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Reduktion der Risiken und des Einsatzes von Pestiziden - Ziele und Initiativen der Bundesregierung zu Pflanzenschutzmitteln (Antwort zu Drs. 21/2831)

dip / drucksache 12.12.2025 · WP 21 · 21/3270 · Antwort · Original ↗

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Reduktion der Risiken und des Einsatzes von Pestiziden - Ziele und Initiativen der Bundesregierung zu Pflanzenschutzmitteln (Antwort zu Drs. 21/2831) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/3270 21. Wahlperiode 12.12.2025 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Karl Bär, Leon Eckert, Dr. Ophelia Nick, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 21/2831 – Reduktion der Risiken und des Einsatzes von Pestiziden – Ziele und Initiativen der Bundesregierung zu Pflanzenschutzmitteln V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Die die Bundesregierung tragenden Parteien CDU, CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, den „Umfang und das Risiko beim Pflanzenschutzmitteleinsatz“ zu reduzieren (www.koalitionsvertrag2025.de/sites/w ww.koalitionsvertrag2025.de/files/koav_2025.pdf). Mit dem Zukunftsprogramm Pflanzenschutz, das im September 2024 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgestellt wurde, wurde in der 20. Wahlperiode ein Instrument geschaffen, das darauf abzielt, die Betriebe in der Landwirtschaft und im Sonderkulturanbau auf dem Weg zu einem gezielteren und biodiversitätsschonenderen Pflanzenschutz zu unterstützen (www.bmle h.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Landwirtschaft/Pflanzenbau/Pflanzenschut z/zukunftsprogramm-pflanzenschutz.pdf?__blob=publicationFile&v=5). Es orientiert sich an dem von der EU-Kommission in der Farm-to-Fork-Strategie vorgelegten Ziel, „bis 2030 den Einsatz von und das Risiko durch chemische Pestizide insgesamt um 50 Prozent und den Einsatz von Pestiziden mit höherem Risiko um 50 Prozent zu verringern“ (Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen „Vom Hof auf den Tisch“ – eine Strategie für ein faires, gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem, COM(2020) 381 final, S. 7). Aus dem Vergleich des Bundeshaushalts 2025 und dem Entwurf der Bundesregierung für den Bundeshaushalt 2026, geht hervor, dass das Zukunftsprogramm Pflanzenschutz (Haushaltstitel 1005 686 46) im Jahr 2026 ersatzlos gestrichen werden soll. Nachdem die Bundesregierung kein neues Programm aufsetzt, soll der Bundeshaushalt somit nach dem Verständnis der Fragestellenden keine expliziten Fördertitel zur Reduktion von Pestiziden enthalten. Aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung bis zum Inkrafttreten des Bundeshaushalts im Oktober 2025 konnten aus dem im Jahr 2025 neu aufgenommen Zukunftsprogramm keine Maßnahmen umgesetzt werden. Folglich konnten der Bundesregierung keine Erkenntnisse über eine mögliche Wirksamkeit der Maßnahmen vorliegen. Die Streichung des Programms im Haushaltsverfahren ist demnach als politische Schwerpunktsetzung der Bundesregierung zu verstehen, die die Fragestellenden nicht teilen. Die Fragestellenden wollen erfah- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vom 12. Dezember 2025 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. ren, wie die Bundesregierung zum Ziel der Pestizidreduktion und Risikominimierung steht. Dabei geht es nicht nur um die Pestizidreduktion in Deutschland, sondern auch um die sich verändernden Pestizidexportmengen weltweit. Die Fragestellenden befürchten, dass die Bundesregierung die Ziele der Farmto-Fork-Strategie verfehlen und Lebensgrundlagen wie saubere Böden, saubere Luft und sauberes Wasser somit langfristig und für zukünftige Generationen nicht mehr erhalten kann.  1. Wie lautet das Ziel der Bundesregierung für eine Reduktion der Risiken und der Menge der ausgebrachten Pestizide?  2. Plant die Bundesregierung, die Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie (Verringerung des Risikos und des Einsatzes chemischer Pestizide um 50 Prozent bis 2030) sowie das im Koalitionsvertrag verankerte Ziel umzusetzen, „den Umfang und das Risiko beim Pflanzenschutzmitteleinsatz“ zu reduzieren, wenn ja, wie, und wenn nein, warum nicht?  3. Durch welche Maßnahmen und Gelder will die Bundesregierung die laut Koalitionsvertrag geplanten Anreize für den integrierten Pflanzenschutz schaffen?  4. Welches quantitative Ziel verfolgt die Bundesregierung bei der im Koalitionsvertrag getroffenen Vereinbarung, den Einsatz und das Risiko beim Pflanzenschutzmitteleinsatz zu vermindern? Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 1 bis 4 gemeinsam beantwortet. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, ist es das Ziel der Bundesregierung, den Umfang und das Risiko beim Pflanzenschutzmitteleinsatz zu reduzieren. Dieses Ziel soll auf praxistaugliche Weise und zusammen mit der Landwirtschaft erreicht werden. Daher setzt die Bundesregierung auf Anreize für die Präzisionslandwirtschaft und den integrierten Pflanzenschutz, indem unter anderem digitale Experimentierfelder in der Landwirtschaft, Zukunftsbetriebe zur Implementierung nachhaltiger digitaler Technologien und Künstliche Intelligenz für den Pflanzenschutz gefördert werden. Darüber hinaus erfolgt über das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) seitens des Bundes und der Länder eine Förderung mitteleinsparender Anwendungstechnik. Mögliche Anreize zur Stärkung des Integrierten Pflanzenschutzes werden unter anderem im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln diskutiert.  5. Welchen Beitrag hat nach Kenntnis der Bundesregierung das als „Bauernmilliarde“ bekannte Investitionsprogramm Landwirtschaft zur Reduktion des Einsatzes von Pestiziden durch Investitionen in Ausbringungstechnik geleistet? Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat im Rahmen des Investitions- und Zukunftsprogramms (IuZ) in den Jahren 2021 bis 2024 gezielt landwirtschaftliche Betriebe gefördert, die Investitionen zur Anpassung an besonders umwelt- und klimaschonende Bewirtschaftungsweisen über das gesetzliche Maß hinaus tätigen. Ziel war es, mit einem Technikschub die Leistungen der Landwirtschaft zur Emissionsminderung, zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Ressourceneffizienz signifikant zu steigern. Neben baulichen Maßnahmen zur Erweiterung der Lagerkapazität von Wirtschaftsdüngern und Kleinanlagen zur Gülleseparierung wurden auch moderne Maschinen und Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung, zur exakten Ausbringung von Wirtschafts- und Mineraldüngern sowie von Pflanzenschutzmitteln gefördert. Im Bereich der Pflanzenschutztechnik wurden Feldspritzgeräte und Raumsprühgeräte gefördert. Der Fokus lag auf einer exakteren Ausbringtechnik. Insgesamt wurde die Förderung von 4 821 modernen Geräten bewilligt. Nach vorläufiger Auswertung einer Befragung der geförderten Betriebe schätzen diese, dass sich ihr Pflanzenschutzmitteleinsatz durch die neuen Geräte um durchschnittlich 12,5 Prozent verringert.  6. Durch welche Maßnahmen und Gelder soll nach der geplanten Streichung des Zukunftsprogramms Pflanzenschutz die Pestizidreduktion und Reduktion der Risiken durch Pestizide erreicht werden? Es wird auf die Antworten zu den Fragen 1 bis 4 verwiesen.  7. Welche Rolle spielt nach Einschätzung der Bundesregierung die Ausbringung von Pestiziden bei dem Verlust der Biodiversität in Deutschland? Die biologische Vielfalt stellt insbesondere in Agrarlandschaften wichtige Ökosystemleistungen, wie unter anderem Bestäubung und biologische Schädlingskontrolle, sicher und wird ihrerseits direkt und indirekt von der Landnutzung beeinflusst. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind noch nicht alle der zugrundeliegenden Mechanismen und vor allem die Interaktionen zwischen den unterschiedlichsten Faktoren vollständig bekannt. Studien zu Diversität und Abundanz verschiedener Artengruppen (z. B. Insekten) zeigen aber Zusammenhänge mit Einflussfaktoren wie Landnutzung und Landnutzungsintensität, einschließlich der Anwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Neben nutzungsbedingten Einflussgrößen wirken sich vor allem auch die naturräumliche Ausstattung (Bodenparameter, Wasserverfügbarkeit, Anteile an Landschaftselementen und Kleinstrukturen), die Witterung (in Form von (über)saisonalen Extremwetterereignissen in Bezug auf Temperatur und Niederschlag/Trockenheit), das sich verändernde Klima sowie das vermehrte Auftreten invasiver Arten auf die Biodiversität in Agrarlandschaften aus. Die Notwendigkeit von Pflanzenschutzmaßnahmen, einschließlich der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, hängt von vielen Faktoren ab, wie beispielsweise von der Kulturart, den Kulturbedingungen, dem Befallsdruck durch Schaderreger, dem Standort oder den Witterungsbedingungen sowie der Anbaumethode. Sie unterscheidet sich daher zwischen verschiedenen Jahren und Standorten zum Teil erheblich. In einer Reihe von Publikationen wurde versucht, für die Erklärung der oben genannten komplexen Zusammenhänge einzelne kausale Faktoren, einschließlich der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, zu identifizieren beziehungsweise zu gewichten (z. B. Sánchez-Bayo & Wyckhuys, 2019). Eine belastbare Quantifizierung der Auswirkungen von Pflanzenschutzmittelanwendungen ist nach Einschätzung der Bundesregierung auf Grundlage aktuell verfügbarer Studien und bestehender experimenteller Ansätze angesichts der komplexen biotischen und abiotischen Zusammenhänge bisher nicht möglich. Die Einflüsse können je nach Habitat (direkte Anbaufläche: Vegetation, Boden, angrenzende Habitate oder Kleingewässer), Zeitpunkt der Anwendung, untersuchtem Zielorganismus und insbesondere in Kombination mit weiteren Umweltfaktoren stark variieren. Um den beschriebenen Defiziten in der Identifizierung kausaler Effekte durch Pflanzenschutzmittel (und anderen Faktoren) auf die Biodiversität in Agrarlandschaften zu begegnen, sind spezielle Forschungs- und Monitoringansätze einschließlich geeigneter Indikatoren notwendig.  8. Plant die Bundesregierung eine Änderung am Pflanzenschutzgesetz, um das Einvernehmen des Umweltbundesamts bei der Zulassung von Pestizidformulierungen in Deutschland zu verändern oder zu streichen? Es sind keine rechtlichen Änderungen hinsichtlich des Status des Umweltbundesamtes als Einvernehmensbehörde vorgesehen.  9. Aus welchem Grund wurden bei der Verbändeanhörung zum Entwurf des Gesetzes zur Anpassung des Pflanzenschutzgesetzes an unionsrechtliche Regelungen (Bundesratsdrucksache 425/25) keine Umweltverbände beteiligt (siehe Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 211 des Abgeordneten Karl Bär auf Bundestagsdrucksache 21/2141)? Die Bundesregierung hat am 27. August 2025 den Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Pflanzenschutzgesetzes an unionsrechtliche Regelungen beschlossen. Das Pflanzenschutzgesetz, das derzeit eine schriftliche oder elektronische Aufzeichnung der Pflanzenschutzmittel-Anwendungen durch berufliche Anwender vorsieht, soll rechtsbereinigend an die neue EU-Regelung angepasst werden. Denn die Durchführungsverordnung (EU) 2023/564 der Kommission vom 10. März 2023 verlangt, dass berufliche Verwender ihre Aufzeichnungen von Pflanzenschutzmittel-Anwendungen nach Artikel 67 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln ab dem 1. Januar 2026 ausschließlich elektronisch in maschinenlesbarem Format dokumentieren müssen. Außerdem sollen die Verweise auf die seit dem Jahr 2025 geltende Verordnung (EU) 2022/2379 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. November 2022 über Statistiken zu landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und zur landwirtschaftlichen Erzeugung (SAIO-Verordnung) angepasst werden. Schließlich soll eine Regelung gestrichen werden, nach der die zuständige Behörde nur im Einzelfall Auskunft über die Aufzeichnungen von Pflanzenschutzmittel- Anwendungen geben kann. Diese Regelung ist laut Rechtsprechung nicht mit dem EU-Umweltinformationsrecht vereinbar. Von den Änderungen sind im Wesentlichen die Belange derjenigen berührt, die zum Führen von Aufzeichnungen über Pflanzenschutzmittel verpflichtet sind. Zudem sind auch Anbieter von Dokumentationssystemen von den Änderungen betroffen. Entsprechend dieser Betroffenheiten erfolgte die Auswahl der im Rahmen des Beteiligungsverfahrens angeschriebenen Verbände. 10. Welche Veränderungen beim Export von Pflanzenschutzmitteln (PSM), die Wirkstoffe enthalten, die in der EU nicht für die Verwendung in PSM genehmigt sind, haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung seit Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nummer 396/2005 am 23. Februar 2005 im Vergleich zu den Angaben aus der Antwort der Bundesregierung zu Frage 9 der Kleinen Anfrage auf Bundestagsdrucksache 19/28967 bis heute ergeben (bitte nach den in den PSM enthaltenen und nicht genehmigten Wirkstoffen und der Menge des Exportgutes in Gewichtsangaben nach Zielland aufschlüsseln)? Nach § 64 des Pflanzenschutzgesetzes besteht eine jährliche Meldepflicht an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zur Art und Menge an Empfänger im Inland abgegebenen oder ausgeführten Pflanzenschutzmittel und der jeweils in ihnen enthaltenen Wirkstoffe. Die Meldepflicht erstreckt sich nicht auf die Empfängerländer (importierende Länder). Die Ausfuhrmengen der Pflanzenschutzmittel kann das BVL nur erfassen, wenn für die Mittel in Deutschland jemals eine Zulassung als Pflanzenschutzmittel beantragt worden war oder vorgelegen hat. Bei Pflanzenschutzmitteln, für die keine Zulassung in Deutschland beantragt wurde oder bestanden hat, können wegen fehlender Angaben zur Formulierung nur die Wirkstoffmengen erfasst werden. Insofern ist eine Aufschlüsselung nach Art des Pflanzenschutzmittels oder der Wirkstoffkombinationen in einem Mittel nicht möglich. Die tabellarische Übersicht in der Anlage* zu Frage 10 enthält sowohl Wirkstoffe, die früher in der EU genehmigt waren (teilweise auch zum Zeitpunkt der damaligen Ausfuhr), als auch Wirkstoffe, deren Genehmigung in der EU nicht beantragt wurde. Im Vergleich zur Antwort der Bundesregierung zu Frage 9 der Kleinen Anfrage der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 19/28967 ergeben sich folgende Ergänzungen in der anliegenden Tabelle: – die Absatzmengen der Jahre 2020 bis 2024, – die Wirkstoffe in der gesamten Zeitreihe, die mit Stand 17. November 2025 nicht nach Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 zur Verwendung in Pflanzenschutzmitteln genehmigt sind (durch den aktuellen Stichtag erhöht sich die Zahl der Wirkstoffe) sowie – das Enddatum der EU-Genehmigungen. 11. Wie hat sich die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pflanzenschutzmittel seit 2015 verändert, und wie hat sich die Zahl der verschiedenen Pestizidwirkstoffe in diesen Mitteln in diesem Zeitraum verändert? Die Anzahl der in Deutschland zugelassenen Pflanzenschutzmittel beziehungsweise der in ihnen enthaltenen Wirkstoffe lässt keine direkten Rückschlüsse darauf zu, ob für alle Anwendungsgebiete ausreichende Pflanzenschutzverfahren zur Verfügung stehen. Alte Wirkstoffe, die die hohen Anforderungen an die EU- Wirkstoffgenehmigungen nicht mehr erfüllen und daher nicht mehr auf dem Markt verfügbar sind, wiesen meist ein breites Wirkungsspektrum auf. Bei neu genehmigten Wirkstoffen handelt es sich vielfach um biologische oder low-risk-Produkte, die meist deutlich spezifischer wirken, das heißt nur gegen einen oder wenige Schaderreger. Dadurch können sich Bekämpfungslücken ergeben, wenn und soweit eine Bekämpfung von Schaderregern in Rede steht, gegen die wirkende Pflanzenschutzmittel nicht zugelassen sind, und die Bekämpfung nicht durch * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/3270 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. andere Methoden im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes als den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sichergestellt werden kann. Im Folgenden ist die Anzahl der in Deutschland zugelassenen Pflanzenschutzmittel (ohne Vertriebserweiterungen) aufgelistet. Für die Jahre 2015 bis 2024 ist jeweils der Stand zum Dezember des Jahres angegeben. Die für das Jahr 2025 angegebene Anzahl bezieht sich auf den Stand von November. 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025* 766 753 818 872 932 980 950 1000 1054 1119 1138 Auch bei der nachfolgend dargestellten Entwicklung der Anzahl der Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe, die in zugelassenen Pflanzenschutzmitteln enthalten sind beziehungsweise waren, beziehen sich die Angaben für die Jahre 2015 bis 2024 jeweils auf den Stand zum Dezember des Jahres. Die für das Jahr 2025 angegebene Anzahl bezieht sich auf den Stand von November. 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025* 275 270 277 285 288 283 281 281 284 285 278 12. Wie soll sichergestellt werden, dass die Pestizidbelastung von Kleingewässern, die nach Erhebungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung bei 80 Prozent der Messungen die behördlichen Grenzwerte überschritt und bei diesen Gewässern der Grund für einen schlechten ökologischen Zustand ist (www.ufz.de/kgm/index.php?de=44480), reduziert wird? Kleine Fließ- und Standgewässer spielen in der Agrarlandschaft eine besondere Rolle und sind von der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zum Teil direkt betroffen. Dies konnte sowohl in den genannten Erhebungen des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung als auch in Untersuchungen des Julius Kühn- Instituts gezeigt werden. Die Bundesregierung hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Belastung von Kleingewässern mit Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Unter anderem wurden mit dem § 4a der Verordnung über Anwendungsverbote für Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutz- Anwendungsverordnung) bundesweite Vorgaben zu Gewässerabständen bzw. Gewässerrandstreifen geschaffen. Ein Konzept für ein bundesweites und repräsentatives Kleingewässermonitoring, das mit bestehenden Monitoringprogrammen verzahnt sein kann, wird derzeit fachlich erarbeitet. Mit dem Monitoring soll die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen beurteilt werden. 13. Plant die Bundesregierung, die Mindestanforderungen zu Gewässerrandstreifen zu verbessern, um den ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer in Deutschland sowie die Praxistauglichkeit zu verbessern, wenn ja, wie, und wenn nein, warum nicht? Zum Schutz von Gewässern vor möglichen Pflanzenschutzmitteleinträgen legt § 4a der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung ein grundsätzliches Verbot der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln innerhalb eines Abstandes von zehn Metern zum Gewässer fest. Der einzuhaltende Mindestabstand beträgt fünf Meter, wenn eine geschlossene, ganzjährig begrünte Pflanzendecke vorhanden ist. Die gesamte bundesrechtliche Abstandsregelung gilt zudem nicht an kleinen Gewässern von wasserwirtschaftlich untergeordneter Bedeutung sowie soweit ein Land Regelungen nach § 22 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b des Pflanzenschutzgesetzes getroffen hat oder trifft, mit denen abweichende Gewässerabstände festgelegt werden. Ergibt die im Rahmen des Zulassungsverfahrens durchgeführte Risikobewertung, dass die Anwendung eines Pflanzenschutzmittels trotz Einhaltung dieser Gewässerabstände mit unannehmbaren Risiken verbunden ist, werden weitergehende Risikominderungsmaßnahmen zum Gewässerschutz erteilt. Diese können beispielsweise größere Mindestabstände oder die Verwendung abdriftmindernder Geräte vorschreiben. Die im Rahmen der Zulassung festgelegten Risikominderungsmaßnahmen sind inzwischen sehr komplex, daher werden mögliche Vereinfachungen und eine bessere Praxistauglichkeit geprüft. Anlage zu Frage 10 Übersicht zu Ausfuhrmengen von Wirkstoffen (in kg) in Pflanzenschutzmitteln der Jahre 2008 bis 2024 Wirkstoff EU- Genehmigungsende Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Atrazin 4.986 3.212 Mancozeb 4.1.21 697.690 586.448 486.986 421.086 301.015 253.927 185.728 97.231 63.558 5.955 798.682 631.701 2.347.640 2.640.864 2.563.080 Chloroxuron 31 Chlorpropham 8.7.19 478 554 860 2.554 2.887 6.227 6.840 4.336 7.086 10.435 1.133 Coumatetralyl 1 1 0,18 53 1 4 5 Deiquat 4.11.18 128 934 25 60 132 417 207 59 94.398 90 Dimethoat 30.6.19 998.484 1.286.920 633.269 138.362 244.854 198.501 180.341 96.889 247.273 366.626 44.650 80.937 130.515 Diuron 30.9.20 15.190 3.699 2.339 9.762 13.204 15.743 14.784 19.495 19.934 10.023 4.601 Endosulfan 9.220 10.150 Fenthion 1.907 Linuron 3.3.17 1.483 Maneb 31.1.17 7.816 1.863 4.620 Methiocarb 3.10.19 287.464 348.115 246.649 290.073 285.045 292.204 127.714 319.149 332.118 309.904 344.428 95.383 500 Metiram 28.11.23 5.746.456 5.613.405 5.059.165 4.387.790 6.216.798 5.660.675 6.440.579 4.209.514 5.162.604 3.878.188 4.583.800 4.078.456 3.546.692 4.551.158 4.681.085 2.024.107 6.914.506 Chloridazon 31.12.18 754.785 881.224 1.223.575 722.927 136.149 437.636 401.251 103.000 158.830 360.387 47.424 11.427 Warfarin 31.3.14 0,37 0,00 0,00 5 3 Propineb 22.3.18 3.483.384 3.786.968 3.926.675 3.549.637 3.613.248 4.810.632 3.835.177 3.777.231 2.515.336 1.403.135 1.183.662 1.232.528 1.698.760 2.101.194 1.253.430 1.399.093 Thiram 30.10.18 73.035 62.102 5.473 42.039 67.592 42.200 31.898 4.394 20.000 9.662 5.835 14.143 13.194 Anthrachinon 35.629 1.375 Mineralöle 66.827 8.710 5.399 9.748 6.654 48.397 14.058 93.730 190.424 205.850 67.044 225.108 230.593 Dichlorvos 4 Dichlofluanid 1.531 Ioxynil 28.2.15 16.989 11.281 3.949 2.953 1.637 839 1.808 1.710 Fuberidazol 28.2.19 4.012 2.803 2.230 3.297 2.294 4.631 1.565 1.203 949 1.217 449 Dodemorph 31.8.24 83.595 52.799 72.973 73.258 74.421 59.428 45.360 42.140 26.099 1.241 26.363 25.742 15.992 19.114 Dichlobenil 1.963 1.956 16 Omethoat 1.027 Chlorphacinon 0,30 0,30 Chlorfenvinphos 531 Wirkstoff EU- Genehmigungsende Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Desmetryn 74.029 Bromoxynil 31.7.20 30.919 70.496 68.124 17.846 221.776 295.769 504.922 480.518 382.258 427.111 263.926 305.676 498.208 505.483 198.313 212.629 Carbetamid 31.5.21 4.800 756 Chlorthalonil 20.5.19 50.850 41.796 10.804 15.595 89 11 14.240 50.920 4 Cyanamid 2.710.327 2.966.237 3.080.693 3.378.249 3.449.311 4.012.541 4.495.136 3.042.536 3.033.570 Phoxim 894 2 Tridemorph 1.376.010 867.044 1.074.877 876.989 Metribuzin 24.11.24 138.731 156.565 4.968 201.835 173.923 438.894 384.615 315.086 251.588 341.497 144.464 130.648 89.104 137.642 88.536 47.368 109.770 Carbofuran 375 Calciumphosphid 1.12.20 2.827 2.533 1.591 2.084 1.601 1.915 2.271 3.272 2.313 3.155 2.344 3.133 4.307 7 Chlorbromoxychinolin 1.138.157 Ammoniumsulfat 27.400 8.000 Chlorpyrifos 16.1.20 24.191 23.720 527 1.270 263 18 56 Thiophanat-methyl 31.10.20 283.271 471.378 418.375 265.881 232.816 330.949 230.150 266.667 428.231 382.482 309.440 161.333 204.064 150.941 299.547 83.351 139.263 Tolylfluanid 1.6.10 508 Carbendazim 30.11.14 449.478 197.842 124.250 89.379 41.531 60.920 29.175 Oxadiazon 31.12.18 39.419 42.087 52.391 62.316 52.709 37.934 6.146 5.508 2.157 3.779 2.640 804 3.870 4.342 3.312 1.608 Oryzalin 31.5.21 64 109 32 45 21 46 22 21 Fenbutatin-oxid 1.6.14 1.485 Isoproturon 30.6.16 296.284 236.762 352.578 278.438 182.978 259.302 33.594 113 4.105 Vinclozolin 25.584 110 Desmedipham 1.7.19 109.654 117.507 152.290 210.833 244.397 227.021 224.980 235.896 206.133 269.992 275.121 275.564 50.927 8.965 4.528 4.738 Iprodion 5.12.17 46.990 55.239 50.708 16.168 58.275 52.834 56.198 46.350 28.950 36.360 Triadimefon 11.240 16.100 22.129 17.390 4.250 3.522 6.988 4.340 9.915 Diflubenzuron 31.12.20 215 200 105 Cholinchlorid 784.793 9.147 581.610 574.100 Tetramethrin 3 11 11 18 20 Bendiocarb 16 11 12 13 1 2 0 Propanil 24.469 11.355 16.400 Difenacoum 30.12.19 0 1 2 2 1 Ethoprophos 21.3.19 10.659 6.111 Ametryn 7.491 Fenamiphos 23.9.20 9.814 981 7.487 8.276 8.040 11.278 31.592 Wirkstoff EU- Genehmigungsende Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Triadimenol 31.8.19 104.528 78.067 25.660 60.887 79.797 130.794 171.708 186.819 163.482 116.995 75.407 26.408 46.424 25.519 81.360 40.055 33.382 Fenpropimorph 30.4.19 1.655.958 1.854.260 1.490.794 1.968.011 1.041.737 211.027 245.813 397.989 231.003 84.402 115.278 129.438 813.496 538.553 397.780 73.212 95.922 Bitertanol 28.8.13 53.962 18.362 35.665 25.294 5.844 11.681 Propiconazol 19.12.18 6.122 8.048 1.762 14.970 17.061 9.339 1.818 8 18 578 3.474 177.288 160.462 46.821 109.778 44.576 Prochloraz 31.12.21 333.246 442.899 308.864 213.633 288.347 55.691 24.055 6 579 9.477 7.688 10.552 14.854 362 alpha-Cypermethrin 7.6.21 39.682 38.651 19.408 34.418 20.121 1.418 892 21 0 17 24 300 0,30 271 Clofentezin 1.11.23 30 53 20 Pencycuron 31.5.21 71.018 80.013 48.149 78.075 123.618 268.294 213.544 310.650 289.754 164.445 88.997 59.218 33.231 26.792 32.900 1.087 Flutriafol 31.5.21 135 73 Glufosinat 31.7.18 664.045 2.138.168 1.595.430 2.222.318 2.891.703 2.537.776 1.013.782 3.778.304 3.084.372 2.090.757 3.226.681 73.092 56.896 173.431 192.528 141.108 35.079 Phenothrin 4 7 0 Imazapyr 4.470 26.116 8.491 20.947 12.933 7.966 Triazoxid 30.9.21 3.531 2.390 334 65 156 573 336 425 319 334 225 235 129 184 Cyfluthrin 30.4.14 3.571 2.731 2.542 1.389 3.179 1.507 2.247 2.661 2.316 Haloxyfop 6.323 Teflubenzuron 30.11.19 1.287 1.070 2.401 1.605 2.069 Flocoumafen 4 8 3 7 2 3 1 0,00 0,13 0,31 Bifenthrin 31.7.19 323 Cyromazin 31.12.19 2.261 1.404 1.307 Fenoxycarb 31.5.21 10.695 4.697 2.214 0,30 1 Myclobutanil 31.5.21 1.439 2.486 1.416 Kupferverbindungen 328.038 216.924 78.758 Triasulfuron 30.6.16 2.416 4.098 1.793 3.988 1.934 1.049 beta-Cyfluthrin 20.7.20 40.885 42.272 35.040 51.897 64.700 97.246 82.373 47.340 30.782 27.854 24.837 27.153 22.160 16.359 8.488 8.224 4.758 Cyproconazol 31.5.21 25.762 24.118 22.950 31.554 39.413 32.271 55.971 38.212 42.960 22.262 29.167 92.969 27.597 12.830 45.127 45.125 9.780 Triflumuron 31.3.21 17.356 20.047 12.123 11.267 15.804 21.504 24.675 30.443 20.195 30.712 30.803 18.056 22.401 6.253 1.632 3.360 4.540 Difethialon 1 0,23 0,30 1 Thiodicarb 1.236 8.280 2.024 Dimethomorph 20.5.24 107.147 148.940 147.169 148.951 117.771 97.133 62.690 58.232 83.308 96.538 91.332 82.281 79.949 92.594 188.678 65.073 81.710 Fluquinconazol 31.12.21 11.997 18.449 11.638 21.803 34.078 21.857 21.315 19.696 822 Acifluorfen 27.190 68.300 Quinoclamin 31.12.18 3.535 8.326 6.883 4.437 3.640 6.104 2.582 2.895 1.377 Wirkstoff EU- Genehmigungsende Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Cyphenothrin 3 1 1 2 Imidacloprid 1.12.20 572.952 673.504 846.195 1.317.868 1.178.416 1.414.230 1.206.211 1.055.353 1.388.627 1.359.849 1.108.253 773.027 395.963 495.546 555.855 683.906 242.042 Epoxiconazol 30.4.20 1.193.954 1.258.646 1.342.525 206.100 187.469 305.504 256.279 296.753 376.657 496.289 241.463 238.126 194.379 145.955 348.228 135.175 178.134 Metosulam 30.4.21 140 2.150 193 3.425 1.817 2.802 99 1.295 662 1.298 2.073 Triflusulfuron 31.12.23 2 14 3 0,49 1 5 zeta-Cypermethrin 1.12.20 1.180 549 1.144 6.760 1 2 Quinclorac 73.298 73.356 89.125 92.700 60.880 89.782 91.672 72.290 66.120 86.536 52.775 32.309 26.263 52.750 51.247 60.398 53.487 Dimethenamid 2.280 Haloxyfop-R (Haloxyfop-P) 31.12.20 193 4 5 7 102 1 18 Flurtamone 27.12.18 1.360 61.262 5.627 768 16.916 3.841 2.028 16.355 6.173 2.400 754 22.001 37.983 49.704 54.350 Chlorfenapyr 3 8 20 46 20 10 4 13 8 Flufenacet 10.6.25 35.004 706.663 482.288 527.281 758.113 103.344 144.882 204.753 173.206 159.575 298.655 249.905 192.744 338.574 446.974 366.022 363.001 Flupyrsulfuron 13.9.17 15 5 6 570 579 512 478 Pymetrozin 30.10.18 1 2.725 1 Cyclanilide 31.10.11 3.241 Famoxadone 30.6.22 83 308 Ethoxysulfuron 19.3.14 28.879 20.266 32.231 32.914 32.362 34.982 40.495 28.814 32.051 28.498 41.461 25.120 30.688 55.139 51.214 79.980 82.968 Cinidon-ethyl 30.9.12 159 1.280 Acibenzolar 10.7.24 346 498 376 Fipronil 30.9.17 6.536 4.241 3.709 4.905 1.942 4.339 134 0,005 0,02 0,03 Oxadiargyl 31.3.14 588 S-Metolachlor 23.1.24 3.027 5.367 122 74 114 35 48 3.729 2.382 29 Indoxacarb 19.12.21 0 0 1 4 1.463 Tepraloxydim 31.5.15 46.576 101.575 63.941 34.405 57.251 48.088 36.366 17.040 32.260 18.016 3.731 Picoxystrobin 31.8.17 1 Profoxydim 31.7.21 47.141 57.277 75.478 54.582 44.208 64.278 39.615 28.620 27.810 30.687 33.166 43.887 87.764 88.012 80.978 217.799 75.802 Mepanipyrim 20.5.24 1.573 1.348 540 1.348 Thiacloprid 3.2.20 217.063 172.537 182.474 221.238 264.379 497.150 555.806 414.870 376.126 438.080 332.221 434.659 374.545 115.544 118.323 123.226 101.636 Thiamethoxam 30.4.19 102 170 54 280 2.255 134 3 2 5.568 1.080 963 2.013 Thidiazuron 12.326 5.385 4.573 19.508 26.840 32.074 29.994 39.524 40.764 20.248 9.637 Transfluthrin 2 6.283 1.072 Carpropamid 874 16 Fenamidone 14.8.18 26.483 27.135 30.669 20.799 29.123 31.766 23.393 22.911 21.125 10.595 18.617 24.424 12.003 Wirkstoff EU- Genehmigungsende Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Tritosulfuron 6.11.24 70.539 34.381 73.092 88.399 46.878 63.030 83.867 32.175 27.604 37.768 21.195 33.439 42.158 25.448 29.260 30.417 47.277 Dimoxystrobin 31.7.23 85.733 80.035 117.861 22.096 15.774 42.886 35.933 24.210 16.421 32.506 32.848 57.862 580 47.930 60.757 34.107 Clothianidin 31.1.19 155.179 144.308 116.780 226.032 310.909 266.088 298.708 270.309 340.731 578.541 458.753 240.231 274.800 249.111 198.247 238.445 120.689 Spirodiclofen 31.7.20 10.505 9.583 10.568 3.628 9.514 2.665 6.217 5.541 5.639 3.129 3.726 924 3.853 1.818 Benthiavalicarb 13.12.23 563 778 295 498 380 948 146 204 133 Spiromesifen 30.9.23 16.756 23.421 23.753 31.894 45.486 51.337 72.617 102.040 48.232 73.873 42.466 54.408 42.328 50.898 56.895 45.120 Bispyribac 31.7.22 56 48 65 67.533 68 Topramezone 47.758 18.003 25.927 38.055 39.302 73.109 80.184 47.128 41.669 86.375 39.036 85.097 80.554 77.952 88.473 36.627 54.036 Clonitralid (Niclosamide) 6.399 12.569 gamma-Cyhalothrin 31.3.25 0,06 0,30 0,36 0,12 0,06 0,12 0,36 Lufenuron 31.12.19 28.597 13.539 5.260 82.260 387 53.280 Metaflumizone 31.12.24 11.715 100.091 20.108 374 1.358 1.166 406 1.421 2.550 723 1.349 821 944 3.053 1.478 2.293 Meptyldinocap 31.3.25 7 Flubendiamide 31.8.24 10.766 36.699 18.067 20.363 38.969 36.465 33.318 36.208 39.570 48.101 65.705 135.219 120.701 78.980 127.603 95.767 101.874 Spirotetramat 30.4.24 4.771 25.246 5.081 48.859 76.570 140.675 152.850 165.234 171.368 188.578 202.680 249.512 274.037 255.417 305.328 303.958 288.547 Isopyrazam 8.6.22 6.125 11.246 25.699 5.450 Fenpyrazamine 15.1.25 4 3 4 5 3 3 Penflufen 31.1.24 322 14.011 12.061 10.270 8.960 16.323 25.201 23.922 26.915 21.815 23.519 13.267 Orysastrobin 139.261 122.106 130.087 Imazethapyr 9.104 22.508 780 Hydramethylnon 0 Imiprothrin 1 d-Phenothrin 4 6 7 Oxaziclomefone 3.107 3.648 3.106 1.902 1.089 466 459 1.064 781 Indaziflam 1.043 23.925 33.950 58.292 108.958 88.364 80.805 162.657 188.585 184.171 291.949 214.390 641.197 474.077 768.097 Pyrasulfotole 102 8.391 28.713 45.723 58.122 58.936 55.788 41.216 45.588 46.275 52.080 63.089 64.634 49.408 53.526 Isoflucypram 893 50 2.389 799 35.315 25.474 Diflufenzopyr 112 3.175 2.570 1.775 1.023 1.408 1.102 6.159 2.632 4.495 Triafamone 2.161 4.846 17.880 20.025 28.421 41.387 66.737 62.788 129.852 Aluminiumkaliumsulfat 9.948 4.800 Fentrazamide 5.814 2.698 3.908 Daimuron 5.756 2.671 3.858 Wirkstoff EU- Genehmigungsende Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Inpyrfluxam 690 Tefuryltrione 12.682 4.270 3.000 4.816 7.547 13.944 11.799 Tetraniliprole 180 1.080 1.789 4.000 1.600 6.729 Spidoxamat 118 Trifloxysulfuron 189 Adoxophyes orana Granulovirus Stamm BV-0001 31.1.23 0,05 0,01 0,03 0,003 0,01 Bacillus firmus Stamm I-1582 30.9.23 1.029 9.592 10.996 9.421 12.104 4.198 1.618 Metarhizium brunneum Stamm C15-III 511 223 140 919 1.385 1.755 1.208 1.249 Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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