zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie zum Jahreswirtschaftsbericht 2026
Text
zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie zum Jahreswirtschaftsbericht 2026
[Entschließungsantrag
der Abgeordneten Dr. Sandra Detzer, Andreas Audretsch, Dr. Alaa
Alhamwi, Katharina Beck, Timon Dzienus, Dr. Jan-Niclas Gesenhues,
Dr. Armin Grau, Julian Joswig, Michael Kellner, Sascha Müller, Karoline
Otte, Sandra Stein, Katrin Uhlig, Claudia Müller, Lisa Paus, Filiz Polat,
Sylvia Rietenberg, Dr. Sebastian Schäfer, Stefan Schmidt und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch die Bundesministerin für
Wirtschaft und Energie zum Jahreswirtschaftsbericht 2026
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer strukturellen Wachstumskrise inmitten
einer Phase des massiven Umbruchs. Die jüngsten Konjunkturprognosen sind dabei
mehr als ernüchternd: So erwartete der Sachverständigenrat zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seinem Jahresgutachten 2025/2026 aus dem
Herbst für das Jahr 2025 einen preisbereinigten Anstieg des deutschen
Bruttoinlandsprodukts von lediglich 0,2 Prozent und für das Jahr 2026 von 0,9 Prozent. Zwar dürften
steigende staatliche Investitionen die Wirtschaft leicht stützen; zugleich dämpft jedoch
die angespannte geopolitische Lage und der in der Folge sinkende Außenbeitrag.1
Ähnliches hatten zuvor auch bereits die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute in
ihrer Gemeinschaftsdiagnose konstatiert: Die expansive Finanzpolitik kaschiere die
andauernde Wachstumsschwäche Deutschlands.2
Die Bundesregierung verfehlt ihr selbstgestecktes Ziel einer Wirtschaftswende
krachend. Mit gebrochenen Versprechen wie der Senkung der Stromsteuer für alle, der
Steigerung konsumtiver Ausgaben wie der Subventionierung von Flugtickets und der
Steigerung der Lohnnebenkosten etwa durch höhere GKV-Beiträge belastet sie den
Wirtschaftsstandort Deutschland zunehmend, verschleppt die Modernisierung und
bremst den notwendigen Aufschwung. Darunter leidet vor allem auch der Mittelstand.
Währenddessen stellen der Bundeskanzler und Teile der Regierungskoalition
Steuersenkungen für Unternehmen in Aussicht, die sie aufgrund der angespannten
Haushaltslage und der Ablehnung des Koalitionspartners nicht werden einlösen können.
1 Sachverständigenrat (12.11.2025): Perspektiven für morgen schaffen – Chancen nicht verspielen.
Jahresgutachten 2025/2026, www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202526/-
JG202526_Gesamtausgabe.pdf
2 Gemeinschaftsdiagnose 2-2025 (25.9.2025): Expansive Finanzpolitik kaschiert Wachstumsschwäche vom
25.9.2025,: https://gemeinschaftsdiagnose.de/wp-content/uplo-
ads/2025/10/IfW_Kiel_GD_2_2025_V46_WEB.pdf
Deutscher Bundestag Drucksache 21/3870
21. Wahlperiode 28.01.2026
Mit dem Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro hätte die Bundesregierung
die historische Chance gehabt, das Land zu modernisieren und gleichzeitig für einen
substanziellen Wachstumsimpuls zu sorgen. Die Chance auf einen solchen
wirtschaftlichen Aufbruch verspielt die Bundesregierung zusehends, laut dem Institut der
deutschen Wirtschaft wird jeder zweite Euro des Sondervermögens zweckentfremdet.3
Ganze 0,3 Prozent, und damit mehr als doppelt so groß, könnte das Wachstum allein
in diesem Jahr höher sein, wenn die Bundesregierung die Mittel aus dem
Sondervermögen ausschließlich für zusätzliche Investitionen nutzen würde, anstatt mit dem Geld
Löcher im Kernhaushalt zu stopfen und teure Wahlversprechen zu finanzieren. Zu
diesem Ergebnis kommt das Jahresgutachten des Sachverständigenrats. In den nächsten
fünf Jahren sind es summiert sogar 3 Prozent zusätzliches Wirtschaftswachstum, das
die Bundesregierung durch die unsachgemäße Verwendung des Sondervermögens und
Haushaltstricks liegen lässt. Dabei geht es nicht um nackte Zahlen, sondern um den
Fortbestand von tausenden Unternehmen und Arbeitsplätzen. Laut dem Handelsblatt
könnte die Zahl der Insolvenzen deutscher Unternehmen im Jahr 2026 gar wieder das
Niveau von Zeiten der Finanzkrise erreichen.4
Die sogenannten Wirtschaftsweisen zeigen in ihrem Jahresgutachten weitere Ziele auf,
die die Bundesregierung verfolgen sollte, um auf die herausfordernde Lage
angemessen zu reagieren: Neben der Verbesserung der Zusätzlichkeit und
Investitionsorientierung des Sondervermögens, sollte die Stärkung Europas und des europäischen
Binnenmarkts im Vordergrund stehen. Das Gutachten macht ebenfalls deutlich, dass die
Stärkung von Vermögensaufbau und gleichmäßigere Besteuerung von Erbschaften und
Schenkungen notwendig sind. Zusätzlich wiederholen sie die Kernforderungen aus
ihrem Frühjahrsgutachten 2025: Die Bundesregierung muss die Wachstumschancen
durch das Finanzpaket nutzen und Maßnahmen in Bezug auf bürokratische
Belastungen für Unternehmen sowie den beschleunigten Strukturwandel ergreifen.
Die Bundesregierung muss jetzt die richtigen Weichen stellen, um die
Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erneuern und zugleich den sozial-ökologischen Wandel
voranzutreiben. Bereits heute ist der Green-Tech-Sektor ein zentraler Wirtschaftsfaktor
in Deutschland mit rund 9 Prozent der Bruttowertschöpfung, 8,4 Prozent der Exporte
und 7,5 Prozent der Beschäftigten. Seit 2010 wächst der Sektor mit durchschnittlich
4,7 Prozent deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft, besonders in Krisenjahren.5
Auch international zeigt sich die wachsende Bedeutung deutlich: So erzielt China
mittlerweile höhere Exporterlöse mit Produkten im Bereich saubere Energie als die USA
mit dem Export von Öl und Gas.6 Die Orientierungslosigkeit der Bundesregierung
gefährdet dagegen künftige Wertschöpfung und verlängert die Phase des Null-
Wachstums. Ohne eine kohärente, strategische Wirtschaftspolitik mit Fokus auf
Investitionen, Zukunftsfähigkeit, Dekarbonisierung und Digitalisierung und die konsequente
Umsetzung angekündigter Reformen fehlt die notwendige Planungssicherheit für
Unternehmen und Investoren, um tatsächlich in den Standort Deutschland zu investieren.
Das Hin und Her beim bereits beschlossenen Verbrenner-Aus oder die Ankündigung
der Abschaffung des sogenannten „Heizungsgesetzes“ verunsichern die
Unternehmerinnen und Unternehmer sowie die Verbraucherinnen und Verbraucher und schaden
unserer Wirtschaft.
3 IW Köln (10.11.2025): Sondervermögen: Jeder zweite Euro wird zweckentfremdet,
www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/tobias-hentze-die-haelfte-wird-zweckentfremdet.html
4 Handelsblatt (8.1.2026): „Struktureller Kollaps“ – Experten erwarten Rekord bei Großinsolvenzen:
www.handelsblatt.com/unternehmen/unternehmen-in-deutschland-struktureller-kollaps-experten-
erwartenrekord-bei-grossinsolvenzen/100179752.html
5 Umweltbundesamt (30.6.2025): GreenTech made in Germany 2025, www.umweltbundesamt.de/
themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/wirtschaft-fuer-umwelt-klimaschutz/greentech-atlas-2025#
greentech-made-in-germany-weiterhin-stark-gefragt
6 Bloomberg (5.10.2025): China Is Beating the US in the Battle for Energy Export Dominance, www.bloom-
berg.com/news/articles/2025-10-05/china-s-clean-energy-exports-are-beating-us-fossil-fuels
Auch mit dem vorschnellen Handelsdeal mit der Trump-Administration – auf dessen
Basis die EU den USA fossile Energien im Wert von 750 Milliarden Euro abnehmen
soll – haben der Bundeskanzler und die Unionsgeführte EU-Kommission der
deutschen Wirtschaft geschadet und fossile Abhängigkeiten langfristig zementiert. Nicht
umsonst sprach der Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische
Wirtschaft (BVMW) von einer drohender Insolvenzwelle im Zuge des Handelsdeals.
Es ist jetzt an der Zeit, die Handelspolitik zur Chefsache zu machen und in diesem
unsicheren internationalen Umfeld ein Gegengewicht zu Trumps Handelspolitik zu
schaffen und eine europäisch initiierte Allianz mit allen Ländern ins Leben zu rufen,
die fairen und regelbasierten Handel wollen.
Zuletzt stellt die eklatante gesellschaftliche Ungleichheit auch ein großes
wirtschaftliches Problem dar. Beispielsweise stagniert der Konsum besonders in den unteren und
mittleren Einkommensgruppen 7, was negative Auswirkungen auf die Konjunktur hat.
Selektive Ausnahmen und Gerechtigkeitslücken im Steuersystem bedeuten auch
Ineffizienzen im steuerlichen „Level-Playing-Field“. Zudem fehlt das Geld in
wirtschaftlich mittelfristig sehr relevanten Bereichen von Bildung und Forschung.8
Deshalb braucht es jetzt eine aktive, strategische Innovations- und Industriepolitik, die
Investitionen anreizt und Planungssicherheit für zukünftige Geschäftsmodelle und die
Transformation schafft – national, aber gerade auch in der europäischen
Zusammenarbeit. Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit gehören zusammen gedacht. Die
Bundesregierung muss die Rahmenbedingungen für die notwendigen Investitionen in
nachhaltige und innovative Technologien schaffen, die Arbeitsplätze der Zukunft
sichern und gleichzeitig gewährleisten, dass die breite Bevölkerung in Deutschland und
Europa gut und in Würde lebt.
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
in einem Sofortprogramm für die Wirtschaft umgehend
1. den Empfehlungen des Sachverständigenrates zu folgen und die Mittel aus dem
Sondervermögen ab sofort ausschließlich für zusätzliche Investitionen in
Infrastruktur und Innovation zu nutzen statt für teure Wahlgeschenke und rein
konsumtive Ausgaben;
2. die Energiekosten zu senken, indem die Stromsteuer sofort – wie ursprünglich
angekündigt und mehrfach versprochen – für alle Unternehmen sowie
Verbraucherinnen und Verbraucher auf das europäische Mindestmaß gesenkt wird, um so
insbesondere auch den Mittelstand und das Handwerk zu entlasten und finanzielle
Anreize zu setzen, verstärkt in Elektrifizierung von Mobilität und Wärme zu
investieren. Der angekündigte Brückenstrompreis für die Industrie muss
schnellstmöglich und möglichst bürokratiearm umgesetzt und bis in die Mitte der 2030er
Jahre fortgeführt werden;
3. Unternehmen, ihren Beschäftigten sowie Investorinnen und Investoren die nötige
Planungssicherheit zu geben, indem die Bundesregierung die Klimaziele einhält
und eine kohärente Wirtschaftspolitik verfolgt, die die Einhaltung der Klimaziele
als Innovationsmotor nutzt;
4. mit einer steuerlichen Investitionsprämie gezielte Anreize zu setzen, die
tatsächlich allen Unternehmen zugute kommen, die auf Investitionen und Zukunft
setzen;
7 DIW Wochenbericht Nr. 10 (09.03.2017): Wie steigende Einkommensungleichheit das
Wirtschaftswachstum in Deutschland beeinflusst, www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.554080.de/17-10-1.pdf
8 OECD (2015): In It Together. Why Less Inequality Benefits All, www.oecd.org/content/dam/oecd/en/
publications/reports/2015/05/in-it-together-why-less-inequality-benefits-all_g1g554a1/9789264235120-en.pdf
5. den Hochlauf der erneuerbaren Energien und Speicher, der klimafreundlichen
Heizungen und der Elektromobilität durch eine verlässliche Politik und
entsprechende Förderungen zu beschleunigen;
6. den Hochlauf von Zukunftstechnologien zu beschleunigen und
Produktionskapazitäten kritischer Komponenten, etwa von Mikroelektronik und Leiterplatten
durch Local-Content-Regelungen anzureizen, durch die die Nachfrage nach
europäischen Produkten stabilisiert wird;
7. das Sondervermögen konsequent zum Aufbau von Leitmärkten für
Sekundärrohstoffe zu nutzen und weitere Maßnahmen für einen rentablen
Sekundärrohstoffmarkt aufzulegen, um den Primärrohstoffverbrauch so weit wie möglich zu
reduzieren;
8. sich in Brüssel für plurilaterale Handelsabkommen einzusetzen, welche fairen
und regelbasierten Handel fördern sowie ein Gegenwicht zur Zollpolitik der US-
Administration schaffen und Absatzmärkte sichern;
9. Unternehmen zielgerichtet zu entlasten, indem etwa Bürokratie effektiv durch
jeweils zwei Praxischecks pro Jahr pro Ministerium abgebaut wird;
10. die Sozialversicherungen zukunftsfest zu machen und Lohnnebenkosten zu
stabilisieren. Um die Arbeitskosten zu senken, müssen versicherungsfremde
Leistungen stärker steuerfinanziert werden;
11. Frauen, Eltern und sorgearbeitenden Personen, insbesondere Alleinerziehenden,
mehr Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, etwa durch
familiengerechte Arbeitszeitmodelle, bessere Betreuungsmöglichkeiten, die deutliche
Erhöhung der Abzugsfähigkeit von Betreuungskosten sowie perspektivisch ein
Gutscheinmodell für haushaltsnahe Dienstleistungen;
12. die von der Vorgängerregierung auf den Weg gebrachte Reform der
Lohnsteuerklassen als Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag einzubringen und das
Ehegattensplitting zu reformieren, um unter anderem dort die nachteiligen
Anreize bei der Aufteilung von Erwerbsarbeit zwischen Eheleuten abzubauen;
13. wirtschaftliche Ungleichheiten durch den Abbau von Gerechtigkeitslücken im
Steuersystem (vgl. BT-DS 21/356, 21/2028) zu reduzieren und so auch das
steuerliche „Level-Playing-Field“ zu verbessern;
14. die nachhaltige Arbeitsmarktintegration durch die Expertise der Jobcenter für alle
ukrainischen Geflüchteten beizubehalten und auf alle Schutzsuchenden
auszuweiten;
15. alle Arbeitsverbote von Geflüchteten schnellstmöglich abzuschaffen und allen
Menschen, die Schutz suchen, unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus oder
Einreisedatum das soziokulturelle Existenzminium, eine gleichwertige
Gesundheitsversorgung und den Zugang zum Arbeitsmarkt zu gewähren;
16. die Einwanderung von Arbeits- und Fachkräften aus dem Ausland zu
vereinfachen und zu beschleunigen, etwa durch die zügige Inbetriebnahme einer
effektiven „Work and Stay“-Agentur und die vollständige Digitalisierung der
Visavergabe, den Abbau von Wartezeiten und bürokratischen Hürden sowie eine
schnelle und unbürokratische Anerkennung ausländischer Berufs- und
Bildungsabschlüsse, ergänzt durch praxisorientierte Nachweisoptionen;
17. Anreize für ein längeres freiwilliges Arbeiten zu schaffen, Maßnahmen zu
ergreifen, um ein längeres Arbeiten im Alter in guter Gesundheit zu fördern und die
Rente mit 63 ab 2030 schrittweise auf diejenigen Personen zu beschränken, die
aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden
müssen. Die Aktivrente soll dadurch ersetzt werden, dass Beschäftigte im
Rentenalter die Beiträge des Arbeitgebers zu Rentenversicherung und
Arbeitslosenversicherung ausgezahlt bekommen;
18. sich für eine Lieferkettenregulierung einzusetzen, die hohe Qualität und
Standards wie faire Löhne oder Umweltvorgaben als internationale
Wettbewerbsvorteile begreift und fördert;
19. die Europäische Kommission dabei zu unterstützen, für alle Branchen faire
Wettbewerbsbedingungen für den europäischen Binnenmarkt gegenüber Drittstaaten
sicherzustellen und dabei z. B. bei schweren Verstößen gegen den fairen
Wettbewerb auch Ausschlüsse von öffentlichen Vergaben konsequent umzusetzen. Der
Zoll muss umgehend in die Lage versetzt werden, effektivere Kontrollen bei
Paketsendungen aus Drittstaaten durchzuführen, um den fairen Wettbewerb auch im
Online-Handel durchzusetzen und die Sicherheit von Verbraucherinnen und
Verbrauchern zu gewährleisten. Die Aufhebung der Zollfreigrenze ab Juli 2026 ist
zu begrüßen. Die Bundesregierung soll auf eine Retouren-Steuer dringen.
Berlin, den 28. Januar 2026
Katharina Dröge, Britta Haßelmann und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
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