Abschiebungshafteinrichtung am Flughafen München - angekündigter Bau eines neuen Abschiebeterminals (Antwort zu Drs. 21/3963)
Text
Abschiebungshafteinrichtung am Flughafen München - angekündigter Bau eines neuen Abschiebeterminals (Antwort zu Drs. 21/3963)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/4170
21. Wahlperiode 16.02.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sascha Lensing, Raimond Scheirich,
Martin Hess, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/3963 –
Abschiebungshafteinrichtung am Flughafen München – angekündigter Bau eines
neuen Abschiebeterminals
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die konsequente Durchsetzung geltenden Rechts ist eine zentrale
Voraussetzung für das Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat. Dazu gehört auch,
dass vollziehbar ausreisepflichtige Personen tatsächlich das Bundesgebiet
verlassen. Der Freistaat Bayern hat in den vergangenen Jahren wiederholt betont,
Abschiebungen effizienter zu gestalten und bestehende Vollzugsdefizite
abbauen zu wollen. Vor diesem Hintergrund kommt dem geplanten neuen
Abschiebeterminal am Flughafen München eine erhebliche politische Bedeutung
zu. Mit dem neuen Abschiebeterminal am Flughafen München soll die
Kapazität auf bis zu 100 Abschiebungen bzw. Rücküberstellungen pro Tag erhöht
werden. Derzeit existiert lediglich ein kleines Abschiebegefängnis mit einer
Kapazität von 50 Plätzen (www.augsburger-allgemeine.de/bayern/so-sieht-de
r-plan-fuer-das-neue-abschiebeterminal-in-muenchen-aus-112889610).
Noch im November 2025 sprach der bayerische Ministerpräsident Markus
Söder (CSU) nach einer Klausurtagung seiner Partei in München wörtlich von
einer „Abschiebeoffensive“ im kommenden Jahr (2026). Er wies in diesem
Zusammenhang noch einmal auf die Pläne hin, am Flughafen München ein
Abfertigungsterminal nur für Abschiebeflüge einzurichten (www.deutschlandf
unk.de/csu-dringt-auf-mehr-abschiebungen-102.html).
Trotz jahrelanger Planungen ist das Projekt bislang nicht realisiert worden und
befindet sich offenbar erneut in einer Phase des Stillstands. Weder der aktuelle
Projektstand noch Zuständigkeiten, Zeitpläne oder die zu erwartenden Kosten
sind für den Bayerischen Landtag transparent nachvollziehbar. Nach
Informationen der „Ausburger Allgemeine“ hatte die Münchner Flughafengesellschaf
bereits im Sommer 2025 einen Bauantrag eingereicht. Diesem zufolge wird
der Personalbedarf für die Einrichtung auf um die 250 Landespolizeikräfte,
145 Personenbegleiter (Luft) und weitere 90 Polizeikräfte und Mitarbeiter
anderer Behörden und Unternehmen geschätzt (www.augsburger-allgemeine.de/
bayern/so-sieht-der-plan-fuer-das-neue-abschiebeterminal-in-muenchen-aus-1
12889610).
Die bayerische Landesregierung verwies in ihrer Antwort auf eine Anfrage
von Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf die Zustän-
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 16. Februar 2026
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
digkeit des Bundes. In der Antwort zu den Fragen 5 bis 8.3 heißt es: „Die
Flughafen München GmbH plant und errichtet nach den Vorgaben der
Bundespolizei ein sog. Rückführungsterminal. Ausschließlicher Nutzer der
Einrichtung wird die Bundespolizei sein. Eine Beteiligung des Freistaates Bayern
ist nicht vorgesehen. Für weiter gehende Informationen wird auf die
Bundespolizei verwiesen“ (vgl. Bayerischer Landtag, Drucksache 19/8136).
Mit dieser Kleinen Anfrage sollen insbesondere die seitens der bayerischen
Landesregierung, mit Verweis auf die Zuständigkeit der Bundespolizei, noch
offenen Fragen geklärt werden.
1. Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung aktuell der konkrete Stand
des Projekts „Abschiebeterminal am Flughafen München“ (vgl.
Vorbemerkung der Fragesteller)?
Die Flughafen München GmbH (FMG) plant im Auftrag der Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben (BImA) den Bau eines Rückführungsgebäudes am
Flughafen München, das nach Fertigstellung und Übergabe von der Bundespolizei
betrieben wird. Eine entsprechende Leistungsbeschreibung ist fertiggestellt.
Die FMG hat ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Parallel dazu wurde
seitens der FMG die Vergabe initiiert. Planfeststellungsverfahren und
Vergabeverfahren für die Bauleistungen verlaufen weitestmöglich parallel, sodass
unmittelbar nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens mit den Bauarbeiten
begonnen werden kann.
2. Warum kam es nach Kenntnis der Bundesregierung nach jahrelanger
Planung (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller) erneut zu einem Stillstand?
Das Projekt ist nicht zum Stillstand gekommen.
3. Wie sehen nach Kenntnis der Bundesregierung die Planungen für das
Abschiebeterminal konkret aus?
Es wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
4. Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung einen verbindlichen Zeit-
und Meilensteinplan, oder bleibt der Bau weiter ohne eine terminierte
Fertigstellungsperspektive?
Das Projekt richtet sich nach einem verbindlichen Zeit- und Meilensteinplan.
5. Welche Akteure tragen derzeit die operative und strategische
Verantwortung (Freistaat, Flughafen München GmbH, Innenministerium, Bund),
und wie ist diese konkret definiert?
Die FMG plant das Rückführungsgebäude im Auftrag der BImA. Die
Planungen erfolgen unter Beteiligung der Bundespolizei.
6. Welche Kosten sind nach Kenntnis der Bundesregierung bislang für die
Planungen, Ausschreibungen und vorbereitende Maßnahmen angefallen,
und mit welchen Gesamt- sowie Folgekosten rechnet die
Bundesregierung bei der Realisierung des Projekts?
Die bisher prognostizierten Planungskosten in Höhe von ca. 600.000 Euro sind
Bestandteil der Gesamtprojektkosten, die aktuell im Rahmen des laufenden
Planungsverfahrens ermittelt werden. Die BImA wird das
Rückführungsgebäude von der FMG anmieten. Die BImA wird dann der Bundespolizei das
Gebäude zur Nutzung vermieten und die Bundespolizei wird für die Nutzung des
Gebäudes monatliche Mietzahlungen an die BImA entrichten.
7. Welche Kriterien haben nach Kenntnis der Bundesregierung zur Auswahl
des Standorts für das neue Abschiebeterminal geführt?
Die bisherigen Räumlichkeiten sind für die Aufgaben der Rückführung nicht
mehr ausreichend. Es bedarf daher eine an die Erfordernisse angepasste
Unterbringung. Einsatztaktisch maßgeblich für die Auswahl des Standortes sind
Geeignetheit, Verfügbarkeit und Lage des Standorts.
8. Aus welchen Gründen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung
mögliche Alternativen verworfen?
Eine den in der Antwort 7 genannten Kriterien entsprechende Alternative lag
nicht vor.
9. Welche maximale Kapazität (Abschiebehaftplätze) ist für das Terminal
vorgesehen (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller), und auf welcher
Datengrundlage basiert diese Planung?
Das Rückführungsgebäude dient ausschließlich der operativen Abwicklung von
Rückführungsmaßnahmen auf dem Luftweg. Die Verantwortlichkeit für die
Schaffung von Abschiebungshaftplätzen liegt bei den Ländern, hier dem
Freistaat Bayern. Innerhalb der Räumlichkeiten der Bundespolizei sind daher keine
Abschiebungshaftplätze vorgesehen.
10. Welche personellen Ressourcen, wie Kräfte der Bundespolizei und
anderer Bundesbehörden, sind in dem neuen Abschiebeterminal nach
derzeitigen Planungsstand vorgesehen, insbesondere im Rahmen der
Abschiebebegleitung?
Das Kräftemanagement der Bundespolizeidirektion München bedient sich der
in der Bundespolizei ausgebildeten Personenbegleiter Luft. Eine feste
Zuordnung zu einer Flughafendienststelle dieser örtlich flexibel einsetzbaren Kräfte
gibt es nicht. Die personellen Stärken für die Bodenmaßnahmen der
Rückführung sind abhängig von den täglich vorgeplanten Rückführungsmaßnahmen
und unterliegen dem Kräftemanagement der Bundespolizei Flughafen
München.
11. Inwiefern hat die Bundespolizei bereits mit der Personalgewinnung bzw.
der Umschulung von Bundespolizisten im Zusammenhang mit dem
Abschiebe-Terminal begonnen?
Die Bundespolizei verfügt bereits über ausreichend qualifiziertes Personal.
12. Wie viele Abschiebeflüge (Sammelcharter) erfolgten seit 2020 über den
Flughafen München (bitte differenziert nach Datum, Nationalität,
Zielland und Anzahl der abgeschobenen bzw. rücküberstellten Personen
auflisten)?
2020
Datum Nationalität Zielland Anzahl
14.01.2020 Afghanistan Afghanistan 37
15.01.2020 Marokko Marokko 1
17.01.2020 Niger Italien 1
22.01.2020 Nigeria Nigeria 20
28.01.2020 Nigeria Italien 1
29.01.2020 Irak Bulgarien 1
29.01.2020 Marokko Marokko 2
30.01.2020 Irak Rumänien 1
31.01.2020 Nigeria Italien 1
07.02.2020 Äthiopien Italien 1
Nigeria 1
12.02.2020 Marokko Marokko 2
26.02.2020 Nigeria Nigeria 27
03.03.2020 Irak Kroatien 11
11.03.2020 Äthiopien Dänemark 1
13.03.2020 Marokko Marokko 2
01.07.2020 Rumänien Rumänien 8
14.07.2020 Rumänien Rumänien 8
22.07.2020 Ukraine Ukraine 9
18.08.2020 Pakistan Pakistan 24
20.08.2020 Georgien Georgien 38
23.09.2020 Rumänien Rumänien 10
28.09.2020 Ukraine Ukraine 32
30.09.2020 Ukraine Ukraine 43
13.10.2020 Irak Irak 5
19.10.2020 Rumänien Rumänien 9
27.10.2020 Äthiopien Äthiopien 10
03.11.2020 Türkei Türkei 4
04.11.2020 Armenien Armenien 9
12.11.2020 Albanien Albanien 34
19.11.2020 Türkei Türkei 3
24.11.2020 Ukraine Ukraine 31
27.11.2020 Rumänien Rumänien 10
02.12.2020 Georgien Georgien 39
10.12.2020 Nigeria Nigeria 24
18.12.2020 Ukraine Ukraine 35
2021
Datum Nationalität Zielland Anzahl
12.01.2021 Nigeria Italien 1
19.01.2021 Nigeria Nigeria 24
2021
Datum Nationalität Zielland Anzahl
22.01.2021 Albanien Albanien 11
Kosovo Kosovo 9
26.01.2021 Türkei Türkei 3
27.01.2021 Aserbaidschan Aserbaidschan 1
28.01.2021 Georgien Georgien 9
29.01.2021 Tunesien Ukraine 2
Ukraine 40
02.02.2021 Rumänien Rumänien 11
09.02.2021 Afghanistan Afghanistan 26
17.02.2021 Pakistan Pakistan 16
23.02.2021 Armenien Armenien 32
02.03.2021 Irak Rumänien 4
Syrien 4
03.03.2021 Türkei Türkei 4
18.03.2021 Türkei Türkei 3
23.03.2021 Äthiopien Äthiopien 17
29.03.2021 Ukraine Ukraine 31
31.03.2021 Aserbaidschan Aserbaidschan 32
13.04.2021 Rumänien Rumänien 13
20.04.2021 Irak Rumänien 2
Syrien 4
28.04.2021 Irak Griechenland 3
Syrien 1
27.05.2021 Moldau Moldau 11
Ukraine Ukraine 21
01.06.2021 Aserbaidschan Aserbaidschan 28
09.06.2021 Georgien Georgien 24
11.06.2021 Russland Österreich 6
23.07.2021 Ukraine Ukraine 39
27.07.2021 Nigeria Nigeria 25
12.08.2021 Georgien Georgien 48
24.08.2021 Nigeria Nigeria 27
13.10.2021 Armenien Armenien 29
15.10.2021 Kongo Volksrep Griechenland 1
Syrien Griechenland 4
26.10.2021 Russland Russland 46
08.11.2021 Senegal Senegal 15
11.11.2021 Pakistan Pakistan 49
18.11.2021 Georgien Georgien 41
30.11.2021
Armenien Ukraine 1
Moldau Moldau 17
Nigeria Ukraine 1
Ukraine Ukraine 37
2022
Datum Nationalität Zielland Anzahl
08.02.2022 Pakistan Pakistan 34
15.02.2022 Afghanistan Bulgarien 1
Syrien 1
10.03.2022
Afghanistan
Griechenland
2
Irak 2
Syrien 1
2022
Datum Nationalität Zielland Anzahl
29.03.2022 Aserbaidschan Aserbaidschan 38
05.04.2022 Rumänien Rumänien 13
07.04.2022 Georgien Georgien 58
12.04.2022 Nigeria Nigeria 30
19.04.2022 Türkei Türkei 4
20.04.2022 Armenien Armenien 11
26.04.2022 Pakistan Pakistan 32
10.05.2022 Nigeria Nigeria 29
17.05.2022 Türkei Türkei 4
24.05.2022 Nordmazedonien Nordmazedonien 49
Serbien Serbien 17
02.06.2022 Georgien Georgien 40
08.06.2022 Gambia Gambia 18
07.07.2022 Rumänien Rumänien 15
12.07.2022 Nigeria Nigeria 22
14.07.2022 Türkei Türkei 4
19.07.2022 Aserbaidschan Aserbaidschan 26
21.07.2022 Georgien Georgien 37
26.07.2022 Jemen Griechenland 1
Syrien 3
03.08.2022 Afghanistan Bulgarien 1
Syrien 3
09.08.2022 Moldau Moldau 63
17.08.2022 Bulgarien Bulgarien 3
Syrien 4
18.08.2022 Somalia Schweden 1
24.08.2022 Albanien Albanien 20
Moldau Moldau 19
30.08.2022 Türkei Türkei 4
06.09.2022 Pakistan Pakistan 29
14.09.2022 Nigeria Nigeria 19
27.09.2022 Rumänien Rumänien 10
11.10.2022 Moldau Moldau 15
Nordmazedonien Nordmazedonien 43
18.10.2022 Nigeria Nigeria 17
03.11.2022 Georgien Georgien 43
10.11.2022 Gambia Gambia 20
22.11.2022 Syrien Bulgarien 1
30.11.2022 Aserbaidschan Aserbaidschan 23
07.12.2022 Rumänien Rumänien 13
15.12.2022 Georgien Georgien 49
2023
Datum Nationalität Zielland Anzahl
24.01.2023 Nigeria Nigeria 22
07.02.2023 Bulgarien Bulgarien 5
Syrien 3
22.02.2023
Äthiopien
Griechenland
1
Irak 2
staatenlos 2
Syrien 3
23.02.2023 Marokko Bulgarien 1
2023
Datum Nationalität Zielland Anzahl
01.03.2023 Georgien Georgien 34
03.03.2023 Albanien Albanien 45
Kosovo Kosovo 5
07.03.2023 Nigeria Nigeria 16
14.03.2023 Afghanistan Bulgarien 1
Syrien 1
22.03.2023 Bosnien-Herzegowina Bosnien-Herzegowina 19
Moldau Moldau 40
04.04.2023 Afghanistan Rumänien 3
Syrien 1
06.04.2023 Rumänien Rumänien 14
03.05.2023 Senegal Senegal 11
15.05.2023 Pakistan Pakistan 20
23.05.2023
Irak
Griechenland
2
Syrien 2
ungeklärt 1
25.05.2023 Georgien Georgien 30
31.05.2023 Aserbaidschan Aserbaidschan 25
07.06.2023 Türkei Türkei 4
20.06.2023 Gambia Gambia 30
27.06.2023 Afghanistan Bulgarien 1
29.06.2023 Bulgarien Bulgarien 8
Syrien 4
04.07.2023 Nigeria Nigeria 32
06.07.2023 Sierra Leone Sierra Leone 3
11.07.2023 Rumänien Rumänien 15
12.07.2023 Gambia Gambia 22
21.07.2023 Albanien Albanien 37
Moldau Moldau 43
15.08.2023 Gambia Gambia 23
29.08.2023 Aserbaidschan Aserbaidschan 14
01.09.2023 Moldau Moldau 37
Nordmazedonien Nordmazedonien 11
11.09.2023
Afghanistan
Griechenland
1
Griechenland 1
Somalia 1
staatenlos 1
Syrien 6
18.10.2023 Gambia Gambia 30
25.10.2023 Georgien Georgien 51
26.10.2023 Syrien Bulgarien 1
31.10.2023
Bulgarien
Bulgarien
7
Irak 1
Syrien 12
03.11.2023 Albanien Albanien 37
Moldau Moldau 9
07.11.2023
Ghana Ghana 11
Nigeria Nigeria 29
Togo Ghana 1
10.11.2023 Rumänien Rumänien 17
2023
Datum Nationalität Zielland Anzahl
17.11.2023
Afghanistan
Kroatien
1
Jordanien 1
Russland 3
21.11.2023 Gambia Gambia 17
29.11.2023 Georgien Georgien 54
12.12.2023 Irak Irak 27
19.12.2023
Afghanistan
Kroatien
1
Russland 1
Türkei 3
2024
Datum Nationalität Zielland Anzahl
23.01.2024 Nigeria Nigeria 29
30.01.2024 Moldau Moldau 60
Serbien Serbien 4
08.02.2024 Bulgarien Bulgarien 5
Syrien 18
22.02.2024 Georgien Georgien 55
29.02.2024
Irak
Griechenland
1
Jemen 1
ungeklärt 2
08.03.2024 Afghanistan Kroatien 2
Russland 1
13.03.2024 Gambia Gambia 18
05.04.2024 Albanien Albanien 49
Moldau Moldau 30
11.04.2024 Marokko Bulgarien 1
16.04.2024 Nigeria Nigeria 34
24.04.2024 Irak Irak 26
08.05.2024 Afghanistan Kroatien 4
14.05.2024 Bulgarien Bulgarien 4
Syrien 15
21.05.2024 Syrien Bulgarien 6
22.05.2024 Irak Irak 20
28.05.2024 Gambia Gambia 24
04.07.2024 Georgien Georgien 50
16.07.2024 Nigeria Nigeria 41
24.07.2024 Albanien Albanien 25
Moldau Moldau 15
30.07.2024
Afghanistan
Griechenland
3
Griechenland 5
Syrien 1
ungeklärt 1
01.08.2024 Aserbaidschan Aserbaidschan 35
07.08.2024 Afghanistan Bulgarien 2
Syrien 2
20.08.2024 Rumänien Rumänien 14
27.08.2024
Ghana Ghana 5
Nigeria Nigeria 29
Sierra Leone Sierra Leone 1
03.09.2024 Côte d'Ivoire Côte d'Ivoire 9
Senegal Senegal 9
2024
Datum Nationalität Zielland Anzahl
10.09.2024 Irak Irak 35
12.09.2024 Afghanistan Bulgarien 1
Syrien 1
18.09.2024 Georgien Georgien 64
19.09.2024 Bulgarien Bulgarien 3
Syrien 22
11.10.2024 Albanien Albanien 9
Moldau Moldau 14
15.10.2024
Ghana Ghana 5
Mali Mali 1
Nigeria Nigeria 30
Sierra Leone Sierra Leone 2
17.10.2024 Georgien Georgien 39
22.10.2024 Irak Irak 37
05.11.2024 Rumänien Rumänien 10
Syrien 5
07.11.2024 Afghanistan Bulgarien 1
Syrien 2
13.11.2024
Afghanistan
Kroatien
3
Iran 1
Jordanien 2
Syrien 6
Türkei 3
27.11.2024
Griechenland
Griechenland
1
Syrien 3
ungeklärt 7
03.12.2024 Irak Irak 38
11.12.2024
Armenien Armenien 28
Moldau Moldau 26
Ukraine Moldau 1
19.12.2024 Georgien Georgien 67
2025
Datum Nationalität Zielland Anzahl
22.01.2025 Ghana Ghana 10
Nigeria Nigeria 31
29.01.2025 Albanien Albanien 18
Kosovo Kosovo 12
06.02.2025 Aserbaidschan Aserbaidschan 45
19.02.2025
Afghanistan
Griechenland
1
Griechenland 3
Syrien 3
ungeklärt 3
20.02.2025 Georgien Georgien 60
26.02.2025
Afghanistan
Kroatien
5
Irak 1
Somalia 1
Syrien 3
Türkei 6
05.03.2025 Tunesien Tunesien 25
06.03.2025 Somalia Somalia 3
2025
Datum Nationalität Zielland Anzahl
11.03.2025
Afghanistan
Griechenland
2
Somalia 3
Syrien 1
ungeklärt 1
13.03.2025 Rumänien Rumänien 17
19.03.2025 Moldau Moldau 19
Nordmazedonien Nordmazedonien 19
26.03.2025 Bulgarien Bulgarien 7
Syrien 7
15.04.2025 Côte d'Ivoire Côte d'Ivoire 3
Senegal Senegal 11
23.04.2025 Irak Irak 40
29.04.2025 Ghana Ghana 8
Nigeria Nigeria 32
14.05.2025 Gambia Gambia 18
20.05.2025 Rumänien Rumänien 12
03.06.2025 Irak Irak 36
24.06.2025
Afghanistan
Kroatien
4
Aserbaidschan 1
Russland 2
Somalia 1
Syrien 2
Türkei 1
ungeklärt 1
01.07.2025 Georgien Georgien 51
08.07.2025 Aserbaidschan Aserbaidschan 28
24.07.2025 Ghana Ghana 1
Nigeria Nigeria 25
29.07.2025 Afghanistan Bulgarien 4
Syrien 1
19.08.2025 Irak Irak 35
20.10.2025 Kosovo Kosovo 12
Nordmazedonien Nordmazedonien 21
22.10.2025 Ghana Ghana 3
Nigeria Nigeria 29
06.11.2025 Rumänien Rumänien 19
11.11.2025 Gambia Gambia 7
20.11.2025
Afghanistan
Bulgarien
2
Bulgarien 1
Libanon 1
Syrien 14
25.11.2025 Aserbaidschan Aserbaidschan 17
03.12.2025
Côte d'Ivoire Côte d'Ivoire 1
Ghana Ghana 7
Nigeria Nigeria 23
Sierra Leone Sierra Leone 1
11.12.2025 Irak Irak 41
2025
Datum Nationalität Zielland Anzahl
16.12.2025
Afghanistan
Kroatien
2
Jordanien 1
Russland 2
Tansania 1
Tunesien 1
Türkei 5
13. Welche Kosten sind im Rahmen dieser in Frage 12 erfragten Flüge
angefallen?
Kosten der Abschiebeflüge über den Flughafen München
Jahr Kosten
2020 2.571.667 Euro
2021 4.192.747 Euro
2022 6.731.765 Euro
2023 6.492.748 Euro
2024 5.835.271 Euro
2025 5.182.265 Euro
14. Durch wie viele Personen, insbesondere Beamte der Bundespolizei,
wurden diese Flüge jeweils begleitet (bitte differenziert nach Flug, Anzahl
der Begleiter und Funktion bzw. Behörde auflisten)?
2020
Datum begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
14.01.2020 67 38
15.01.2020 3
17.01.2020 5
22.01.2020 2 51
28.01.2020 4
29.01.2020 4
29.01.2020 6
30.01.2020 4
31.01.2020 4
07.02.2020 9 3
12.02.2020 6
26.02.2020 104
03.03.2020 32
11.03.2020 5
13.03.2020 6
01.07.2020 26
14.07.2020 26
22.07.2020 33 11
18.08.2020 86 37
2020
Datum begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
20.08.2020 19
23.09.2020 31
28.09.2020 12
30.09.2020 92
13.10.2020 30
19.10.2020 28
27.10.2020 46 10
03.11.2020 17
04.11.2020 27 18
12.11.2020 35 26
19.11.2020 17
24.11.2020 49 37
27.11.2020 30
02.12.2020 73 20
10.12.2020 48 42
18.12.2020 73 15
2021
Datum
begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
12.01.2021 8
19.01.2021 63 43
22.01.2021 58
26.01.2021 18
27.01.2021 4
28.01.2021 2 24
29.01.2021 90
02.02.2021 35
09.02.2021 100 27
17.02.2021 75 15
23.02.2021 78 16
02.03.2021 44
03.03.2021 18
18.03.2021 15
23.03.2021 76
29.03.2021 58 20
31.03.2021 72 19
13.04.2021 41
20.04.2021 37
28.04.2021 23
27.05.2021 59 25
01.06.2021 77 7
09.06.2021 15
11.06.2021 14
23.07.2021 50 20
27.07.2021 56 47
12.08.2021 29
24.08.2021 63 38
13.10.2021 69
2021
Datum
begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
15.10.2021 27
26.10.2021 39 49
08.11.2021 54
11.11.2021 76 27
18.11.2021 29
30.11.2021 104
2022
Datum
begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
08.02.2022 98
15.02.2022 18
10.03.2022 13 14
29.03.2022 78
05.04.2022 26 8
07.04.2022 29
12.04.2022 92
19.04.2022 16
20.04.2022 37
26.04.2022 59 13
10.05.2022 79 15
17.05.2022 14
24.05.2022 60 26
02.06.2022 2 39
08.06.2022 60
07.07.2022 40
12.07.2022 74 14
14.07.2022 18
19.07.2022 51
21.07.2022 27
26.07.2022 26
03.08.2022 19
09.08.2022 51 30
17.08.2022 36
18.08.2022 6
24.08.2022 72
30.08.2022 18
06.09.2022 96
14.09.2022 20 39
27.09.2022 28
11.10.2022 49 36
18.10.2022 74
03.11.2022 29
10.11.2022 69 3
22.11.2022 6
30.11.2022 52
07.12.2022 41
15.12.2022 29
2023
Datum
begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
24.01.2023 48 24
07.02.2023 38
22.02.2023 35
23.02.2023 4
01.03.2023 39
03.03.2023 61
07.03.2023 51 21
14.03.2023 11
22.03.2023 53 38
04.04.2023 20
06.04.2023 37
03.05.2023 53
15.05.2023 38 24
23.05.2023 17 7
25.05.2023 39
31.05.2023 42 15
07.06.2023 18
20.06.2023 79 20
27.06.2023 6
29.06.2023 27 10
04.07.2023 92
06.07.2023 12
11.07.2023 41
12.07.2023 66 13
21.07.2023 73
15.08.2023 60 25
29.08.2023 54
01.09.2023 47 10
11.09.2023 27 10
18.10.2023 80
25.10.2023 38
26.10.2023 5
31.10.2023 53 5
03.11.2023 64
07.11.2023 71 40
10.11.2023 42
17.11.2023 20
21.11.2023 71
29.11.2023 39
12.12.2023 62 16
19.12.2023 17
2024
Datum begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
23.01.2024 85 14
30.01.2024 59 20
08.02.2024 59
22.02.2024 38
2024
Datum begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
29.02.2024 24
08.03.2024 13
13.03.2024 57
05.04.2024 84
11.04.2024 4
16.04.2024 96
24.04.2024 86
08.05.2024 12
14.05.2024 49
21.05.2024 18
22.05.2024 73
28.05.2024 87
04.07.2024 37
16.07.2024 110
24.07.2024 50 15
30.07.2024 38
01.08.2024 50 24
07.08.2024 12
20.08.2024 38
27.08.2024 63 32
03.09.2024 53 10
10.09.2024 66 19
12.09.2024 8
18.09.2024 39
19.09.2024 31 20
11.10.2024 22 11
15.10.2024 71 39
17.10.2024 39
22.10.2024 83
05.11.2024 29 10
07.11.2024 11
13.11.2024 31 11
27.11.2024 33
03.12.2024 73 19
11.12.2024 57 25
19.12.2024 39
2025
Datum
begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
22.01.2025 90 29
29.01.2025 46 20
06.02.2025 56 12
19.02.2025 23 10
20.02.2025 38
26.02.2025 30 11
05.03.2025 43 31
06.03.2025 11
11.03.2025 16 11
2025
Datum
begleitet von
Bundespolizei Landesbehörde priv. Begleitpersonal
Anzahl Begleiter
13.03.2025 40
19.03.2025 53 19
26.03.2025 24 14
15.04.2025 38 21
23.04.2025 52 37
29.04.2025 74 41
14.05.2025 58 8
20.05.2025 18 13
03.06.2025 62 31
24.06.2025 34 9
01.07.2025 39
08.07.2025 46 19
24.07.2025 57 20
29.07.2025 20
19.08.2025 51 38
20.10.2025 32 9
22.10.2025 76 33
06.11.2025 36 14
11.11.2025 24 7
20.11.2025 24 18
25.11.2025 38 5
03.12.2025 78 25
11.12.2025 54 40
16.12.2025 27 6
15. Wie viele Personen lassen sich mit den derzeitigen Kapazitäten
(Einrichtung und Personal, hier insbesondere der Bundespolizei) im Durchschnitt
täglich über den Flughafen München abschieben bzw. rücküberstellen?
Die Bundespolizei kann das erforderliche Personal für diese Aufgabe jederzeit
lageabhängig an die Bedarfe anpassen. Eine aussagekräftige durchschnittliche
tägliche Kapazität kann aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren (Anzahl der
zugeführten ausreise-pflichtigen Personen, Kapazität des Flughafens zur
Bereitstellung und Abwicklung zusätzlicher Charterflüge u. a.) nicht angegeben
werden.
16. Auf welchen Wert soll diese maximal mögliche Kapazität mit dem neuen
Abschiebeterminal (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller) nach erfolgtem
Endausbau gesteigert werden?
Mit dem neuen Rückführungsgebäude sollen einsatztaktisch bei maximaler
Auslastung eine parallele Abfertigung von zwei Charterflügen sowie bis zu 100
Rückführungen auf Linienflugverbindungen ermöglicht werden.
17. Wie groß war die Diskrepanz zwischen der vorhandenen
Abschiebekapazität und den tatsächlich durchgeführten Abschiebungen in den
vergangenen zehn Jahren?
Eine parallele Abfertigung von zwei Charterflügen ist derzeit nicht möglich.
Darüber hinaus wird auf die Antwort zu Frage 15 verwiesen.
18. Wie viele Abschiebungen über den Flughafen München sind seit 2020
nach der Übergabe der Personen an die Bundespolizei noch gescheitert?
Hinweis: Eine gesonderte statistische Erfassung der gescheiterten
Abschiebungen während der Übergabe an die Bundespolizei wurde vor dem Kalenderjahr
2024 nicht vorgenommen. Die Angaben für die Kalenderjahre 2020 bis 2023
beinhalten damit gleichermaßen gescheiterte Abschiebungen während der
Übergabe und nach der Übergabe an die Bundespolizei. Die Antwort ist den
nachfolgenden Tabellen zu entnehmen.
Gescheiterte Abschiebungen nach der Übergabe an die Bundespolizei
Jahr Anzahl
2020 123
2021 95
2022 90
2023 135
2024 17
2025 8
Gescheiterte Abschiebungen während der Übergabe an die
Bundespolizei
Jahr Anzahl
2024 104
2025 178
19. Welche Gründe lagen hierfür vor (bitte differenziert nach Grund und
Anzahl auflisten)?
Grund des Scheiterns nach Übergabe an die Bundespolizei 2020 2021 2022 2023 2024 2025
aktiver Widerstand 28 15 16 32
aus medizinischen Gründen 4 13 20 15 2 1
Beförderungsverweigerung LVG/Luftfahrzeugführer/
Reederei/Schiffskapitän 38 13 29 26 13 2
den Flug/die Schiffspassage betreffende Gründe 2 4 1 6 2
fehlende Durchbeförderungsbewilligung 1
fehlendes/ungültiges Heimreisedokument 3 1
Flucht, Fluchtversuch 1
passiver Widerstand 11 20 10 18
Rechtsmittel 2 7 3 4 2
Scheitern während Transitaufenthalt 1 1 1
Selbstverletzung bzw. Versuch, Suizid bzw. Suizidversuch 1 2 1
sonstige Gründe (Ausnahme) 6 8 20 2
Übernahmeverweigerung BPOL (Ausnahme) 10 12 8 11
Übernahmeverweigerung im Zielstaat 17 1 1
Grund des Scheiterns während Übergabe an die Bundespolizei 2024 2025
Ablehnung der Übernahme von Seiten BPOL 16 25
aktiver Widerstand 31 23
aus medizinischen Gründen 14 18
den Flug/die Schiffspassage betreffende Gründe 11 58
fehlender Rückführungsplatz 1
fehlendes/ungültiges Heimreisedokument 1 2
passiver Widerstand 20 15
Rechtsmittel 3 3
Selbstverletzung bzw. Versuch, Suizid bzw. Suizidversuch 2
sonstige Gründe (Ausnahme) 5 34
20. Wie soll aus Sicht der Bundesregierung zukünftig eine effektivere
Abschiebeoffensive trotz der zahlreichen Abschiebehindernisse wie Klagen,
Duldungen oder zum Teil vorgetäuschten Krankheiten in Zukunft
gewährleistet werden?
Die die Bundesregierung tragenden Parteien haben dazu in ihrem
Koalitionsvertrag vereinbart, dass die Bundesregierung umfassende gesetzliche
Regelungen erarbeiten wird, um die Zahl der Rückführungen zu steigern.
Ausdrücklich vorgesehen sind dabei unter anderem Rechtsänderungen im
Ausweisungsrecht, insbesondere die Einführung der Regelausweisung. Um die für
die Effektivität von Abschiebungen wichtige Kooperationsbereitschaft der
Herkunftsländer zu erhöhen, verfolgt die Bundesregierung weiterhin einen
kohärenten Ansatz, der alle Politikfelder umfasst.
Die Abschaffung des Pflichtanwalts wurde mit dem Inkrafttreten des Gesetzes
zur Bestimmung sicherer Herkunftsstaaten durch Rechtsverordnung und zur
Abschaffung des anwaltlichen Vertreters bei Abschiebungshaft und
Ausreisegewahrsam bereits am 22. Dezember 2025 umgesetzt.
21. An welchen weiteren deutschen Flughäfen sind seitens der
Bundesregierung derzeit, analog zu München, Abschiebeterminals geplant?
Derzeit werden vergleichbare Rückführungsgebäude am Flughafen Berlin
Brandenburg (BER) und am Flughafen Frankfurt/Main (FRA) geplant bzw.
werden errichtet.
22. Über welche Kapazität sollen diese Abschiebeterminals ggf. verfügen
(vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)?
Es ist die gleiche Kapazität wie am Flughaben München jeweils vorgesehen. Es
wird hierzu auf die Antwort zu Frage 16 verwiesen.
23. Inwiefern gab es hierzu (vgl. Vorfragen) seitens der Bundesregierung
ggf. bereits Gespräche mit den zuständigen Ministerien der Länder,
insbesondere auch in der Frage der Zuständigkeit und der Finanzierung?
Hinsichtlich des Flughafens BER gab es zwischen dem Bundesministerium des
Innern und dem Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes
Brandenburg (MIK) eine grundsätzliche Abstimmung für ein gemeinsam genutztes
Ein- und Ausreisezentrum am BER, das aus ablauforganisatorischen Gründen
getrennt vom Rückführungsgebäude der Bundespolizei im sog.
Behördenzentrum in unmittelbarer Nähe zum BER für das Land Brandenburg errichtet wird.
Die Bundespolizei wird auch dort Flächen gemeinsam mit dem Bundesamt für
Migration und dem Land Brandenburg nutzen. Die Kosten für die Nutzung der
Räumlichkeiten und Flächen im Behördenzentrum BER werden jeweils anteilig
über Mietzahlungen an die BImA finanziert.
Zu weiteren Rückführungseinrichtung, beispielsweise am Flughafen FRA
laufen ebenso Abstimmungen mit den jeweiligen Ländern.
24. Bis wann kann bei diesen möglichen Abschiebeterminals mit einer
Fertigstellung und Inbetriebnahme gerechnet werden?
Die Nutzungsübergabe des Rückführungsgebäudes am Flughafen BER an die
Bundespolizei ist derzeit für das Jahr 2029 vorgesehen. Die
Rückführungseinrichtung am Flughafen FRA soll nach aktuellem Stand bis Anfang 2027
fertiggestellt sein.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
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