Abschlussbericht der Evaluation des Gesetzes zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen
Text
Abschlussbericht der Evaluation des Gesetzes zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/700
21. Wahlperiode 26.06.2025
Unterrichtung
durch die Bundesregierung
Abschlussbericht der Evaluation des Gesetzes zur Regulierung des
Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution
tätigen Personen
Inhal tsverzeichnis
Seite
Stellungnahme der Bundesregierung ....................................................... 3
Abschlussbericht der Evaluation des Gesetzes zur Regulierung des
Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution
tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz – ProstSchG) .................... 7
Begleitgutachten:
Prostituiertenschutzgesetz und Baurecht – Eine rechtliche Studie im
Rahmen der Evaluierung des ProstSchG ................................................. 695
Zur Freiwilligkeit in der Prostitution – Rechtsgutachten im Rahmen
der Studie zur Evaluation des Gesetzes zum Schutz von in der
Prostitution tätigen Personen vom 21. Oktober 2016 .............................. 789
Zugeleitet mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom
24. Juni 2025 gemäß § 38 des Prostituiertenschutzgesetzes.
Stellungnahme der
Bundesregierung zur wissenschaftlichen
Evaluation des Gesetzes zur
Regulierung des
Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz
von in der Prostitution tätigen
Personen (ProstSchG)
I. Präambel
Das ProstSchG sieht in § 38 eine wissenschaftliche
Evaluation der Auswirkungen des Gesetzes vor, die fünf
Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes beginnt und dem
Deutschen Bundestag spätestens am 1. Juli 2025
vorzulegen ist. Die Bundesregierung beabsichtigt, im Lichte
dieser Evaluationsergebnisse mit Unterstützung einer
unabhängigen Experten-Kommission bei Bedarf
nachzubessern, um den Schutz vor Menschenhandel
und Zwangsprostitution zu verstärken.
In Deutschland ist Prostitution seit vielen Jahrzehnten
legal, wenn sie freiwillig und von volljährigen Personen
ausgeübt wird. Seit Einführung des Prostitutionsgesetzes
(ProstG) im Jahr 2002 gilt sie nicht mehr als sittenwidrig.
Beispielsweise können die zwischen Prostituierten und
ihrer Kundschaft geschlossenen Vereinbarungen durch
Gerichte überprüft werden. Außerdem können
Prostituierte seit 2002 rechtswirksame Arbeitsverträge
abschließen und sind damit nicht mehr aus der
Sozialversicherung ausgeschlossen. Ziel des Gesetzes war es, die
rechtliche Stellung und die soziale Lage von
Prostituierten zu verbessern.
In den Folgejahren zeigte sich, dass die Bedingungen,
unter denen Prostitution ausgeübt wird, stärker
reglementiert werden müssen. Im Koalitionsvertrag aus dem
Jahr 2013 vereinbarten die Regierungsparteien,
gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung des
Prostitutionsgewerbes und zur Verbesserung ordnungsbehördlicher
Kontrollmöglichkeiten zu schaffen. Als Ergebnis dieser
Vereinbarung wurde am 21. Oktober 2016 das Gesetz
zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum
Schutz von in der Prostitution tätigen Personen
(Prostituiertenschutzgesetz – ProstSchG) erlassen. Es trat am
1. Juli 2017 in Kraft.
Ziele des Gesetzes sind, „das sexuelle
Selbstbestimmungsrecht von Prostituierten zu stärken,
fachgesetzliche Grundlagen zur Gewährleistung verträglicher
Arbeitsbedingungen zu schaffen, gefährliche
Erscheinungsformen der Prostitution zu verdrängen und
Kriminalität in der Prostitution wie Menschenhandel,
Gewalt und Ausbeutung von Prostituierten und
Zuhälterei zu bekämpfen“.
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 3 –
Während das ProstG die Rechtsbeziehungen zwischen
Prostituierten und Kundschaft und von Prostituierten
zu ihren Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern regelt,
stärkt das ProstSchG vor allem die rechtliche Situation
von in der Prostitution Tätigen und schafft
gewerberechtliche Vorgaben für Prostitutionsbetriebe. Die
Regelungen sollen zum verbesserten Schutz für
Prostituierte und der Verhinderung von Zwangsprostitution
und sexueller Ausbeutung als Form des
Menschenhandels beitragen.
Wesentliche Kernelemente des ProstSchG sind:
• Für in der Prostitution Tätige die Einführung einer
Anmeldepflicht und einer verbindlichen
gesundheitlichen Beratung: In der Prostitution Tätige sind
verpflichtet, ihre Tätigkeit bei einer Behörde
anzumelden und in regelmäßigen Abständen eine
gesundheitliche Beratung wahrzunehmen.
• Für das Prostitutionsgewerbe die Einführung einer
Erlaubnispflicht: Die Erlaubnis für den Betrieb eines
Prostitutionsgewerbes ist an die Erfüllung
bestimmter Mindestanforderungen und an die persönliche
Zuverlässigkeit der oder des Betreibenden
gebunden. Betreiberinnen und Betreiber werden in die
Verantwortung genommen und müssen bei
Gesetzesverstößen mit Sanktionen rechnen.
Zur Konkretisierung der Vorschriften des ProstSchG
wurden zwei Rechtsverordnungen erlassen: die
Prostitutionsanmeldeverordnung (ProstAV) sowie die
Prostitutions-Statistikverordnung (ProstStatV).
Die ProstAV dient der Ausgestaltung des Verfahrens zur
Anmeldung einer Prostitutionstätigkeit. So wird
beispielsweise vorgeschrieben, dass die
Anmeldebehörden einheitliche Vordrucke zur Ausstellung der
Anmeldebescheinigung verwenden sollen. Außerdem werden
dort Fragen zur Übermittlung der Anmeldedaten
konkret und verbindlich geregelt. Die ProstStatV trifft
nähere Regelungen für die Führung einer
Bundesstatistik. Mit dieser werden ausschließlich anonymisierte
Daten aus dem behördlichen Anmelde- und
Erlaubnisverfahren erhoben und ausgewertet.
Die Bundesländer führen das ProstSchG in eigener
Verantwortung gemäß Artikel 84 Grundgesetz aus und
entscheiden, welche Behörden für die Anmeldung und
die gesundheitliche Beratung von Prostituierten sowie
für die Erteilung der Erlaubnis für Prostitutionsgewerbe
zuständig sind.
II. Wissenschaftliche Evaluation
Zur Umsetzung dieses gesetzlichen Auftrags hat das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend einen wissenschaftlichen Sachverständigen
beauftragt. Hierfür führte es im August 2021 ein
EU-weites Vergabeverfahren durch. Im Einvernehmen
mit dem Deutschen Bundestag wurde am 5. April 2022
dem Kriminologischen Forschungsinstitut
Niedersachsen (KFN) der Zuschlag erteilt. Die Evaluation begann
fristgerecht am 1. Juli 2022.
Als rückblickende Erfolgskontrolle einer in Kraft
getretenen Rechtsvorschrift handelt es sich bei der
Evaluation um eine sogenannte retrospektive
Gesetzesfolgenabschätzung. Sie berücksichtigt neben
beabsichtigten auch unbeabsichtigte Gesetzesfolgen sowie die
Einbeziehung der Erfahrungen auf Bundes-, Landes-
und Kommunalebene und dient dazu, die
Zielerreichung des Gesetzes zu untersuchen und (Prüf-)
Empfehlungen für gegebenenfalls notwendige Anpassungen zu
formulieren.
Der Auftrag an das KFN lautete entsprechend der
gesetzlichen Vorgabe des § 38 ProstSchG, die
Auswirkungen dieses Gesetzes wissenschaftlich fundiert und
unter Berücksichtigung der Anwendungspraxis zu
untersuchen. Die Untersuchung umfasste dabei
insbesondere, ob und inwieweit das Gesetz seine Ziele – wie
die Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung und den
Schutz der Prostituierten vor Zwang und sexueller
Ausbeutung – erreicht hat. Die Untersuchung kann
keine valide Aussage darüber treffen, ob Prostitution
insgesamt in Deutschland zu- oder abgenommen hat
und wie sich Prostitution, Zwangsprostitution und
damit verbundene organisierte Kriminalität in
Deutschland und im Vergleich in den europäischen
Nachbarländern entwickelt haben.
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 4 –
Angesichts der sozialwissenschaftlich schwer
erfassbaren Zielgruppen nutzte das Forschungsteam eine
Vielzahl von Rekrutierungswegen, um eine möglichst
große Zahl an Prostituierten zur Teilnahme an der
Befragung zu gewinnen, um ein möglichst breites
Spektrum der Prostitution abzudecken. Insgesamt
nahmen 2.350 Prostituierte teil. Zudem wurden
circa 800 Behördenmitarbeitende, 3.400 Kundinnen und
Kunden und 280 Prostitutionsgewerbetreibende
einbezogen. Damit wurden mit der Evaluation eine
deutlich größere Zahl von Befragten und ein erheblich
breiteres Spektrum der Prostitution erreicht als in
anderen Untersuchungen zur Prostitution in
Deutschland zuvor. Die Studie liefert insgesamt tiefgehende
Einblicke in schwer erfassbare Zielgruppen. Die
Ergebnisse sind für die untersuchten Gruppen aussagekräftig.
Mit dem anliegenden Bericht werden die Ergebnisse der
Evaluationsstudie vorgestellt. Am Anfang steht eine
Einführung zum Bedarf und Hintergrund der Evaluation
(Teil I), es folgt ein Überblick zum Forschungsstand
(Teil II). Hiernach werden Anlagen und Methoden der
Untersuchung beschrieben (Teil III). Daran schließen
eine Analyse der Medienberichterstattung zum
ProstSchG und eine Auswertung von Daten aus der
Bundesstatistik zu diesem Gesetz (§ 35 ProstSchG) an
(Teil IV). Sodann folgt der Hauptteil, die Darstellung der
Ergebnisse aus den eigenen qualitativen und
quantitativen Erhebungen (Teil V). Der Bericht mündet in einer
zusammenfassenden Gesamtbewertung und
Änderungsanregungen (Teil VI).
Insgesamt zeigt der Bericht sowohl die Stärken als auch
die Schwächen des ProstSchG auf und liefert konkrete
(Prüf-)Empfehlungen, um Prostituierte (noch) besser
schützen zu können. Die Erkenntnisse, Empfehlungen
und Prüfempfehlungen der wissenschaftlichen
Evaluation können als eine datenbasierte Grundlage für die
weitere politische Diskussion des Themas „Prostitution
in Deutschland“ dienen, eine inhaltliche Bewertung der
Ergebnisse und Empfehlungen der Evaluation durch die
Bundesregierung ist damit jedoch nicht verbunden.
Die Ergebnisse können mit herangezogen werden, um
über mögliche Veränderungen bei der Anwendung des
Gesetzes oder über mögliche Gesetzesänderungen im
Bereich der Prostitution entscheiden zu können. In
diesem Prozess können jedoch auch Gesichtspunkte
berücksichtigt werden, die über die Evaluation
hinausgehen.
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 5 –
Abschlussbericht
Evaluation des Gesetzes zur Regulierung des
Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der
Prostitution tätigen Personen
(Prostituiertenschutzgesetz – ProstSchG)
Tillmann Bartsch
Robert Küster
Laura Treskow
Isabel Henningsmeier
Joachim Renzikowski
2025
Im Auftrag vom
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.
Hannover, April 2025
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 7 –
II
Danksagung
Empirische Studien können in aller Regel nicht ohne die Hilfe zahlreicher Personen durchgeführt
werden. Das gilt auch und gerade für die hier vorgelegte „Evaluation des Gesetzes zur Regulierung des
Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen
(Prostituiertenschutzgesetz – ProstSchG)“. An dieser Stelle gilt es daher, Dank auszusprechen. Zuvorderst danken wir
allen Studienteilnehmenden herzlich. Ohne die vielseitigen, einzigartigen Einblicke, die sie uns in ihren
Lebens- und Berufsalltag gewährt haben, und ohne deren Bewertungen des Gesetzes wäre diese
Evaluation nicht möglich gewesen. Ebenso gilt unser Dank den Teilnehmenden der Validierungsworkshops,
die mit ihren wertvollen Rückmeldungen zur Einordnung der Ergebnisse beigetragen haben. In gleicher
Weise danken wir den zahlreichen Multiplikator*innen und Unterstützer*innen, die bei der Gewinnung
von Studienteilnehmenden geholfen haben. Sie waren für die Studie ebenso wichtig wie die
Teilnehmenden selbst.
Zudem gilt unser Dank dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und
dabei der Abteilungsleitung für Gleichstellung, Frau Dr. Petra Follmar-Otto, der Leiterin der
Unterabteilung 40, Frau Dr. Birgit Schweikert, der Leiterin des Referats 402, Frau Dr. Iris Alice Muth, und den
Referentinnen Frau Kirsten Marlinghaus und Frau Vera Kortfunke. Darüber hinaus möchten wir uns auch
bei Frau Melina Gorges und Frau Dagmara Turczynska bedanken. Im Laufe des Projekts hat sich eine
überaus vertrauensvolle und von wechselseitiger Wertschätzung geprägte Zusammenarbeit
entwickelt. Hierfür sind wir dankbar.
Unser besonderer Dank gilt außerdem der Datenschutzbeauftragten des BMFSFJ sowie der
Ethikkommission der Universität Halle-Wittenberg für ihre wertvolle Begleitung dieses Forschungsvorhabens.
Zudem sind wir der Dirk Rossmann GmbH zu großem Dank verpflichtet. Deren Geschäftsführer, Herr
Raoul Roßmann, hat uns durch eine überaus großzügige Spende die Vergabe von Einkaufsgutscheinen
an die Teilnehmer*innen der Prostituiertenbefragung ermöglicht.
Herrn Professor Dr. Dr. Hauke Brettel (Lehrstuhl für Kriminologie, Strafrecht und Medizinrecht,
einschließlich Jugendstraf- und Strafvollzugsrecht der Johannes Gutenberg Universität in Mainz), Frau
Professorin Dr. Elke Gurlit (Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Rechtsvergleichung, Europarecht
der Johannes Gutenberg Universität in Mainz) sowie Herrn Niklas Spahr (wissenschaftlicher Mitarbeiter
am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Rechtsvergleichung, Europarecht) danken wir für die
Gutachter*innentätigkeit und den ständigen, überaus gewinnbringenden Austausch zu Fragen des
ProstSchG. Einen besonderen Dank richten wir an die Kolleg*innen im KFN, ohne deren engagierte und
zuverlässige Arbeit ein Projekt dieser Größenordnung innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht zu
bewältigen gewesen wäre. Namentlich sind wir zunächst Frau Alexandra Abager, Frau Scarlett Sznur und Frau
Sarah Lenck sowie unserem Rechtsreferendar Herrn Sven dos Santos Lopes für deren tatkräftige
Unterstützung sehr verbunden. Dank sprechen wir überdies Herrn Arne Dreißigacker für die Unterstützung
bei der Erstellung von Grafiken und bei technischen Fragen aus. Frau Birgit Bergmann danken wir sehr
für die Unterstützung bei der Transkription der Interviews und Gruppenformate. Eine reibungslose
Projektmittelverwaltung wäre ohne Frau Renate Waldhof und Frau Melanie Pfeffer undenkbar. Für deren
Hilfe im Rahmen der Evaluation sind wir äußerst dankbar.
Zum Gelingen eines Projekts tragen auch zahlreiche informelle Gespräche auf Tagungen und
Konferenzen, weiterführende Informationen zum ProstSchG und zum Alltag von Prostituierten sowie
Unterstützung und Feedback aus der wissenschaftlichen Community bei. Für diese wertvolle Unterstützung, die
wir von einer Vielzahl von Menschen und Institutionen erhalten haben, sind wir dankbar.
Stellvertretend wollen wir in diesem Zusammenhang Frau Dr. Katrin Baumhauer und Herrn Fabio Casagrande
danken, die uns an entscheidenden Stellen des Projekts mit couragiert-kritischen, überaus wertvollen
Hinweisen sehr geholfen haben.
Hannover/Halle an der Saale, im April 2025
Tillmann Bartsch, Robert Küster, Laura Treskow, Isabel Henningsmeier und Joachim Renzikowski
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 8 –
III
Abkürzungsverzeichnis
a. A. andere Ansicht
ABl. Amtsblatt (EU)
Abs. Absatz
AEUV Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union
a. F. alte Fassung
Alt. Alternative
Anm. Anmerkung
AöR Archiv des öffentlichen Rechts
AP Arbeitspaket
ApuZ Aus Politik und Zeitgeschichte
arithm. arithmetisches
ARSP Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie
Art. Artikel
ASOG Berlin Allgemeines Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Landes Berlin
AufenthG Aufenthaltsgesetz
Aufl. Auflage
AV Analverkehr
BayObLG Bayerisches Oberstes Landesgericht
BayPAG Bayerisches Polizeiaufgabengesetz
BayVBl Bayerische Verwaltungsblätter
BayVerfGH Bayerischer Verfassungsgerichtshof
BB Brandenburg
Bd. Band
BDSG Bundesdatenschutzgesetz
BE Berlin
BesD Bundesverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V.
BFH Bundesfinanzhof
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
BGBl. Bundesgesetzblatt
BGH Bundesgerichtshof
BGHSt amtliche Sammlung der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen
BGHZ amtliche Sammlung der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen
BKA Bundeskriminalamt
BKAG Bundeskriminalamtsgesetz
BMFSFJ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
BMJV Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 9 –
IV
Brandenburg
a. d. H. Brandenburg an der Havel
BR-Drs. Drucksache des Bundesrates
BSD Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V.
bspw. beispielsweise
BT.-Drs. Drucksache des Bundestages
bufaS Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter e.V.
BVerfG Bundesverfassungsgericht
BVerfGE amtliche Sammlung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts
BVerwG Bundesverwaltungsgericht
BVerwGE amtliche Sammlung der Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts
BW Baden-Württemberg
BY Bayern
bzgl. bezüglich
BZRG Bundeszentralregistergesetz
bzw. beziehungsweise
CDU/CSU Christlich Demokratische Union/Christlich-Soziale Union
CEDAW Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung
der Frau
CETS Council of Europe Treaty Series
D Deutschland
d. h. das heißt
ders. derselbe
DEVAW Resolution über die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen
dies. dieselbe
djb Deutscher Juristinnenbund
dpa Deutsche Presse-Agentur
DSGVO Datenschutz-Grundverordnung
E Entwurf
e.V. eingetragener Verein
EGMR Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
EGStGB Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch
EGV Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft
EMRK Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten
etc. et cetera
EU Europäische Union
EuCLR European Criminal Law Review
EuGH Europäischer Gerichtshof
EuGRZ Europäische Grundrechte-Zeitschrift
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 10 –
V
evtl. eventuell
f. folgende
ff. fortfolgende
FPPK Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie
Frankfurt a. M. Frankfurt am Main
FU Berlin Freie Universität Berlin
GA Goltdammer’s Archiv für Strafrecht
GastG Gaststättengesetz
GBl. Gesetzblatt
gem. gemäß
GewO Gewerbeordnung
GG Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
ggf. gegebenenfalls
GRC Charta der Grundrechte der Europäischen Union
GRETA Group of Experts on Action against Trafficking in Human Beings
GREVIO Expertengruppe des Europarats für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und
häuslicher Gewalt
h. L. herrschende Lehre
h. M. herrschende Meinung
HB Hansestadt Bremen
HE Hessen
Hervorh. Hervorhebung
HH Hansestadt Hamburg
hpts. hauptsächlich
HRRS HRR-Strafrecht.de
Hrsg. Herausgeber*innen
HS Halbsatz
HSOG Hessisches Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung
HZ Hauptziel
i. d. R. in der Regel
i. E. im Ergebnis
inkl. inklusive
insbes. insbesondere
i.S.e im Sinne einer/eines
i. S. d. im Sinne des
i. S. v. im Sinne von
i. V. m. in Verbindung mit
i. w. S. im weiteren Sinne
JZ Juristenzeitung
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 11 –
VI
KFN Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.
KG Kammergericht Berlin
KI Konfidenzintervall
KJ Kritische Justiz
KriPoZ Kriminalpolitische Zeitschrift
krit. kritisch
lit. litera
LKA Landeskriminalamt
LuftSiG Luftsicherheitsgesetz
M Mittelwert
m. w. N. mit weiteren Nachweisen
M1–M5 Module 1 bis 5
Ma Maßnahme
max/max. maximal
MDiff Mittelwertdifferenz
MDR Monatsschrift für Deutsches Recht
Min Minuten
min minimal
MV Mecklenburg-Vorpommern
N Gesamtstichprobengröße
n Teilstichprobengröße
n. F. neue Fassung
NGO Nichtregierungsorganisation
NI Niedersachsen
NJ
NJW
Neue Justiz
Neue Juristische Wochenschrift
NK Neue Kriminalpolitik
No. Nummer (Number)
NordÖR
NPOG
Zeitschrift für öffentliches Recht in Norddeutschland
Niedersächsisches Polizei- und Ordnungsgesetz
Nr. Nummer
NStZ Neue Zeitschrift für Strafrecht
NStZ-RR Neue Zeitschrift für Strafrecht – Rechtsprechungsreport
NVwZ Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht
NW/NRW Nordrhein-Westfalen
NZA Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht
ÖGD Öffentlicher Gesundheitsdienst
OV Oralverkehr
OWiG Gesetz über Ordnungswidrigkeiten
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 12 –
VII
Oz Oberziel
ProstG Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten
ProstSchG Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution
tätigen Personen
RefE Referentenentwurf
Resp. respektive
RG Reichsgericht
rGF retrospektive Gesetzesfolgenabschätzung
RGSt amtliche Sammlung der Entscheidungen des Reichsgerichts in Strafsachen
RL Richtlinie
Rn. Randnummer
RP Rheinland-Pfalz
Rspr. Rechtsprechung
S. Satz/Siehe
s. siehe
s. a. siehe auch
s. o. siehe oben
s. u. siehe unten
scil. scilicet
SD
SH
Standardabweichung
Schleswig-Holstein
SL Saarland
SN Sachsen
sog. sogenannte
ST Sachsen-Anhalt
StB
Std.
Der Steuerberater
Stunden
StGB Strafgesetzbuch
STI sexuell übertragbare Infektionen
StPO Strafprozessordnung
StV Strafverteidiger
TH Thüringen
THPAG Thüringisches Polizeiaufgabengesetz
u. a. unter anderem
u. U. unter Umständen
u. v. m. und vieles mehr
UEGD Unternehmerverband Erotikgewerbe Deutschland e.V.
UN United Nations
UN Doc. Dokument der Vereinten Nationen
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 13 –
VIII
UN-BRK Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-
Behindertenrechtskonvention)
usw. und so weiter
Uz Unterziel
VereinsG Vereinsgesetz
VG Verwaltungsgericht
vgl. vergleiche
VV Vaginalverkehr
VwVfG Verwaltungsverfahrensgesetz
WaffG Waffengesetz
z. B. zum Beispiel
ZAR Zeitschrift für Ausländerrecht
zit. zitiert
ZJS Zeitschrift für das Juristische Studium
ZRP Zeitschrift für Rechtspolitik
ZStW Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft
zust. zustimmend
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 14 –
IX
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis .................................................................................. III
Inhaltsverzeichnis .......................................................................................... IX
Abbildungsverzeichnis .............................................................................. XXVII
Interviewausschnitte .................................................................................... XLI
Tabellenverzeichnis .................................................................................... XLIII
Vertiefungsverzeichnis .............................................................................. XLVII
Teil 1 Einführung ............................................................................................ 1
Kapitel 1 Warum das Prostituiertenschutzgesetz evaluiert werden muss ........................ 2
A. Prostitution als Grundrechtsverletzung? ................................................................................. 2
I. Verletzung der Menschenwürde ...................................................................................... 2
1. Prostitution als Verletzung der Menschenwürde........................................................ 2
2. Die Entwicklung der Rspr. zur Menschenwürde .......................................................... 5
II. Prostitution als Verletzung des Gleichheitssatzes ............................................................ 8
III. Fazit ................................................................................................................................... 9
B. Verletzung von Völker- oder Europarecht durch eine Legalisierung der (freiwilligen)
Prostitution .............................................................................................................................. 9
I. Völkerrecht ........................................................................................................................ 9
1. Internationale Konvention zur Unterdrückung des Menschenhandels und der
Ausbeutung der Prostitution anderer vom 02.12.1949 .............................................. 9
2. Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von
Diskriminierung der Frau (CEDAW) vom 18.12.1979 ................................................ 10
3. Resolution über die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen (DEVAW) vom
20.12.1993 ................................................................................................................ 11
4. Protocol to Prevent, Suppress and Punish Trafficking in Persons, Especially
Women and Children, Supplementing the United Nations Convention Against
Transnational Organized Crime („Palermo-Protokoll“) vom 15.11.2000 .................. 11
5. Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels vom
16.05.2005 ................................................................................................................ 12
6. Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt
gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) vom 11.05.2011 ......... 13
7. Rspr. des EGMR ......................................................................................................... 14
II. Europarecht .................................................................................................................... 16
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 15 –
X
1. Rahmenbeschluss des Europäischen Rates zur Bekämpfung des
Menschenhandels vom 19.07.2002 .......................................................................... 16
2. Richtlinie (RL) 2011/36/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zur
Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner
Opfer vom 05.04.2011 .............................................................................................. 16
3. Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 2011/36/EU zur Verhütung und
Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer .......................... 17
4. Entschließungen des Europäischen Parlaments ........................................................ 17
5. Das Urteil des EGMR vom 20.11.2001 – RZ. C-268/99 .............................................. 18
C. Fazit ..................................................................................................................................... 18
Kapitel 2 Das ProstSchG: Hintergrund und Kritik ............................................................. 21
Teil 2 Forschungsstand zum ProstSchG und zu damit verbundenen
Themen im Kontext der Prostitution .................................................... 26
A. Studien zu Prostitution und Prostitutionsgesetzgebung in Deutschland............................... 27
I. Studien zur Lebenssituation von in der Prostitution Tätigen .......................................... 27
II. Studien zur gesundheitlichen Situation von Prostituierten ............................................ 27
III. Studien zu Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung ............................. 29
IV. Studien zu Kund*innen ................................................................................................... 31
V. Studien zur Prostitutionsgesetzgebung in Deutschland ................................................. 31
B. Erkenntnisse zu Umfang und Situation der Prostitution in Deutschland ............................... 33
I. Umfang der Prostitution ................................................................................................. 33
II. Zahl der Prostituierten .................................................................................................... 33
III. Zahl der Prostitutionskund*innen .................................................................................. 35
IV. Umfang des mit Prostitution erzielten Umsatzes ........................................................... 35
C. Situation von Prostituierten in Deutschland .......................................................................... 35
I. Lebens- und Arbeitssituation .......................................................................................... 35
II. Gesundheit ...................................................................................................................... 36
III. Gewalt und Kriminalitätserleben .................................................................................... 39
1. Gewalt ....................................................................................................................... 39
2. Menschenhandel & Ausbeutung ............................................................................... 39
IV. Erkenntnisse zur Teilgruppe der männlichen Prostituierten .......................................... 41
D. Kund*innen ............................................................................................................................ 42
E. Erkenntnisse zur Regulierung der Prostitution in Deutschland ............................................. 43
I. Erkenntnisse zum ProstSchG ........................................................................................... 43
1. Erkenntnisse mit Bezug auf das Bundesgebiet.......................................................... 43
2. Regionale Erkenntnisse ............................................................................................. 44
II. Studien zu weiteren prostitutionsbezogenen Regelungen ............................................. 45
F. Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Coronapandemie .................................................... 45
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 16 –
XI
G. Zusammenfassung Erkenntnisse Forschungsstand ................................................................ 46
Teil 3 Gegenstand und methodisches Design der Studie ................................ 48
Kapitel 1 Evaluationskriterien .......................................................................................... 49
A. Evaluationsauftrag ................................................................................................................. 49
B. Evaluationskriterien ............................................................................................................... 49
I. Akzeptanz ........................................................................................................................ 49
II. Praktikabilität .................................................................................................................. 49
III. Zielerreichungsgrad ........................................................................................................ 49
IV. Nicht intendierte Nebenwirkungen ................................................................................ 50
V. Zur (fehlenden) Trennschärfe der Evaluationskriterien .................................................. 52
C. Entwicklung eines Wirkungsmodells – Verbindung von Zielen und Maßnahmen des
ProstSchG ............................................................................................................................... 52
I. Oberziele und Hauptziele des ProstSchG........................................................................ 53
1. Oberziele ................................................................................................................... 53
2. Hauptziele ................................................................................................................. 54
a. Schlüsselrolle der sexuellen Selbstbestimmung .................................................. 54
b. Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Schutz der Gesundheit von
Prostituierten ....................................................................................................... 57
c. Unklarheit über das Ziel Verbesserung der „Rechtssicherheit für die legale
Ausübung der Prostitution“ ................................................................................. 57
d. Weiteres ............................................................................................................... 58
e. Zusammenfassung ............................................................................................... 58
II. Unterziele und Maßnahmen des ProstSchG ................................................................... 59
1. Einführung ................................................................................................................. 59
2. Säule I: mit dem Anmeldeverfahren verbundene Unterziele ................................... 60
3. Säule II: mit der Kondompflicht verbundene Unterziele........................................... 64
4. Säule III: mit dem Erlaubnisverfahren (inkl. Pflichten von
Prostitutionsgewerbetreibenden) verbundene Unterziele ....................................... 65
5. Säule IV: Überwachungsverfahren ............................................................................ 67
III. Zusammenfassung .......................................................................................................... 67
Kapitel 2 Methodik........................................................................................................... 72
A. Einführung .............................................................................................................................. 72
B. Beschreibung der einzelnen Module und Arbeitspakete ....................................................... 74
I. M1 – systematische Sichtung von Literatur, Rspr. und ausgewählten Medien ............... 74
II. M2 – Auswertung und Analyse der Bundesstatistik zum ProstSchG .............................. 74
III. M3 – Erhebung, Auswertung und Analyse grundlegender Daten zu Auswirkungen
der gesetzlichen Regelungen des ProstSchG .................................................................. 74
1. Überblick ................................................................................................................... 74
2. Vorträge und Projektvorstellungen – Grundakquise ................................................. 75
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 17 –
XII
3. Zu den einzelnen APs in M3 ...................................................................................... 76
a. AP5: qualitative Expert*inneninterviews ............................................................. 76
aa. Befragungssample und Befragungsinhalte ................................................... 76
(1) Interviews mit Prostituierten ................................................................ 77
(2) Interviews mit Mitarbeiter*innen von ProstSchG-Behörden................ 77
(3) Interviews mit Prostitutionsgewerbetreibenden .................................. 77
(4) Interviews mit Mitarbeitenden von Fachberatungsstellen ................... 78
(5) Interviews mit Polizeibeamt*innen ....................................................... 78
(6) Interviews mit Rechtsanwält*innen ...................................................... 78
(7) Interviews mit Fachärzt*innen .............................................................. 78
bb. Durchführung und Dauer der Interviews ..................................................... 78
b. AP6: Fokusgruppen und Gruppendiskussionen ................................................... 81
aa. Zusammensetzung des Samples................................................................... 81
bb. Durchführung und Dauer der Gruppenformate ........................................... 82
b. AP7: Behördenbegehung ..................................................................................... 84
c. AP8: Online-Befragung von Behörden ................................................................. 86
d. AP9: Online-Befragung von Prostituierten ........................................................... 90
aa. Allgemeine Themen der Befragung .............................................................. 90
bb. Rekrutierung von Teilnehmer*innen, Vorbereitung der Befragung,
Themen der Befragung bei einzelnen Befragtengruppen ............................ 91
cc. Durchführung der Befragung, Rückläufe ...................................................... 93
e. AP10.1: Online-Befragung Kund*innen ............................................................... 96
f. AP10.2: Online-Befragung Gewerbetreibende .................................................... 97
g. Technische Umsetzung und Auswertungsmethoden der Online-
Befragungen ......................................................................................................... 99
IV. M4 – rechtsdogmatische Analysen zu Wechselwirkungen und Überschneidungen
des ProstSchG mit Vorschriften des Strafrechts ........................................................... 100
V. M5 – Zusammenführung aller gewonnenen Erkenntnisse aus den verschiedenen
Arbeitspaketen .............................................................................................................. 100
C. Zusammenfassung Methodenkapitel ................................................................................... 100
Kapitel 3 Stichprobenbeschreibungen ........................................................................... 103
A. Kund*innen .......................................................................................................................... 103
I. Samplegröße ................................................................................................................. 103
II. Geschlechtsidentität(en) ............................................................................................... 103
III. Alter .............................................................................................................................. 103
IV. Staatsangehörigkeit(en) und Muttersprache(n) ........................................................... 104
V. Höchster Bildungsabschluss .......................................................................................... 105
VI. Einkommensverteilung (Nettoeinkommen) .................................................................. 105
VII. Beruflicher Sektor ......................................................................................................... 105
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 18 –
XIII
VIII. Beziehungsstatus .......................................................................................................... 107
IX. Eigene Tätigkeit in der Prostitution ............................................................................... 107
X. Erstmalige Inanspruchnahme einer sexuellen Dienstleitung ....................................... 107
XI. Ort der Suche nach einer sexuellen Dienstleistung ...................................................... 108
XII. Häufigkeit der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen, Einordnung als
Stammkund*in, Örtlichkeit der letztmaligen Inanspruchnahme einer sexuellen
Dienstleistung ............................................................................................................... 109
B. Prostitutionsgewerbetreibende ........................................................................................... 110
I. Samplegröße ................................................................................................................. 110
II. Geschlechtsidentität(en) ............................................................................................... 110
III. Alter .............................................................................................................................. 110
IV. Staatsangehörigkeit(en) und Muttersprache(n) ........................................................... 110
V. Höchster Bildungsabschluss .......................................................................................... 111
VI. Dauer der Tätigkeit als Prostitutionsgewerbetreibende*r ........................................... 112
VII. Gewerbeformen ............................................................................................................ 113
1. Prostitutionsstätten ................................................................................................. 113
2. Prostitutionsvermittlungen ..................................................................................... 113
3. Prostitutionsfahrzeuge ............................................................................................ 113
4. Prostitutionsveranstaltungen .................................................................................. 113
VIII. Beziehungsstatus .......................................................................................................... 114
IX. Eigene Tätigkeit in der Prostitution ............................................................................... 114
X. Weitere, neben dem Prostitutionsgewerbe geführte Gewerbebetriebe ..................... 114
C. Behördenmitarbeitende (Behördenleitungen und Sachbearbeitung) ................................. 114
I. Samplegröße ................................................................................................................. 115
II. Ressortzuordnung der Behörden/Zuständigkeit in den Behörden ............................... 115
III. Soziodemographie der Sachbearbeitung (Alter, Geschlechtsidentität[en],
Bildungshintergrund, beruflicher Hintergrund, Staatsangehörigkeit[en]) .................... 118
1. Geschlechtsidentität(en) ......................................................................................... 118
2. Bildungshintergrund ................................................................................................ 119
3. Beruflicher Hintergrund .......................................................................................... 119
D. Prostituierte ......................................................................................................................... 120
I. Samplegröße ................................................................................................................. 120
II. Geschlechtsidentität(en) ............................................................................................... 121
III. Alter .............................................................................................................................. 121
IV. Staatsangehörigkeit(en) und Muttersprache(n) ........................................................... 122
V. Höchster Bildungsabschluss .......................................................................................... 125
VI. Beziehungsstatus .......................................................................................................... 125
VII. Zur Tätigkeit in der Prostitution: Eintrittsalter, Dauer der Prostitutionstätigkeit,
Relevanz des mit der Prostitution erzielten Einkommens für die Lebensführung,
Treffpunkte mit Kund*innen ......................................................................................... 125
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 19 –
XIV
1. Eintrittsalter in die Prostitution ............................................................................... 125
2. Dauer der Prostitutionstätigkeit .............................................................................. 126
3. Relevanz des Einkommens aus der Prostitutionstätigkeit für die
Lebensführung ........................................................................................................ 127
4. Einkommenshöhe (brutto, monatlich) .................................................................... 127
5. Treffpunkte mit Kund*innen ................................................................................... 128
E. Zusammenfassung Stichprobenbeschreibungen ................................................................. 129
Kapitel 4 Allgemeine, methodische, datenschutzbedingte und ethische
Limitationen der vorliegenden Untersuchung ................................................ 132
A. Einführung ............................................................................................................................ 132
B. Allgemeine Limitationen ...................................................................................................... 132
I. Allgemeine Limitationen bei der Evaluation von Gesetzen .......................................... 132
1. Kausalitätsprobleme ................................................................................................ 132
2. Allfällige verzögerte Wirkung von Gesetzen ........................................................... 133
3. Datenverfügbarkeit und -qualität ............................................................................ 133
4. Vergleichsprobleme (fehlende Kontrollgruppen) .................................................... 133
5. Politische und gesellschaftliche Einflussfaktoren .................................................... 134
II. Limitationen durch Auftragsforschung ......................................................................... 134
C. Methodische Limitationen ................................................................................................... 135
I. Repräsentativität ........................................................................................................... 135
1. Kriterium 1: Zufallsstichprobe (Randomisierung) ................................................... 137
2. Kriterium 2: angemessene Stichprobengröße für eine endliche
Grundgesamtheit .................................................................................................... 137
3. Kriterium 3: Gültigkeit der Erhebung [externe Validität] ........................................ 138
4. Kriterium 4: Vermeidung von systematischen Verzerrungen
[Bias/Selektionsbias] ............................................................................................... 139
D. Limitationen durch Datenschutzbestimmungen .................................................................. 141
E. Ethische Limitationen ........................................................................................................... 141
F. Zusammenfassung der Limitationen und Schlussfolgerungen zur Studiengüte .................. 142
I. Zusammenfassung ........................................................................................................ 142
II. Kursorische Schlussfolgerungen zur Studiengüte ......................................................... 143
Teil 4 Medienanalyse und Auswertung der Bundesstatistik ......................... 144
Kapitel 1 Medienanalyse ................................................................................................ 145
A. Einleitung ............................................................................................................................. 145
B. Methodik .............................................................................................................................. 145
C. Stichprobenbeschreibung .................................................................................................... 149
D. Ergebnisse ............................................................................................................................ 152
I. Präsenz des ProstSchG in der Presseberichterstattung ................................................ 152
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 20 –
XV
II. Perspektiven ................................................................................................................. 152
III. Behandelte Themen ...................................................................................................... 156
IV. Thematisierte Elemente des ProstSchG ........................................................................ 159
V. Bewertung der Prostitution .......................................................................................... 160
E. Zusammenfassung ............................................................................................................... 164
Kapitel 2 Analyse der Bundesstatistik ............................................................................ 166
A. Einführung ............................................................................................................................ 166
B. Anmeldeverfahren ............................................................................................................... 169
I. Stichtagserhebung ........................................................................................................ 169
1. Entwicklung bei den gültig angemeldeten Prostituierten (2017 bis 2023) ............. 169
2. Alter und Staatsangehörigkeit der gültig angemeldeten Prostituierten (2017
bis 2023) .................................................................................................................. 170
II. Jahreserhebung ............................................................................................................ 179
1. Entwicklung bei Neuausstellung und Verlängerungen (2018 bis 2023) .................. 179
2. Neuausstellungen und Verlängerungen in Abhängigkeit vom Alter (2018 bis
2023) ....................................................................................................................... 180
3. Ablehnung der Erteilung von Anmeldebescheinigungen (2018 bis 2023) –
Entwicklung ............................................................................................................. 181
4. Ablehnung der Erteilung einer Anmeldebescheinigung nach Altersklassen und
Staatsangehörigkeit (2018 bis 2023) ....................................................................... 184
C. Erlaubnisverfahren ............................................................................................................... 185
I. Stichtagserhebung ........................................................................................................ 185
1. Entwicklung der gültigen Erlaubnisse für Prostitutionsgewerbe (2017 bis
2023) ....................................................................................................................... 185
2. Entwicklung der gültigen Erlaubnisse nach Bundesländern (2017 bis 2023) ......... 186
II. Jahreserhebung ............................................................................................................ 187
1. Erteilung bzw. Verlängerung von Erlaubnissen zum Betrieb eines
Prostitutionsgewerbes (2018 bis 2023) .................................................................. 187
2. Versagung von Erlaubnissen zum Betrieb eines Prostitutionsgewerbes nach
Versagungsgrund (2018 bis 2023) ........................................................................... 188
3. Widerruf/Rücknahme der Erlaubnis zum Betrieb eines Prostitutionsgewerbes
(§ 23 ProstSchG) nach Bundesländern (2018 bis 2023) .......................................... 189
D. Zwischenfazit ........................................................................................................................ 190
Teil 5 Empirie .............................................................................................. 193
Kapitel 1 Das ProstSchG in der Praxis – Akzeptanz und Praktikabilität ......................... 194
A. Anmeldeverfahren (inkl. gesundheitlicher Beratung) .......................................................... 194
I. Rechtliche Ausgestaltung des Anmeldeverfahrens ....................................................... 194
1. Zuständige Behörde für die Anmeldung und zur Anmeldung Verpflichtete, §§
2, 3 ProstSchG ......................................................................................................... 194
2. Verpflichtung zur persönlichen Anmeldung, § 3 Abs. 1 ProstSchG ......................... 197
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 21 –
XVI
3. Für die Anmeldung zu leistende Angaben und Nachweise, § 4 ProstSchG ............. 197
4. Im Rahmen der Anmeldung durchzuführende Beratungsgespräche, §§ 7, 8, 10
ProstSchG ................................................................................................................ 198
a. Gesundheitliche Beratung, § 10 ProstSchG ....................................................... 198
b. Informations- und Beratungsgespräch, §§ 7, 8 ProstSchG ................................. 199
5. Erteilung bzw. Nichterteilung der Anmeldebescheinigung, § 5 ProstSchG ............. 202
6. Ausgestaltung und Geltungsbereich der Anmeldebescheinigung und der ggf.
zusätzlich zu erteilenden Aliasbescheinigung ......................................................... 207
7. Wiederholung der Anmeldung und der gesundheitlichen Beratung ...................... 209
8. Kosten der Anmeldung ............................................................................................ 209
9. Verarbeitung der Anmeldedaten/Datenschutz, § 34 ProstSchG ............................. 210
10. Möglichkeit zur Abmeldung der Prostitutionstätigkeit ........................................... 211
II. Empirische Erkenntnisse ............................................................................................... 211
1. Akzeptanz ................................................................................................................ 211
a. Zahl der gesundheitlichen Beratungen und der Anmeldungen ......................... 211
b. Ablehnung der Erteilung einer Bescheinigung ................................................... 215
aa. Nichterteilung der Bescheinigung über die gesundheitliche Beratung ...... 215
bb. Bescheinigung über die Anmeldung........................................................... 216
c. Gründe für die Nichtteilnahme am Anmeldeverfahren ..................................... 217
aa. Überblicksartige Darstellung der Gründe ................................................... 217
bb. Vertiefende Betrachtung einzelner Gründe für das Unterlassen der
Anmeldung ................................................................................................. 219
(1) Benachteiligungserleben und Umgang mit der
Prostitutionstätigkeit ........................................................................... 219
(2) Behördenvertrauen ............................................................................. 222
d. Zur Aliasbescheinigung ...................................................................................... 223
e. Zum „Recht auf Vergessenwerden“ ................................................................... 227
aa. Das „Recht auf Vergessenwerden“ im behördlichen Kontext .................... 227
bb. Das „Recht auf Vergessenwerden“ im Kontext von
Prostitutionsgewerben ............................................................................... 230
f. Unmöglichkeit der Anmeldung .......................................................................... 231
g. Kosten der Anmeldung ....................................................................................... 231
h. Fehlendes Entdeckungsrisiko ............................................................................. 232
i. Hochschwelligkeit der Anmeldung ..................................................................... 233
j. Weitere Hinderungsgründe ................................................................................ 233
2. Praktikabilität .......................................................................................................... 235
a. Klarheit über Zuständigkeit der Behörden und die durch das Gesetz
Verpflichteten ..................................................................................................... 235
b. Für die Tätigkeit qualifizierte Sachbearbeitende ............................................... 237
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 22 –
XVII
c. Handhabbarkeit des Normenprogramms – Praxis und Praxisprobleme des
Anmeldeverfahrens (inklusive der gesundheitlichen Beratung) ........................ 248
aa. Bestimmung über die örtliche Zuständigkeit, § 3 Abs. 1 ProstSchG .......... 248
bb. Erforderlichkeit von Angaben und Nachweisen, § 4 ProstSchG ................. 248
cc. Pflicht zur persönlichen Anmeldung, § 3 Abs. 1 ProstSchG ....................... 249
dd. Verständigung von Sachbearbeitenden und anmeldepflichtigen
Personen ..................................................................................................... 249
ee. Dauer, Inhalte und Rahmenbedingungen der Beratungsgespräche .......... 251
(1) Dauer ................................................................................................... 251
(2) Inhalte ................................................................................................. 252
ff. Rahmenbedingungen der Gespräche ......................................................... 257
gg. Kooperation der Behörden mit anderen Stellen ........................................ 259
hh. Gestaltung der Bescheinigungen über die Anmeldung und
gesundheitliche Beratung ........................................................................... 260
ii. Möglichkeit der Abmeldung ....................................................................... 261
3. Ein vertiefender Blick auf die Behördenpraxis im Bereich des
Anmeldeverfahrens: Erkenntnisse aus der Behördenbegehung ............................. 262
a. Hintergrund ........................................................................................................ 262
b. Ergebnisse .......................................................................................................... 262
aa. Zentrale vs. dezentrale Umsetzung ............................................................ 262
bb. Personelle Ausstattung und beruflicher Hintergrund der
Sachbearbeitenden .................................................................................... 263
cc. Niedrigschwelligkeit des Verfahrens .......................................................... 264
dd. Beratungssituation ..................................................................................... 264
ee. Zusammenlegung der Beratungsgespräche im Rahmen der
Anmeldung ................................................................................................. 265
4. Bewertung des Anmeldeverfahrens (inklusive der gesundheitlichen Beratung)
durch Gesetzesanwender*innen und Gesetzesadressat*innen ............................. 265
III. Bewertung von Akzeptanz und Praktikabilität .............................................................. 271
1. Akzeptanz ................................................................................................................ 271
2. Praktikabilität .......................................................................................................... 275
B. Erlaubnisverfahren ............................................................................................................... 279
I. Rechtlicher Rahmen ...................................................................................................... 279
1. Zuständige Behörde für die Erlaubniserteilung und zur Teilnahme am
Erlaubnisverfahren Verpflichtete ............................................................................ 279
2. Im Erlaubnisverfahren vorzunehmende Prüfungen ................................................ 281
a. Personenbezogene Prüfungen ........................................................................... 281
b. Betriebsbezogene Prüfungen ............................................................................. 284
aa. Das Betriebskonzept ................................................................................... 285
bb. Verpflichtungen von Prostitutionsgewerbetreibenden nach dem
ProstSchG ................................................................................................... 285
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 23 –
XVIII
(1) Pflichten von Betreiber*innen nach dem dritten Abschnitt des
ProstSchG, insbesondere Einhaltung von Mindestanforderungen ..... 285
(2) Pflichten von Betreiber*innen nach dem vierten Abschnitt des
ProstSchG ............................................................................................ 289
3. Erteilung und Versagung der Erlaubnis ................................................................... 291
a. Personenbezogene Versagungsgründe .............................................................. 292
b. Betriebsbezogene Versagungsgründe ................................................................ 292
4. Erlöschen, Rücknahme und Widerruf der Erlaubnis ............................................... 293
II. Empirische Erkenntnisse ............................................................................................... 293
1. Akzeptanz ................................................................................................................ 293
a. Zahl der Erlaubnisverfahren ............................................................................... 293
b. Mögliche Gründe für die Nichtteilnahme am Erlaubnisverfahren ..................... 298
aa. Kein Hinderungsgrund: Möglichkeiten der Information über das
Verfahren .................................................................................................... 298
bb. Kein Hinderungsgrund: Möglichkeiten der Antragseinreichung ................ 300
cc. Möglicher Hinderungsgrund: erheblicher (bürokratischer) Aufwand –
insbesondere für Kleinstbetriebe ............................................................... 301
dd. Möglicher Hinderungsgrund: Teils langwierige und mit erheblichen
Kosten verbundene Erlaubnisverfahren ..................................................... 303
ee. Mögliche weitere Gründe........................................................................... 307
c. Umsetzbarkeit der Betreiber*innenpflichten in der Praxis................................ 309
2. Praktikabilität .......................................................................................................... 314
a. Klarheit über Zuständigkeit der Behörden und die durch das Gesetz
Verpflichteten ..................................................................................................... 314
b. Für die Tätigkeit qualifizierte Sachbearbeitende ............................................... 317
c. Handhabbarkeit des Normenprogramms – Praxis und Praxisprobleme des
Erlaubnisverfahrens ........................................................................................... 326
aa. Antragstellung ............................................................................................ 326
bb. Personenbezogene Prüfung: die Zuverlässigkeitsprüfung ......................... 328
(1) Informationsbezug .............................................................................. 329
(a) Allgemein .................................................................................... 329
(b) Speziell zu potenziell strafrechtlich relevanten
Sachverhalten ............................................................................. 331
(2) Bewertung der Möglichkeiten zur Verneinung der Zuverlässigkeit
durch Sachbearbeitende im Erlaubnisverfahren,
Verbesserungsvorschläge .................................................................... 333
(a) Zur möglicherweise fehlenden Pflicht in § 25 Abs. 2
ProstSchG .................................................................................... 334
(b) Zu der Forderung nach einer Erweiterung der Zeitspanne
zur Berücksichtigung rechtskräftiger Verurteilungen (§ 15
Abs. 1 S. 1 ProstSchG) ................................................................. 334
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 24 –
XIX
(c) Zu der Forderung nach Einführung der Möglichkeit zu einer
Abfrage beim Verfassungsschutz ................................................ 334
(d) Zu möglicherweise unzureichenden Möglichkeiten der
Verneinung der Zuverlässigkeit in sonstigen Fällen .................... 335
cc. Betriebsbezogene Prüfung ......................................................................... 337
(1) Betriebskonzept – erforderliche Angaben und behördliche
Überprüfung ........................................................................................ 337
(2) Das mit der Aufstellung eines Betriebskonzepts verfolgte
Schutzanliegen – Bewertung durch Sachbearbeitende in
Behörden und Gewerbetreibende ...................................................... 341
(3) (Weitere) Probleme bei der Prüfung betriebsbezogener Pflichten .... 341
(a) Handhabung unbestimmter Rechtsbegriffe ................................ 341
(b) Überschneidung mit anderen Rechtsgebieten ........................... 341
(c) Mögliche Unterregulierung von Prostitutionsvermittlungen ..... 343
III. Bewertung von Akzeptanz und Praktikabilität .............................................................. 344
1. Akzeptanz ................................................................................................................ 344
2. Praktikabilität .......................................................................................................... 347
C. Überwachungsverfahren ...................................................................................................... 350
I. Rechtlicher Rahmen ...................................................................................................... 350
II. Empirische Erkenntnisse ............................................................................................... 353
1. Praktikabilität .......................................................................................................... 354
a. Klarheit über die zuständigen Behörden und die
Überwachungsadressat*innen .......................................................................... 354
b. Für die Tätigkeit qualifizierte Sachbearbeitende ............................................... 356
c. Handhabbarkeit des Normenprogramms – Praxis und Praxisprobleme des
Überwachungsverfahrens .................................................................................. 363
aa. Überwachungstätigkeit und OWiG-Verfahren ............................................ 363
(1) Überwachung erlaubter/angezeigter Prostitutionsgewerbe durch
ProstSchG-Behörden ........................................................................... 363
(2) Überwachung nichterlaubter/nichtangezeigter
Prostitutionsgewerbe durch ProstSchG-Behörden ............................. 365
(3) Häufigkeit des Kontrollerlebens laut Angaben von
Gewerbetreibenden, Prostituierten und Kund*innen ........................ 368
(a) Gewerbetreibende ...................................................................... 368
(b) Prostituierte ................................................................................ 370
(c) Kund*innen ................................................................................. 371
(4) Zahl und Verlauf eingeleiteter Ordnungswidrigkeitenverfahren
gegen Prostitutionsgewerbetreibende, Prostituierte und
Kund*innen ......................................................................................... 371
(a) OWiG-Verfahren gegen Prostitutionsgewerbetreibende ........... 371
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 25 –
XX
(b) OWiG-Verfahren gegen Prostituierte .......................................... 373
(c) OWiG-Verfahren gegen Kund*innen ........................................... 374
bb. Durchführung der Überwachung ............................................................... 375
(1) Überwachungszeitpunkt ..................................................................... 375
(2) Überwachungsgegenstände ................................................................ 376
(3) Gemeinsame Kontrolltätigkeit mit anderen Behörden ....................... 381
(4) Bewertung durch Sachbearbeitende – Verbesserungsvorschläge ...... 384
(a) Zu der Forderung nach einer Normierung digitaler
Überwachungsmöglichkeiten ..................................................... 386
(b) Zu Unklarheiten hinsichtlich des Inhalts und der Reichweite
von Personenkontrollen .............................................................. 386
(c) Zu der Forderung nach Aufnahme einer eigenen
Schließungsbefugnis in das ProstSchG ........................................ 386
(d) Zu der Forderung nach Einführung einer Befugnis zur
Durchsuchung von Prostitutionsgewerben ohne
Richtervorbehalt und zur Mitnahme von Unterlagen................. 387
(e) Zu der Forderung nach der Schaffung einer Rechtsgrundlage
für die Durchführung von Scheinfreier*inneneinsätzen ............. 388
(f) Zur Ausdehnung der OWiG-Tatbestände .................................... 388
(g) Zu der Nennung der für sexuelle Dienstleistungen genutzten
Räume in § 29 Abs. 2 ProstSchG ................................................. 389
(h) Zu weiteren angesprochenen Punkten ....................................... 389
2. Akzeptanz – Bewertung der Überwachungen nach dem ProstSchG ...................... 389
a. Allgemeine Bewertung der behördlichen Überwachungstätigkeit .................... 389
b. Bewertung der letzten Kontrolle ........................................................................ 392
aa. Gewerbetreibende ..................................................................................... 392
bb. Prostituierte und Kund*innen .................................................................... 393
III. Bewertung von Praktikabilität und Akzeptanz .............................................................. 394
1. Praktikabilität .......................................................................................................... 394
2. Akzeptanz ................................................................................................................ 396
Kapitel 2 Zielerreichungsgrad ........................................................................................ 398
A. Einführung ............................................................................................................................ 398
B. Stärkung und Schutz der sexuellen Selbstbestimmung ....................................................... 399
I. Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung (Hz1) ......................................................... 400
1. Vermittlung von Kenntnissen über Rechte und Pflichten durch das
Informations- und Beratungsgespräch (Uz1.1 zu Hz1, zu erreichen durch Ma1) ... 400
a. Praxis und Praxisprobleme ................................................................................. 400
b. Einschätzungen zur Wirksamkeit ....................................................................... 400
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 26 –
XXI
c. Rechtskenntnis bei Prostituierten ...................................................................... 403
2. Vermittlung von Kenntnissen über die Möglichkeiten, Beratung und
Unterstützung in schwierigen Lebenslagen zu erhalten (Uz1.2 zu Hz1 durch
Ma1) ........................................................................................................................ 406
a. Praxis und Praxisprobleme ................................................................................. 406
b. Einschätzungen zur Wirksamkeit ....................................................................... 406
c. Kenntnis von Hilfs- und Beratungsangeboten bei Prostituierten....................... 407
3. Schaffung der Voraussetzungen zur Erteilung einer informierten Einwilligung
(Uz1.3 zu Hz1 durch Ma1) ....................................................................................... 409
4. Unterbindung von Weisungen und sonstigen Vorgaben von
Prostitutionsgewerbetreibenden gegenüber Prostituierten durch
betriebsbezogene Prüfungen im Erlaubnisverfahren und ggf. die Versagung
der Erlaubnis (Uz1.4 zu Hz1 durch Ma5 und 6) ....................................................... 409
a. Praxis und Praxisprobleme ................................................................................. 409
b. Angaben von Prostitutionsgewerbetreibenden zur Einhaltung des Verbots
der Erteilung von Weisungen ............................................................................. 410
II. Schutz der sexuellen Selbstbestimmung (Hz2) ............................................................. 412
1. Bekämpfung von prostitutionsspezifischer Kriminalität (Hz2a) .............................. 412
a. Vermeidung der Opferwerdung im Bereich prostitutionsspezifischer
Kriminalität (Uz2a1) durch das Informations- und Beratungsgespräch
(Ma1) und die gesundheitliche Beratung (Ma2) ................................................ 412
aa. Praxis und Praxisprobleme ......................................................................... 413
(1) Entwicklung einer Praxis im Anmeldeverfahren: Umgang mit dem
unbestimmten Rechtsbegriff „tatsächliche Anhaltspunkte“ ............... 413
(2) Entwicklung einer Praxis in der gesundheitlichen Beratung:
Schaffung einer Gelegenheit („Möglichkeitsraum“) zur
Offenbarung einer Zwangs- oder Notlage ........................................... 420
(3) Möglichkeit des Erkennens prostitutionsspezifischer Kriminalität ..... 422
(4) Reaktionsmöglichkeiten bei prostitutionsspezifischer Kriminalität .... 425
bb. Einschätzung zur Wirksamkeit der Anmeldepflicht .................................... 433
cc. Häufigkeit der Versagung einer Anmeldebescheinigung ........................... 434
b. Unterbindung der Prostitutionstätigkeit bei erkennbar von
prostitutionsspezifischer Kriminalität betroffenen Personen in
Prostitutionsgewerben (Uz2a3) durch Normierung einer entsprechenden
Betreiber*innenpflicht (Ma7) ............................................................................ 439
aa. Kriterien für das Betroffensein von prostitutionsspezifischer
Kriminalität aus Sicht der Betreiber*innen ................................................ 439
bb. Möglichkeit des Erkennens prostitutionsspezifischer Kriminalität ............ 440
cc. Reaktionsmöglichkeiten bei prostitutionsspezifischer Kriminalität ........... 443
dd. Häufigkeit der Untersagung einer Prostitutionstätigkeit bei erkennbar
von prostitutionsspezifischer Kriminalität betroffenen Personen ............. 443
c. Ausschluss von Personen, die ihrer Verantwortung für die Rechtsgüter von
Prostituierten voraussichtlich nicht gerecht werden (unzuverlässige
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 27 –
XXII
Personen), von der Leitung eines Prostitutionsgewerbes durch eine
behördliche Zuverlässigkeitsprüfung (Uz2a2 zu Hz2a durch Ma4) .................... 445
d. Uz2b1 zu Hz2b durch Ma5 und Ma6: Unterbindung problematischer
Geschäftsmodelle im Bereich der Prostitutionsgewerbe .................................. 445
III. Sexuelle Selbstbestimmung der befragten Prostituierten unter Geltung des
ProstSchG ...................................................................................................................... 447
1. Aufnahme und Fortführung der Tätigkeit als Prostituierte*r (Ebenen 1 und
2) ........................................................................................................................... 447
a. Aufnahme der Tätigkeit ...................................................................................... 447
b. Fortführung der Prostitution .............................................................................. 453
2. Selbstbestimmung bei den einzelnen prostitutiven Akten (Ebenen 3 und
4) ........................................................................................................................... 459
IV. Bewertung des Zielerreichungsgrades .......................................................................... 462
1. Ergebnis zu Uz1.1. zu Hz1, zu erreichen durch Ma1: Vermittlung von
Kenntnissen über Rechte und Pflichten durch das Informations- und
Beratungsgespräch .................................................................................................. 462
2. Ergebnis zu Uz1.2 zu Hz1, zu erreichen durch Ma1: Vermittlung von
Kenntnissen über die Möglichkeiten, Beratung und Unterstützung in
schwierigen Lebenslagen zu erhalten ..................................................................... 462
3. Ergebnis zu Uz1.3 zu Hz1 durch Ma1: Schaffung der Voraussetzungen zur
Erteilung einer informierten Einwilligung ............................................................... 462
4. Ergebnis zu Uz1.4 zu Hz1 durch Ma5 und Ma6: Unterbindung von Weisungen
und sonstigen Vorgaben von Prostitutionsgewerbetreibenden gegenüber
Prostituierten durch betriebsbezogene Prüfungen im Erlaubnisverfahren und
ggf. die Versagung der Erlaubnis ............................................................................. 463
5. Ergebnis zu Uz2a1 zu Hz2, zu erreichen durch Ma1 und Ma2: Vermeidung der
Opferwerdung im Bereich prostitutionsspezifischer Kriminalität durch das
Informations- und Beratungsgespräch und die gesundheitliche Beratung ............. 463
6. Ergebnis zu Uz2a2 zu Hz2a, zu erreichen durch Ma4: Ausschluss von
Personen, die ihrer Verantwortung für die Rechtsgüter von Prostituierten
voraussichtlich nicht gerecht werden (unzuverlässige Personen), von der
Leitung eines Prostitutionsgewerbes durch eine behördliche
Zuverlässigkeitsprüfung .......................................................................................... 465
7. Ergebnis zu Uz2a3 zu Hz2a durch Ma7: Unterbindung der
Prostitutionstätigkeit bei erkennbar von prostitutionsspezifischer Kriminalität
betroffenen Personen in Prostitutionsgewerben durch Normierung einer
entsprechenden Betreiber*innenpflicht (Ma7) ...................................................... 465
8. Ergebnis zu Uz2b1 zu Hz2b, zu erreichen durch Ma5 und Ma6: Unterbindung
problematischer Geschäftsmodelle im Bereich des Prostitutionsgewerbes .......... 466
9. Sexuelle Selbstbestimmung unter Geltung des ProstSchG ..................................... 467
V. Abschließender Exkurs: Erleben von anderen Formen der Kriminalität in der
Prostitution ................................................................................................................... 469
1. Einführung ............................................................................................................... 469
2. Ergebnisse ............................................................................................................... 470
3. Fazit ......................................................................................................................... 473
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 28 –
XXIII
C. Zielerreichung Gesundheitsschutz ....................................................................................... 475
I. Vermittlung grundlegender Kenntnisse über gesundheitliche Risiken der
Prostitutionsausübung und über Präventionsmaßnahmen (Uz3.1) durch die
gesundheitliche Beratung (Ma2) .................................................................................. 475
1. Praxis und Praxisprobleme ...................................................................................... 475
2. Negative Auswirkung auf die IfSG-Beratung? ......................................................... 476
3. Einschätzungen zur Wirksamkeit ............................................................................ 479
4. Gesundheitsbewusstsein der befragten Prostituierten unter der Geltung des
ProstSchG ................................................................................................................ 481
II. Vermittlung von Grundinformationen über die Absicherung im Krankheitsfall
(Uz3.2); durch das Informations- und Beratungsgespräch (Ma1) ................................. 483
III. Vermehrte Nutzung von Kondomen bei Geschlechtsverkehr im Rahmen sexueller
Dienstleistungen (Uz3.3) und argumentative Stärkung (Uz.34) durch eine
gesetzliche Kondompflicht (Ma3). ................................................................................ 485
1. Kondomnutzung bei sexuellen Dienstleistungen .................................................... 485
2. Einschätzungen von Gesetzesanwender*innen und Gesetzesadressat*innen
zur Erreichung des primären Gesetzeszieles ........................................................... 486
3. Einschätzungen von Gesetzesadressat*innen und Gesetzesanwender*innen
zur Bestärkungsfunktion der Kondompflicht .......................................................... 491
4. Überwachung der Kondompflicht ........................................................................... 492
5. Flankierende Regelungen zur Kondompflicht ......................................................... 494
IV. Zum selbsteingeschätzten Gesundheitszustand der befragten Prostituierten unter
Geltung des ProstSchG .................................................................................................. 496
1. Selbsteinschätzung Gesundheitszustand ................................................................ 496
2. Substanzkonsum...................................................................................................... 497
V. Bewertung des Zielerreichungsgrades .......................................................................... 500
1. Ergebnis zu Uz3.1. zu Hz3: Vermittlung grundlegender Kenntnisse über
gesundheitliche Risken der Prostitutionsausübung und
Präventionsmaßnahmen ......................................................................................... 500
2. Ergebnis zu Uz3.2 zu Hz3 Vermittlung von Grundinformationen über die
Absicherung im Krankheitsfall durch das Informations- und
Beratungsgespräch .................................................................................................. 501
3. Ergebnis zu Uz3.3 und Uz3.4 zu Hz3: Vermehrte Nutzung von Kondomen bei
Geschlechtsverkehr im Rahmen sexueller Dienstleistungen und
argumentative Stärkung von Prostituierten durch eine Kondompflicht ................. 502
4. Selbsteingeschätzter Gesundheitszustand der befragten Prostituierten ................ 503
D. Gewährleistung verträglicher Arbeitsbedingungen ............................................................. 503
I. Praxis und Praxisprobleme ............................................................................................ 503
II. Umsetzung der Mindeststandards in Prostitutionsstätten und
Prostitutionsfahrzeugen ................................................................................................ 508
1. Überblick ................................................................................................................. 508
2. Zum Gebrauch von Notrufsystemen ....................................................................... 511
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 29 –
XXIV
3. Zum Verbot der Übernachtung in für sexuelle Dienstleistungen genutzten
Zimmern .................................................................................................................. 513
III. Einschätzungen von Gesetzesanwender*innen und Gesetzesadressat*innen ............ 515
IV. Lage bei den Arbeitsbedingungen unter Geltung des ProstSchG ................................. 518
V. Exkurs: Kund*innenverhalten als Arbeitsbedingung im weiteren Sinne ...................... 520
VI. Zusammenfassende Bewertung zur Zielerreichung bei Uz4.1...................................... 523
E. Verbesserung der ordnungsrechtlichen Instrumente zur Überwachung der gewerblich
ausgeübten Prostitution und der Prostitutionsgewerbetriebe (Hz5) .................................. 524
Kapitel 3 Nicht intendierte Nebenfolgen ....................................................................... 526
A. Einführung ............................................................................................................................ 526
B. Anmeldepflicht ..................................................................................................................... 526
I. Faktische Trennung in legal und illegal arbeitende Prostituierte kann Risiken
bergen ........................................................................................................................... 526
II. Der mit dem Anmeldeverfahren verbundene Aufwand bietet die Möglichkeit zur
Eröffnung neuer Geschäftszweige ................................................................................ 527
III. Unterschiedliche Praxis der Erhebung von Gebühren für das Anmeldeverfahren in
den Bundesländern führt jedenfalls teilweise zu einer Art Anmeldetourismus ........... 527
IV. Der Status angemeldete Prostituierte kann Probleme beim Bezug staatlicher
Leistungen begründen .................................................................................................. 528
C. Erlaubnisverfahren und Mindeststandards .......................................................................... 528
I. Scharfe Trennung von Arbeits- und Wohnraum wirkt sich für Prostituierte
nachteilig aus und eröffnet neue Verdienstmöglichkeiten für einen Teil der
Betreiber*innen ............................................................................................................ 528
II. Kleinstprostitutionsstätten könnten in einem (hier nicht bezifferbaren Umfang)
vom Markt verdrängt worden sein ............................................................................... 528
Kapitel 4 Vertiefende und differenzierte Betrachtung .................................................. 529
A. Sonderauswertung für heranwachsende Prostituierte ........................................................ 529
I. Einführung .................................................................................................................... 529
1. Allgemeine Informationen zur Gruppe der heranwachsenden Prostituierten ....... 529
a. Soziodemographische Angaben ......................................................................... 529
b. Arbeitsalltag in der Prostitution ......................................................................... 530
c. Erfahrungen mit Kund*innen ............................................................................. 530
d. Tätigkeitsorte bzw. aktuelle Treffpunkte mit Kund*innen ................................. 531
e. Wohlbefinden und Bewertung der Arbeitsbedingungen ................................... 531
f. Anmeldestatus ................................................................................................... 531
g. Gesundheitliche Selbstbewertung ..................................................................... 531
h. Krankenversicherung .......................................................................................... 532
2. Unterschiede in zentralen Aspekten der Evaluation ............................................... 532
a. Kenntnisse von Rechten und Pflichten bei den Heranwachsenden ................... 532
b. Kenntnis und Wahrnehmung von Beratungsangeboten .................................... 533
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 30 –
XXV
c. Sexuelle Selbstbestimmung der befragten Prostituierten unter Geltung des
ProstSchG ........................................................................................................... 536
aa. Aufnahme Tätigkeit als Prostituierte*r (Ebene 1) ...................................... 536
bb. Fortführung der Tätigkeit............................................................................ 539
cc. Aufnahme und/oder Fortführung der Prostitutionstätigkeit unter stets
inakzeptablem Dritteinfluss (Angaben: „trifft voll zu“/„trifft eher zu“) ..... 541
dd. Selbstbestimmung bei Durchführung der einzelnen prostitutiven Akte
(Ebenen 3 und 4) ........................................................................................ 541
d. Gesundheitsbewusstsein von 18- bis 20-jährigen Prostituierten ...................... 544
aa. Gesundheitsbewusstsein ............................................................................ 544
bb. Krankenversicherung im In- und Ausland (gesetzlich vs. privat) ................ 547
cc. Kondomnutzungsverhalten ........................................................................ 547
II. Ergebnis ........................................................................................................................ 547
B. Abschließende Clusteranalyse ............................................................................................. 549
I. Einführung: Beschreibung des methodischen Vorgehens ............................................ 549
II. Operationalisierung ...................................................................................................... 550
1. Die sexuelle Selbstbestimmung bei der Ausgestaltung der einzelnen
prostitutiven Akte (Ebenen 3 und 4 der sexuellen Selbstbestimmung) .................. 550
2. Gesundheitsbewusstsein ........................................................................................ 551
3. Rechtskenntnis ........................................................................................................ 552
4. Vertrauen in deutsche Behörden ............................................................................ 552
5. Allgemeines Kriminalitätserleben im Bereich der Prostitutionsausübung ............. 553
6. Sexuelle Selbstbestimmung bei der Entscheidung zur Aufnahme der
Prostitutionstätigkeit (Ebene 1 der sexuellen Selbstbestimmung) ......................... 554
7. Sicherheitsgefühl bei der Prostitutionstätigkeit ...................................................... 555
III. Ergebnisse ..................................................................................................................... 556
1. Ergebnisse der K-Means-Clusteranalyse ................................................................. 556
a. Überblick zu den Clustern .................................................................................. 556
b. Vertiefende Beschreibung der Cluster und Identifikation von
Belastungssituationen ........................................................................................ 558
2. Individualmerkmale der Gruppenzugehörigkeiten ................................................. 559
IV. Fazit ............................................................................................................................... 565
Teil 6 Zusammenfassung der maßgeblichen Evaluationsergebnisse samt
der gegebenen (Prüf-)Empfehlungen ................................................. 567
A. Einführung ............................................................................................................................ 568
B. Zu Teil 1 der Untersuchung: Einführung............................................................................... 569
C. Zu Teil 2 der Untersuchung: Forschungsstand ..................................................................... 571
D. Zu Teil 3: Gegenstand und methodisches Design der Evaluationsstudie ............................. 573
E. Zu Teil 4: Medienanalyse und Auswertung der Bundesstatistik .......................................... 582
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 31 –
XXVI
I. Medienanalyse .............................................................................................................. 582
II. Auswertung der Bundesstatistik ................................................................................... 583
F. Zu Teil 5: Prüfung und Bewertung des Gesetzes anhand der Evaluationskriterien I:
Akzeptanz und Praktikabilität............................................................................................... 585
I. Akzeptanz und Praktikabilität des Anmeldeverfahrens ................................................ 585
1. Akzeptanz ................................................................................................................ 585
2. Praktikabilität .......................................................................................................... 588
II. Akzeptanz und Praktikabilität des Erlaubnisverfahrens ................................................ 591
1. Akzeptanz ................................................................................................................ 591
2. Praktikabilität .......................................................................................................... 593
III. Praktikabilität und Akzeptanz des Überwachungsverfahrens....................................... 598
1. Praktikabilität .......................................................................................................... 598
2. Akzeptanz ................................................................................................................ 601
G. Zu Teil 5: Prüfung und Bewertung des Gesetzes anhand der Evaluationskriterien II:
Grad der Zielerreichung ....................................................................................................... 602
I. Stärkung und Schutz der sexuellen Selbstbestimmung (Hz1) ....................................... 602
1. Ergebnis zu Uz1.1. zu Hz1, zu erreichen durch Ma1: Vermittlung von
Kenntnissen über Rechte und Pflichten durch das Informations- und
Beratungsgespräch .................................................................................................. 602
2. Ergebnis zu Uz1.2 zu HZ1, zu erreichen durch Ma1: Vermittlung von
Kenntnissen über die Möglichkeiten, Beratung und Unterstützung in
schwierigen Lebenslagen zu erhalten ..................................................................... 602
3. Ergebnis zu Uz1.3 zu Hz1 durch Ma1: Schaffung der Voraussetzungen zur
Erteilung einer informierten Einwilligung ............................................................... 602
4. Ergebnis zu Uz1.4 zu Hz1, zu erreichen durch Ma5 und Ma6: Unterbindung
von Weisungen und sonstigen Vorgaben von Prostitutionsgewerbetreibenden
gegenüber Prostituierten durch betriebsbezogene Prüfungen im
Erlaubnisverfahren und ggf. die Versagung der Erlaubnis ...................................... 603
5. Ergebnis zu Uz2a1 zu Hz2, zu erreichen durch Ma1 und Ma2: Vermeidung der
Opferwerdung im Bereich prostitutionsspezifischer Kriminalität durch das
Informations- und Beratungsgespräch und die gesundheitliche Beratung ............. 603
6. Ergebnis zu Uz2a2 zu Hz2a, zu erreichen durch Ma4: Ausschluss von
Personen, die ihrer Verantwortung für die Rechtsgüter von Prostituierten
voraussichtlich nicht gerecht werden (unzuverlässige Personen), von der
Leitung eines Prostitutionsgewerbes durch eine behördliche
Zuverlässigkeitsprüfung .......................................................................................... 605
7. Ergebnis zu Uz2a3 zu Hz2a, zu erreichen durch Ma7: Unterbindung der
Prostitutionstätigkeit bei erkennbar von prostitutionsspezifischer Kriminalität
betroffenen Personen in Prostitutionsgewerben (Uz2a3) durch Normierung
einer entsprechenden Betreiber*innenpflicht (Ma7) ............................................. 605
8. Ergebnis zu Uz2b1 zu Hz2b, zu erreichen durch Ma5 und Ma6: Unterbindung
problematischer Geschäftsmodelle im Bereich des Prostitutionsgewerbes .......... 606
9. Sexuelle Selbstbestimmung unter Geltung des ProstSchG ..................................... 606
II. Schutz der Gesundheit von Prostituierten .................................................................... 608
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 32 –
XXVII
1. Ergebnis zu Uz3.1. zu Hz3, zu erreichen durch: Vermittlung grundlegender
Kenntnisse über gesundheitliche Risken der Prostitutionsausübung und
Präventionsmaßnahmen ......................................................................................... 608
2. Ergebnis zu Uz3.2 zu Hz3, zu erreichen durch: Vermittlung von
Grundinformationen über die Absicherung im Krankheitsfall (Uz3.2) durch das
Informations- und Beratungsgespräch .................................................................... 609
3. Ergebnis zu Uz3.3 und Uz3.4 zu Hz3, zu erreichen durch: Vermehrte Nutzung
von Kondomen bei Geschlechtsverkehr im Rahmen sexueller Dienstleistungen
und argumentative Stärkung von Prostituierten durch eine Kondompflicht .......... 609
4. Selbsteingeschätzter Gesundheitszustand der befragten Prostituierten ................ 610
III. Verbesserung der Arbeitsbedingungen ........................................................................ 610
IV. Verbesserung der ordnungsrechtlichen Instrumente zur Überwachung der
gewerblich ausgeübten Prostitution und der Prostitutionsgewerbebetriebe .............. 612
H. Zu Teil 5: Prüfung und Bewertung des Gesetzes anhand der Evaluationskriterien III:
Nicht intendierte Nebenwirkungen ..................................................................................... 613
I. Vertiefende und differenzierende Betrachtungen ............................................................... 614
J. Schlusswort .......................................................................................................................... 615
Literaturverzeichnis ..................................................................................... 619
Anlage ......................................................................................................... 632
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Wirkmodell des ProstSchG: graphische Darstellung zu theoretischen
Zusammenhängen von Oberzielen (OZ), Hauptzielen (HZ), Unterzielen (Uz) und
Maßnahmen (Ma) ......................................................................................................... 71
Abbildung 2: Forschungsdesign der Evaluation des ProstSchG; graphische Darstellung der
Modularisierung und Arbeitspakete ............................................................................. 73
Abbildung 3: Graphische Darstellung zur ungefähren Verortung der Projektaktivitäten im
Bundesgebiet ................................................................................................................ 75
Abbildung 4: Visitenkartendesign für Teilnahmemöglichkeit ............................................................. 93
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 33 –
XXVIII
Abbildung 5: Verteilung des Alters der Kund*innen nach Alterskategorien, n=3.470, Angaben
in Prozent, KFN-Befragung Kund*innen ...................................................................... 103
Abbildung 6: Nettoeinkommensverteilung bei Kund*innen, n=3.128, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Kund*innen ................................................................................................ 105
Abbildung 7: Beruflicher Sektor, in dem Kund*innen zum Zeitpunkt der Befragung tätig waren,
n=2.764, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Kund*innen ........................................ 106
Abbildung 8: Jahr der erstmaligen Inanspruchnahme des Prostitutionsangebots, n=3.368,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Kund*innen ....................................................... 107
Abbildung 9: Ort der Suche nach sexuellen Dienstleistungen, n=3.470, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Kund*innen ...................................... 108
Abbildung 10: Ort der letztmaligen Inanspruchnahme einer sexuellen Dienstleistung, n=3.470,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Kund*innen ....................................................... 109
Abbildung 11: Höchster Bildungsabschluss, n=283, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Gewerbetreibende (gesamt) ....................................................................................... 112
Abbildung 12: Aufnahme der Betreiber*innentätigkeit, n=242, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Gewerbetreibende (gesamt) ...................................................................... 112
Abbildung 13: Art des Prostitutionsgewerbes, n=284, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen
möglich, KFN-Befragung Gewerbetreibende (gesamt) ............................................... 113
Abbildung 14: Gewerbeformen neben dem Prostitutionsgewerbe, n=277, Angaben in Prozent,
KFN-Befragung Gewerbetreibende (gesamt) .............................................................. 114
Abbildung 15: Einfache Verteilung der Alterskategorien, n=518, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Sachbearbeitung (gesamt) ......................................................................... 118
Abbildung 16: Bildungshintergrund der Behördensachbearbeiter*innen, n=488, Angaben in
Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesamt) ................................................... 119
Abbildung 17: Rekrutierung von Prostituierten, n=2.350, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte ................................................................................................................ 120
Abbildung 18: Geschlechtsidentität(en), n=2.304, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte ................................................................................................................ 121
Abbildung 19: Alter in Kategorien, einfache Verteilung, n=2.273, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Prostituierte ............................................................................................... 122
Abbildung 20: Staatsangehörigkeiten, einfache Verteilung, n=2.273, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Prostituierte ...................................... 123
Abbildung 21: Muttersprachen, n=2.350, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich,
KFN-Befragung Prostituierte ....................................................................................... 124
Abbildung 22: Höchster erreichter Bildungsabschluss, n=2.340, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Prostituierte ............................................................................................... 125
Abbildung 23: Ungefähres Alter zum Zeitpunkt der Tätigkeitsaufnahme, n=2.239, Angaben in
Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ......................................................................... 126
Abbildung 24: Jahr der Aufnahme der Prostitutionstätigkeit, n=2.274, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Prostituierte ............................................................................................... 126
Abbildung 25: Treffpunkte von Prostituierten und Kund*innen, n=2.350, Angaben in Prozent,
KFN-Befragung Prostituierte ....................................................................................... 129
Abbildung 26: Verteilung der absoluten Häufigkeiten von Veröffentlichungen einzelner Artikel
der öffentlichen Medienberichterstattung, KFN-Medienanalyse ............................... 149
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 34 –
XXIX
Abbildung 27: Anzahl publizierter Artikel nach ihrem Veröffentlichungsjahr (2017–Mitte 2024),
n=724, KFN-Medienanalyse ........................................................................................ 150
Abbildung 28: Darstellung des Anteils eigener Berichterstattung und von (Verweisen auf)
Agenturmeldungen, n=724, KFN-Medienanalyse ....................................................... 151
Abbildung 29: Artikellänge nach Anzahl der Wörter, n=724, KFN-Medienanalyse ............................ 151
Abbildung 30: Absolute Häufigkeit der Nennungen des ProstSchG als Haupt- oder Nebenthema,
n=724, KFN-Medienanalyse ........................................................................................ 152
Abbildung 31: In den analysierten Zeitungsartikeln wiedergegebene Perspektiven, n=573,
Angaben in Prozent, KFN-Medienanalyse ................................................................... 153
Abbildung 32: In den analysierten Zeitungsartikeln auftretende Akteur*innen, die direkt an der
Prostitution beteiligt sind, n=191, Angaben in Prozent, Mehrfachnennung
möglich, KFN-Medienanalyse ...................................................................................... 154
Abbildung 33: In Artikeln auftretende Personen, absolute Anzahl an Artikel, KFN-Medienanalyse
.................................................................................................................................... 155
Abbildung 34: Anteil der in Zeitungsartikel benannten Parteien, n=210, Angaben in Prozent,
KFN-Medienanalyse .................................................................................................... 155
Abbildung 35: Auftreten von NGOs in der Berichterstattung zum ProstSchG, n=241, Angaben in
Prozent, KFN-Medienanalyse ...................................................................................... 156
Abbildung 36: Thematisierte und erwähnte Inhalte in der Zeitungsberichterstattung zu
Prostitution und dem ProstSchG, n=724, Angaben in Prozent, Mehrfachnennung
möglich, KFN-Medienanalyse ...................................................................................... 158
Abbildung 37: Auftretenshäufigkeit der Elemente des ProstSchG in der
Zeitungsberichterstattung, n=724, Angaben in Prozent, Mehrfachnennung
möglich, KFN-Medienanalyse ...................................................................................... 160
Abbildung 38: Moralische Bewertung der Prostitution, n=134, Angaben in Prozent, KFN-
Medienanalyse ............................................................................................................ 161
Abbildung 39: Bewertung der Freiwilligkeit der Prostitutionsausübung, n=153, Angaben in
Prozent, KFN-Medien-analyse ..................................................................................... 161
Abbildung 40: Verständnis von Freiwilligkeit in den analysierten Artikeln, n=153, Angaben in
Prozent, KFN-Medienanalyse ...................................................................................... 162
Abbildung 41: Prozentualer Anteil der Bewertung der Elemente des ProstSchG als „(eher)
negativ“, „ambivalent“ oder „(eher) positiv“ (auf die Darstellung der Bewertung
der behördlichen Anordnungen wurde aufgrund der geringen Fallzahl [n=2])
verzichtet, Angaben in Prozent, KFN-Medienanalyse) ................................................ 163
Abbildung 42: Bevorzugtes Modell der Prostitutionsregulierung in Presseberichterstattung,
n=110, Angaben in Prozent, KFN-Medienanalyse ....................................................... 164
Abbildung 43: Gültig angemeldete Prostituierte am 31.12. nach Alter (2017–2023), graphische
Darstellung und Einordnung in Alterskategorien KFN, Datenquelle: ©
Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2024 ................................................................ 170
Abbildung 44: Gültig angemeldete Prostituierte nach Staatsangehörigkeit (Vergleich
Gesamt/EU/Außerhalb der EU von 2017–2023, absolute Anzahlen, am 31.12. des
jeweiligen Jahres), graphische Darstellung KFN, Datenquelle: © Statistisches
Bundesamt, Wiesbaden 2024 ..................................................................................... 171
Abbildung 45: Gültig angemeldete Prostituierte am 31.12. nach Staatsangehörigkeit (innerhalb
und außerhalb der EU) und Alterskategorien (2017–2023), graphische
Darstellung KFN, Datenquelle: © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2024 ........... 178
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 35 –
XXX
Abbildung 46: Neuausstellungen/Verlängerungen einer Anmeldebescheinigung im Laufe des
Jahres, graphische Darstellung KFN, Datenquelle: © Statistisches Bundesamt,
Wiesbaden 2024 ......................................................................................................... 179
Abbildung 47: Ausstellungen und Verlängerungen von Anmeldebescheinigungen im Laufe des
Jahres nach Alter (2018–2023), graphische Darstellungen und Gruppierung in
Alterskategorien KFN, Datenquelle: © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2024
.................................................................................................................................... 181
Abbildung 48: Ablehnungen der Erteilung einer Anmeldebescheinigung im Laufe des Jahres
nach Altersklassen (2018–2023), Berechnungen des prozentualen Anteils und
graphische Darstellung KFN, Datenquelle: © Statistisches Bundesamt,
Wiesbaden 2024 ......................................................................................................... 184
Abbildung 49: Ablehnungen der Erteilung einer Anmeldebescheinigung im Laufe des Jahres
nach Staatsangehörigkeit (EU vs. Nicht-EU) (2018–2023), Berechnungen des
prozentualen Anteils und graphische Darstellung KFN, Datenquelle: ©
Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2024 ................................................................ 185
Abbildung 50: Gründe, sich nie noch angemeldet zu haben, n=506, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Prostituierte ...................................... 217
Abbildung 51: Gründe, zum Zeitpunkt der Befragung nicht angemeldet zu sein, n=67, Angaben
in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Prostituierte .................... 219
Abbildung 52: Angaben zum Benachteiligungserleben wegen der Arbeit in der Prostitution in
den letzten 12 Monaten, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ............. 220
Abbildung 53: Umgang mit der Prostitutionstätigkeit, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte ................................................................................................................ 221
Abbildung 54: Gruppenvergleich der verschiedenen Dimensionen des Vertrauens in deutsche
Behörden zwischen jemals angemeldet gewesenen und niemals angemeldet
gewesenen Prostituierten, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ........... 222
Abbildung 55: Anteil der Inhaber*innen einer gültigen Anmelde- und Aliasbescheinigung,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ...................................................... 223
Abbildung 56: Einschätzung des Anonymitätsnutzens der Aliasbescheinigung anhand der
zusammengefassten Aussagen, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte, Gewerbetreibende und Sachbearbeitung (gesamt).............................. 224
Abbildung 57: Umgang mit Klarnamen von Prostituierten in verschiedenen Gewerbeformen,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende (Stätten und
Vermittlungen) ............................................................................................................ 226
Abbildung 58: Dauer der Aufbewahrung persönlicher Daten in Prostitutionsstätten und
Prostitutionsvermittlungen, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Gewerbetreibende (Stätten und Vermittlungen) ........................................................ 231
Abbildung 59: Inner- und außerbetriebliche Tätigkeit angemeldeter und nicht angemeldeter
Prostituierter, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ............................... 233
Abbildung 60: Höchster Bildungsabschluss bei Behördensachbearbeiter*innen in der
gesundheitlichen Beratung und der Anmeldung, Angaben in Prozent,
Doppelzählung möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesundheitliche
Beratung und Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch) ..................... 238
Abbildung 61: Beruflicher Hintergrund von Behördensachbearbeiter*innen in der
gesundheitlichen Beratung und der Anmeldung, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesundheitliche
Beratung und Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch) ..................... 239
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 36 –
XXXI
Abbildung 62: Alter von Behördensachbearbeiter*innen in der gesundheitlichen Beratung und
der Anmeldung, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(gesundheitliche Beratung und Anmeldung inkl. Informations- und
Beratungsgespräch) ..................................................................................................... 239
Abbildung 63: Angaben zur Tätigkeitsdauer von Behördenmitarbeiter*innen in der
gesundheitlichen Beratung und der Anmeldung nach Jahren, Angaben in Prozent,
KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesundheitliche Beratung und Anmeldung inkl.
Informations- und Beratungsgespräch) ....................................................................... 240
Abbildung 64: Anzahl von Behördensachbearbeiter*innen geführter Erst- und Folgeberatungen
im Bereich der gesundheitlichen Beratung, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (gesundheitliche Beratung) ............................................................. 241
Abbildung 65: Anzahl von Behördensachbearbeiter*innen geführter Erst- und Folgeberatungen
– Informations- und Beratungsgespräch, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch) .............. 241
Abbildung 66: Art der Vorbereitung auf die Tätigkeit in der gesundheitlichen Beratung und der
Anmeldung, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(gesundheitliche Beratung und Anmeldung inkl. Informations- und
Beratungsgespräch) ..................................................................................................... 243
Abbildung 67: Bisherige Fortbildungsschwerpunkte während der Tätigkeit in der
gesundheitlichen Beratung und der Anmeldung, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesundheitliche
Beratung und Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch) ..................... 244
Abbildung 68: Fortbildungsbedarfe von Behördensachbearbeiter*innen in der
gesundheitlichen Beratung und der Anmeldung, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesundheitliche
Beratung und Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch) ..................... 246
Abbildung 69: Formen der Vernetzung/Kooperation mit anderen Behörden mit Zuständigkeit
ProstSchG, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Behördenleitung ............................. 247
Abbildung 70: Zufriedenheit mit der Tätigkeit in der gesundheitlichen Beratung und der
Anmeldung, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Anmeldung
und gesundheitliche Beratung) ................................................................................... 247
Abbildung 71: Sprachen, in denen Beratung aufgrund individueller Sprachkompetenz der
Sachbearbeiter*innen erfolgen kann, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen
möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesundheitliche Beratung,
Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch) ........................................... 250
Abbildung 72: Immer thematisierte Inhalte von Erst- und Folgeberatungen bei gesundheitlicher
Beratung, die Teilnahme schwankt pro Item zwischen n=214 und n=229, Angaben
in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(gesundheitliche Beratung) ......................................................................................... 253
Abbildung 73: Immer thematisierte Inhalte von Erst- und Folgeberatungen bei Informations-
und Beratungsgespräch, die Teilnahme schwankt pro Item zwischen n=205 und
n=242, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch) .............. 254
Abbildung 74: Orte, an denen die Behördensachbearbeiter*innen der gesundheitlichen
Beratung und des Informations- und Beratungsgesprächs die Beratungen
innerhalb der Behörden durchführen, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen
möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesundheitliche Beratung und
Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch) ........................................... 258
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 37 –
XXXII
Abbildung 75: Gruppenvergleich der Zustimmungswerte zur Aussage „Damit Prostituierte sich
selbst besser schützen und von anderen besser geschützt werden, sollte es mehr
Beratungsangebote geben“, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte,
Gewerbetreibende, Kund*innen, Sachbearbeitung (gesamt) .................................... 260
Abbildung 76: Einschätzungen zur gesundheitlichen Beratung und zur Anmeldung von
Behördensachbearbeiter*innen, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (gesundheitliche Beratung und Anmeldung inkl. Informations-
und Beratungsgespräch) ............................................................................................. 267
Abbildung 77: Einschätzungen zur gesundheitlichen Beratung und zur Anmeldung von
Prostituierten, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte (jemals für die
Prostitutionstätigkeit angemeldet) ............................................................................. 269
Abbildung 78: Informationsquellen zum Erlaubnisverfahren für Prostitutionsgewerbe, n=221,
Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung
Gewerbetreibende ...................................................................................................... 299
Abbildung 79: Möglichkeiten zur Einreichung des Antrags auf Erlaubniserteilung, n=94,
Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung
Behördenleitung ......................................................................................................... 300
Abbildung 80: Einschätzung zu dem mit dem Erlaubnisverfahren einhergehenden
bürokratischen Aufwand, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(gesamt) und Gewerbetreibende ................................................................................ 301
Abbildung 81: Dauer des Erlaubnisverfahrens (Durchschnitt in Monaten), KFN-Befragung
Behördenleitung (Erlaubnisverfahren) ........................................................................ 304
Abbildung 82: Durchschnittskosten des Erlaubnisverfahrens differenziert nach verschiedenen
Kostenarten, Gewerbetreibende mit gültiger Erlaubnis, Angaben in Euro, KFN-
Befragung Gewerbetreibende ..................................................................................... 306
Abbildung 83: Häufigkeit der subjektiven Wahrnehmung von Benachteiligung in verschiedenen
Kontexten, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ......................... 308
Abbildung 84: Bestimmungen über Preise für sexuelle Dienstleistungen in
Prostitutionsgewerbebetrieben, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Gewerbetreibende ...................................................................................................... 311
Abbildung 85: Art der von Bestimmungen über Preise betroffenen Leistungen, Angaben in
Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ............................................................... 312
Abbildung 86: Höchster Bildungsabschluss bei Sachbearbeitenden im Erlaubnisverfahren,
n=210, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Erlaubnisverfahren) .................................................................................................... 318
Abbildung 87: Übersicht beruflicher Hintergründe bei Sachbearbeitenden im
Erlaubnisverfahren, n=229, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Erlaubnisverfahren) .................................................................................................... 318
Abbildung 88: Altersverteilung bei Sachbearbeitenden im Erlaubnisverfahren nach
Alterskategorien, n=226, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Erlaubnisverfahren) .................................................................................................... 319
Abbildung 89: Tätigkeitsdauer im Bereich des Erlaubnisverfahrens in Jahren, n=249, Angaben in
Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Erlaubnisverfahren) ................................ 320
Abbildung 90: Zuständigkeit im Erlaubnisverfahren nach Prostitutionsgewerbeform, n=253,
Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Erlaubnisverfahren) ....................................................................... 320
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 38 –
XXXIII
Abbildung 91: Geführte Erlaubnisverfahren nach Prostitutionsgewerbeform, Angaben in
Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Erlaubnisverfahren) ................................ 321
Abbildung 92: Art der Vorbereitung auf die berufliche Tätigkeit im Erlaubnisverfahren, n=50,
Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Erlaubnisverfahren) ....................................................................... 322
Abbildung 93: Fortbildungsinhalte bei Sachbearbeiter*innen aus dem Bereich des
Erlaubnisverfahrens, n=98, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich,
KFN-Befragung Sachbearbeitung (Erlaubnisverfahren) .............................................. 323
Abbildung 94: Fortbildungsbedarfe bei Sachbearbeitenden im Bereich des Erlaubnisverfahrens,
n=139, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Erlaubnisverfahren) ....................................................................... 324
Abbildung 95: Art der Vernetzung mit anderen ProstSchG-Behörden auf Leitungsebene,
Erlaubnisverfahren: n=72, Überwachung: n=72, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Behördenleitung ............................... 325
Abbildung 96: Zufriedenheit mit der Tätigkeit im Erlaubnisverfahren, n=253, Angaben in
Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Erlaubnisverfahren/Überwachung) ........ 326
Abbildung 97: Bestandteile des Antrags auf Erlaubniserteilung, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Sachbearbeitung (Erlaubnisverfahren) ...................................................... 327
Abbildung 98: Informationsquellen für die Zuverlässigkeitsprüfung, n= 253, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Erlaubnisverfahren) .................................................................................................... 329
Abbildung 99: Einholung von Informationen über die Zuverlässigkeit, n=253, Angaben in
Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Erlaubnisverfahren) .................................................................................................... 332
Abbildung 100: Zustimmung zur Aussage „Viele Prostitutionsgewerbe werden von
Strohmännern geführt“, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende,
Sachbearbeitung (gesamt) und Kund*innen ............................................................... 337
Abbildung 101: Art der Überprüfung eines Erlaubniskonzepts durch die Erlaubnisbehörden,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Erlaubnisverfahren) ............. 340
Abbildung 102: Zustimmungswerte zu der Aussage: „Die Pflicht zur Aufstellung eines
Betriebskonzepts trägt dazu bei, dass Betreiber*innen Risken für die Sicherheit
von ihren Prostituierten erkennen und beseitigen“, Angaben in Prozent, KFN-
Befragungen Sachbearbeitung (gesamt) und Gewerbetreibende .............................. 341
Abbildung 103: Regelhaft berücksichtigte Rechtsbereiche im Erlaubnisverfahren nach
Prostitutionsgewerbeform, n=94, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen
möglich, KFN-Befragung Behördenleitung (Erlaubnisverfahren) ................................ 342
Abbildung 104: Von Prostitutionsvermittlungen eingesetzte Schutzmaßnahmen nach Häufigkeit,
n=19, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende .................................. 344
Abbildung 105: Höchster Bildungsabschluss bei Sachbearbeitenden mit Zuständigkeit für die
Überwachung, n=209, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Überwachung)............................................................................................................ 357
Abbildung 106: Übersicht beruflicher Hintergründe, n=226, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Überwachung) ..... 358
Abbildung 107: Altersverteilung bei Sachbearbeitenden mit Zuständigkeit für die Überwachung
nach Alterskategorien, n=223, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Überwachung) ............................................................................... 358
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 39 –
XXXIV
Abbildung 108: Tätigkeitsdauer der Sachbearbeitenden im Bereich der Überwachung in Jahren,
n=230, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Überwachung) ......... 359
Abbildung 109: Verteilung der Zuständigkeiten für die Überwachung von Prostitutionsgewerben,
n=234, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Überwachung) ............................................................................... 359
Abbildung 110: Art der Vorbereitung auf die berufliche Tätigkeit im Bereich der Überwachung,
n=48, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Überwachung) ............................................................................... 360
Abbildung 111: Fortbildungsinhalte von Sachbearbeiter*innen aus dem Bereich der
Überwachung, n=70, Mehrfachnennungen möglich, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Sachbearbeitung (Überwachung) .............................................................. 361
Abbildung 112: Fortbildungsbedarfe nach Häufigkeit der Nennung, n=79, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Überwachung) ..... 362
Abbildung 113: Grad der Zufriedenheit mit der Tätigkeit im Bereich der Überwachung, n=253,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Überwachung) ..................... 363
Abbildung 114: Faktoren des Aufmerksamwerdens auf Prostitutionsstätten und
Prostitutionsfahrzeuge, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Überwachung)............................................................................................................ 366
Abbildung 115: Erfahrung mit der Kontrollpraxis im Prostitutionsgewerbe nach Gewerbeform,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ............................................ 369
Abbildung 116: Angaben zur Art der Behörde, die die Kontrollen in Prostitutionsgewerbe
durchführen, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung
Gewerbetreibende ...................................................................................................... 370
Abbildung 117: Fünf häufigste Gründe zur Einleitung eines OWiG-Verfahrens gegen
Gewerbetreibende in den letzten zwölf Monaten, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Behördenleitung ........................................................................................ 372
Abbildung 118: Zeiten, zu denen Überwachungen in Prostitutionsstätten und -fahrzeugen
durchgeführt werden, Angaben in Prozent, KFN-Befragungen Sachbearbeitung
(Überwachung)............................................................................................................ 375
Abbildung 119: Nie, teilweise und immer kontrollierte Gegenstände bei der Überwachung von
Prostitutionsstätten, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Überwachung)............................................................................................................ 377
Abbildung 120: Nie, teilweise oder immer kontrollierte Gegenstände bei der Überwachung von
Prostitutionsfahrzeugen, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Überwachung)............................................................................................................ 380
Abbildung 121: Durchführung von Überwachungen mit anderen Behörden nach Art der an der
Überwachung teilnehmenden Behörde, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Überwachung)............................................................................................................ 382
Abbildung 122: Gründe für die gemeinsame Durchführung von Kontrollen mit anderen
Behörden, n=202, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(Überwachung)............................................................................................................ 383
Abbildung 123: Erfordernis einer schnellen Schließung von nicht gesetzeskonform agierenden
Prostitutionsgewerben, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesamt),
Gewerbetreibende, Prostituierte ................................................................................ 387
Abbildung 124: Bewertung der behördlichen Überwachungstätigkeit, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Prostituierte, Sachbearbeitung (Überwachung), Gewerbetreibende,
Kund*innen ................................................................................................................. 390
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 40 –
XXXV
Abbildung 125: Beurteilung der letzten behördlichen Kontrolle durch Gewerbetreibende nach
Art des Gewerbes, wenn in den letzten 12 Monaten eine Kontrolle erlebt wurde,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ............................................ 392
Abbildung 126: Beurteilung der letzten behördlichen Kontrolle durch Prostituierte und
Kund*innen, wenn in den letzten 12 Monaten eine Kontrolle erlebt wurde,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte und Kund*innen........................... 393
Abbildung 127: Grundsätzliches Vorgehen im Rahmen der Analysen zum Zielerreichungsgrad ......... 398
Abbildung 128: Gruppenvergleich der Zustimmungswerte zur Aussage „Das Anmeldegespräch
trägt dazu bei, dass Prostituierte besser über ihre Rechte Bescheid wissen“,
Angaben in Prozent, Sachbearbeitung (gesamt/ges. Beratung/Anmeldung bzw.
Informations- und Beratungsgespräch), KFN-Befragung Gewerbetreibende ............. 401
Abbildung 129: Häufigkeitsverteilung der Angaben zur Aussage „Ich habe festgestellt, dass
Prostituierte ganz genau wissen, welche Rechte und Pflichten sie haben“,
n=2.597, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Kund*innen (vor 2017 bereits
Kund*in gewesen) ....................................................................................................... 403
Abbildung 130: Gruppenvergleich zum Wissen „Ja, ist mir bekannt“ über gesetzliche Rechte und
Pflichten: Rechtskenntnis, KFN-Befragung Prostituierte, Kund*innen,
Sachbearbeitung (Gesamt), Gewerbetreibende, Angaben in Prozent ........................ 405
Abbildung 131: Darstellung der einfachen Verteilung über die Kenntnis, den Bedarf und den
Nutzen des Angebots von Fachberatungsstellen, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Prostituierte ............................................................................................... 407
Abbildung 132: Multiplikator*innen des Beratungs- und Unterstützungsangebots bei mindestens
einmal angemeldeten Prostituierten (heller Balken) und niemals angemeldeten
Prostituierten (dunkler Balken), Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen
möglich, KFN-Befragung Prostituierte ......................................................................... 408
Abbildung 133: Einschätzungen von Gewerbetreibenden zur selbstbestimmten Arbeitsweise,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ............................................ 411
Abbildung 134: „Tatsächliche Anhaltspunkte“ nach § 5 Abs. 2 Nr. 4 und 5 ProstSchG aus Sicht der
Sachbearbeitung, Mehrfachnennungen möglich, n=191, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch) .............. 414
Abbildung 135: Beurteilung von Problemlage bei der Auslegung des unbestimmten
Rechtsbegriffs „tatsächliche Anhaltspunkte“ (§ 5 Abs. 2 Nr. 5 ProstSchG), n= 212,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Anmeldung) ......................... 420
Abbildung136: Herangehensweisen, um die Möglichkeit zu eröffnen, eine etwaige bestehende
Zwangs- oder Notlage zu offenbaren, n=199, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesundheitliche
Beratung) ..................................................................................................................... 421
Abbildung 137: Möglichkeit des Erkennens von prostitutionsspezifischer Kriminalität aus Sicht
von Sachbearbeiter*innen aus den Bereichen gesundheitliche Beratung und
Anmeldung (inkl. Informations- und Beratungsgespräch), Angaben in Prozent,
KFN-Befragung Sachbearbeitung ................................................................................ 422
Abbildung 138: Einschätzung zum Erkennen von Menschenhandel und
Ausbeutung/Zwangslagen, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung
(gesundheitliche Beratung und Anmeldung inkl. Informations- und
Beratungsgespräch) ..................................................................................................... 424
Abbildung 139: Reaktionen der Sachbearbeitenden aus dem Bereich der Anmeldung auf
konkrete Verdachtsfälle von Menschenhandel/Ausbeutung, Angaben in Prozent,
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 41 –
XXXVI
n=184, KFN-Befragung Sachbearbeitung (Anmeldung inkl. Informations- und
Beratungsgespräch) ..................................................................................................... 426
Abbildung 140: Einschätzung der Sachbearbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen zu
Reaktionsmöglichkeiten im Fall von Zwang und Ausbeutung, Angaben in Prozent,
KFN-Befragungen Sachbearbeitung (gesundheitliche Beratung, Anmeldung inkl.
Informations- und Beratungsgespräch, Erlaubnisverfahren, Überwachung) .............. 429
Abbildung 141: Zustimmungswerte zur Aussage „Die Anmeldepflicht verringert das Risiko, von
Zwang oder Ausbeutung betroffen zu werden“, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Sachbearbeitung (gesamt, gesundheitliche Beratung, Anmeldung inkl.
Informations- und Beratungsgespräch) ....................................................................... 433
Abbildung 142: Ausstellen der Anmeldebescheinigung trotz Vermutung
Menschenhandel/Ausbeutung, n=254, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Anmeldung) ................................................................................... 435
Abbildung 143: Gründe für die Ausstellung trotz Vermutung prostitutionsspezifischer
Kriminalität, n=48, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich, KFN-
Befragung Sachbearbeitung (Anmeldung inkl. Informations- und
Beratungsgespräch) ..................................................................................................... 436
Abbildung 144: Anzeichen für Menschenhandel oder Zwang aus Sicht der Betreiber*innen von
Prostitutionsgewerben, KFN-Befragung Gewerbetreibende ...................................... 439
Abbildung 145: Zustimmungswerte zu den Aussagen „Wird jemand zur Prostitution gezwungen,
ist das für mich eindeutig erkennbar“ und „Betreiber*innen sind bei Opfern von
Ausbeutung oder Zwang die Hände gebunden; man kann nicht helfen, selbst
wenn man wollte“, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ............. 441
Abbildung 146: Zustimmungswerte zum Erkennen von Menschenhandel und Ausbeutung aus
Sicht der Gewerbetreibenden, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Gewerbetreibende ...................................................................................................... 442
Abbildung 147: Untersagung der Prostitutionsausübung in den letzten zwölf Monaten, Angaben
in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende (Prostitutionsstätten und -
vermittlungen) ............................................................................................................ 443
Abbildung 148: Gründe für die Untersagung (alle Betreibende), n=76, Angaben in Prozent,
Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Gewerbetreibende
(Prostitutionsstätten und -vermittlungen) .................................................................. 444
Abbildung 149: Zustimmungswerte zur Aussage „Die Anmeldebescheinigung mit dem richtigen
Namen der Prostituierten gibt mir als Betreiber*in die Sicherheit, dass ich
niemanden bei mir tätig werden lasse, der unter Zwang steht“, n=174, Angaben
in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ........................................................... 445
Abbildung 150: Gruppenvergleich der Zustimmungswerte zur Aussage „Gang-Bang-Partys und
Flatrate-Sex finden in Betrieben immer noch statt – egal, was das Gesetz
vorschreibt“, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte,
Gewerbetreibende, Sachbearbeitung (gesamt) .......................................................... 446
Abbildung 151: Gründe der befragten Prostituierten für die Aufnahme der Tätigkeit, Angaben in
Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ......................................................................... 450
Abbildung 152: Gründe der befragten Prostituierten für die Fortführung der
Prostitutionstätigkeit, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte .................. 454
Abbildung 153: Darstellung der Zustimmungswerte zur selbstbestimmten Entscheidung über die
Leistungen, den Preis, die Auswahl der Kund*innen und den Abbruch eines
Treffens, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte, Gewerbetreibende,
Kund*innen und Sachbearbeitung (gesamt) ............................................................... 460
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 42 –
XXXVII
Abbildung 154: Kriminalitätserfahrung bei der Prostitutionsausübung, Angaben in absoluten
Zahlen, n=2.350, KFN-Befragung Prostituierte............................................................ 470
Abbildung 155: Erfahrungen von Kriminalität bei der Prostitutionsausübung nach Deliktsformen,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ...................................................... 471
Abbildung 156: Häufigkeit des Kriminalitätserlebens nach Kriminalitätsformen, Angaben in
absoluten Zahlen, Mehrfachnennungen möglich, KFN-Befragung Prostituierte ........ 472
Abbildung 157: Tatorte in den letzten 12 Monaten bei der Prostitutionsausübung,
Mehrfachnennungen möglich, Angaben in Prozent, n=668, KFN-Befragung
Prostituierte ................................................................................................................ 473
Abbildung 158: Angaben von Gewerbetreibenden zur Verpflichtung nach § 24 Abs. 4 ProstSchG,
n=217, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ................................ 476
Abbildung 159: Angaben von in Prostitutionsgewerben tätigen Prostituierten zur Einhaltung der
Verpflichtung von Gewerbetreibenden nach § 24 Abs. 4 ProstSchG, Angaben in
Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ............................................................... 476
Abbildung 160: Auswirkung der gesundheitlichen Beratung nach § 10 ProstSchG auf die IfSG-
Beratung nach § 19 IfSG, Angaben in Prozent, n=163, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (gesundheitliche Beratung) ............................................................. 479
Abbildung 161: Gruppenvergleich zur Einschätzung der Wirksamkeit der gesundheitlichen
Beratung, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Sachbearbeitung (gesundheitliche
Beratung vs. Anmeldung inkl. Informations- und Beratungsgespräch,
Erlaubnisverfahren, Überwachung) ............................................................................ 479
Abbildung 162: Subjektive Einschätzungen von Gewerbetreibenden und Prostituierten zur
Wirksamkeit der gesundheitlichen Beratung, Angaben in Prozent, KFN-
Befragungen Gewerbetreibende, Prostituierte .......................................................... 480
Abbildung 163: Selbsteinschätzung zum physischen und situativen Gesundheitsbewusstsein,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ...................................................... 482
Abbildung 164: „Krankenversicherung“ als stetiges Thema im gesundheitlichen
Beratungsgespräch nach § 10 ProstSchG und im Informations- und
Beratungsgespräch nach § 7 ProstSchG, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (gesundheitliche Beratung/Anmeldung inkl. Informations- und
Beratungsgespräch) ..................................................................................................... 483
Abbildung 165: Anteil der Prostituierten mit und ohne Krankenversicherung (n=2.175) sowie
Anteile der Krankenversicherten nach Krankenversicherung in und außerhalb
Deutschlands (n=1.819), Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte .............. 484
Abbildung 166: Angaben zur Häufigkeit der Kondomnutzung durch Prostituierte und Kund*innen
nach Art des Geschlechtsverkehrs, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte und Kund*innen ..................................................................................... 486
Abbildung 167: Subjektive Einschätzungen von Prostituierten, Gewerbetreibenden,
Sachbearbeitenden und Kund*innen zur möglichen Wirksamkeit der
Verpflichtung zur Nutzung von Kondomen, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte, Kund*innen, Gewerbetreibende, Sachbearbeitung
(gesundheitliche Beratung, Anmeldung inkl. Informations- und
Beratungsgespräch, Erlaubnisverfahren, Überwachung) ............................................ 487
Abbildung 168: (Weitere) Gründe zur Nutzung von Kondomen aus Sicht von Prostituierten,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ...................................................... 488
Abbildung 169: Kondomnutzungsgründe Kund*innen, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Kund*innen ................................................................................................................. 488
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700– 43 –
XXXVIII
Abbildung 170: Gründe von Prostituierten, kein Kondom zu nutzen, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Prostituierte ............................................................................................... 490
Abbildung 171: Umgang mit Kund*innenanfragen nach Geschlechtsverkehr ohne Kondom,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ...................................................... 491
Abbildung 172: Gruppenvergleich zur Einschätzung der Aussage „Die Kondompflicht ist hilfreich,
um auf die Kondomnutzung zu bestehen“ – zur Bestärkungsfunktion der
Kondompflicht, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte,
Gewerbetreibende, Sachbearbeitung (gesamt) .......................................................... 491
Abbildung 173: Zu kontrollierende Aspekte „Kondompflicht“ in Prostitutionsstätten und -
fahrzeugen nach Kontrollhäufigkeit, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (Überwachung) ............................................................................... 493
Abbildung 174: Jemals auf die Kondompflicht kontrolliert worden sein, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Prostituierte, Kund*innen, Gewerbetreibende ......................................... 493
Abbildung 175: Angaben von Gewerbetreibenden von Prostitutionsstätten zur Einhaltung der
Hinweisverpflichtung nach § 32 Abs. 2 ProstSchG, n=192, Angaben in Prozent,
KFN-Befragung Gewerbetreibende ............................................................................. 494
Abbildung 176: Angaben von Kund*innen zur Einhaltung der Hinweisverpflichtung nach § 32 Abs.
2 ProstSchG durch Gewerbetreibende, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Kund*innen ................................................................................................................. 495
Abbildung 177: Angaben von Prostituierten (auch innerbetrieblich tätig) zur Einhaltung der
Hinweisverpflichtung nach § 32 Abs. 2 ProstSchG durch Gewerbetreibende,
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ...................................................... 495
Abbildung 178: Angaben von Gewerbetreibenden zur Einhaltung der Verpflichtung nach § 24
Abs.2 S. 2 ProstSchG, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende
(Prostitutionsstätten) .................................................................................................. 495
Abbildung 179: Angaben von Prostituierten zur Einhaltung der Verpflichtung nach § 24 Abs.2 S.
2 ProstSchG durch Gewerbetreibende, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte ................................................................................................................ 496
Abbildung 180: Gruppenvergleich der körperlichen und psychischen Verfassung nach nie
angemeldet gewesen und jemals angemeldet gewesen, Angaben in Prozent,
KFN-Befragung Prostituierte ....................................................................................... 497
Abbildung 181: Häufigkeit des Konsums nach Substanzen, Angaben in Prozent, nur Angaben von
Substanzkonsument*innen der letzten 30 Tage, KFN-Befragung Prostituierte .......... 498
Abbildung 182: Häufigkeit des Konsums illegaler Substanzen, Angaben in Prozent, niemals
angemeldet gewesene Prostituierte, KFN-Befragung Prostituierte ............................ 499
Abbildung 183: Häufigkeit des Konsums illegaler Substanzen, Angaben in Prozent, jemals
angemeldet gewesene Prostituierte, KFN-Befragung Prostituierte ............................ 500
Abbildung 184: Probleme bei der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe in § 18 Abs. 2
ProstSchG und § 19 ProstSchG, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Sachbearbeitung (gesamt und getrennt nach Erlaubnisverfahren/Überwachung) .... 507
Abbildung 185: Umsetzung der Mindeststandards nach § 18 Abs. 2 ProstSchG und § 19 ProstSchG
bei Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeugen, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Gewerbetreibende ..................................................................................... 509
Abbildung 186: Umsetzung der Mindeststandards nach § 18 Abs. 2 ProstSchG und § 19 ProstSchG
bei Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeugen nach Einschätzung von
Kund*innen, n=2.769, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Kund*innen .................. 510
Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/700 – 44 –
XXXIX
Abbildung 187: Feststellung von Mindeststandards nach § 18 Abs. 2 ProstSchG und § 19
ProstSchG in Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeugen von in
Prostitutionsstätten und -fahrzeugen tätigen Prostituierten, Angaben in Prozent,
KFN-Befragung Prostituierte ....................................................................................... 511
Abbildung 188: Betätigung von Notrufsystem in Prostitutionsstätten aus einer Notlage heraus,
n=193, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Gewerbetreibende ................................ 512
Abbildung 189: Einhaltung des Verbots der Übernachtung in den für sexuelle Dienstleistungen
genutzten Räumen, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ...................... 513
Abbildung 190: Einschätzungen von Prostituierten, Kund*innen, Gewerbetreibenden und
Sachbearbeitenden zu der Aufhebung des in § 18 Abs. 2 Nr. 7 ProstSchG
normierten Verbots, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte,
Kund*innen, Gewerbetreibende, Sachbearbeitende.................................................. 515
Abbildung 191: Gruppenvergleich, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte (auch in
betrieblichen Kontexten tätig), Gewerbetreibende, Sachbearbeitung (gesamt) ........ 516
Abbildung 192: Gruppenvergleich, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte (auch in
betrieblichen Kontexten tätig), Gewerbetreibende, Sachbearbeitung (gesamt) ........ 517
Abbildung 193: Subjektive Einschätzung von Prostituierten zum individuellen Wohlbefinden bei
der aktuellen Arbeit in der Prostitution, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte (gesamt sowie [auch] in betrieblichen Kontexten tätig) ........................ 518
Abbildung 194: Bewertung der Arbeitsbedingungen durch Prostituierte, Angaben in Prozent,
KFN-Befragung Prostituierte (gesamt sowie [auch] in betrieblichen Kontexten
tätig) ............................................................................................................................ 519
Abbildung 195: Gruppenvergleich der Zustimmungswerte zu positiv und negativ konnotiertem
Prostitutionskund*innenverhalten, Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte, Kund*innen, Gewerbetreibende, Sachbearbeitung (gesamt) .............. 521
Abbildung 196: Gruppenvergleich mit Blick auf das Alter zur Rechtskenntnis von Prostituierten
über ausgewählte Regelungen, Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte
.................................................................................................................................... 533
Abbildung 197: Gruppenvergleich im Alter zur Kenntnis, zu dem Bedarf und der Nutzung von
Beratungsangeboten von Fachberatungsstellen, Angaben in Prozent, KFN-
Befragung Prostituierte ............................................................................................... 535
Abbildung 198: Gründe für die Aufnahme der Prostitutionstätigkeit in der Gruppe der
Heranwachsenden (18 bis unter 21 Jahre), Angaben in Prozent, KFN-Befragung
Prostituierte ................................................................................................................ 538
Abbildung 199: Gründe für die Fortführung der Tätigkeit (18- bis 20-jährige Prostituierte),
Angaben in Prozent, KFN-Befragung Prostituierte ...................................................... 540
Abbildung 200: Gruppenvergleich der Angaben von 18- bis 20-jährigen Prostituierten und von
Prostituierten im Alter von 21 oder mehr Jahren zu verschiedenen Dimensionen
der sexuellen Selbstbest
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Relationen
- authored ← Bundesregierung
- part_of_vorgang → Abschlussbericht der Evaluation des Gesetzes zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Pers (Unterrichtung)