedenskonzepten.
Entwicklung von
Politikvorschlägen durch Bereitstellung von
Dialogräumen, Maßnahmen des
Kompetenzaufbaus und
Förderung der Allianz- und
Netzwerkbildung.
Nichtregierungsorganisationen; Gewerkschaften;
Frauenrechtsorganisationen; Universitäten,
akademische Einrichtungen;
Think tanks; Abgeordnete,
Ministerien, Gemeinden.
2013-2016: Klimaschutz
und soziale
Gerechtigkeit
133.064,60 Die Projektarbeit in El Salvador zu
nachhaltigen Wirtschaftsmodellen und
den Umgang mit dem Klimawandel
sollte vertieft und erweitert werden.
Über die Etablierung eines
Runden Tisches konnten Vorschläge
zur Klimaanpassung diskutiert
und direkt an politische Akteure
herangetragen werden. Zudem
Nichtregierungsorganisationen;
Frauenrechtsorganisationen; Universitäten,
akademische Einrichtungen;
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Projekttitel/Laufzeit Ausgaben in EUR Ziele und Schwerpunkte der
Projektarbeit
Zielerreichung
(exemplarisch)
Partnerorganisationen
konnten Fragen des
Katastrophenschutzes um die Gefahren
des Klimawandels für die
menschliche Sicherheit in den
öffentlichen Diskurs eingebracht
werden.
Abgeordnete, Ministerien,
Gemeinden.
2015 (Anteil El
Salvador): Klimagerechtigkeit
und Nachhaltige
Entwicklung
8.276,08 Nur sehr kleine Summen flossen aus
übergeordneten Projekt nach El
Salvador. Die dort stattfindende Arbeit zum
Umgang mit dem Klimawandel sollte
erweitert werden.
In Multi-Stakeholder Formaten
(Politik, Wissenschaft und
Zivilgesellschaft) wurden Lösungen
zum Klimawandel und Fragen
nachhaltigen Wirtschaftens
diskutiert.
Nichtregierungsorganisationen; Universitäten,
akademische Einrichtungen;
Abgeordnete, Ministerien,
indigene Gemeinschaften.
2016-2018:
Gesellschaftspolitische
Beratung in Mexiko,
Zentralamerika und der
Karibik, Teilprojekt El
Salvador
1.414.964,13 Förderung von Gewerkschaftsrechten
und gendersensibler Perspektiven der
sozialen Sicherheit zur Verbesserung
der Arbeitsbeziehungen und als Beitrag
zu größerer sozialer Gerechtigkeit,
demokratischen Reformen des politischen
Systems, die Unterstützung für
nachhaltige Entwicklungsmodelle und eine
demokratische Sicherheits- und
Friedenspolitik.
Die fachliche Kompetenz,
öffentliche Präsenz und
Sprachfähigkeit gewerkschaftlicher und
anderer zivilgesellschaftlicher
Akteure und
gesellschaftspolitischer Nachwuchskräfte wurden
gefördert (zu Arbeitsrechten,
sozialen Sicherungssystemen u.a.
gesellschaftlichen Fragen).
Entwicklung zivilgesellschaftlicher
Analysen, Politikvorschläge und
Debatten (Themen u.a.
demokratische Reform des politischen
Systems, Umgang mit dem
Klimawandel; Umgang mit den
Jugendbanden (Maras),
Klimawandel, inklusives
Wirtschaftsmodell).
Nichtregierungsorganisationen; Gewerkschaften;
Frauenrechtsorganisationen; Universitäten,
akademische Einrichtungen;
Think tanks; Abgeordnete,
Ministerien, Gemeinden.
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Projekttitel/Laufzeit Ausgaben in EUR Ziele und Schwerpunkte der
Projektarbeit
Zielerreichung
(exemplarisch)
Partnerorganisationen
2019-2021: Projekt
Gesellschaftspolitische
Beratung in Mexiko,
Zentralamerika und der
Karibik
Teilprojekte:
a) Programm zur
Förderung von Progressiven
Nachwuchskräften in
Zentralamerika
b) Staatliche
Gestaltungsfähigkeit für eine
wirtschaftlich, sozial
und ökologisch
nachhaltige Zukunft in
Zentralamerika stärken
472.385,79 a) Demokratiestärkung durch gezielte
Förderung gesellschaftspolitisch
engagierter Nachwuchskräfte.
b) Entwicklung alternativer
Entwicklungsmodelle und Impulse für die
Reform der Fiskalpolitik als Beitrag zu
einer nachhaltigen Wirtschaft.
a) Kompetenzaufbau und die
Netzwerkbildung
gesellschaftspolitischer Nachwuchskräfte.
b) Erfolgreiche Unterstützung
der Zivilgesellschaft zur
Sensibilisierung und zum
Kompetenzaufbau für die Erstellung
von Materialien, Analysen und
Politikvorschläge zum Thema
sozial-ökologische
Transformation. Dies trug zur Entwicklung
alternativer
Entwicklungsmodelle und dem Aufbau fachlicher
Expertise im Bereich
Steuerpolitik bei.
Nichtregierungsorganisationen; Gewerkschaften;
Frauenrechtsorganisationen; Universitäten,
akademische Einrichtungen;
Think tanks; Abgeordnete,
Ministerien, Gemeinden.
2022:
Gesellschaftspolitische Beratung in
Mexiko, Zentralamerika
und der Karibik
Teilprojekte:
a) Programm zur
Förderung von Progressiven
Nachwuchskräften in
Zentralamerika
b) Staatliche
Gestaltungsfähigkeit für eine
wirtschaftlich, sozial
und
138.476,58 a) Die Qualität der Demokratie sollte
durch gezielte Förderung
gesellschaftspolitisch engagierter Nachwuchskräfte
erhöht werden.
b) Entwicklung alternativer
Entwicklungsmodelle und Impulse für die
Reform der Fiskalpolitik als Beitrag zu
einer nachhaltigen Wirtschaft.
a) Der Kompetenzaufbau
gesellschaftspolitischer
Nachwuchskräfte wurde in einem
begrenzten Umfang gefördert.
b) Fragen sozialökologischer
Transformation und die Folgen
von Klimawandel und
Umweltkonflikten konnten durch
Partnerorganisationen verstärkt in
den öffentlichen Diskurs
einfließen, z.T. auch mit politischen
Entscheidungsträgern diskutiert
werden. Die Gender-Dimension
der Fiskalpolitik ist in
Nichtregierungsorganisationen; Gewerkschaften;
Frauenrechtsorganisationen; Universitäten,
akademische Einrichtungen;
Think tanks; Abgeordnete,
Ministerien, Gemeinden.
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Projekttitel/Laufzeit Ausgaben in EUR Ziele und Schwerpunkte der
Projektarbeit
Zielerreichung
(exemplarisch)
Partnerorganisationen
ökologisch nachhaltige
Zukunft in
Zentralamerika stärken
zivilgesellschaftlichen und
akademischen Kreisen
herausgearbeitet worden.
2023-2025: Projekt
Gesellschaftspolitische
Beratung in Lateinamerika
und Karibik
Teilprojekte:
a) Programm zur
Förderung von Progressiven
Nachwuchskräften in
Zentralamerika
b) Staatliche
Gestaltungsfähigkeit für eine
wirtschaftlich, sozial
und ökologisch
nachhaltige Zukunft in
Zentralamerika stärken
423.981,05
(Angabe nur für
2023 u. 2024)
a) Stärkung demokratischer
Grundrechte, insbesondere durch die
Förderung von Teilhabe und demokratischer
Verfahren.
b) Dialog über die Entwicklung
alternativer Entwicklungsmodelle und
nachhaltige Entwicklung; Förderung sozialer
Gerechtigkeit über Reformen der Fiskal-
und Steuerpolitik sowie der sozialen
Sicherungssysteme.
a) Kompetenzaufbau (Wissen,
Analysefähigkeit, kritisches,
intersektionales Denken,
öffentliche Kommunikation)
gesellschaftspolitischer
Nachwuchskräfte. Allianzenbildung und
Positionierung junger progressiver
Akteure zu Fragen der
Partizipation junger Menschen.
Einbringung feministischer
Perspektiven in politische Debatten.
b) Größere öffentliche
Aufmerksamkeit auf das Escazú-
Abkommen wurde geschaffen.
Gruppen der Zivilgesellschaft gelang
es, kritische Positionen zum
Staatshaushalt, -verschuldung,
Transparenz und
Bürgerbeteiligung sowie Risiken von
Kryptowährungen und ein gerechtes
Rentensystems in die öffentliche
Debatte einzubringen.
Nichtregierungsorganisationen; Gewerkschaften;
Frauenrechtsorganisationen; Universitäten,
akademische Einrichtungen;
Think tanks; Abgeordnete,
Ministerien, Gemeinden.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
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