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Sicherung der Resilienz und Unabhängigkeit von US-amerikanischen Datenbanken für die medizinische Forschung in Deutschland und Europa (Antwort zu Drs. 21/3208)

dip / drucksache 12.01.2026 · WP 21 · 21/3562 · Antwort · Original ↗

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Sicherung der Resilienz und Unabhängigkeit von US-amerikanischen Datenbanken für die medizinische Forschung in Deutschland und Europa (Antwort zu Drs. 21/3208) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/3562 21. Wahlperiode 12.01.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Andrea Lübcke, Dr. Janosch Dahmen, Ayse Asar, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 21/3208 – Sicherung der Resilienz und Unabhängigkeit von US-amerikanischen Datenbanken für die medizinische Forschung in Deutschland und Europa V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Die medizinische Literaturrecherche in Deutschland basiert bisher in weiten Teilen auf frei zugänglichen Informationsangeboten aus den USA. Aufgrund finanzieller und personeller Kürzungen in der US-amerikanischen Wissenschaftspolitik besteht die Gefahr, dass bislang frei verfügbare Informationsressourcen künftig nicht mehr kostenlos zugänglich, nur erratisch erreichbar oder gänzlich eingestellt werden könnten. Beispielhaft kam es im März 2025 zu einem mehrstündigen Ausfall der von der US-amerikanischen National Library of Medicine betriebenen Datenbank PubMed. Diese zählt in Deutschland gemeinsam mit der Plattform ClinicalTri- als.gov zu den wichtigsten Informationsquellen der evidenzbasierten Medizin (www.cochrane.de/news/plan-b-fuer-die-informationsbeschaffung-ohne-pubm ed-und-clinicaltrialsgov). Vergleichbare frei verfügbare Plattformen auf deutscher oder europäischer Ebene existieren bislang nicht. Angesichts einer volatilen US-Wissenschafts- und Haushaltspolitik ist davon auszugehen, dass sich Ausfälle oder mittelfristige Funktionseinschränkungen mehren könnten. Damit verbunden wären potenziell weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheitsforschung in Deutschland und Europa. Deutsche Institutionen wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) warnten bereits vor der hohen Abhängigkeit von US-amerikanischen Datenbanken und den damit verbundenen Risiken (www.iqwig.de/presse/pressemitt eilungen/pressemitteilungen-detailseite_155392.html). Auch die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) betont die Notwendigkeit einer europäischen, ausfallsicheren Alternative zu PubMed. Mit dem Projekt „OL- SPub“ entwickelt sie derzeit eine offene Datenbank, die eine resiliente Alternative zu US-basierten Diensten schaffen soll. Ziel ist es, europäische Forschung unabhängiger gegenüber ausländischen Wissenschaftsquellen zu machen (www.zbmed.de/forschen/laufende-projekte/olspub). Wer technologische Unabhängigkeit mit Offenheit, Transparenz und Nachhaltigkeit verbindet, stärkt die Innovationskraft der Forschung und schützt gleich- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt vom 9. Januar 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. zeitig Grundrechte. Europäische Forschungsinitiativen müssen gezielt gefördert werden, um technologische Exzellenz und Unabhängigkeit zu sichern. Dies erfordert entschlossenes politisches Handeln und eine stärkere Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen, Hochschulen und der Industrie. Vor diesem Hintergrund stellen sich Fragen nach den Konsequenzen für die deutsche Forschungslandschaft und nach möglichen Strategien der Bundesregierung, um resilientere, unabhängige und europäisch eingebettete Alternativen zu fördern. V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g Die Bundesregierung beobachtet mit Sorge, dass neben anderen Forschungsbereichen auch der Bereich der Lebenswissenschaften von den aktuellen Entwicklungen in der US-amerikanischen Forschungslandschaft betroffen ist. Die uneingeschränkte Verfügbarkeit wichtiger, aktuell noch frei zugänglicher medizinischer Informationsangebote und Recherchequellen, insbesondere der US- amerikanischen National Library of Medicine, können nicht mehr als selbstverständlich erachtet werden, auch wenn bislang keine signifikanten Ausfälle oder Einschränkungen zu verzeichnen sind. Es besteht politischer Konsens, dass es grundsätzlich gilt, diesen Entwicklungen langfristig strategisch zu begegnen, indem eine in der Wissenschaft abgestimmte zumindest europäische Datensouveränität geschaffen wird – diesbezüglich sind sich Bundesregierung, Europäische Kommission und das Europäische Parlament einig. Der Prozess hin zu diesem langfristigen Ziel wird in enger Abstimmung mit den deutschen Wissenschaftsorganisationen und den europäischen und internationalen Partnern verfolgt. Abstimmung und Koordinierung, der Aufbau einer verteilten Infrastruktur, Datenkuratierungen und die Rekrutierung von Fachleuten und die Finanzierung sind dabei große Herausforderungen. Für die Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern bietet sich für die Bundesregierung dabei insbesondere die European Open Science Cloud (EOSC) an. Im Rahmen der EOSC werden Fragen der Sicherung und Zugänglichmachung gefährdeter Datenbestände dabei mit sehr großem Anwendungs- und Umsetzungsbezug diskutiert und perspektivisch koordiniert. Weitere Abstimmungsprozesse, insbesondere mit Blick auf ein konzertiertes Vorgehen der Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission, erfolgen u. a. im Rahmen der ERA Forum Subgroup on the Global Approach to Research and Innovation. Konkret zur Frage der Sicherung lebenswissenschaftlicher Informationsangebote und Datenbanken besteht ein Austausch über und mit EMBL/EBI. Auf nationaler Ebene stellt die Bundesregierung im Rahmen eines Förderprogramms für kurzfristige Maßnahmen zur Unterstützung bereits bestehender und aufgrund des Gefährdungspotentials unmittelbar zu veranlassender Datenrettungsmaßnahmen Fördermittel zur Verfügung. Diese Mittel in Höhe von insgesamt ca. 30 Mio. Euro werden über die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bereitgestellt und in einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren vergeben. Neben der Bereitstellung von Fördermitteln für den Auf- und Ausbau der notwendigen Infrastruktur wurde zudem eine Taskforce eingesetzt, um auf nationaler Ebene zu koordinieren und den Gesamtprozess auf europäischer und internationaler Ebene abzustimmen.  1. Wie schätzt die Bundesregierung die Risiken ein, die sich aus der unsicheren Finanzierung und den politischen Prioritäten der US- Wissenschaftspolitik für die Verfügbarkeit und Verlässlichkeit zentraler medizinischer Rechercheinfrastrukturen (z. B. PubMed, ClinicalTrials.gov) in Deutschland ergeben? Mehrere zentrale und kostenfrei verfügbare medizinische Rechercheinfrastrukturen werden aktuell durch die USA finanziert. Eine besonders wichtige Rolle für das Wissenschaftssystem in der Gesundheitsforschung in Deutschland und Europa spielen die Literaturdatenbank PubMed und das Studienregister Clini- calTrials.gov. Durch die veränderte Schwerpunktsetzung in der wissenschaftspolitischen Ausrichtung der USA stehen Weiterfinanzierung und -betrieb dieser Strukturen ggf. in Frage. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 18. Dezember 2025 eine aktualisierte Version des gemeinsamen Positionspapiers mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und der Cochrane Deutschland Stiftung vom 12. August 2025 veröffentlicht und festgestellt, dass die spürbaren Auswirkungen für die Literaturrecherche sowie die Vertrauenswürdigkeit der Datenbanken bisher geringfügig seien. Gleichwohl zeigt das IQWiG Alternativen auf für den Fall, dass ein Zugriff auf die Angebote der Datenbank MEDLINE (PubMed) oder das Studienregister ClinicalTrials.gov nicht mehr möglich sein sollte. Die Bundesregierung teilt die Ansicht des IQWiG, dass bei einem Ausfall von PubMed der Archivbestand über andere Quellen zugänglich bliebe.  2. Welche Informationen liegen der Bundesregierung über die aktuelle und zukünftige Finanzierung von PubMed und ClinicalTrials.gov durch die US-Regierung vor? Über die allgemein zugänglichen Informationen zu den Budgetkürzungen durch die US- Administration hinaus liegen der Bundesregierung keine belastbaren Informationen über die aktuelle oder zukünftige Finanzierung von PubMed oder ClinicalTrials.gov durch die US-Regierung vor.  3. Findet ein strukturierter Austausch mit US-Behörden (z. B. National Institutes of Health, National Library of Medicine) statt, um frühzeitig über Änderungen in der Finanzierung oder Struktur von PubMed oder Clini- calTrials.gov informiert zu werden, und wenn ja, in welchem Rahmen, und mit welchen Informationspflichten (z. B. zu technischen Ausfällen oder Finanzierungsentscheidungen)? Auf Regierungsebene besteht zwischen der Bundesregierung und den US- Behörden kein von offiziellen Informationspflichten begleiteter Austausch bezüglich möglicher Änderungen in der Finanzierung oder Struktur von PubMed oder ClinicalTrials.gov.  4. Plant die Bundesregierung ein Monitoringsystem, um Risiken durch US- amerikanische Finanzierungsentscheidungen systematisch zu erfassen, deren Auswirkungen auf deutsche Forschungseinrichtungen zu bewerten und daraus rechtzeitig konkrete Gegenmaßnahmen abzuleiten? Auf Regierungsebene ist derzeit kein entsprechendes Monitoring-System vorgesehen. Der Austausch mit der Wissenschaftscommunity zu dieser Thematik erfolgt auch über die Taskforce „Datensicherung und Datensouveränität“.  5. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zum Ausfall von Pub- Med im März 2025 vor (Ursache, Dauer, Auswirkungen), und welche Maßnahmen wurden ergriffen, um die Informationsversorgung deutscher Forschungseinrichtungen während des Ausfalls sicherzustellen? Die Literaturdatenbank PubMed war am 1. März 2025 kurzfristig nicht erreichbar. Ab dem 2. März 2025 stand der Dienst wieder wie gewohnt zur Verfügung. Der Bundesregierung liegen keine Informationen zu den Gründen des Ausfalls vor. Da über andere Plattformen (z. B. die vollständige Bestandsspiegelung über Europe PMC sowie das Suchportal LIVIVO der ZB Med) die bisherigen Inhalte von PubMed gesichert und für Literatursuchen erreichbar sind, hat die Bundesregierung keine weiteren Maßnahmen zur Sicherstellung der Informationsversorgung deutscher Forschungseinrichtungen während der Ausfallzeit ergriffen. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.  6. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit März 2025 ergriffen, um die Abhängigkeit von US-amerikanischen Datenbanken zu reduzieren und die Souveränität der deutschen Forschungsinfrastruktur zu stärken, und wie bewertet sie deren Wirksamkeit?  7. Welche kurzfristigen Fördermaßnahmen (einschließlich Projektförderung oder Pilotinitiativen) sieht die Bundesregierung vor, um offene, verlässliche Datenbanken aus Deutschland oder der EU zu stärken und Ausfälle internationaler Datenbanken abzufedern?  8. Inwiefern werden bei geplanten kurzfristigen Fördermaßnahmen der Bundesregierung Aspekte der digitalen Souveränität und Open-Source- Infrastruktur besonders mitbedacht? Die Fragen 6 bis 8 werden im Zusammenhang beantwortet. Es wird auf das in der Vorbemerkung der Bundesregierung dargestellte Förderprogramm zur Unterstützung von Datenrettungsmaßnahmen verwiesen. Die ersten Anträge befinden sich in der Begutachtungsphase. Die Bundesregierung sieht ein wissenschaftsgeleitetes Verfahren zur Mittelvergabe als wichtiges Element der Qualitätssicherung an. Zur Koordinierung mittelfristiger Maßnahmen und der Gewährleistung eines kontinuierlichen Informationsaustausches hat sich aus Sicht der Bundesregierung die insbesondere seitens der Forschungseinrichtungen befürwortete Einrichtung einer Taskforce als zielführend erwiesen.  9. Welche konkreten Förderinstrumente oder Haushaltsmittel sind von der Bundesregierung im Haushalt 2025 und 2026 für den Aufbau, die Verstetigung und die Sicherung nationaler oder europäischer Datenbankstrukturen vorgesehen (bitte jeweils mit Verpflichtungsermächtigungen auflisten)? Die Bundesregierung hat im Haushaltsjahr 2025 für den Auf- und Ausbau von Dateninfrastrukturen als Sofortmaßnahme im Rahmen einer zeitlich befristeten Sonderfinanzierung an die Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V. zur Sicherung wichtiger Forschungsdatenbestände Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt ca. 30 Mio. Euro bereitgestellt, davon Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 15 Mio. Euro für das Jahr 2026 und 14 Mio. Euro für das Jahr 2027. 10. Welche Vorkehrungen bestehen im Rahmen der Cybersicherheitsstrategie des Bundes für Forschungseinrichtungen, um Ausfälle oder Angriffe auf zentrale wissenschaftliche Datenbanken zu verhindern, Schäden zu minimieren und gerade den Schutz sensibler Daten angemessen zu gewährleisten, insbesondere im Hinblick auf medizinische und gesundheitswissenschaftliche Datenbanken? Die Cybersicherheitsstrategie des Bundes enthält keine spezifische Einzelmaßnahme für die genannte Thematik. Sicherungen erfolgen als Maßnahmen des jeweiligen Forschungsbereichs. 11. Inwiefern unterstützt die Bundesregierung das Projekt OLSPub der ZB MED finanziell oder organisatorisch oder plant, dies künftig zu tun? Das Projekt OLSPub der ZB Med wird aktuell im Rahmen der Fördermaßnahme der DFG begutachtet. 12. Plant die Bundesregierung, OLSPub in europäische Forschungsinfrastrukturen einzubinden (z. B. European Open Science Cloud (EOSC))? Die Bundesregierung bringt sich aktiv in Diskussionen auf europäischer Ebene ein, um nachhaltige Datensouveränität und -resilienz herzustellen. Dies geschieht konkret über das Steering Board der European Open Science Cloud (EOSC), über die ERA Forum Subgroup on the Global Approach to Research and Innovation sowie langfristig politisch über den Ausschuss für den europäischen Forschungsraum (ERAC). Welche konkreten Maßnahmen in die Überlegungen einfließen, wird im Sinne eines wissenschaftsgeleiteten Verfahrens sondiert. 13. In welcher Form (finanziell, personell, politisch) beteiligt sich die Bundesregierung an der Weiterentwicklung und Förderung von Europe PMC (PubMed Central), CTIS (Clinical Trials Information System) und anderen offenen, europäischen Infrastrukturen? Europe PMC wird am European Bioinformatics Institute des European Molecular Biology Laboratory (EMBL-EBI) in Hinxton, UK betrieben. EMBL ist eine zwischenstaatliche Einrichtung mit Hauptsitz in Heidelberg und weiteren Standorten in Europa. EMBL finanziert sich aus öffentlichen Beiträgen der Mitgliedstaaten sowie in geringerem Umfang aus Drittmitteln und sonstigen Einnahmen. Deutschland zählt zu den größten Beitragszahlern unter den insgesamt 29 Mitgliedstaaten. Das Informationssystem für klinische Prüfungen (Clinical Trials Information System, CTIS) gemäß Artikel 81 der Verordnung (EU) Nr. 536/2014 wurde von der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA) in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und der Kommission errichtet und wird von der EMA betrieben und aus dem Haushalt der EMA finanziert. Die Bundesregierung begrüßt die Initiativen zur Weiterentwicklung und stetigen Verbesserung von CTIS, beispielsweise die Initiative „Accelerating Clinical Trials in the EU“ der Europäischen Kommission, der EMA und dem Netzwerk der Leiterinnen und Leiter der nationalen Zulassungsbehörden im europäischen Wirtschaftsraum (Heads of Medicines Agencies), in dem sich auch die deutschen Bundesoberbehörden – das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und das Paul-Ehrlich-Institut – aktiv einbringen. Die Bundesregierung unterstützt finanziell darüber hinaus in der Gesundheitsforschung u. a. folgende europäische Infrastrukturen des europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI): ELIXIR, EU-OPENSC- REEN ERIC: European Infrastructure of Open Screening Platforms for Chemical Biology, INSTRUCT-ERIC, BBMRI-ERIC: Biobanking and Biomolecular Resources Research Infrastructure, INFRAFRONTIER: Infrastructure for FRONTIER research in mouse disease models. 14. Plant die Bundesregierung, auf europäischer Ebene den Aufbau einer gemeinsamen, offenen Forschungsinfrastruktur (z. B. einer europäischen Metadatenbank analog zu PubMed Central) anzuregen oder zu fördern, und welche Schritte wurden dazu bereits unternommen bzw. sind geplant? Die Bundesregierung befindet sich hierzu im Austausch mit verschiedenen Stakeholdern. 15. Liegen der Bundesregierung Informationen über die angekündigte Umstellung von „Latest Literature“ zu „PubMed Updates“ vor, und welche Auswirkungen dieser Umstellung erwartet die Bundesregierung auf die Nutzbarkeit für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Im Frühjahr 2025 hat die National Library of Medicine (NLM) den bisherigen Bereich „Latest Literature“ auf der PubMed-Startseite durch die Sektion „Pub- Med Updates“ ersetzt. Statt neuer Journal-Zitationen werden hier nun Pub Medbezogene Hinweise angezeigt (z. B. Entwicklungs-Updates und andere Service- Informationen). Die bisherige Funktionalität, Hinweise auf neue Artikel zu erhalten, kann auf andere Weise weiter genutzt werden. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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