Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes
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Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes
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ISSN 0720-2946
Bundesrat Drucksache 474/26
14.08.26 BRFuss
Wo - AIS - Fz
Gesetzentwurf
der Bundesregierung
Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung
des Wohngeldgesetzes
A. Problem und Ziel
Um Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen und unsere Resilienz zu stärken,
bedarf es einer klaren Priorisierung der Ausgaben des Bundes sowie einer strukturellen
Konsolidierung des Bundeshaushalts. Die zentralen finanzpolitischen Prioritäten der
Bundesregierung haben dabei weiterhin Bestand: Neben Investitionen sind dies
Strukturreformen für höhere Leistungsfähigkeit und für die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger
und Unternehmen, auch durch schnellere Verfahren, mehr Gerechtigkeit und weniger
Bürokratie. Darüber hinaus zählt auch die Konsolidierung des Haushalts zu den zentralen
finanzpolitischen Prioritäten der Bundesregierung.
Zum 1. Januar 2025 wurde das Wohngeld zuletzt an die allgemeine Preis- und
Mietpreisentwicklung angepasst. Mit dem Wohngeld-Plus-Gesetz wurde zum 1. Januar 2023 die
Anzahl der Wohngeldhaushalte verdoppelt. Dadurch ist der Verwaltungsaufwand in den
Wohngeldbehörden spürbar gestiegen und die Bearbeitungszeiten der Wohngeldanträge
haben sich verlängert.
Die Verwaltungspraxis zeigt, dass weitere Vereinfachungen im Wohngeldrecht notwendig
sind, um die Bearbeitung von Wohngeldanträgen zu beschleunigen, die
Wohngeldbehörden dadurch zu entlasten und die Wohngeldverfahren bürgerfreundlicher zu gestalten.
Auch die Koalition aus CDU, CSU und SPD hat in ihrem Koalitionsvertrag unter anderem
vereinbart, das Wohngeld mit den Ländern zu vereinfachen.
B. Lösung
Der vorliegende Gesetzentwurf trägt einerseits zur Konsolidierung des Haushalts bei,
indem er Einsparungen vorsieht. Die Fortschreibung des Wohngeldes wird ausgesetzt, die
Heizkostenkomponente wird halbiert und die Wohngeldformel wird angepasst. Zugleich
sieht der Gesetzesentwurf im Wohngeldverfahren Vereinfachungen und Entlastungen für
die Verwaltung sowie die Bürgerinnen und Bürger vor. Hierzu gehören unter anderem:
Der Prüfaufwand für sogenannte Wechselmodellfälle, in denen getrenntlebende
Eltern ihr Kind gemeinsam betreuen, wird verringert.
Die Regelung zur Todesfallvergünstigung wird verschlankt.
Fristablauf: 25.09.26
Bei der wohngeldrechtlichen Einkommensermittlung wird stärker auf Pauschalen
aus dem Einkommensteuerrecht statt auf einzelfallbezogene Berechnungen
zurückgegriffen, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Der
Einkommenskatalog wird gestrafft.
Der Nachweis für den Freibetrag im Wohngeld aufgrund einer Schwerbehinderung
oder einer Pflegebedürftigkeit wird vereinfacht.
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung können schneller erfasst werden, da
nunmehr die Wohngeldbescheide mit Auflagen versehen werden können,
entsprechende Einkommensteuerbescheide vorzulegen.
Wohngeld wird nur noch auf ein Konto gezahlt. Auf weitere Möglichkeiten,
Wohngeld zu übermitteln, wird verzichtet, wodurch eine Verwaltungsvereinfachung
erzielt wird.
Erstattungsansprüche gegenüber anderen Leistungsträgern werden von den
Wohngeldbehörden nicht mehr geltend gemacht. Dadurch wird der
Verwaltungsaufwand in den Wohngeldbehörden reduziert.
Die Erhebungsmerkmale für die Wohngeldstatistik werden verschlankt, um
Verwaltungsaufwand zu vermeiden und Bürokratie abzubauen.
C. Alternativen
Alternativen für die Konsolidierung kamen nicht in Betracht. Die Halbierung der
Heizkostenkomponente führt zu keiner systematischen Benachteiligung einzelner
Haushaltsgruppen; sie wirkt sich grundsätzlich auf alle Haushalte in vergleichbarer Weise aus. Gleiches
gilt auch für die einmalige Aussetzung der Fortschreibung des Wohngeldes. Die Erhöhung
des Parameters „c“ der Wohngeldformel erlaubt weitere Einsparungen und schont dabei
Haushalte mit niedrigeren Einkommen.
Als mögliche Alternative zur Verschlankung der Einkommensprüfung im Wohngeld kam
auch eine grundlegendere Veränderung des Einkommensbegriffs in Betracht. In einer
Arbeitsgemeinschaft aus Bund, Ländern und Wohngeldbehörden wurde geprüft, ob
stattdessen der Einkommensbegriff des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) oder eine
Negativabgrenzung des Einkommens eine Vereinfachung darstellen würde. Im Ergebnis
hat sich die Arbeitsgemeinschaft dafür ausgesprochen, dass der am Steuerrecht
orientierte Einkommensbegriff und auch das Prognoseprinzip im Wohngeld beibehalten werden
sollen. Die Betrachtung von Alternativen hat sich dabei ausdrücklich auf das Wohngeld
und den aktuellen gesetzlichen Status quo beschränkt. Vorfestlegungen im Hinblick auf
die Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform sind damit ausdrücklich nicht
verbunden.
Mit den geplanten Änderungen zum Wohngeld soll dem parallel laufenden
Umsetzungsprozess zur Sozialstaatskommission nicht vorgegriffen werden. Die Kommission hat u. a.
empfohlen, ein neues einheitliches Sozialleistungssystem zu schaffen, in dem zentrale
steuerfinanzierte Sozialleistungen aufgehen, u. a. das Wohngeld, sowie die
Erwerbsanreize zu stärken, indem künftig sehr geringe Einkommen stärker und höhere Einkommen
weniger stark auf die Transferleistungen angerechnet werden. Vor diesem Hintergrund
werden Themen wie Dynamisierung und Transferentzugsraten sowie weitere Vorschläge
aus den Anhörungen zur Vereinfachung des Wohngeldes im Umsetzungsprozess zur
Sozialstaatskommission weiter bearbeitet.
D. Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand
Durch die Wohngeldreform sind folgende Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand zu
erwarten:
Maßnahme
Gebietskörperschaft
Haushaltsbelastung (+) beziehungsweise -entlastung (-)
- in Millionen Euro -
2027 2028 2029 2030
Wohngeld Bund -738,00 -1 018,00 -1 080,00 -1 080,00
Länder -738,00 -1 018,00 -1 080,00 -1 080,00
SGB II Bund +194,00 +339,00 +430,00 +430,00
Kommunen
+33,00 +58,00 +74,00 +74,00
SGB XII Bund +114,00 +212,00 +224,00 +224,00
Kinderzuschlag
Bund -21,00 -59,00 -72,00 -72,00
Gesamt -1 156,00 -1 486,00 -1 504,00 -1 504,00
E. Erfüllungsaufwand
E.1 Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger
Für Bürgerinnen und Bürger reduziert sich der jährliche Zeitaufwand um etwa 290 000
Stunden und der jährliche Sachaufwand um rund 585 000 Euro. Einmalig erhöht sich der
Zeitaufwand in geringfügiger Höhe. Der einmalige Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und
Bürger erhöht sich geringfügig.
E.2 Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft
Für die Wirtschaft reduziert sich der jährliche Erfüllungsaufwand um etwa 820 000 Euro.
Davon Bürokratiekosten aus Informationspflichten
Die Entlastung ergibt sich vollständig aus Bürokratiekosten aus Informationspflichten.
E.3 Erfüllungsaufwand der Verwaltung
Für die Verwaltung reduziert sich der jährliche Erfüllungsaufwand um etwa 7 945 000
Euro. Einmaliger Erfüllungsaufwand fällt in Höhe von circa 100 000 Euro fast ausschließlich
auf Landesebene (inklusive Kommunen) an. Der jährliche Aufwand erhöht sich auf
Bundesebene um 3 895 000 Euro und verringert sich auf Landesebene um etwa 11 840 000
Euro. Für die Verwaltung der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit entsteht eine
geringfügige, nicht bezifferbare Einsparung beim Erfüllungsaufwand.
F. Weitere Kosten
Auf das Preisniveau, insbesondere das Verbraucherpreisniveau, sind durch die
Gesetzesänderungen keine Auswirkungen zu erwarten.
Bundesrat Drucksache 474/26
14.08.26 BRFuss
Wo - AIS - Fz
Gesetzentwurf
der Bundesregierung
Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung
des Wohngeldgesetzes
Bundesrepublik Deutschland Berlin, 14. August 2026
Der Bundeskanzler
An den
Präsidenten des Bundesrates
Herrn Bürgermeister
Dr. Andreas Bovenschulte
Sehr geehrter Herr Bundesratspräsident,
hiermit übersende ich gemäß Artikel 76 Absatz 2 des Grundgesetzes den von der
Bundesregierung beschlossenen
Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung des
Wohngeldgesetzes
mit Begründung und Vorblatt.
Federführend ist das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und
Bauwesen.
Die Stellungnahme des Nationalen Normenkontrollrates gemäß § 6 Absatz 1 NKRG
ist als Anlage beigefügt.
Mit freundlichen Grüßen
Friedrich Merz
Fristablauf: 25.09.26
Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung des
Wohngeldgesetzes
Vom ...
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz
beschlossen:
Artikel 1
Änderung des Wohngeldgesetzes
Das Wohngeldgesetz vom 24. September 2008 (BGBl. I S. 1856), das zuletzt durch
Artikel 11 Absatz 8 des Gesetzes vom 16. April 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107) geändert
worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Die Inhaltsübersicht wird wie folgt geändert:
a) Nach der Angabe zu § 28 wird die folgende Angabe eingefügt:
„§ 28a Wegfall der Erstattungsansprüche gegenüber anderen Leistungsträgern“.
b) Die Angabe zu § 30a wird gestrichen.
c) Nach der Angabe zu § 42d wird die folgende Angabe eingefügt:
„§ 42e Übergangsregelung aus Anlass des Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldes“.
d) Nach der Angabe zu § 46 wird die folgende Angabe eingefügt:
„§ 47 Übergangsregelung aus Anlass des Gesetzes zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen
Gleichstellung der Kindererziehungszeiten“.
2. § 3 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 wird durch die folgende Nummer 3 ersetzt:
3. „ die Person, die in einem Heim im Sinne der Gesetze der Länder nicht nur
vorübergehend aufgenommen ist.“
3. § 5 Absatz 4 wird durch den folgenden Absatz 4 ersetzt:
(4) „ Betreuen nicht nur vorübergehend getrennt lebende Eltern ein Kind oder
mehrere Kinder in einem Verhältnis von mindestens einem Drittel zu zwei Dritteln je Kind,
ist jedes dieser Kinder bei beiden Elternteilen Haushaltsmitglied. Bei der Berechnung
des Gesamteinkommens der Haushaltsmitglieder (§ 13) ist das Jahreseinkommen
(§ 14) dieser Kinder, mit Ausnahme der Einkünfte nach § 14 Absatz 2 Nummer 13 und
15, jeweils zur Hälfte zu berücksichtigen. Für Pflegekinder und Pflegeeltern gelten die
Sätze 1 und 2 entsprechend.“
4. § 6 Absatz 2 Satz 2 wird durch den folgenden Satz ersetzt:
„Satz 1 ist nicht mehr anzuwenden, wenn nach dem Todesfall
1. die Wohnung aufgegeben wird oder
2. die Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder sich mindestens auf den
Stand vor dem Todesfall erhöht.“
5. § 9 Absatz 3 wird durch den folgenden Absatz 3 ersetzt:
(3) „ Im Fall des § 3 Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 ist als Miete der Mietwert des
Wohnraums zu Grunde zu legen. Im Fall des § 3 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 ist als
Miete der Gesamtbetrag aus Höchstbetrag und Klimakomponente nach § 12 Absatz 1
zu Grunde zu legen.“
6. In § 10 Absatz 2 Satz 2 wird die Angabe „die Summe aus dem Höchstbetrag nach § 12
Absatz 1 und der Klimakomponente nach § 12 Absatz 7“ durch die Angabe „den
Gesamtbetrag aus Höchstbetrag und Klimakomponente nach § 12 Absatz 1“ ersetzt.
7. § 11 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 Nummer 1 wird die Angabe „Höchstbetrag nach § 12 Absatz 1 und
der Klimakomponente nach § 12 Absatz 7“ durch die Angabe „Höchstbetrag
und der Klimakomponente nach § 12 Absatz 1“ ersetzt.
bb) In Satz 2 wird die Angabe „§ 12 Absatz 7“ durch die Angabe „§ 12 Absatz 1“
ersetzt.
b) In Absatz 2 Nummer 4 wird die Angabe „§ 14 Abs. 2 Nr. 30“ durch die Angabe
„§ 14 Absatz 2 Nummer 22“ ersetzt.
c) In Absatz 3 Satz 2 und 3 wird jeweils die Angabe „§ 12 Absatz 7“ durch die Angabe
„§ 12 Absatz 1“ ersetzt.
8. § 12 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird durch den folgenden Absatz 1 ersetzt:
(1) „ Die monatlichen Höchstbeträge für Miete und Belastung sind
vorbehaltlich des § 11 Absatz 3 nach der Anzahl der zu berücksichtigenden
Haushaltsmitglieder und nach der Mietenstufe zu berücksichtigen. Die monatliche
Klimakomponente aus Anlage 1 wird nach der Anzahl der zu berücksichtigenden
Haushaltsmitglieder berücksichtigt. Die Summe aus dem Höchstbetrag nach Satz 1 und der
Klimakomponente nach Satz 2 bildet den Gesamtbetrag aus Höchstbetrag und
Klimakomponente. Die monatlichen Höchstbeträge nach Satz 1 und die jeweilige
monatliche Klimakomponente nach Satz 2 sowie die jeweiligen Gesamtbeträge aus
Höchstbetrag und Klimakomponente ergeben sich aus Anlage 1.“
b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 wird nach der Angabe „für den Mietzuschuss geleistet wird“ die
Angabe „(Mietenniveau der Wohngeldmiethaushalte)“ eingefügt.
bb) In Satz 2 wird die Angabe „Mietenniveau“ durch die Angabe „Mietenniveau der
Wohngeldmiethaushalte“ ersetzt.
c) Absatz 4a wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 wird die Angabe „Mietenniveau“ durch die Angabe „Mietenniveau der
Wohngeldmiethaushalte“ ersetzt.
bb) Die Sätze 3 bis 5 werden gestrichen.
d) Die Absätze 5 bis 7 werden durch die folgenden Absätze 5 und 6 ersetzt:
(5) „ Den Mietenstufen nach Absatz 1 sind folgende Mietenniveaus der
Wohngeldhaushalte zugeordnet:
Mietenstufe Mietenniveau der Wohngeldhaushalte
I niedriger als minus 15 Prozent
II minus 15 Prozent bis
niedriger als minus 5 Prozent
III minus 5 Prozent bis
niedriger als 5 Prozent
IV 5 Prozent bis
niedriger als 15 Prozent
V 15 Prozent bis
niedriger als 25 Prozent
VI 25 Prozent bis
niedriger als 35 Prozent
VII 35 Prozent und höher
(6) Der folgende monatliche Gesamtbetrag zur Entlastung bei den
Heizkosten als Summe aus dem Betrag zur Entlastung bei den Heizkosten auf Grund der
CO2-Bepreisung und dem Betrag der dauerhaften Heizkostenkomponente ist
vorbehaltlich des § 11 Absatz 3 nach der Anzahl der zu berücksichtigenden
Haushaltsmitglieder zu berücksichtigen:
Anzahl der zu
berücksichtigenden
Haushaltsmitglieder
Betrag zur Entlastung
bei den Heizkosten auf
Grund der CO2-
Bepreisung in Euro
Betrag der
dauerhaften
Heizkostenkomponente in Euro
Gesamtbetrag zur
Entlastung bei den
Heizkosten in Euro
1 14,40 48 62,40
2 62 18,60 80,60
3 74 22,20 96,20
4 86 25,80 111,80
5 98 29,40 127,40
Mehrbetrag für jedes
weitere zu
berücksichtigende
Haushaltsmitglied
3,60 12 15,60“.
9. § 14 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:
aa) Satz 3 Nummer 2 wird durch die folgende Nummer 2 ersetzt:
2. „ der nach § 40a des Einkommensteuergesetzes pauschal besteuerte
Arbeitslohn und das pauschal besteuerte Arbeitsentgelt.“
bb) Nach Satz 4 wird der folgende Satz eingefügt:
„Abweichend von Satz 1 werden Werbungskosten bei den in § 9a des
Einkommensteuergesetzes genannten Einnahmen nur in Höhe der dort
aufgeführten Pauschbeträge abgezogen; höhere Werbungskosten werden nicht
berücksichtigt.“
b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
aa) Nummer 2 wird durch die folgende Nummer 2 ersetzt:
2. „ die einkommensabhängigen, nach § 3 Nummer 6 des
Einkommensteuergesetzes steuerfreien Bezüge, die auf Grund gesetzlicher Vorschriften
aus öffentlichen Mitteln versorgungshalber an Wehrdienstbeschädigte,
im freiwilligen Wehrdienst Beschädigte, Zivildienstbeschädigte und im
Bundesfreiwilligendienst Beschädigte oder ihre Hinterbliebenen,
Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene sowie ihnen gleichgestellte
Personen gezahlt werden, mit Ausnahme der Entschädigungszahlungen nach
Kapitel 9 des Vierzehnten Buches Sozialgesetzbuch und der
Einmalzahlungen nach § 102 Absatz 4 und 5 des Vierzehnten Buches
Sozialgesetzbuch;“.
bb) Die Nummern 8 bis 31 werden durch die folgenden Nummern 8 bis 23 ersetzt:
8. „ die nach § 3 Nummer 1 Buchstabe a des Einkommensteuergesetzes
steuerfreien Krankentagegelder;
9. die Hälfte der nach § 3 Nummer 68 des Einkommensteuergesetzes
steuerfreien Renten nach § 3 Absatz 2 des Anti-D-Hilfegesetzes;
10. die nach § 3b des Einkommensteuergesetzes steuerfreien Zuschläge für
Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit;
11. die nach § 3 Nummer 21 des Einkommensteuergesetzes steuerfreien
Einnahmen;
12. die nach § 3 Nummer 60 des Einkommensteuergesetzes steuerfreien
Leistungen aus öffentlichen Mitteln an Arbeitnehmer des Steinkohlen-,
Pechkohlen- und Erzbergbaues, des Braunkohlentiefbaues und der
Eisen- und Stahlindustrie aus Anlass von Stilllegungs-, Einschränkungs-,
Umstellungs- oder Rationalisierungsmaßnahmen;
13. die nach § 22 Nummer 1 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes der
Empfängerin oder dem Empfänger nicht zuzurechnenden Bezüge, die ihr
oder ihm von einer natürlichen Person, die kein Haushaltsmitglied ist,
oder von einer juristischen Person gewährt werden, mit Ausnahme der
Bezüge
a) bis zu einer Höhe von 6 540 Euro jährlich, die für eine Pflegeperson
oder Pflegekraft aufgewendet werden, die die Empfängerin oder den
Empfänger wegen ihrer oder seiner Pflegebedürftigkeit im Sinne des
§ 14 des Elften Buches Sozialgesetzbuch pflegt, oder
b) bis zu einer Höhe von insgesamt 480 Euro jährlich von einer
natürlichen Person, die gegenüber der Empfängerin oder dem Empfänger
nicht vorrangig gesetzlich unterhaltsverpflichtet ist oder war, oder
von einer juristischen Person;
dies gilt entsprechend, wenn anstelle von wiederkehrenden
Unterhaltsleistungen Unterhaltsleistungen als Einmalbetrag gewährt werden;
14. folgende Leistungen, soweit sie nicht von § 22 Nummer 1a des
Einkommensteuergesetzes erfasst sind:
a) die Unterhaltsleistungen des geschiedenen oder dauernd getrennt
lebenden Ehegatten, mit Ausnahme der Unterhaltsleistungen bis zu
einer Höhe von 6 540 Euro jährlich, die für eine Pflegeperson oder
Pflegekraft geleistet werden, die den Empfänger oder die
Empfängerin wegen eigener Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 14 des
Elften Buches Sozialgesetzbuch pflegt;
b) die Versorgungsleistungen, die Leistungen auf Grund eines
schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs und Ausgleichsleistungen zur
Vermeidung eines Versorgungsausgleichs;
15. die Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz;
16. die Leistungen von natürlichen Personen, die keine Haushaltsmitglieder
sind, zur Bezahlung der Miete oder Aufbringung der Belastung, soweit
die Leistungen nicht von Absatz 1 Satz 1 oder Satz 3, von Nummer 13
oder Nummer 14 erfasst sind;
17. als Einkommen des Kindes, Jugendlichen oder jungen Volljährigen: die
Hälfte der Pauschale für die laufenden Leistungen für den notwendigen
Unterhalt ohne die Kosten der Erziehung von Kindern, Jugendlichen oder
jungen Volljährigen nach § 39 Absatz 1 in Verbindung mit § 33 oder mit
§ 35a Absatz 2 Nummer 3, auch in Verbindung mit § 41 Absatz 2 des
Achten Buches Sozialgesetzbuch;
18. als Einkommen der Pflegeperson: die Hälfte der Pauschale für die
laufenden Leistungen für die Kosten der Erziehung von Kindern,
Jugendlichen oder jungen Volljährigen nach § 39 Absatz 1 in Verbindung mit § 33
oder mit § 35a Absatz 2 Nummer 3, auch in Verbindung mit § 41
Absatz 2 des Achten Buches Sozialgesetzbuch;
19. bei der Haushaltsführung einer Person, die kein Haushaltsmitglied ist:
die Hälfte der nach § 3 Nummer 36 des Einkommensteuergesetzes
steuerfreien Einnahmen für Leistungen zu körperbezogenen
Pflegemaßnahmen, pflegerischen Betreuungsmaßnahmen oder Hilfen;
20. die Hälfte der als Zuschüsse erbrachten
a) Leistungen zur Förderung der Ausbildung nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz, mit Ausnahme der Leistungen nach § 14a
des Bundesausbildungsförderungsgesetzes in Verbindung mit den
§§ 6 und 7 der Verordnung über Zusatzleistungen in Härtefällen
nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz und mit Ausnahme
des Kinderbetreuungszuschlages nach Maßgabe des § 14b des
Bundesausbildungsförderungsgesetzes;
b) Leistungen der Begabtenförderungswerke, soweit sie nicht von
Nummer 21 erfasst sind;
c) Stipendien, soweit sie nicht von Buchstabe b oder Nummer 21
erfasst sind;
d) Berufsausbildungsbeihilfen und des Ausbildungsgeldes nach dem
Dritten Buch Sozialgesetzbuch;
e) Beiträge zur Deckung des Unterhaltsbedarfs nach dem
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz;
21. die als Zuschuss gewährte Graduiertenförderung;
22. die wiederkehrenden Leistungen nach § 7 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis
9, auch wenn bei deren Berechnung die Kosten der Unterkunft nicht
berücksichtigt worden sind, mit Ausnahme
a) der darin enthaltenen Kosten der Unterkunft, wenn diese nicht für
den Wohnraum gewährt werden, für den Wohngeld beantragt wurde,
b) der von Nummer 17 oder Nummer 18 erfassten Leistungen,
c) des Grundsicherungsgeldes nach § 19 Absatz 1 Satz 2 des Zweiten
Buches Sozialgesetzbuch, das ein zu berücksichtigendes Kind als
Mitglied der Bedarfsgemeinschaft im Haushalt des getrennt
lebenden anderen Elternteils anteilig erhält,
d) der Hilfe zum Lebensunterhalt, die ein nach dem Dritten Kapitel des
Zwölften Buches Sozialgesetzbuch leistungsberechtigtes Kind im
Haushalt des getrennt lebenden Elternteils anteilig erhält, oder
e) der Leistungen, die in den Fällen des § 7 Absatz 1 Satz 3 oder
Absatz 2 Satz 2 erbracht werden, in denen kein Ausschluss vom
Wohngeld besteht;
23. der Mietwert des von den in § 3 Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 genannten
Personen selbst genutzten Wohnraums.“
10. § 17 Nummer 1 wird durch die folgende Nummer 1 ersetzt:
1. „ 1 800 Euro für jedes zu berücksichtigende Haushaltsmitglied mit
a) einem Grad der Behinderung von 100 oder
b) mindestens einem Pflegegrad 3;“.
11. § 19 Absatz 3 wird durch die folgenden Absätze 3 und 4 ersetzt:
(3) „ Sind mehr als 12 Haushaltsmitglieder zu berücksichtigen, erhöht sich für das
13. und jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied das nach den Absätzen
1 und 2 für 12 zu berücksichtigende Haushaltsmitglieder berechnete monatliche
Wohngeld um jeweils 65 Euro.
(4) Das Wohngeld darf die zu berücksichtigende Miete oder Belastung nicht
übersteigen.“
12. Die §§ 20 und 21 werden durch die folgenden §§ 20 und 21 ersetzt:
§ 20„
Gesetzeskonkurrenz
Es besteht kein Wohngeldanspruch, wenn allen Haushaltsmitgliedern eine der
folgenden Leistungen dem Grunde nach zusteht oder im Fall ihres Antrages dem Grunde
nach zustünde:
1. Leistungen zur Förderung der Ausbildung nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz oder
2. Leistungen nach den §§ 56, 116 Absatz 3 oder 4 oder § 122 des Dritten Buches
Sozialgesetzbuch.
Satz 1 gilt auch, wenn dem Grunde nach Förderungsberechtigte der Höhe nach keinen
Anspruch auf Förderung haben. Satz 1 gilt nicht, wenn die Leistungen ausschließlich
als Darlehen gewährt werden. Ist Wohngeld für einen Zeitraum bewilligt, in den der
Beginn der Ausbildung fällt, ist das Wohngeld bis zum Ablauf des
Bewilligungszeitraums in gleicher Höhe weiter zu leisten; § 27 Absatz 2 und § 28 bleiben unberührt.
§ 21
Sonstige Gründe
(1) Es besteht kein Wohngeldanspruch,
1. wenn das Wohngeld weniger als 15 Euro monatlich betragen würde,
2. wenn alle Haushaltsmitglieder nach den §§ 7 und 8 Absatz 1 vom Wohngeld
ausgeschlossen sind,
3. wenn erhebliches Vermögen vorhanden ist oder
4. soweit das Wohngeld missbräuchlich in Anspruch genommen würde.
(2) Erhebliches Vermögen ist in der Regel vorhanden, wenn die Summe des
verwertbaren Vermögens der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder 60 000 Euro für
das erste zu berücksichtigende Haushaltsmitglied zuzüglich 30 000 Euro für jedes
weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied, höchstens jedoch 120 000 Euro für alle
zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, übersteigt.“
13. In § 23 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 in der Angabe vor Buchstabe a wird die Angabe
„§ 21 Nr. 3“ durch die Angabe „§ 21 Absatz 1 Nummer 4“ ersetzt.
14. § 24 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 2 Satz 1 wird nach der Angabe „schriftlich“ die Angabe „oder elektronisch
gemäß § 37 Absatz 2a des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch“ eingefügt.
b) In Absatz 4 wird die Angabe „Gewerbebetrieb oder aus Land- und Forstwirtschaft,“
durch die Angabe „Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft oder aus
Vermietung und Verpachtung,“ ersetzt.
15. § 26 Absatz 2 wird durch den folgenden Absatz 2 ersetzt:
(2) „ Das Wohngeld ist monatlich im Voraus auf ein Konto eines
Haushaltsmitgliedes bei einem Geldinstitut, für das die Verordnung (EU) Nr. 260/2012 in der Fassung
vom 14. März 2012 gilt (Geldinstitut), zu überweisen. Abweichend von § 47 Absatz 1
des Ersten Buches Sozialgesetzbuch wird das Wohngeld ausschließlich auf das
angegebene Konto kostenfrei überwiesen.“
16. § 26a wird wie folgt geändert:
a) Absatz 3 Satz 3 wird durch den folgenden Satz ersetzt:
„Über den Wohngeldanspruch ist endgültig zu entscheiden, sofern die vorläufige
Entscheidung nicht der endgültigen Entscheidung entspricht; die §§ 27 und 28
bleiben unberührt.“
b) Absatz 4 Satz 3 wird gestrichen.
17. § 27 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 und Satz 3 wird jeweils die Angabe
„Gesamteinkommen“ durch die Angabe „monatliche Gesamteinkommen“ ersetzt.
b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
aa) Satz 1 wird wie folgt geändert:
aaa) In der Angabe vor Nummer 1 wird die Angabe „im laufenden
Bewilligungszeitraum nicht nur vorübergehend“ durch die Angabe „innerhalb
des laufenden Bewilligungszeitraums für einen zusammenhängenden
Zeitraum von mindestens drei Monaten“ ersetzt.
bbb) In Nummer 3 wird die Angabe „Gesamteinkommen“ durch die Angabe
„monatliche Gesamteinkommen“ ersetzt.
bb) In Satz 2 wird die Angabe „Gesamteinkommens“ durch die Angabe
„monatlichen Gesamteinkommens“ ersetzt.
cc) Nach Satz 3 wird der folgende Satz eingefügt:
„Der Monat, in dem die Änderung nicht zum Ersten des Monats eintritt, ist nicht
bei der Berechnung des zusammenhängenden Zeitraums von mindestens
drei Monaten zu berücksichtigen.“
dd) In dem neuen Satz 5 wird die Angabe „Gesamteinkommen“ durch die Angabe
„monatliche Gesamteinkommen“ ersetzt.
c) In Absatz 3 Satz 1 in der Angabe vor Nummer 1 wird die Angabe „im laufenden
Bewilligungszeitraum nicht nur vorübergehend“ durch die Angabe „innerhalb des
laufenden Bewilligungszeitraums für einen zusammenhängenden Zeitraum von
mindestens drei Monaten“ ersetzt.
d) Nach Absatz 4 wird der folgende Absatz 5 eingefügt:
(5) „ Wird Wohngeld nach den Maßgaben des § 25 Absatz 1 für bis zu sechs
Monate bewilligt, sind die Absätze 2 und 3 nicht anzuwenden.“
18. § 28 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 Satz 3 wird durch den folgenden Satz ersetzt:
„Der Wechsel des Wohnraums innerhalb desselben Heimes im Sinne der
Landesgesetze gilt nicht als Nutzungsaufgabe.“
b) Absatz 3 Satz 1 wird durch den folgenden Satz ersetzt:
„Der Bewilligungsbescheid wird von dem Zeitpunkt an unwirksam, ab dem ein zu
berücksichtigendes Haushaltsmitglied nach den §§ 7 und 8 Absatz 1 vom
Wohngeld ausgeschlossen ist; dies gilt auch im Falle einer rückwirkenden Gewährung
einer Leistung nach den §§ 7 und 8 Absatz 1.“
19. Nach § 28 wird der folgende § 28a eingefügt:
„§ 28a
Wegfall der Erstattungsansprüche gegenüber anderen Leistungsträgern
Erstattungsansprüche der Wohngeldbehörden gegenüber anderen
Leistungsträgern für erbrachte Sozialleistungen sind abweichend von den §§ 102 bis 105 des
Zehnten Buches Sozialgesetzbuch von Wohngeldbehörden nicht geltend zu machen.“
20. § 30a wird gestrichen.
21. In § 34 Absatz 1 wird die Angabe „Mietenniveaus“ durch die Angabe „Mietenniveaus
der Wohngeldmiethaushalte“ ersetzt.
22. § 35 Absatz 1 Nummer 7 wird durch die folgende Nummer 7 ersetzt:
7. „ die Wohnverhältnisse der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder nach Größe
des Wohnraums, nach Höhe der monatlichen Miete oder Belastung, im Fall des
§ 10 Absatz 2 Satz 2 die Belastung aus Zinsen und Tilgung, der Grund der
Wohngeldberechtigung (§ 3 Absatz 1 bis 3) sowie die Gemeinde und deren Mietenstufe
(§ 12); ist mindestens ein Haushaltsmitglied vom Wohngeld ausgeschlossen, sind
die Größe des Wohnraums und die Höhe der monatlichen Miete oder Belastung
kopfteilig zu erheben;“.
23. § 36 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 2 Satz 1 wird durch den folgenden Satz ersetzt:
„Einzelangaben nach § 35 Absatz 1 sind dem Statistischen Bundesamt
jährlich unverzüglich nach Ablauf des Erhebungszeitraums für
Zusatzaufbereitungen zur Verfügung zu stellen.“
b) Absatz 3 wird durch den folgenden Absatz 3 ersetzt:
(3) „ Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung darf einer
wissenschaftlichen Einrichtung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen ein Forschungsvorhaben durchführt, das den
Zwecken nach § 34 Absatz 1 dient, die zur Zusatzaufbereitung nach Absatz 2
übermittelten Einzelangaben übermitteln, soweit dies zur Durchführung des
Forschungsvorhabens erforderlich ist und die Einzelangaben nur mit einem
unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft zugeordnet werden
können. Die Empfänger der Daten müssen Amtsträgerinnen oder Amtsträger, für
den öffentlichen Dienst besonders Verpflichtete oder zur Geheimhaltung
Verpflichtete sein. Für die Verpflichtung zur Geheimhaltung gilt § 1 Absatz 2, 3 und 4
Nummer 2 des Verpflichtungsgesetzes vom 2. März 1974 (BGBl. I S. 469, 547), das
durch § 1 Nummer 4 des Gesetzes vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1942)
geändert worden ist, entsprechend.“
24. § 39 Absatz 3 wird gestrichen.
25. Nach § 42d wird der folgende § 42e eingefügt:
„§ 42e
Übergangsregelung aus Anlass des Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung
des Wohngeldes
(1) Ist Wohngeld vor dem 1. Januar 2027 bewilligt worden und liegt mindestens
ein Teil des Bewilligungszeitraums nach dem 31. Dezember 2026, so verbleibt es bis
zum Ende des bisherigen Bewilligungszeitraums bei dem bereits bewilligten Wohngeld.
Die §§ 27 und 28 sowie § 45 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch bleiben unberührt.
(2) Ist Wohngeld vor dem 1. Januar 2027 bewilligt worden und liegt mindestens
ein Teil des Bewilligungszeitraums nach dem 31. Dezember 2026 und ist über einen
Antrag nach § 27 Absatz 1 oder in einem Verfahren nach § 27 Absatz 2 neu zu
entscheiden, so ist für die Zeit bis zum 31. Dezember 2026 nach dem bis dahin geltenden
Recht und ab dem 1. Januar 2027 nach dem dann geltenden Recht zu entscheiden.
(3) Ist bis zum 31. Dezember 2026 über einen Wohngeldantrag nach § 22 noch
nicht entschieden, so ist für die Zeit bis zum 31. Dezember 2026 nach dem bis dahin
geltenden Recht und für die Zeit ab dem 1. Januar 2027 nach dem ab dann geltenden
Recht zu entscheiden. Ist in den Fällen des Satzes 1 das ab dem 1. Januar 2027 zu
bewilligende Wohngeld geringer als das für Dezember 2026 zu bewilligende
Wohngeld, so verbleibt es auch für den Teil des Bewilligungszeitraums ab dem 1.
Januar 2027 bei dem für Dezember 2026 zu bewilligenden höheren Wohngeld.
(4) Ist über einen nach dem 31. Dezember 2026 gestellten Wohngeldantrag nach
§ 22 zu entscheiden und beginnt der Bewilligungszeitraum vor dem 1. Januar 2027, so
ist Absatz 3 entsprechend anzuwenden. § 24 Absatz 2 und § 27 bleiben unberührt.“
26. § 43 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 4 Satz 2 wird gestrichen.
b) Absatz 5 Satz 2 wird gestrichen.
c) Absatz 6 Satz 2 wird gestrichen.
d) Absatz 7 Satz 2 wird gestrichen,
e) Absatz 8 Satz 2 wird gestrichen.
f) Absatz 9 Satz 2 wird gestrichen.
g) Nach Absatz 10 wird der folgende Absatz 11 eingefügt:
(11) „ Abweichend von Absatz 1 findet keine Fortschreibung zum 1.
Januar 2027 statt.“
27. Nach § 46 wird der folgende § 47 eingefügt:
§ 47„
Übergangsregelung aus Anlass des Gesetzes zur Stabilisierung des Rentenniveaus
und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten
Der für den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2027 gewährte
Zuschlag nach § 307d Absatz 1 Satz 4, Absatz 1a Satz 3, Absatz 1b, 1c sowie 5 Satz 2
des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch ist bei der Ermittlung des Jahreseinkommens
nach § 14 Absatz 1 und 2 nicht zu berücksichtigen.“
28. Anlage 1 wird durch die folgende Anlage 1 ersetzt:
„Anlage 1
(zu § 12 Absatz 1)
Höchstbetrag, Klimakomponente und Gesamtbetrag
Anzahl der zu
berücksichtigenden
Haushaltsmitglieder
Mietenstufe Höchstbetrag in
Euro
Klimakomponente
in Euro
Gesamtbetrag aus
Höchstbetrag und
Klimakomponente
in Euro
1 I
II
III
IV
V
VI
VII
408
511
615
19,20
19,20
19,20
19,20
19,20
19,20
19,20
380,20
427,20
475,20
530,20
581,20
634,20
696,20
2 I
II
III
IV
V
VI
VII
493
619
745
24,80
24,80
24,80
24,80
24,80
24,80
24,80
461,80
517,80
575,80
643,80
704,80
769,80
844,80
3 I
II
III
IV
V
VI
VII
587
737
887
29,60
29,60
29,60
29,60
29,60
29,60
29,60
550,60
616,60
686,60
766,60
838,60
916,60
1004,60
I
II
686
34,40
34,40
642,40
720,40
III
IV
V
VI
VII
858
1 035
1 139
34,40
34,40
34,40
34,40
34,40
800,40
892,40
980,40
1069,40
1173,40
5 I 694 39,20 733,20
II 782 39,20 821,20
III 875 39,20 914,20
IV 982 39,20 1021,20
V 1 080 39,20 1119,20
VI 1 183 39,20 1222,20
VII 1 302 39,20 1341,20
Mehrbetrag für
jedes weitere zu
berücksichtigende
I
II
94
4,80
4,80
86,80
98,80
Haushaltsmitglied III 106 4,80 110,80
IV 119 4,80 123,80
V 129 4,80 133,80
VI 149 4,80 153,80
VII 163 4,80 167,80“.
29. Anlage 2 wird durch die folgende Anlage 2 ersetzt:
„Anlage 2
(zu § 19 Absatz 1)
Werte für „a“, „b“ und „c“
Die in die Formel nach § 19 Absatz 1 Satz 1 einzusetzenden, nach der Anzahl der zu
berücksichtigenden Haushaltsmitglieder unterschiedenen Werte „a“, „b“ und „c“ sind
der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
Haushalts
mitglied
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
Haushalts
mitglieder
a
E-2
4,000
E-2
3,000
E-2
2,000
E-2
1,000 0 -
E-2
1,000
E-2
-
E-2
2,000
E-2
-
E-2
3,000
E-2
-
E-1
4,000
-
6,000
-
9,000
-
1,200
b
E-4
4,797
E-4
3,571
E-4
2,917
E-4
2,163
E-4
1,907
E-4
1,722
E-4
1,592
E-4
1,583
E-4
1,376
E-4
1,249
E-4
1,141
E-4
1,107
446 c
E-5
6,
E-5
4,803
E-5
3,871
E-5
2,781
E-5
2,718
E-5
2,623
E-5
2,607
E-5
2,607
E-5
2,623
E-5
2,623
E-5
3,097
E-5
3,492
Hierbei bedeuten:
E-1 geteilt durch 10,
E-2 geteilt durch 100,
E-4 geteilt durch 10 000,
E-5 geteilt durch 100 000.“
Artikel 2
Änderung der Wohngeldverordnung
Die Wohngeldverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Oktober 2001
(BGBl. I S. 2722), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 21. Oktober 2024 (BGBl.
2024 I Nr. 314) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 6 Absatz 2 Nummer 4 wird durch die folgende Nummer 4 ersetzt:
4. „ für die Überlassung einer Garage oder eines Stellplatzes zum Abstellen von
Kraftfahrzeugen 36 Euro monatlich.“
2. Die Anlage wird durch die folgende Anlage ersetzt:
„Anlage
(zu § 1 Absatz 3)
Mietenstufen der Gemeinden nach Ländern ab dem 1. Januar 2027
Soweit die zu einem Kreis gehörenden Gemeinden in den Tabellen nicht gesondert
aufgeführt sind, gilt die Mietenstufe des Kreises für diese Gemeinden.
Zu Grunde liegen Daten der Wohngeldstatistik zum 31. Dezember 2023 und 31.
Dezember 2024 einschließlich der bis zum 31. März 2025 erfolgten rückwirkenden
Bewilligungen.
Relevanter Gebietsstand ist der 31. März 2025, der für die 10 000-Einwohner-Schwelle
relevante Stichtag der Bevölkerung ist der 30. September 2024.
Land: Baden-Württemberg
Gemeinde Mietenstufe
Aalen, Stadt IV
Achern, Stadt III
Albstadt, Stadt III
Altensteig, Stadt II
Ammerbuch V
Appenweier II
Asperg, Stadt VI
Aulendorf, Stadt III
Backnang, Stadt V
Bad Dürrheim, Stadt IV
Bad Friedrichshall, Stadt V
Gemeinde Mietenstufe
Bad Krozingen, Stadt V
Bad Mergentheim, Stadt III
Bad Rappenau, Stadt IV
Bad Säckingen, Stadt IV
Bad Saulgau, Stadt III
Bad Schönborn IV
Bad Urach, Stadt IV
Bad Waldsee, Stadt III
Bad Wildbad, Stadt III
Bad Wurzach, Stadt II
Baden-Baden, Stadt IV
Baiersbronn II
Balingen, Stadt III
Besigheim, Stadt VI
Biberach an der Riß, Stadt IV
Bietigheim-Bissingen, Stadt V
Birkenfeld III
Blaubeuren, Stadt III
Blaustein, Stadt IV
Blumberg, Stadt III
Böblingen, Stadt VII
Bopfingen, Stadt II
Brackenheim, Stadt III
Breisach am Rhein, Stadt IV
Bretten, Stadt IV
Bretzfeld III
Bruchsal, Stadt IV
rühl B IV
Buchen (Odenwald), Stadt II
Bühl, Stadt IV
Burladingen, Stadt II
Calw, Stadt IV
Crailsheim, Stadt III
Denkendorf V
Denzlingen V
s Dettingen an der Erm V
Ditzingen, Stadt VI
Donaueschingen, Stadt II
Donzdorf, Stadt III
Gemeinde Mietenstufe
Dossenheim V
Durmersheim III
Eberbach, Stadt II
Ebersbach an der Fils, Stadt V
Edingen-Neckarhausen IV
Eggenstein-Leopoldshafen V
Ehingen (Donau), Stadt IV
Eislingen/Fils, Stadt IV
Ellwangen (Jagst), Stadt III
Emmendingen, Stadt V
Endingen am Kaiserstuhl, Stadt IV
Engen, Stadt III
Eningen unter Achalm V
Eppelheim, Stadt V
Eppingen, Stadt III
Erbach, Stadt III
Esslingen am Neckar, Stadt VI
Ettenheim, Stadt III
Ettlingen, Stadt IV
Fellbach, Stadt VI
Filderstadt, Stadt V
Freiberg am Neckar, Stadt VI
Freiburg im Breisgau, Stadt VI
Freudenstadt, Stadt III
Friedrichshafen, Stadt VI
m Friesenhei III
Gaggenau, Stadt III
Gaildorf, Stadt III
Gärtringen VI
Geislingen an der Steige, Stadt III
Gengenbach, Stadt III
Gerlingen, Stadt VII
Gernsbach, Stadt IV
Gerstetten II
Giengen an der Brenz, Stadt III
Göppingen, Stadt IV
Gottmadingen III
Graben-Neudorf III
Grenzach-Wyhlen V
Gemeinde Mietenstufe
Gundelfingen VI
Haigerloch, Stadt II
Hechingen, Stadt IV
Heddesheim III
Heidelberg, Stadt V
Heidenheim an der Brenz, Stadt IV
Heilbronn, Universitätsstadt V
Hemsbach, Stadt IV
Herbolzheim, Stadt IV
Herbrechtingen, Stadt III
Herrenberg, Stadt V
Heubach, Stadt III
Hockenheim, Stadt IV
Holzgerlingen, Stadt VI
Horb am Neckar, Stadt III
Isny im Allgäu, Stadt IV
ad Karlsb IV
Karlsdorf-Neuthard IV
Karlsruhe, Stadt IV
Kehl, Stadt IV
Kenzingen, Stadt V
al Kernen im Remst V
Ketsch IV
Kirchheim unter Teck, Stadt V
Kirchzarten V
Königsbach-Stein III
Konstanz, Universitätsstadt V
Korb V
Korntal-Münchingen, Stadt VI
Kornwestheim, Stadt VI
Kraichtal, Stadt II
Künzelsau, Stadt III
Ladenburg, Stadt IV
Lahr/Schwarzwald, Stadt III
Laichingen, Stadt III
Langenau, Stadt III
Lauda-Königshofen, Stadt I
Lauffen am Neckar, Stadt V
Laupheim, Stadt IV
Gemeinde Mietenstufe
Leimen, Stadt V
Leinfelden-Echterdingen, Stadt VI
Leingarten, Stadt IV
Leonberg, Stadt VII
Leutenbach V
Leutkirch im Allgäu, Stadt III
Linkenheim-Hochstetten IV
Lorch, Stadt III
Lörrach, Stadt V
Ludwigsburg, Stadt VI
Malsch III
Mannheim, Universitätsstadt V
Marbach am Neckar, Stadt VI
Markdorf, Stadt V
Markgröningen, Stadt VI
Meckenbeuren V
Mengen, Stadt II
Meßstetten, Stadt II
Metzingen, Stadt V
Möglingen VI
Mosbach, Stadt III
Mössingen, Stadt IV
Mühlacker, Stadt IV
Müllheim im Markgräflerland, Stadt IV
Münsingen, Stadt III
Murrhardt, Stadt III
Nagold, Stadt IV
Neckargemünd, Stadt IV
Neckarsulm, Stadt IV
Neuenburg am Rhein, Stadt V
Neuenstadt am Kocher, Stadt II
Neuhausen auf den Fildern V
Niefern-Öschelbronn IV
Nürtingen, Stadt V
Nußloch V
Oberderdingen, Stadt IV
Oberkirch, Stadt III
Oberndorf am Neckar, Stadt II
rsulm Obe IV
Gemeinde Mietenstufe
Offenburg, Stadt III
Oftersheim IV
Öhringen, Stadt IV
Ostfildern, Stadt VI
Östringen, Stadt II
Pfinztal IV
Pforzheim, Stadt IV
Pfullendorf, Stadt III
Pfullingen, Stadt V
Philippsburg, Stadt III
Plankstadt IV
Plochingen, Stadt VI
Radolfzell am Bodensee, Stadt V
Rastatt, Stadt III
Ravensburg, Stadt V
Remchingen III
Remseck am Neckar, Stadt VI
Remshalden IV
Renningen, Stadt VI
Reutlingen, Stadt IV
Rheinau, Stadt I
Rheinfelden (Baden), Stadt V
Rheinstetten, Stadt IV
Riedlingen, Stadt II
Rielasingen-Worblingen IV
Rottenburg am Neckar, Stadt V
Rottweil, Stadt III
Rudersberg III
Rutesheim, Stadt VI
Sachsenheim, Stadt V
em Sal III
Sandhausen V
Schönaich V
Schopfheim, Stadt IV
Schorndorf, Stadt V
Schramberg, Stadt II
Schriesheim, Stadt IV
Schwäbisch Gmünd, Stadt III
Schwäbisch Hall, Stadt IV
Gemeinde Mietenstufe
Schwaigern, Stadt III
Schwaikheim V
Schwetzingen, Stadt IV
Schwieberdingen VI
Sigmaringen, Stadt III
Sindelfingen, Stadt V
Singen (Hohentwiel), Stadt V
Sinsheim, Stadt III
Sinzheim III
Spaichingen, Stadt III
St. Georgen im Schwarzwald, Stadt II
St. Leon-Rot IV
Steinen V
Steinheim an der Murr, Stadt IV
Stockach, Stadt III
Straubenhardt III
Stutensee, Stadt IV
Stuttgart, Landeshauptstadt VI
Sulz am Neckar, Stadt II
Süßen, Stadt IV
Tamm, Stadt VII
Tauberbischofsheim, Stadt II
Teningen IV
Tettnang, Stadt V
Titisee-Neustadt, Stadt III
Trossingen, Stadt IV
Tübingen, Universitätsstadt VI
Tuttlingen, Stadt IV
Überlingen, Stadt V
er Ubstadt-Weih III
Uhingen, Stadt V
Ulm, Universitätsstadt IV
Vaihingen an der Enz, Stadt IV
Villingen-Schwenningen, Stadt IV
Waghäusel, Stadt III
Waiblingen, Stadt VI
Waldbronn IV
Waldkirch, Stadt IV
Waldshut-Tiengen, Stadt IV
Gemeinde Mietenstufe
Walldorf, Stadt IV
Walldürn, Stadt II
Wangen im Allgäu, Stadt IV
Wehr, Stadt IV
Weil am Rhein, Stadt VI
Weil der Stadt, Stadt VI
Weingarten (Baden) III
Weingarten, Stadt VI
Weinheim, Stadt IV
Weinsberg, Stadt IV
Weinstadt, Stadt V
Welzheim, Stadt IV
Wendlingen am Neckar, Stadt V
Wernau (Neckar), Stadt V
Wertheim, Stadt II
Wiesloch, Stadt IV
Willstätt II
Winnenden, Stadt V
Kreis Mietenstufe
Alb-Donau-Kreis II
Biberach II
Böblingen V
Bodenseekreis IV
Breisgau-Hochschwarzwald IV
w Cal III
Emmendingen III
Enzkreis III
Esslingen V
Freudenstadt II
Göppingen III
m Heidenhei III
Heilbronn III
Hohenlohekreis II
he Karlsru III
nz Konsta IV
Lörrach IV
Ludwigsburg V
Main-Tauber-Kreis I
Kreis Mietenstufe
Neckar-Odenwald-Kreis I
Ortenaukreis II
Ostalbkreis II
Rastatt III
Ravensburg III
Rems-Murr-Kreis IV
Reutlingen III
Rhein-Neckar-Kreis III
Rottweil II
Schwäbisch-Hall II
Schwarzwald-Baar-Kreis II
Sigmaringen II
Tübingen IV
Tuttlingen II
Waldshut II
is Zollernalbkre II
Land: Bayern
Gemeinde Mietenstufe
Abensberg, Stadt III
Aichach, Stadt IV
Altdorf b. Nürnberg, Stadt III
Altdorf, Markt III
Altötting, Stadt II
Altusried, Markt III
Alzenau, Stadt III
Amberg, Stadt II
Ansbach, Stadt III
Aschaffenburg, Stadt IV
Augsburg, Stadt V
Bad Abbach, Markt III
Bad Aibling, Stadt V
Bad Kissingen, Große Kreisstadt II
Bad Neustadt a. d. Saale, Stadt I
Bad Reichenhall, Große Kreisstadt IV
Bad Staffelstein, Stadt II
Bad Tölz, Stadt V
Bad Windsheim, Stadt II
Bad Wörishofen, Stadt III
Bamberg, Stadt III
Gemeinde Mietenstufe
Bayreuth, Stadt III
Beilngries, Stadt IV
Bobingen, Stadt IV
Bogen, Stadt II
Bruckmühl, Markt IV
Buchloe, Stadt V
Burgau, Stadt IV
Burghausen, Stadt III
Burgkirchen a. d. Alz II
Burglengenfeld, Stadt III
Burgthann III
Cadolzburg, Markt III
Cham, Stadt I
Coburg, Stadt II
Dachau, Große Kreisstadt VII
Deggendorf, Große Kreisstadt II
Diedorf, Markt IV
Dießen am Ammersee, Markt IV
Dillingen a. d. Donau, Große Kreisstadt II
Dingolfing, Stadt II
Dinkelsbühl, Große Kreisstadt II
Donauwörth, Große Kreisstadt II
Dorfen, Stadt V
Ebersberg, Stadt VI
Eching, Landkreis Freising VII
Eckental, Markt III
Eggenfelden, Stadt II
Eichenau VII
Eichstätt, Große Kreisstadt III
Erding, Große Kreisstadt VI
Ergolding, Markt IV
Erlangen, Stadt IV
Essenbach, Markt III
m Feldkirchen-Westerha V
Feucht, Markt III
Feuchtwangen, Stadt II
Forchheim, Große Kreisstadt III
Freilassing, Stadt IV
Freising, Große Kreisstadt VII
Gemeinde Mietenstufe
Friedberg, Stadt IV
Fürstenfeldbruck, Große Kreisstadt VII
Fürth, Stadt IV
Füssen, Stadt IV
Gaimersheim, Markt VI
Garching b. München, Stadt VII
Garmisch-Partenkirchen, Markt VI
Gauting VI
Geisenfeld, Stadt IV
Gemünden a. Main, Stadt I
Geretsried, Stadt V
Germering, Große Kreisstadt VII
Gersthofen, Stadt IV
Gilching VII
Gräfelfing VII
Grafing b. München, Stadt VII
l Gröbenzel VII
Großostheim, Markt III
Grünwald VII
Günzburg, Große Kreisstadt III
Gunzenhausen, Stadt II
Haar, Stadt VII
Hallbergmoos VII
Hammelburg, Stadt I
Haßfurt, Stadt II
Hauzenberg, Stadt I
Herrsching a. Ammersee V
Hersbruck, Stadt III
Herzogenaurach, Stadt IV
Hilpoltstein, Stadt II
Hirschaid, Markt II
Höchstadt a. d. Aisch, Stadt II
Hof, Stadt I
Höhenkirchen-Siegertsbrunn VII
Holzkirchen, Markt VI
Hösbach, Markt III
Illertissen, Stadt III
Immenstadt i. Allgäu, Stadt III
Markt Indersdorf, Markt VI
Gemeinde Mietenstufe
Ingolstadt, Stadt V
Ismaning VII
Karlsfeld VII
Karlstadt, Stadt I
Kaufbeuren, Stadt III
Kaufering, Markt IV
Kelheim, Stadt III
Kempten (Allgäu) IV
Kirchheim b. München VII
Kirchseeon, Markt VII
Kissing V
Kitzingen, Große Kreisstadt II
Kolbermoor, Stadt V
Königsbrunn, Stadt V
Kronach, Stadt II
Krumbach (Schwaben), Stadt III
Kulmbach, Große Kreisstadt II
Landau a. d. Isar, Stadt II
Landsberg am Lech, Große Kreisstadt VI
Landshut, Stadt IV
Langenzenn, Stadt II
Lappersdorf, Markt III
Lauf a. d. Pegnitz, Stadt IV
Lauingen (Donau), Stadt III
s Lenggrie V
Lichtenfels, Stadt I
Lindau (Bodensee), Große Kreisstadt V
Lindenberg i. Allgäu, Stadt IV
Lohr a. Main, Stadt III
Mainburg, Stadt IV
Maisach VII
Manching, Markt V
Marktheidenfeld, Stadt II
Marktoberdorf, Stadt IV
Marktredwitz, Große Kreisstadt I
Maxhütte-Haidhof, Stadt II
Meitingen, Markt III
Memmingen, Stadt III
Mering, Markt IV
Gemeinde Mietenstufe
Miesbach, Stadt V
Mindelheim, Stadt IV
Mömbris, Markt II
Moosburg a. d. Isar, Stadt VI
Mühldorf a. Inn, Stadt III
München, Landeshauptstadt VII
Murnau a. Staffelsee, Markt V
Neubiberg VII
Neuburg a. d. Donau, Große Kreisstadt IV
Neufahrn b. Freising VII
Neumarkt i. d. OPf., Große Kreisstadt III
Neusäß, Stadt V
Neustadt a. d. Aisch, Stadt II
Neustadt a. d. Donau, Stadt III
Neustadt b. Coburg, Große Kreisstadt I
Neutraubling, Stadt IV
Neu-Ulm, Große Kreisstadt V
Nördlingen, Große Kreisstadt II
Nürnberg, Stadt V
Oberasbach, Stadt IV
Oberhaching VII
im Oberschleißhe VII
Ochsenfurt, Stadt II
Olching VII
Osterhofen, Stadt I
Ottobrunn VII
Passau, Stadt III
Pegnitz, Stadt II
Peißenberg, Markt IV
Peiting, Markt IV
Penzberg, Stadt IV
Pfaffenhofen a. d. Ilm, Stadt V
Pfarrkirchen, Stadt II
Planegg VII
Plattling, Stadt II
Pocking, Stadt II
Poing VII
Prien a. Chiemsee, Markt V
Puchheim, Stadt VII
Gemeinde Mietenstufe
Raubling IV
Regen, Stadt I
Regensburg, Stadt V
Regenstauf, Markt III
Rödental, Stadt I
Roding, Stadt II
Rosenheim, Stadt VI
Roth, Stadt III
Röthenbach a. d. Pegnitz, Stadt III
Rothenburg ob der Tauber, Große Kreisstadt II
Schongau, Stadt IV
Schrobenhausen, Stadt IV
Schwabach, Stadt IV
Markt Schwaben, Markt VII
Schwabmünchen, Stadt IV
Schwandorf, Große Kreisstadt II
Schweinfurt, Stadt III
Selb, Große Kreisstadt I
Senden, Stadt V
Simbach a. Inn, Stadt II
Sonthofen, Stadt III
Stadtbergen, Stadt IV
Starnberg, Stadt VII
Stein, Stadt IV
Stephanskirchen V
Straubing, Stadt II
Sulzbach-Rosenberg, Stadt I
Taufkirchen II
Taufkirchen (Vils) V
Traunreut, Stadt III
Traunstein, Große Kreisstadt IV
Treuchtlingen, Stadt II
Trostberg, Stadt II
Unterföhring VII
Unterhaching VII
Unterschleißheim, Stadt VII
Vaterstetten VII
Vilsbiburg, Stadt II
Vilshofen an der Donau, Stadt I
Gemeinde Mietenstufe
Vöhringen, Stadt IV
Waldkirchen, Stadt I
Waldkraiburg, Stadt III
Wasserburg a. Inn, Stadt V
Weiden i. d. OPf., Stadt II
Weilheim i. OB, Stadt V
Weißenburg i. Bay., Große Kreisstadt II
Weißenhorn, Stadt IV
Wendelstein, Markt IV
Werneck, Markt I
Wolfratshausen, Stadt VI
Wolnzach, Markt III
Würzburg, Stadt IV
Zirndorf, Stadt III
Kreis Mietenstufe
Aichach-Friedberg III
Altötting II
Amberg-Sulzbach I
Ansbach I
Aschaffenburg III
Augsburg III
Bad Kissingen I
Bad Tölz-Wolfratshausen V
Bamberg II
Bayreuth I
Berchtesgadener Land III
Cham I
Coburg I
Dachau V
Deggendorf I
Dillingen an der Donau II
Dingolfing-Landau I
Donau-Ries I
Ebersberg VI
Eichstätt III
Erding V
Erlangen-Höchstadt III
m Forchhei II
Kreis Mietenstufe
Freising IV
Freyung-Grafenau I
Fürstenfeldbruck VII
Fürth III
Garmisch-Partenkirchen V
Günzburg II
Haßberge I
Hof I
Kelheim I
Kitzingen I
Kronach I
Kulmbach I
Landsberg am Lech V
Landshut II
Lichtenfels I
Lindau (Bodensee) III
Main-Spessart I
Miesbach V
Miltenberg II
Mühldorf am Inn II
München VII
Neuburg-Schrobenhausen II
Neumarkt i. d. OPf. II
Neustadt a. d. Waldnaab I
Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim I
Ulm Neu- III
Nürnberger Land II
Oberallgäu III
Ostallgäu II
Passau I
m Pfaffenhofen a. d. Il IV
Regen I
Regensburg III
Rhön-Grabfeld I
Rosenheim IV
Roth II
Rottal-Inn I
Schwandorf I
Schweinfurt I
Kreis Mietenstufe
Starnberg V
Straubing-Bogen I
Tirschenreuth I
Traunstein II
Unterallgäu II
Weilheim-Schongau III
Weißenburg-Gunzenhausen I
Wunsiedel i. Fichtelgebirge I
Würzburg III
Land: Berlin
Gemeinde Mietenstufe
Berlin, Stadt IV
Land: Brandenburg
Gemeinde Mietenstufe
Ahrensfelde III
Angermünde, Stadt II
Bad Belzig, Stadt II
Bad Freienwalde (Oder), Stadt I
Beelitz, Stadt III
Bernau bei Berlin, Stadt III
Blankenfelde-Mahlow IV
Brandenburg an der Havel, Stadt II
Brieselang IV
Cottbus/Chóśebuz, Stadt II
Dallgow-Döberitz V
Eberswalde, Stadt III
Eisenhüttenstadt, Stadt II
Erkner, Stadt III
Falkensee, Stadt IV
Finsterwalde, Stadt I
Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca), Stadt I
Frankfurt (Oder), Stadt II
Fredersdorf-Vogelsdorf IV
Fürstenwalde/Spree, Stadt II
Glienicke/Nordbahn VI
Guben, Stadt I
Gemeinde Mietenstufe
Hennigsdorf, Stadt II
Hohen Neuendorf, Stadt V
Hoppegarten V
Jüterbog, Stadt II
Kleinmachnow IV
Kloster Lehnin II
Königs Wusterhausen, Stadt III
Lauchhammer, Stadt II
Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota), Stadt II
Lübbenau/Spreewald / Lubnjow/Błota, Stadt I
Luckenwalde, Stadt II
Ludwigsfelde, Stadt III
Michendorf V
Mittenwalde, Stadt IV
Mühlenbecker Land IV
Nauen, Stadt IV
Neuenhagen bei Berlin IV
Neuruppin, Stadt III
er Oberkräm III
Oranienburg, Stadt III
al Panket V
Perleberg, Stadt I
Petershagen/Eggersdorf IV
Potsdam, Stadt IV
Prenzlau, Stadt II
Pritzwalk, Stadt I
Rangsdorf IV
Rathenow, Stadt I
Rüdersdorf bei Berlin II
Schönefeld VI
Schöneiche bei Berlin IV
Schönwalde-Glien III
Schorfheide II
Schwedt/Oder, Stadt I
Schwielowsee IV
Senftenberg/Zły Komorow, Stadt II
Spremberg/Grodk, Stadt I
Stahnsdorf V
Strausberg, Stadt II
Gemeinde Mietenstufe
Teltow, Stadt IV
Templin, Stadt II
Velten, Stadt III
Wandlitz III
Werder (Havel), Stadt IV
Wildau, Stadt IV
Wittenberge, Stadt I
Wittstock/Dosse, Stadt I
Wustermark IV
Zehdenick, Stadt I
Zeuthen IV
Zossen, Stadt III
Kreis Mietenstufe
Barnim II
Dahme-Spreewald II
er Elbe-Elst I
Havelland I
nd Märkisch-Oderla I
rhavel Obe II
z Oberspreewald-Lausit I
Oder-Spree II
Ostprignitz-Ruppin I
Potsdam-Mittelmark II
Prignitz I
Spree-Neiße I
Teltow-Fläming I
k Uckermar I
Land: Bremen
Gemeinde Mietenstufe
Bremen, Stadt IV
Bremerhaven, Stadt II
Land: Hamburg
Gemeinde Mietenstufe
Hamburg, Freie und Hansestadt V
Land: Hessen
Gemeinde Mietenstufe
Alsfeld, Stadt II
Altenstadt III
Aßlar, Stadt III
Babenhausen, Stadt IV
Bad Arolsen, Stadt I
Bad Camberg, Stadt III
Bad Hersfeld, Kreisstadt II
Bad Homburg v. d. Höhe, Stadt VII
Bad Nauheim, Stadt V
Bad Schwalbach, Kreisstadt IV
Bad Soden am Taunus, Stadt VI
Bad Soden-Salmünster, Stadt II
Bad Vilbel, Stadt VI
Bad Wildungen, Stadt I
Baunatal, Stadt III
Bebra, Stadt I
Bensheim, Stadt IV
Biedenkopf, Stadt I
Bischofsheim V
Borken (Hessen), Stadt I
Braunfels, Stadt III
Bruchköbel, Stadt IV
Büdingen, Stadt II
Bürstadt, Stadt III
ck Buse II
Büttelborn V
Butzbach, Friedrich-Ludwig-Weidig-Stadt III
Darmstadt, Wissenschaftsstadt VI
al Dautphet I
Dieburg, Stadt V
Dietzenbach, Kreisstadt VII
Dillenburg, Oranienstadt II
Dreieich, Stadt VI
Egelsbach V
Eichenzell II
Eltville am Rhein, Stadt V
Eppstein, Stadt V
Gemeinde Mietenstufe
Erbach, Kreisstadt III
Erlensee, Stadt V
Eschborn, Stadt VI
Eschwege, Kreisstadt I
Felsberg, Stadt I
Flörsheim am Main, Stadt VI
Frankenberg (Eder), Philipp-Soldan-Stadt I
Frankfurt am Main, Stadt VI
Freigericht III
Friedberg (Hessen), Kreisstadt IV
Friedrichsdorf, Stadt VI
Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt II
Fulda, Stadt III
Fuldatal III
Fürth II
Geisenheim, Hochschulstadt IV
Gelnhausen, Barbarossastadt, Kreisstadt IV
Gernsheim, Schöfferstadt IV
Gießen, Universitätsstadt IV
Ginsheim-Gustavsburg, Stadt V
Gladenbach, Stadt II
Griesheim, Stadt VI
Groß-Gerau, Stadt VI
Groß-Umstadt, Stadt III
Groß-Zimmern V
Grünberg, Stadt I
Gründau III
Hadamar, Stadt II
Haiger, Stadt II
Hainburg III
Hanau, Brüder-Grimm-Stadt V
Hattersheim am Main, Stadt VI
Heppenheim (Bergstraße), Kreisstadt IV
Herborn, Stadt III
Hessisch Lichtenau, Stadt I
Heusenstamm, Stadt VI
Hochheim am Main, Stadt VI
Hofgeismar, Stadt I
Hofheim am Taunus, Kreisstadt V
Gemeinde Mietenstufe
Homberg (Efze), Reformationsstadt, Kreisstadt I
Hünfeld, Konrad-Zuse-Stadt I
Hungen, Stadt II
Hünstetten II
Hüttenberg III
Idstein, Hochschulstadt III
Karben, Stadt V
Kassel, documenta-Stadt III
Kaufungen II
Kelkheim (Taunus), Stadt VI
Kelsterbach, Stadt IV
Kirchhain, Stadt II
Königstein im Taunus, Stadt VII
Korbach, Hansestadt, Kreisstadt II
el Krift V
Kronberg im Taunus, Stadt VI
Künzell II
Lampertheim, Stadt III
Langen (Hessen), Stadt VI
Langenselbold, Stadt IV
öns Langg II
Lauterbach (Hessen), Kreisstadt II
Lich, Stadt III
Limburg a. d. Lahn, Kreisstadt II
Linden, Stadt IV
lden Lohfe III
Lollar, Stadt III
Lorsch, Karolingerstadt III
Maintal, Stadt V
Marburg, Universitätsstadt IV
Melsungen, Stadt I
Michelstadt, Stadt III
Mörfelden-Walldorf, Stadt VI
Mörlenbach II
Mühlheim am Main, Stadt V
al Mühlt VI
Münster (Hessen) V
m Nauhei V
Neu-Anspach, Stadt V
Gemeinde Mietenstufe
Neuhof I
Neu-Isenburg, Hugenotten- und Waldenserstadt VI
Nidda, Stadt II
Nidderau, Stadt IV
Niedernhausen V
Niestetal II
Ober-Ramstadt, Stadt V
Obertshausen, Stadt V
Oberursel (Taunus), Stadt VI
Oestrich-Winkel, Stadt IV
Offenbach am Main, Stadt VI
Petersberg III
Pfungstadt, Stadt V
Pohlheim, Stadt II
Raunheim, Stadt VI
Reinheim, Stadt IV
Reiskirchen II
Riedstadt, Büchnerstadt IV
Rodenbach IV
Rödermark, Stadt V
Rodgau, Stadt V
Rosbach v. d. Höhe, Stadt IV
Roßdorf V
Rotenburg a. d. Fulda, Stadt I
Rüsselsheim am Main, Stadt VI
Schauenburg II
Schlüchtern, Stadt III
Schöneck IV
Schwalbach am Taunus, Stadt VI
Schwalmstadt, Konfirmationsstadt I
m Seeheim-Jugenhei V
Seligenstadt, Einhardstadt IV
Solms, Stadt II
Stadtallendorf, Stadt II
Steinau an der Straße, Brüder-Grimm-Stadt II
Steinbach (Taunus), Stadt V
Taunusstein, Stadt IV
ebur Tr IV
Usingen, Stadt IV
Gemeinde Mietenstufe
Vellmar, Stadt III
Viernheim, Stadt IV
Wächtersbach, Stadt II
Wald-Michelbach II
Weilburg, Stadt II
Weiterstadt, Stadt V
Wettenberg III
Wetzlar, Stadt III
Wiesbaden, Landeshauptstadt VI
Witzenhausen, Stadt I
Wolfhagen, Hans-Staden-Stadt I
Kreis
Mietenstufe
Bergstraße III
Darmstadt-Dieburg IV
Fulda I
Gießen II
Groß-Gerau IV
Hersfeld-Rotenburg I
s Hochtaunuskrei IV
el Kass I
Lahn-Dill-Kreis I
Limburg-Weilburg I
Main-Kinzig-Kreis III
s Main-Taunus-Krei VI
Marburg-Biedenkopf I
s Odenwaldkrei II
Offenbach IV
s Rheingau-Taunus-Krei III
Schwalm-Eder-Kreis I
Vogelsbergkreis I
Waldeck-Frankenberg I
s Werra-Meißner-Krei I
Wetteraukreis II
Land: Mecklenburg-Vorpommern
Gemeinde Mietenstufe
Anklam, Hansestadt II
Gemeinde Mietenstufe
Bad Doberan, Stadt III
Bergen auf Rügen, Stadt II
Boizenburg/Elbe, Stadt II
Greifswald, Universitäts- und Hansestadt III
Grevesmühlen, Stadt II
Güstrow, Barlachstadt II
Hagenow, Stadt I
Ludwigslust, Stadt I
Neubrandenburg, Vier-Tore-Stadt II
Neustrelitz, Residenzstadt I
Parchim, Stadt I
Ribnitz-Damgarten, Bernsteinstadt II
Rostock, Hanse- und Universitätsstadt III
Schwerin, Landeshauptstadt III
Stralsund, Hansestadt III
Waren (Müritz), Stadt II
Wismar, Hansestadt II
Wolgast, Stadt II
Kreis Mietenstufe
Landkreis Rostock II
im Ludwigslust-Parch I
Mecklenburgische Seenplatte I
Nordwestmecklenburg II
Vorpommern-Greifswald I
Vorpommern-Rügen II
Land: Niedersachsen
Gemeinde Mietenstufe
Achim, Stadt III
Adendorf IV
Aerzen, Flecken I
Alfeld (Leine), Stadt I
Apen I
Aurich, Stadt II
Bad Bentheim, Stadt II
Bad Essen I
Bad Fallingbostel, Stadt I
Gemeinde Mietenstufe
Bad Harzburg, Stadt II
Bad Iburg, Stadt II
Bad Lauterberg im Harz, Stadt I
Bad Münder am Deister, Stadt I
Bad Nenndorf, Stadt II
Bad Pyrmont, Stadt I
Bad Salzdetfurth, Stadt I
Bad Zwischenahn II
Barsinghausen, Stadt III
Barßel I
Bassum, Stadt II
Belm II
Bergen, Stadt I
Beverstedt I
Bissendorf I
Bohmte I
Bovenden, Flecken III
Brake (Unterweser), Stadt II
Bramsche, Stadt I
Braunschweig, Stadt IV
Bremervörde, Stadt II
Buchholz in der Nordheide, Stadt VI
Bückeburg, Stadt II
Burgdorf, Stadt III
Burgwedel, Stadt IV
Buxtehude, Hansestadt V
Celle, Stadt III
Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt I
Cloppenburg, Stadt II
Cremlingen II
Cuxhaven, Stadt II
Damme, Stadt I
Delmenhorst, Stadt III
Diepholz, Stadt II
Dinklage, Stadt I
Dissen am Teutoburger Wald, Stadt II
Drochtersen II
Duderstadt, Stadt I
Edemissen I
Gemeinde Mietenstufe
Edewecht II
Einbeck, Stadt I
Emden, Stadt II
Emsbüren I
Emstek I
Friedeburg I
Friesoythe, Stadt I
Ganderkesee II
Garbsen, Stadt IV
Garrel I
Geeste I
Geestland, Stadt II
Gehrden, Stadt III
Georgsmarienhütte, Stadt II
Gifhorn, Stadt III
Goldenstedt I
Goslar, Stadt II
Göttingen, Stadt IV
Gronau (Leine), Stadt I
Großefehn I
Großenkneten II
Hagen am Teutoburger Wald I
Hagen im Bremischen I
Hambühren II
Hameln, Stadt II
Hann. Münden, Stadt I
Hannover, Landeshauptstadt V
Haren (Ems), Stadt I
Harsefeld, Flecken IV
sum Har I
Hasbergen II
Haselünne, Stadt I
Hatten II
Helmstedt, Stadt II
Hemmingen, Stadt III
Herzberg am Harz, Stadt I
Hessisch Oldendorf, Stadt I
Hildesheim, Stadt III
Hilter am Teutoburger Wald I
Gemeinde Mietenstufe
Holzminden, Stadt I
Hude (Oldb) II
Ihlow I
Ilsede II
Isernhagen IV
Jever, Stadt I
Jork IV
Kirchlinteln I
Königslutter am Elm, Stadt I
Krummhörn I
Laatzen, Stadt IV
Langelsheim, Stadt I
Langenhagen, Stadt IV
en Langwedel, Fleck II
Leer (Ostfriesland), Stadt II
Lehre II
Lehrte, Stadt III
Lengede III
al Lilienth III
Lingen (Ems), Stadt II
Lohne (Oldenburg), Stadt II
Löningen, Stadt I
Loxstedt II
Lüneburg, Hansestadt V
Melle, Stadt II
Meppen, Stadt II
Moormerland I
Munster, Stadt II
Neu Wulmstorf VI
Neuenhaus, Stadt I
Neustadt am Rübenberge, Stadt II
Nienburg (Weser), Stadt II
Norden, Stadt III
Nordenham, Stadt I
Nordhorn, Stadt II
Nordstemmen I
Northeim, Stadt II
Oldenburg (Oldenburg), Stadt IV
Osnabrück, Stadt IV
Gemeinde Mietenstufe
Osterholz-Scharmbeck, Stadt II
Osterode am Harz, Stadt I
Ostrhauderfehn I
Ottersberg, Flecken II
Oyten III
Papenburg, Stadt I
Pattensen, Stadt III
Peine, Stadt III
Quakenbrück, Stadt II
Rastede II
Rhauderfehn I
Rinteln, Stadt I
Ritterhude III
Ronnenberg, Stadt IV
Rosdorf III
Rosengarten VI
Rotenburg (Wümme), Stadt III
Salzgitter, Stadt II
Sarstedt, Stadt II
Sassenburg II
Saterland I
el Scheeß II
Schiffdorf II
Schneverdingen, Stadt II
Schöningen, Stadt I
Schortens, Stadt II
Schüttorf, Stadt II
Schwanewede II
Seelze, Stadt III
Seesen, Stadt I
al Seevet V
Sehnde, Stadt III
Soltau, Stadt II
Springe, Stadt II
Stade, Hansestadt IV
Stadthagen, Stadt II
Steinfeld (Oldenburg) I
Stelle IV
Stuhr III
Gemeinde Mietenstufe
Südbrookmerland I
Südheide I
Sulingen, Stadt II
Syke, Stadt II
Tostedt IV
Twistringen, Stadt II
Uelzen, Hansestadt II
Uetze II
Uplengen I
Uslar, Stadt I
Varel, Stadt I
Vechelde II
Vechta, Stadt III
Verden (Aller), Stadt II
Wallenhorst II
Walsrode, Stadt II
Wardenburg II
Wedemark III
Weener, Stadt I
Wendeburg II
Wennigsen (Deister) II
Werlte, Stadt I
Westerstede, Stadt II
Westoverledingen I
Weyhe III
Wiefelstede III
Wiesmoor, Stadt I
Wietmarschen I
Wildeshausen, Stadt II
Wilhelmshaven, Stadt II
Winsen (Aller) II
Winsen (Luhe), Stadt V
Wittingen, Stadt I
Wittmund, Stadt I
Wolfenbüttel, Stadt III
Wolfsburg, Stadt IV
Wunstorf, Stadt III
Wurster Nordseeküste II
Zetel I
Gemeinde Mietenstufe
Zeven, Stadt II
Kreis Mietenstufe
Aurich I
Celle II
Cloppenburg I
Cuxhaven I
Diepholz I
Emsland I
Friesland I
Gifhorn II
Göttingen I
Goslar I
m Grafschaft Benthei I
Hameln-Pyrmont I
Harburg III
Helmstedt I
Hildesheim I
Holzminden I
Leer I
Lüchow-Dannenberg I
Lüneburg III
Nienburg (Weser) I
m Northei I
Oldenburg (Oldenburg) I
Osnabrück I
Osterholz I
Peine I
e) Rotenburg (Wümm I
Schaumburg I
s Heidekrei I
Stade III
Uelzen I
Vechta I
Verden I
Wesermarsch I
Wittmund I
el Wolfenbütt I
Land: Nordrhein-Westfalen
Gemeinde Mietenstufe
Aachen, Stadt IV
Ahaus, Stadt II
Ahlen, Stadt II
Aldenhoven II
Alfter IV
Alpen II
Alsdorf, Stadt III
Altena, Stadt I
Altenberge II
Anröchte I
Arnsberg, Stadt I
Ascheberg II
Attendorn, Hansestadt II
Bad Berleburg, Stadt II
Bad Driburg, Stadt I
Bad Honnef, Stadt IV
Bad Laasphe, Stadt I
Bad Lippspringe, Stadt II
Bad Münstereifel, Stadt II
Bad Oeynhausen, Stadt II
Bad Salzuflen, Stadt II
Bad Sassendorf II
Bad Wünnenberg, Stadt I
Baesweiler, Stadt II
Balve, Stadt I
Beckum, Stadt II
Bedburg, Stadt III
Bedburg-Hau II
Bergheim, Stadt IV
Bergisch Gladbach, Stadt V
Bergkamen, Stadt III
Bergneustadt, Stadt II
Bestwig I
Beverungen, Stadt I
Bielefeld, Stadt III
Billerbeck, Stadt II
Blomberg, Stadt I
Bocholt, Stadt III
Gemeinde Mietenstufe
Bochum, Stadt III
Bönen II
Bonn, Stadt V
Borchen I
Borken, Stadt II
Bornheim, Stadt V
Bottrop, Stadt III
Brakel, Stadt I
Brilon, Stadt I
Brüggen, Burggemeinde II
Brühl, Stadt V
Bünde, Stadt II
Burbach II
Büren, Stadt I
Burscheid, Stadt III
Castrop-Rauxel, Stadt III
Coesfeld, Stadt II
Datteln, Stadt II
Delbrück, Stadt II
Detmold, Stadt III
Dinslaken, Stadt III
Dormagen, Stadt V
Dorsten, Stadt II
Dortmund, Stadt III
Drensteinfurt, Stadt II
Drolshagen, Stadt II
Duisburg, Stadt III
Dülmen, Stadt II
Düren, Stadt III
Düsseldorf, Stadt VI
Eitorf II
Elsdorf, Stadt III
Emmerich am Rhein, Stadt II
Emsdetten, Stadt II
Engelskirchen III
Enger, Widukindstadt I
Ennepetal, Stadt der Kluterthöhle II
Ennigerloh, Stadt I
Ense I
Gemeinde Mietenstufe
Erftstadt, Stadt IV
Erkelenz, Stadt II
Erkrath, Fundort des Neanderthalers, Stadt IV
Erwitte, Stadt I
Eschweiler, Stadt III
Espelkamp, Stadt I
Essen, Stadt IV
Euskirchen, Stadt III
Extertal I
Finnentrop I
Frechen, Stadt V
Freudenberg, Stadt II
Fröndenberg/Ruhr, Stadt II
Gangelt II
Geilenkirchen, Stadt II
Geldern, Stadt III
Gelsenkirchen, Stadt II
Gescher, Glockenstadt II
Geseke, Stadt II
Gevelsberg, Stadt II
Gladbeck, Stadt III
Goch, Stadt II
Grefrath, Sport- und Freizeitgemeinde II
Greven, Stadt III
Grevenbroich, Stadt III
Gronau (Westf.), Stadt II
Gummersbach, Stadt II
Gütersloh, Stadt III
Haan, Stadt IV
Hagen, Stadt der FernUniversität II
Halle (Westf.), Stadt II
Haltern am See, Stadt III
Halver, Stadt II
Hamm, Stadt II
Hamminkeln, Stadt II
Harsewinkel, Die Mähdrescherstadt II
Hattingen, Stadt III
ck Havixbe III
Heiligenhaus, Stadt IV
Gemeinde Mietenstufe
Heinsberg, Stadt II
Hemer, Stadt II
Hennef (Sieg), Stadt IV
Herdecke, Stadt II
Herford, Hansestadt III
Herne, Stadt II
Herten, Stadt II
Herzebrock-Clarholz II
Herzogenrath, Stadt III
Hiddenhausen II
Hilchenbach, Stadt II
Hilden, Stadt IV
Hille I
Holzwickede II
Horn-Bad Meinberg, Stadt I
Hörstel, Stadt I
Hövelhof, Sennegemeinde I
Höxter, Stadt I
Hückelhoven, Stadt II
Hückeswagen, Schloss-Stadt II
Hüllhorst I
Hünxe II
Hürth, Stadt V
Ibbenbüren, Stadt II
Iserlohn, Stadt II
Isselburg, Stadt I
m Issu II
Jüchen, Stadt II
Jülich, Stadt II
Kaarst, Stadt V
Kalkar, Stadt II
Kall II
Kalletal I
Kamen, Stadt III
Kamp-Lintfort, Stadt III
Kempen, Stadt III
Kerken II
Kerpen, Kolpingstadt IV
Kevelaer, Stadt II
Gemeinde Mietenstufe
Kierspe, Stadt II
Kirchhundem I
Kirchlengern I
Kleve, Stadt II
Köln, Stadt VI
Königswinter, Stadt IV
Korschenbroich, Stadt III
Kranenburg III
Krefeld, Stadt III
Kreuzau II
Kreuztal, Stadt II
Kürten III
Lage, Stadt I
Langenfeld (Rheinland), Stadt IV
Langerwehe II
Leichlingen (Rheinland), Blütenstadt IV
Lemgo, Stadt II
Lengerich, Stadt II
Lennestadt, Stadt I
Leopoldshöhe II
Leverkusen, Stadt IV
Lichtenau, Stadt I
Lindlar III
Linnich, Stadt II
Lippetal I
Lippstadt, Stadt II
Lohmar, Stadt IV
Löhne, Stadt II
Lotte II
Lübbecke, Stadt I
Lüdenscheid, Stadt II
Lüdinghausen, Stadt II
Lünen, Stadt III
Marienheide II
Marl, Stadt III
Marsberg, Stadt I
Mechernich, Stadt II
Meckenheim, Stadt IV
Meerbusch, Stadt V
Gemeinde Mietenstufe
Meinerzhagen, Stadt II
Menden (Sauerland), Stadt II
Merzenich III
Meschede, Kreis- und Hochschulstadt I
Mettingen II
Mettmann, Stadt IV
Minden, Stadt II
Moers, Stadt III
Möhnesee I
Mönchengladbach, Stadt IV
Monheim am Rhein, Stadt VI
Monschau, Stadt II
Morsbach I
Much III
Mülheim an der Ruhr, Stadt III
Münster, Stadt V
Netphen, Stadt II
Nettetal, Stadt II
Neuenkirchen I
Neuenrade, Stadt II
Neukirchen-Vluyn, Stadt III
Neunkirchen II
Neunkirchen-Seelscheid III
Neuss, Stadt IV
Nideggen, Stadt II
Niederkassel, Stadt IV
Niederkrüchten II
Niederzier II
Nordkirchen II
Nordwalde II
Nörvenich II
Nottuln III
Nümbrecht II
Oberhausen, Stadt II
Ochtrup, Stadt II
l Odentha III
Oelde, Stadt II
Oer-Erkenschwick, Stadt II
Oerlinghausen, Stadt II
Gemeinde Mietenstufe
Olfen, Stadt II
Olpe, Stadt II
Olsberg, Stadt I
Ostbevern II
Overath, Stadt IV
Paderborn, Stadt II
Petershagen, Stadt I
Plettenberg, Stadt II
Porta Westfalica, Stadt I
Preußisch Oldendorf, Stadt I
Pulheim, Stadt V
Radevormwald, Stadt auf der Höhe II
Raesfeld I
Rahden, Stadt I
Ratingen, Stadt V
Recke I
Recklinghausen, Stadt II
Rees, Stadt II
Reichshof I
Reken I
Remscheid, Stadt III
Rheda-Wiedenbrück, Stadt III
Rhede, Stadt III
Rheinbach, Stadt IV
Rheinberg, Stadt III
Rheine, Stadt II
Rietberg, Stadt II
Rödinghausen I
Rommerskirchen III
Rosendahl I
Rösrath, Stadt V
Ruppichteroth II
Rüthen, Stadt I
Salzkotten, Stadt I
Sankt Augustin, Stadt IV
Sassenberg, Stadt II
Schalksmühle II
Schermbeck II
Schleiden, Stadt I
Gemeinde Mietenstufe
Schloß Holte-Stukenbrock, Stadt II
Schmallenberg, Stadt I
Schwalmtal II
Schwelm, Stadt II
Schwerte, Hansestadt an der Ruhr II
Selfkant II
Selm, Stadt III
Senden III
Sendenhorst, Stadt II
Siegburg, Stadt V
Siegen, Universitätsstadt III
Simmerath II
Soest, Stadt II
Solingen, Klingenstadt III
Spenge, Stadt II
Sprockhövel, Stadt II
Stadtlohn, Stadt II
Steinfurt, Stadt II
Steinhagen II
Steinheim, Stadt I
Stemwede I
Stolberg (Rhld.), Kupferstadt III
Straelen, Stadt II
Sundern (Sauerland), Stadt I
Swisttal III
Telgte, Stadt III
Tönisvorst, Stadt III
Troisdorf, Stadt IV
Übach-Palenberg, Stadt II
Unna, Stadt II
Velbert, Stadt III
Velen, Stadt I
Verl, Stadt II
Versmold, Stadt II
Viersen, Stadt III
Vlotho, Stadt I
Voerde (Niederrhein), Stadt II
Vreden, Stadt II
Wachtberg IV
Gemeinde Mietenstufe
Wadersloh II
Waldbröl, Stadt II
Waltrop, Stadt III
Warburg, Hansestadt I
Warendorf, Stadt II
Warstein, Stadt I
Wassenberg, Stadt II
Weeze II
Wegberg, Stadt II
Weilerswist III
Welver II
Wenden I
Werdohl, Stadt II
Werl, Stadt II
Wermelskirchen, Stadt III
Werne, Stadt II
Werther (Westf.), Stadt II
Wesel, Stadt II
Wesseling, Stadt IV
Westerkappeln II
Wetter (Ruhr), Stadt III
Wickede (Ruhr) II
Wiehl, Stadt II
Willich, Stadt III
Wilnsdorf II
Windeck II
Winterberg, Stadt I
Wipperfürth, Hansestadt II
Witten, Stadt III
Wülfrath, Stadt III
Wuppertal, Stadt III
Würselen, Stadt III
Xanten, Stadt III
Zülpich, Stadt II
Kreis Mietenstufe
Borken I
Düren II
s Ennepe-Ruhr-Krei II
Kreis Mietenstufe
Euskirchen I
Gütersloh II
Heinsberg I
Hochsauerlandkreis I
Höxter I
Kleve I
Lippe I
Märkischer Kreis I
Paderborn I
Siegen-Wittgenstein II
Städteregion Aachen II
Steinfurt I
Warendorf II
l Wese II
Land: Rheinland-Pfalz
Gemeinde Mietenstufe
Alzey, Stadt III
Andernach, Stadt II
Bad Dürkheim, Stadt III
Bad Ems, Stadt II
Bad Kreuznach, Stadt III
Bad Neuenahr-Ahrweiler, Stadt III
Bendorf, Stadt II
Betzdorf, Stadt I
Bingen am Rhein, Stadt IV
Bitburg, Stadt II
m Bobenheim-Roxhei III
Böhl-Iggelheim II
Boppard, Stadt II
Diez, Stadt II
Frankenthal (Pfalz), Stadt IV
Germersheim, Stadt IV
Grafschaft III
Grünstadt, Stadt III
Haßloch II
Herxheim bei Landau/Pfalz III
Idar-Oberstein, Stadt I
Ingelheim am Rhein, Stadt V
Gemeinde Mietenstufe
Kaiserslautern, Stadt II
Koblenz, kreisfreie Stadt III
Konz, Stadt III
Lahnstein, Stadt III
Landau in der Pfalz, Stadt IV
Limburgerhof IV
Ludwigshafen am Rhein, Stadt IV
Mainz, Stadt VI
Mayen, Stadt II
Montabaur, Stadt II
Morbach I
Mülheim-Kärlich, Stadt II
Mutterstadt IV
Neustadt an der Weinstraße, Stadt III
Neuwied, Stadt III
Pirmasens, Stadt I
Remagen, Stadt III
Schifferstadt, Stadt III
Sinzig, Stadt III
Speyer, Stadt III
Trier, Stadt III
Wittlich, Stadt II
Worms, Stadt III
Wörth am Rhein, Stadt IV
Zweibrücken, Stadt I
Kreis Mietenstufe
Ahrweiler I
Altenkirchen (Westerwald) I
s Alzey-Worm II
m Bad Dürkhei II
Bad Kreuznach I
Bernkastel-Wittlich I
Birkenfeld I
üm Bitburg-Pr I
ll Cochem-Ze I
is Donnersbergkre II
heim Germers III
Kaiserslautern I
Kreis Mietenstufe
Kusel I
Mainz-Bingen III
Mayen-Koblenz I
Neuwied I
Rhein-Hunsrück-Kreis I
Rhein-Lahn-Kreis I
Rhein-Pfalz-Kreis III
Südliche Weinstraße II
Südwestpfalz I
Trier-Saarburg I
Vulkaneifel I
Westerwaldkreis I
Land: Saarland
Gemeinde Mietenstufe
Beckingen I
Bexbach, Stadt I
Blieskastel, Stadt I
Dillingen/Saar, Stadt II
Eppelborn I
Friedrichsthal, Stadt II
Heusweiler II
Homburg, Kreisstadt II
Illingen II
rkel Ki I
Kleinblittersdorf I
Lebach, Stadt I
Losheim am See II
al Mandelbacht I
Marpingen I
Merchweiler I
Merzig, Kreisstadt II
Mettlach II
Neunkirchen, Kreisstadt II
Ottweiler, Stadt II
Püttlingen, Stadt II
Quierschied I
Rehlingen-Siersburg I
Riegelsberg II
Gemeinde Mietenstufe
Saarbrücken, Landeshauptstadt III
Saarlouis, Kreisstadt II
Saarwellingen I
Schiffweiler I
Schmelz I
Schwalbach II
Spiesen-Elversberg I
St. Ingbert, Stadt II
St. Wendel, Kreisstadt I
Sulzbach/Saar, Stadt II
Tholey I
Überherrn I
Völklingen, Stadt II
Wadern, Stadt I
en Wadgass II
Kreis Mietenstufe
Merzig-Wadern II
Regionalverband Saarbrücken I
is Saarlou I
Saarpfalz-Kreis I
el Sankt Wend I
Land: Sachsen
Gemeinde Mietenstufe
Annaberg-Buchholz, Stadt I
Aue-Bad Schlema, Stadt I
Auerbach/Vogtl., Stadt I
z Bannewit III
Bautzen/Budyšin, Stadt I
Bischofswerda, Stadt I
Borna, Stadt I
Burgstädt, Stadt I
Chemnitz, Stadt I
Coswig, Stadt II
Crimmitschau, Stadt I
Delitzsch, Stadt II
Dippoldiswalde, Stadt I
Gemeinde Mietenstufe
Döbeln, Stadt I
Dresden, Stadt III
Ebersbach-Neugersdorf, Stadt I
Eilenburg, Stadt II
Flöha, Stadt I
Frankenberg/Sa., Garnisonsstadt I
Freiberg, Universitätsstadt II
Freital, Stadt II
Frohburg, Stadt I
Glauchau, Stadt I
Görlitz, Hochschulstadt I
Grimma, Stadt I
Großenhain, Stadt I
Heidenau, Stadt II
Hohenstein-Ernstthal, Stadt I
Hoyerswerda/Wojerecy, Stadt I
Kamenz/Kamjenc, Stadt I
Klipphausen II
Leipzig, Stadt II
Lichtenstein/Sa., Stadt I
Limbach-Oberfrohna, Stadt I
Löbau, Stadt I
Marienberg, Stadt I
Markkleeberg, Stadt III
Markranstädt, Stadt II
Meerane, Stadt I
Meißen, Stadt II
Mittweida, Stadt, Hochschulstadt I
Mülsen I
Neustadt in Sachsen, Stadt I
Nossen, Stadt I
Oelsnitz/Erzgeb., Stadt I
Oelsnitz/Vogtl., Stadt I
Olbernhau, Stadt I
Oschatz, Stadt II
Pirna, Stadt II
Plauen, Stadt I
Radeberg, Stadt II
Radebeul, Stadt III
Gemeinde Mietenstufe
Reichenbach im Vogtland, Stadt I
Riesa, Stadt I
Schkeuditz, Stadt II
Schneeberg, Stadt I
Schwarzenberg/Erzgeb., Stadt I
Stollberg/Erzgeb., Stadt I
Taucha, Stadt III
Torgau, Stadt I
Weinböhla III
Weißwasser/O.L., Stadt / Běła Woda I
Werdau, Stadt I
Wilsdruff, Stadt II
Wurzen, Stadt I
Zittau, Hochschulstadt I
Zwickau, Hochschulstadt I
Zwönitz, Stadt I
Kreis Mietenstufe
Bautzen I
Erzgebirgskreis I
z Görlit I
Leipzig I
Meißen I
Mittelsachsen I
Nordsachsen I
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge I
Vogtlandkreis I
Zwickau I
Land: Sachsen-Anhalt
Gemeinde Mietenstufe
Aschersleben, Stadt I
Bad Dürrenberg, Solestadt II
Bernburg (Saale), Stadt I
Bitterfeld-Wolfen, Stadt II
Blankenburg (Harz), Stadt I
Braunsbedra, Stadt I
Burg, Stadt I
Gemeinde Mietenstufe
Coswig (Anhalt), Stadt I
Dessau-Roßlau, Stadt II
Eisleben, Lutherstadt I
Gardelegen, Hansestadt I
Genthin, Stadt I
Gommern, Stadt I
Gräfenhainichen, Stadt I
Halberstadt, Stadt I
Haldensleben, Stadt I
Halle (Saale), Stadt II
Hettstedt, Stadt I
Hohe Börde I
Jessen (Elster), Stadt I
Köthen (Anhalt), Stadt I
Landsberg, Stadt I
Leuna, Stadt II
Magdeburg, Landeshauptstadt II
Merseburg, Stadt II
Möckern, Stadt I
Muldestausee I
Naumburg (Saale), Stadt II
Oebisfelde-Weferlingen, Stadt II
Oschersleben (Bode), Stadt I
Osterwieck, Stadt I
Quedlinburg, Welterbestadt I
Querfurt, Stadt I
Salzatal I
Salzwedel, Hansestadt I
Sandersdorf-Brehna, Stadt II
Sangerhausen, Stadt II
Schkopau II
Schönebeck (Elbe), Stadt I
Staßfurt, Stadt I
Stendal, Hansestadt I
Südliches Anhalt, Stadt I
Tangerhütte, Stadt I
Tangermünde, Stadt I
Teutschenthal I
Thale, Stadt I
Gemeinde Mietenstufe
Wanzleben-Börde, Stadt I
Weißenfels, Stadt I
Wernigerode, Stadt II
Wittenberg, Lutherstadt II
Wolmirstedt, Stadt I
Zeitz, Stadt I
Zerbst/Anhalt, Stadt I
Kreis Mietenstufe
Altmarkkreis-Salzwedel I
Anhalt-Bitterfeld I
Börde I
Burgenlandkreis I
Harz I
Jerichower Land I
Mansfeld-Südharz I
s Saalekrei I
reis Salzlandk I
Stendal I
Wittenberg I
Land: Schleswig-Holstein
Gemeinde Mietenstufe
Ahrensburg, Stadt VI
Ammersbek V
Bad Bramstedt, Stadt IV
Bad Oldesloe, Stadt IV
Bad Schwartau, Stadt V
Bad Segeberg, Stadt IV
Bargteheide, Stadt V
Barmstedt, Stadt IV
Barsbüttel VI
Brunsbüttel, Stadt II
Büdelsdorf, Stadt III
Eckernförde, Stadt IV
Elmshorn, Stadt V
Eutin, Stadt III
Fehmarn, Stadt IV
Gemeinde Mietenstufe
Flensburg, Stadt III
Geesthacht, Stadt V
Glinde, Stadt VI
Glückstadt, Stadt IV
Halstenbek VI
Handewitt III
Harrislee III
Heide, Stadt III
Henstedt-Ulzburg V
Husum, Stadt III
Itzehoe, Stadt III
Kaltenkirchen, Stadt IV
Kiel, Landeshauptstadt IV
Kronshagen IV
Lauenburg/Elbe, Stadt IV
Lübeck, Hansestadt IV
Malente III
Mölln, Stadt III
Neumünster, Stadt III
Neustadt in Holstein, Stadt III
Niebüll, Stadt III
Norderstedt, Stadt VI
Pinneberg, Stadt VI
Preetz, Stadt IV
Quickborn, Stadt V
Ratekau IV
Ratzeburg, Stadt III
Reinbek, Stadt VI
Rellingen VI
Rendsburg, Stadt III
z Scharbeut V
Schenefeld, Stadt VII
Schleswig, Stadt III
Schwarzenbek, Stadt V
Schwentinental, Stadt V
Stockelsdorf III
Sylt VI
Tornesch, Stadt V
Uetersen, Stadt IV
Gemeinde Mietenstufe
Wedel, Stadt VI
Wentorf bei Hamburg VI
Kreis Mietenstufe
Dithmarschen I
Herzogtum Lauenburg III
Nordfriesland II
Ostholstein III
Pinneberg IV
Plön III
Rendsburg-Eckernförde II
Schleswig-Flensburg II
Segeberg III
Steinburg II
Stormarn V
Land: Thüringen
Gemeinde Mietenstufe
Altenburg, Stadt I
Apolda, Stadt II
Arnstadt, Stadt II
Bad Langensalza, Stadt I
Bad Salzungen, Stadt I
Dingelstädt, Stadt I
Eisenach, Stadt II
Eisenberg, Stadt I
Erfurt, Stadt III
Gera, Stadt I
Gotha, Stadt II
Greiz, Stadt I
Heilbad Heiligenstadt, Stadt II
Hildburghausen, Stadt I
Ilmenau, Stadt I
Jena, Stadt III
Leinefelde-Worbis, Stadt I
Meiningen, Stadt II
Meuselwitz, Stadt I
Mühlhausen/Thüringen, Stadt I
Gemeinde Mietenstufe
Nordhausen, Stadt I
Pößneck, Stadt II
Rudolstadt, Stadt II
Saalfeld/Saale, Stadt I
Schleusingen, Stadt I
Schmalkalden, Stadt I
Schmölln, Stadt
I
Sömmerda, Stadt II
Sondershausen, Stadt I
Sonneberg, Stadt I
Suhl, Stadt II
Waltershausen, Stadt I
Weimar, Stadt III
Zella-Mehlis, Stadt II
Zeulenroda-Triebes, Stadt I
Kreis Mietenstufe
Altenburger Land I
Eichsfeld I
Gotha I
Greiz I
Hildburghausen I
Ilm-Kreis I
Kyffhäuserkreis I
Nordhausen I
Saale-Holzland-Kreis I
Saale-Orla-Kreis I
Saalfeld-Rudolstadt I
Schmalkalden-Meiningen I
Sömmerda I
Sonneberg I
Unstrut-Hainich-Kreis I
Wartburgkreis I
Weimarer Land I
Gemeinsame Mietenstufe Mietenstufe
Inseln ohne Festlandanschluss V.“
Artikel 3
Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 2027 in Kraft.
EU-Rechtsakte:
Verordnung (EU) Nr. 260/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2012 zur Festlegung
der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro
und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009 (ABl. L 94 vom 30.3.2012, S. 22), die zuletzt durch die
Verordnung (EU) 2024/886 vom 13. März 2024 (ABl. L, 2024/886, 19.3.2024) geändert worden ist
Begründung
A. Allgemeiner Teil
I. Zielsetzung und Notwendigkeit der Regelungen
Der vorliegende Gesetzesentwurf dient der notwendigen strukturellen Konsolidierung des
Bundeshaushalts.
Gleichzeitig dient die Überarbeitung des Wohngeldgesetzes auch der Vereinfachung und
Fortentwicklung des Wohngeldes. Die Bearbeitung von Wohngeldanträgen soll einfacher
und schneller erfolgen. Dadurch wird einerseits eine Entlastung der Verwaltung erreicht.
Andererseits profitieren die Bürgerinnen und Bürger von der schnelleren Bearbeitung ihrer
Anträge. Menschen, die arbeiten beziehungsweise gearbeitet haben und Rente erhalten,
sollen das ihnen zustehende Wohngeld als Zuschuss zu einem angemessenen und
familiengerechten Wohnen so schnell und so einfach wie möglich erhalten. Bereits jetzt erzielen
viele Wohngeldbehörden durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz erhebliche
Vereinfachungen in der Sachbearbeitung.
II. Wesentlicher Inhalt des Entwurfs
a) Vereinfachungen
Der Gesetzentwurf enthält unter anderem folgende Maßnahmen:
Vereinfachung der Regelung für die Berücksichtigung des Wechselmodells, in dem
getrenntlebende Eltern ihr Kind gemeinsam betreuen, im Wohngeld;
Vereinfachung des Einkommenskatalogs;
Optimierung der Datenverarbeitung und der Datenerhebung;
Konkretisierung des sogenannten wohngeldrechtlichen Missbrauchstatbestands.
Die Verwaltungsvereinfachung soll den Wohngeldbehörden eine schnellere und
unkompliziertere Bearbeitung der Wohngeldanträge ermöglichen. Eine Verfahrenserleichterung und
-beschleunigung kommt auch den wohngeldberechtigten Haushalten zugute, da diese so
schneller Leistungen erhalten. Eine Verwaltungsvereinfachung wird unter anderem dadurch
erreicht, dass im Rahmen der Einkommensermittlung bei Werbungskosten aus
nichtselbständiger Arbeit lediglich Pauschalen in Abzug gebracht werden können und den
Wohngeldbehörden somit die Prüfung erleichtert wird.
b) Einsparungen
Durch die Halbierung der Heizkostenkomponente nach § 12 Absatz 6, die Aussetzung der
Fortschreibung des Wohngeldes und durch die Anpassung der Parameterwerte für
Parameter „c“ wird zur Konsolidierung des Haushalts beigetragen. Dadurch werden im Jahr
2027 im Wohngeld Einsparungen in Höhe von 738 Millionen Euro auf Seiten des Bundes
und in gleicher Höhe auf Seiten der Länder realisiert. Die Einsparungen im Jahr 2028 im
Wohngeld belaufen sich auf 1 018 Millionen Euro für den Bund und auf den gleichen Betrag
für die Länder. Ab 2029 beträgt die Einsparung im Wohngeld jährlich 1 080 Millionen Euro
(jeweils Bund und Länder).
c) Neufestlegung der Mietenstufen
Grundlage der Mietenstufen war bislang das vom Statistischen Bundesamt (StBA)
festgestellte Mietenniveau, welches auf Basis der Ergebnisse der jährlichen Wohngeldstatistiken
mit den Stichtagen 31. Dezember 2019 und 31. Dezember 2020 berechnet wurde. Da es
sich bei der vorliegenden Gesetzesänderung um eine strukturelle Änderung im Sinne des
§ 12 Absatz 4 Satz 1 handelt, hat das StBA diese Berechnungen nun auf Basis der
Ergebnisse der jährlichen Wohngeldstatistiken mit den Stichtagen 31. Dezember 2023 und
31. Dezember 2024 aktualisiert. Aus diesem neu festgestellten Mietenniveau ergibt sich
eine neue Zuordnung der Mietenstufen.
Durch die regional differenzierte Mietenentwicklung hat sich die Zuordnung der Gemeinden
(ab 10 000 Einwohner) und der Kreise (mit Gemeinden unter 10 000 Einwohnern und
gemeindefreien Gebieten) zu den Mietenstufen geändert. Die folgende Tabelle stellt die
aktuelle und künftige Verteilung der Zahl der Gemeinden (ab 10 000 Einwohner) und Kreise (mit
Gemeinden unter 10 000 Einwohnern und gemeindefreien Gebieten) auf die sieben
Mietenstufen dar.
Mietenstufe I II III IV V VI VII Summe
31.12.2019/
31.12.2020
Anzahl 525 543 359 235 113 68 38 1 881
(%-Anteil) 27,9 % 28,9 % 19,1 % % % 6 0 12,5 % 6 3, % 2, % 100
31.12.2023/
31.12.2024
l 1 05 53 4 8 6 Anzah 48 5 343 2 16 8 4 1 880
% 7 4 9 (%-Anteil) 25,6 % 26, % 18,2 % 13,5 % 8,7 % 4, % 2, % 100
Quelle: StBA/BBSR.
Von den 1 602 Gemeinden, die 2019/2020 oder 2023/2024 mehr als 10 000 Einwohner
hatten, bleibt bei 1 065 Gemeinden (66,5 Prozent) die Mietenstufe nach der Neufestlegung
unverändert. Änderungen gibt es bei 537 Gemeinden (33,5 Prozent), davon werden
411 Gemeinden (25,7 Prozent) heraufgestuft. 126 Gemeinden (7,9 Prozent) werden
herabgestuft.
Bei den 278 Landkreisen mit Gemeinden unter 10 000 Einwohnern gibt es bei 203 Kreisen
(73,0 Prozent) keine Veränderung. 60 Kreise (21,6 Prozent) werden heraufgestuft.
Herabstufungen finden in 15 Kreisen (5,4 Prozent) statt.
III. Exekutiver Fußabdruck
Mit der Wohngeld-Plus-Reform im Jahr 2023 wurde der Kreis der Wohngeld-Haushalte
stark ausgeweitet (auf ca. 1,2 Millionen Haushalte etwa verdoppelt gegenüber dem Stand
vor der Reform). Dies führte in einigen Behörden zu längeren Bearbeitungszeiten. Das
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat daraufhin verschiedene
Arbeitsgemeinschaften und Austauschformate zur Erarbeitung von
Vereinfachungsmöglichkeiten mit Vertreterinnen und Vertretern der Bauressorts der Länder sowie
Praktikerinnen und Praktikern aus Wohngeldbehörden einberufen. Insbesondere die Ergebnisse aus
den Arbeitsgemeinschaften zum Einkommensbegriff und zum Missbrauchstatbestand sind
in den vorliegenden Gesetzentwurf eingeflossen.
Für den fünften Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
in Deutschland und den Wohngeld- und Mietenbericht 2024 (Bundestags-Drucksache
21/2170) wurden auch Verbände zu den Erfahrungen mit der Durchführung des
Wohngeldgesetzes (WoGG) in den Jahren 2023 und 2024 befragt. Hierzu haben sich der Deutsche
Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag, der
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V., der
Deutsche Caritasverband e. V., der Sozialverband Deutschland e. V. sowie ZIA Zentraler
Immobilien Ausschuss e. V. geäußert. Die Erfahrungen sind unter C.5.4.3 im vorstehend
genannten Bericht der Bundesregierung dargestellt.
Die Berechnung der Haushaltswirkungen hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im
Auftrag des Bundes durchgeführt. Weitere Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter
sowie beauftragte Dritte haben nicht wesentlich zum Inhalt des Gesetzentwurfs
beigetragen.
IV. Alternativen
Alternativen für die Konsolidierung des Bundeshaushalts wurden geprüft. Die Halbierung
der Heizkostenkomponente führt zu keiner systematischen Benachteiligung einzelner
Haushaltsgruppen; sie wirkt sich grundsätzlich auf alle Haushalte in gleicher Weise aus.
Gleiches gilt auch für die einmalige Aussetzung der Fortschreibung des Wohngeldes. Die
Erhöhung des Parameters „c“ der Wohngeldformel erlaubt weitere Einsparungen und
schont dabei Haushalte mit niedrigeren Einkommen.
Als mögliche Alternative zur Verschlankung der Einkommensprüfung im Wohngeld kam
auch eine grundlegendere Veränderung des Einkommensbegriffs in Betracht. In einer
Arbeitsgemeinschaft aus Bund, Ländern und Wohngeldbehörden wurde geprüft, ob
stattdessen der Einkommensbegriff des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) oder eine
Negativabgrenzung des Einkommens eine Vereinfachung darstellen würde. Im Ergebnis hat
sich die Arbeitsgemeinschaft dafür ausgesprochen, dass der am Steuerrecht orientierte
Einkommensbegriff und auch das Prognoseprinzip im Wohngeld beibehalten werden
sollen. Die Betrachtung von Alternativen hat sich dabei ausdrücklich auf das Wohngeld und
den aktuellen gesetzlichen Status quo beschränkt. Vorfestlegungen im Hinblick auf die
Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform sind damit ausdrücklich nicht
verbunden.
V. Gesetzgebungskompetenz
Die Zuständigkeit des Bundes für die Änderungen des Wohngeldgesetzes und der
Wohngeldverordnung folgt aus Artikel 74 Absatz 1 Nummer 18 des Grundgesetzes (GG).
VI. Vereinbarkeit mit dem Recht der Europäischen Union und völkerrechtlichen
Verträgen
Unvereinbarkeiten mit höherrangigem Recht sind nicht zu erkennen.
VII. Gesetzesfolgen
1. Rechts- und Verwaltungsvereinfachung
Durch die Gesetzesänderungen wird eine Vereinfachung der Verwaltungsabläufe erreicht,
die zu einer Entlastung der Wohngeldbehörden, zu einer schnelleren Bearbeitung der
Wohngeldanträge und zu einer schnelleren Auszahlung von Wohngeld an die Bürgerinnen
und Bürger führt. Die klarstellenden Gesetzesänderungen fördern die Rechtssicherheit,
was nicht nur die Anwendung des Wohngeldgesetzes vereinfacht, sondern auch das
allgemeine Verständnis des Gesetzes erleichtert.
2. Nachhaltigkeitsaspekte
Durch die Wohngeldreform werden neben den Vereinfachungen auch Einsparungen erzielt,
um die Staatsfinanzen zu konsolidieren (Nachhaltigkeitsziel 8.2).
3. Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand
Durch die Wohngeldreform sind folgende Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand zu
erwarten:
Maßnahme
Gebietskörperschaft
Haushaltsbelastung (+) beziehungsweise -entlastung (-)
-
- in Millionen Euro
r
2027 2028
2029 2030
Wohngeld Bund -738,00
-1 018,00 -1 080,00 -1 080,00
Lände -738,00 -1 018,00 -1 080,00 -1 080,00
SGB II Bund +194,00 +339,00 +430,00
+430,00
Kommunen +33,00 +58,00 +74,00 +74,00
SGB XII Bund +114,00 +212,00 +224,00 +224,00
Kinderzuschlag
Bund -21,00 -59,00 -72,00 -72,00
Gesamt -1 156,00 -1 486,00 -1 504,00 -1 504,00
Aufgrund der komplexen Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Sozialleistungen
sind die Wirkungen der vorliegenden Wohngeldreform mithilfe von
Mikrosimulationsrechnungen auf Basis der fortgeschriebenen Ergebnisse der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe 2018 des StBA geschätzt worden. Die entsprechenden Berechnungen hat das
Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Bundes durchgeführt. Die
nachfolgende Beschreibung der Reformwirkung basiert auf diesen Schätzungen.
Die Aussetzung der Dynamisierung, die Halbierung der dauerhaften
Heizkostenkomponente und die Erhöhung des Parameters „c“ führen zu Minderausgaben im Wohngeld in
Höhe von 738 Millionen Euro im Jahr 2027, in Höhe von 1 018 Millionen Euro im Jahr 2028
und ab dem Jahr 2029 fortlaufend in Höhe von 1 080 Millionen Euro pro Jahr bei jeweils
Bund und Ländern. Aufgrund der Übergangsregelung des neuen § 42e WoGG wachsen
die Minderausgaben aus den Streichungen entsprechend über die Jahre 2027 und 2028
an, bis sie im Jahr 2029 erstmals vollumfänglich realisiert werden.
Im Jahr 2029 werden folgende Wirkungen erwartet: Die mit der Reform verbunden
Absenkung der Leistungshöhe im Wohngeld führt zu Wechseln in die nachrangigen
Grundsicherungssysteme, da die betroffenen Haushalte die Hilfebedürftigkeit nicht länger überwinden.
68 000 Haushalte wechseln in Leistungen nach dem SGB II, 75 000 Haushalte erhalten
einen Anspruch auf Leistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Damit
verbunden sind Mehrausgaben in Höhe von 504 Millionen Euro im SGB II, von denen
430 Millionen Euro auf den Bund und 74 Millionen Euro auf die Kommunen entfallen, sowie
in Höhe von 224 Millionen Euro im SGB XII, die vollständig auf den Bund entfallen.
Für Familienhaushalte, die aus dem Wohngeld fallen, entfällt neben dem
Wohngeldanspruch auch der Anspruch auf Leistungen des Kinderzuschlags, dies führt zu
Minderausgaben in Höhe von 72 Millionen Euro.
Aufgrund der nach § 42e WoGG auslaufenden Bescheide tritt die volle haushälterische
Wirkung der Reform inklusive Wechseleffekte erst im Jahr 2029 vollständig ein. Entsprechend
fallen für die Jahre 2027 und 2028 nur anteilige Mehr- bzw. Minderausgaben im Wohngeld
und in den weiteren, obenstehenden Leistungen an.
Die übrigen Änderungen führen zu geringen nicht näher quantifizierbaren Mehr- oder
Minderausgaben. Diese sind im Einzelplan des Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen bereits abgegolten.
4. Erfüllungsaufwand
4.1. Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger
Für Bürgerinnen und Bürger reduziert sich der jährliche Zeitaufwand um etwa 290 000
Stunden und der jährliche Sachaufwand um rund 585 000 Euro. Der einmalige
Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger erhöht sich geringfügig.
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm (§§);
Bezeichnung der
Vorgabe
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Jährlicher
Aufwand pro
Fall (in
Minuten
bzw.
Euro)
Jährlicher
Erfüllungsaufwand
(in
Stunden bzw.
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall (in
Minuten
bzw.
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsaufwand (in
Stunden
bzw.
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
1.1 Artikel 1
Nummer 3; § 5
Absatz 4 WoGG;
Vereinfachung
des
Wechselmodells für
getrennt lebende
Eltern
geringfügig
1.2 Artikel 1
Nummer 8 e,
Nummer 26 b und
Nummer 29;
§§ 12 Absatz 6,
19 Absatz 1
i. V. m. Anlage
2 und § 43
Absatz 11 WoGG
i. V. m. § 22
WoGG; Antrag
auf Wohngeld
-
381.00
Wohngeldanträge
Zeitaufwand: 62
Minuten
Sachaufwand:
2,18
Euro
Zeitaufwand: -
393.700
Stunden
Sachkosten: -831
Tsd.
Euro
1.3 Artikel 1
Nummer 8 e,
Nummer 26 b und
Nummer 29;
§§ 12 Absatz 6,
19 Absatz 1
i. V. m. Anlage
2 und § 43 Ab-
68.000
SGB II-
Anträge
Zeitaufwand: 75
Minuten
Sachaufwand:
2,55
Euro
Zeitaufwand:
85.000
Stunden
Sachkosten: 173
Tsd.
Euro
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm (§§);
Bezeichnung der
Vorgabe
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Jährlicher
Aufwand pro
Fall (in
Minuten
bzw.
Euro)
Jährlicher
Erfüllungsaufwand
(in
Stunden bzw.
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall (in
Minuten
bzw.
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsaufwand (in
Stunden
bzw.
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
V
satz 11 WoGG
i. V. m. § 19
Absatz 1
i. V. m. § 37
SGB II; Antrag
auf Leistungen
zur Sicherung
des
Lebensunterhalts nach
dem SGB II
1.4 Artikel 1
Nummer 8 e,
Nummer 26 b und
Nummer 29;
§§ 12 Absatz 6,
19 Absatz 1
i. . m. Anlage
2 und § 43
Absatz 11 WoGG
i. V. m. § 44
SGB 12; Antrag
auf
Grundsicherung im Alter
und bei
Erwerbsminderung
75.000
SGB XI
I-
Anträge
Zeitaufwand: 43
Minuten
Sachaufwand: 1
Euro
Zeitaufwand:
53.750
Stunden
Sachkosten: 75
Tsd.
Euro
1.7 Artikel 1
Nummer 15 b; § 24
geringfügig
1.5 Artikel 1
Nummer 9; § 14
WoGG;
Einkommensermittlung
136.00
Wohngeldanträge
Zeitaufwand: -2
Minuten
Zeitaufwand: -
4.533
Stunden
1.6 Artikel 1
Nummer 10; § 17
Nr. 1 WoGG;
Erleichterung für
Menschen mit
Schwerbehinderung oder
Pflegebedürftigkeit
-76.500
Feststellung
der
Pflegebedürftigkeit
Zeitaufwand: 23
Minuten
Zeitaufwand: -
29.325
Stunden
lfd.
Nr.
Ausgehend von einer Mikrosimulation des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ist davon
auszugehen, dass etwa 381 000 Haushalte aus dem Wohngeld herausfallen (lfd. Nr. 1.2),
wobei circa 143 000 Haushalte in die die Grundsicherung wechseln (lfd. Nr. 1.3 und 1.4).
Entsprechend fallen die in der Tabelle genannten Zeit- und Sachaufwände an
beziehungsweise weg.
Durch die Vereinfachung des Freibetrags in § 17 Nummer 1 WoGG entfällt die notwendige
Anerkennung eines Grades der Behinderung (GdB), da nunmehr der entsprechende
Pflegegrad als Nachweis ausreicht (lfd. Nr. 1.6). Demnach sinkt das Komplexitätsniveau der
Informationszusammenstellung von vorher 25 Minuten pro Fall (Leitfaden, Anhang 3,
Standardaktivität 3, Komplexität hoch) auf 2 Minuten pro Fall (Komplexität gering), weshalb eine
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm (§§);
Bezeichnung der
Vorgabe
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Jährlicher
Aufwand pro
Fall (in
Minuten
bzw.
Euro)
Jährlicher
Erfüllungsaufwand
(in
Stunden bzw.
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall (in
Minuten
bzw.
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsaufwand (in
Stunden
bzw.
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Absatz 4
WoGG;
Erweiterung der
Möglichkeit der
Auflagenerteilung
(Einkünfte aus
Vermietung und
Verpachtung)
1.8 Artikel 1
Nummer 16; § 26
Absatz 2
WoGG;
Auszahlung des
Wohngelds nur noch
auf ein Konto
geringfügig
geringfügig
1.9 Artikel 1
Nummer 18 d; § 27
Absatz 5
WoGG; Keine
Anpassung für
kurze
Bewilligungszeiträume
(Entfallen von
Änderungsmitteilungen)
geringfügig
Summe
Zeitaufwand (in
Stunden)
-288.808
Summe
Sachaufwand (in Tsd.
Euro)
- 71 - Drucksache 474/26
Entlastung von 23 Minuten pro Fall entsteht. Die Fallzahl wurde durch das StBA
näherungsweise berechnet: 2,55 Millionen Personen haben Pflegestufe 3 oder höher
(https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Statisti-
ken/Pflegeversicherung/Zahlen_und_Fakten/Zahlen-Fakten_Pflegeversicherung.pdf) von
denen circa 3 Prozent Wohngeld beziehen (https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesell-
schaft-Umwelt/Soziales/Wohngeld/_inhalt.html#425972).
4.2. Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft
Für die Wirtschaft reduziert sich der jährliche Erfüllungsaufwand um etwa 820 000 Euro.
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf; Norm
(§§);
Bezeichnung
der
Vorgabe
IP
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungsaufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einma-
lige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Wirtschaftszweig) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsaufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
h
2.1 Artikel 1
Nummer 8
e,
Nummer 26 b
und
Nummer 29;
§§ 12
Absatz 6, 19
Absatz 1
i. V. m.
Anlage 2 und
§ 43
Absatz 11
WoGG
i. V. m. § 23
Abs. 2
WoGG;
Auskunft
über
bestimmte
Angaben zum
Arbeitsverhältnis, zur
Arbeitsstätte und
zum
Arbeitsverdienst
J
a
-
200.00
0
Auskünfte
von
Arbeitgebern
3,96
Euro
= (6,4 /
60) ×
37,10
Euro/h
(WZ: A-S
ohne O)
- 72 -Drucksache 474/26
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf; Norm
(§§);
Bezeichnung
der Vor-
gabe
IP
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungsaufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Wirtschaftszweig) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsaufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
h
L)
-
ze
er
h
L)
2.2 Artikel 1
Nummer 8
e,
Nummer 26 b
und
Nummer 29;
§§ 12
Absatz 6, 19
Absatz 1
i. V. m.
Anlage 2 und
§ 43
Absatz 11
WoGG
i. V. m. § 23
Abs. 3
WoGG;
Auskunft
über
bestimmte
Angaben zum
Miet- oder
Nutzungsverhältnis
J
a
-7.600
Auskünfte
von
Vermietenden
4,05
Euro
= (7 /
60) ×
34,70
Euro/h
(WZ:
2.3 Artikel 2
Nummer 1;
§ 6
Absatz 2
Nummer 4
WoGV;
Vereinheitlichung des
Pauschalbetrages für
Kfz-Stell
bzw.
Garagenplät
J
a
-28.000
Vermieterinnen
und
Vermiet
1,75
Euro
= (3 /
60) ×
35,00
Euro/h
(WZ:
geringfügig
Summe (in
Tsd. Euro)
-822 0
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf; Norm
(§§);
Bezeichnung
der
Vorgabe
IP
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungsaufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Wirt-
)
schaftszweig) +
Sachkosten in
Euro
Einmaliger
Erfüllungs-
aufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
aus
)
davon
Informati-
onspflichten
(IP
0
Der Erfüllungsaufwand der Wirtschaft verringert sich nach Berechnungen des StBA
aufgrund folgender Annahmen: In etwa 37,5 Prozent der Wohngeldhaushalte ist der
Antragstellende erwerbstätig. Aufgrund der Reduktion der wohngeldberechtigten Haushalte um
etwa 381 000 verringert sich die Anzahl der Haushalte, bei denen Arbeitgeber Auskünfte
übermitteln müssen um schätzungsweise 140 000 Haushalte. In einem Haushalt können
auch mehrere Personen erwerbstätig sein, weshalb die Anzahl der Arbeitgeber, die keine
Auskünfte mehr übermitteln müssen, auf etwa 200 000 geschätzt wird. Für die Bestimmung
der sogenannten Vermieterbescheinigungen sind in den Berechnungen des StBA lediglich
die Erstanträge berücksichtigt worden. Im Bezugsjahr 2024 entfielen 20 Prozent der
Wohngeldanträge auf Erstanträge. Zu berücksichtigen ist wiederum die Reduktion der
wohngeldberechtigten Haushalte und dass in etwa 10 Prozent der Erstanträge
Vermieterbescheinigungen eingefordert werden.
4.3. Erfüllungsaufwand der Verwaltung
Für die Verwaltung reduziert sich der jährliche Erfüllungsaufwand um etwa 7 945 000 Euro.
Einmaliger Erfüllungsaufwand fällt in Höhe von circa 100 000 Euro fast ausschließlich auf
Landesebene (inkl. Kommunen) an. Der jährliche Erfüllungsaufwand erhöht sich auf
Bundesebene um etwa 3 895 000 Euro und verringert sich auf Landesebene um etwa
11 840 000 Euro. Für die Verwaltung der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit
entsteht eine geringfügige, nicht bezifferbare Einsparung beim Erfüllungsaufwand.
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm
(§§);
Bezeichnung der
Vorgabe
Bun
d/
Land
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungs-
aufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Hierarchieebene) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsauf-
wand (in
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
3.1
Artikel 1
Nummer 3;
§ 5
Absatz 4
WoGG;
Vereinfachung
des
Wechselmodells
für
getrennt
lebende
Eltern
Land
geringfügig
3.2
Artikel 1
Nummer 4;
§ 6
Absatz 2
WoGG;
Vereinfachung
der
Todesfall
vergünstigung
Land
geringfügig
3.3
Artikel 1
Nummer 8 e;
§ 12
Absatz 6
WoGG;
Halbierung der
Heizkosten-
Komponente
Land
geringfügig
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm
(§§); Be-
zeichnung der
Vorgabe
Bun
d/
Land
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungs-
aufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Hierarchieebene) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsauf-
wand (in
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
h
h
3.4
Artikel 1
Nummer 8 e,
Nummer 26 b
und
Nummer 29;
§§ 12
Absatz 6,
19
Absatz 1
i. V. m.
Anlage 2
und 43
Absatz 11
WoGG
i. V. m.
§ 24
i. V. m.
§ 22
WoGG;
Bearbeitung von
Anträgen
auf
Wohngeld
Land -
381.00
Wohngeldanträge
30,75
Euro
= (70 /
60) ×
25,50
Euro/h
(100 %
mD) + 1
Euro
-11.716
3.5
Artikel 1
Nummer 8 e,
Nummer 26 b
und
Nummer 29;
§§ 12
Absatz 6,
19
Absatz 1
Bun
d
68.000
SGB II-
Anträge
57,30
Euro=
(90 /
60) ×
38,20
Euro/h
(33 %
mD;
67 % gD)
3.896
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsent-
wurf;
Norm
(§§);
Bezeichnung der
Vorgabe
Bun
d/
Land
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungs-
aufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Hierarchieebene) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsauf-
wand (in
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
h
i. V. m.
Anlage 2
und § 43
Absatz 11
WoGG
i. V. m.
§ 19
Abs. 1
i. V. m.
§ 37
SGB II;
Bearbeitung von
Anträgen
auf
Leistungen
zur
Sicherung
des
Lebensunterhalts
(Arbeitslosengeld II,
Sozialgeld)
3.6
Artikel 1
Nummer 8 e,
Nummer 26 b
und
Nummer 29;
§§ 12
Absatz 6,
19
Absatz 1
i. V. m.
Anlage 2
Land 75.000
SGB XI
I-
Anträge
42,20
Euro
= (60 /
60) ×
42,20
Euro/h
(100 %
gD)
3.165
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm
(§§); Be-
zeichnung der
Vorgabe
Bun
d/
Land
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungs-
aufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Hierarchieebene) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsauf-
wand (in
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
h
)
und § 43
Absatz 11
WoGG
i. V. m.
§ 44
i. V. m.
§ 82a
Abs. 3
SGB XII;
Bearbeitung von
Anträgen
auf
Grundsicherung
im Alter
und bei
Erwerbsminderung
h
)
en
3.7
Artikel 1
Nummer 9;
§ 14
WoGG;
Einkommensermittlung
Land 136.00
Wohngeldanträge
-2,13
Euro
= (-5 /
60) ×
25,50
Euro/h
(100 %
mD
3.8
Artikel 1
Nummer 10;
§ 17
Nr. 1
WoGG;
Erleichterung
für
Mensch
Land 76.500
Wohngeldanträge
-2,13
Euro
= (-5 /
60) ×
25,50
Euro/h
(100 %
mD
- 78 -Drucksache 474/26
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm
(§§);
Bezeichnung der
Vorgabe
Bun
d/
Land
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungs-
aufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Hierarchieebene) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsauf-
wand (in
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
mit
Schwerbehinderung
oder
Pflegebedürftigkeit
3.9
Artikel 1
Nummer 11
b; § 19
Absatz 4
WoGG;
Korrektur
der
Wohngeldbe
rechnung,
falls
Wohngeld die
Miete
übersteigt
Land
geringfügig
3.1
Artikel 1
Nummer 15
b; § 24
Absatz 4
WoGG;
Erweiterung der
Möglichkeit der
Auflagenerteilung
(Einkünfte
Land
geringfügig
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm
(§§);
Bezeichnung der
Vorgabe
Bun
d/
Land
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungs-
aufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Hierarchieebene) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsauf-
wand (in
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
o
des
aus
Vermietung
und
Verpachtung)
en
h
%
e
3.1
1
Auszahlung
Wohngelds nur
noch auf
ein
Kont
Artikel 1
Nummer 16;
§ 26
Absatz 2
WoGG;
Land
geringfügig
3.1
Artikel 1
Nummer 17
a; § 26a
Absatz 3
Satz 3
WoGG;
2 erneuter
vorläufiger
Bescheid
bei
geänderten
Umständ
Land
geringfügig
3.1
Artikel 1
Nummer 1
Land -8.000
Änderungs-
3 d; § 27
Absatz 5
39,28
Euro
WoGG;
Kein
mitteilungen
Euro/h
(100
60) ×
25,50
= (91 /
- 80 -Drucksache 474/26
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm
(§§); Be-
zeichnung der
Vorgabe
Bun
d/
Land
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungs-
aufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Hierarchieebene) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsauf-
wand (in
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
h
)
Anpassung für
kurze
Bewilligungs
zeiträume
(Entfallen von
Änderungsmit
teilungen)
h
ik
mD) +
0,60
Euro
3.1
Artikel 1
Nummer 20;
§ 28a
WoGG;
Erstattungsverfahren
der
Wohngeldbehörden
gegenüber
anderen
Leistungsträgern
Land -50.000
Erstattungen
27,81
Euro
= (41 /
60) ×
40,70
Euro/h
(100 %
Durchschnitt
-1.391
3.1
Artikel 1
Nr. 23 u.
24; § 35
WoGG;
Meldung
zur
Wohngeldstatist
Land 1.265
Wohngeldstellen
Euro
= (-600 /
60) ×
42,20
Euro/h
(100 %
gD)
-534 1.265
Wohngeldstellen
geringfügig
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm
(§§);
Bezeichnung der
Vorgabe
Bun
d/
Land
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+ Sach-
aufwand)
Jährlicher
Erfüllungsaufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Hierarchieebene) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsauf-
wand (in
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
n
)
h
e
)
)
e
)
h
n
)
3.1
Artikel 1
Nr. 23 u.
24; § 35
WoGG;
Führe
Bun
d
1 StBA 24.240,0
0 Euro
=
(36.000 /
60) ×
40,40
geringfügig
6 der Euro/h
Wohngeldstatistik
(StBA
(100 %
gD) + 0
Euro
e
3.1
Artikel 1
Nummer 28;
§ 12
Absatz 1
i. V. m.
Land
geringfügig
8 Anlage 1
WoGG;
Anpassung der
Klimakomponent
3.1
Artikel 1
Nr. 23 u.
24; § 35
WoGG;
Führe
Land
h
1
Statistischer
Verbund
(ohn
9.433,60
Euro
=
(15.360 /
60) ×
36,85
3.1
Artikel 2
Num-
Land 280.00
-2,13
Euro
-595
geringfügig
9 mer 1; Wohn- = (-5 /
§ 6 Ab- 60) ×
7 der
geringfügig
Wohngeldstatistik
(StLÄ
StBA
(50 %
mD;
50 % gD)
Euro/h
1
Statistischer
Verbund
(ohn
(22 %
mD;
78 % gD)
101.409,
44 Euro
=
StBA Euro/h
(150.720
/ 60 h ×
40,37
- 82 -Drucksache 474/26
lfd.
Nr.
Artikel
Regelungsentwurf;
Norm
(§§);
Bezeichnung der
Vorgabe
Bun
d/
Land
Jährliche
Fallzahl
und
Einheit
Aufwand
pro Fall
in Euro
(Zeit ×
Lohnsatz
+
Sachaufwand)
Jährlicher
Erfüllungs-
aufwand
(in Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
Einmalige
Fallzahl
und
Einheit
Einmaliger
Aufwand pro
Fall
(Minuten *
Lohnkosten pro
Stunde
(Hierarchieebene) +
Sachkosten in
Euro)
Einmaliger
Erfüllungsauf-
wand (in
Tsd.
Euro)
oder
„geringfügig“
)
satz 2
Nummer 4
WoGV;
Vereinheitlichung
des
Pauschalbetrages
für Kfz-
Stellbzw.
Garagenplätze
geldanträge
25,50
Euro/h
(100 %
mD
Summe
(in Tsd.
Euro)
-7.942
davon
Bund
3.896
davon
Land
(inklusive
Kommunen)
-11.838 101
Die Angaben zum Verwaltungsaufwand resultieren zunächst aus der Reduktion der
wohngeldberechtigten Haushalte (lfd. Nr. 3.4), die entsprechend keine Wohngeldanträge, jedoch
in gewissem Umfang Anträge auf Grundsicherungsleistungen (lfd. Nr. 3.5 und 3.6) stellen
könnten. Die Berechnungen zu § 28a WoGG (lfd. Nr. 3.14) basieren auf Meldungen von
Wohngeldbehörden einzelner Länder als Schätzgrundlage für Erstattungsansprüche,
welche zukünftig nicht mehr geltend zu machen sind. Der einmalige Aufwand für die
Anpassung der Wohngeld-Fachverfahren wurde bei der Bewertung der einzelnen Maßnahmen
bereits berücksichtigt.
5. Weitere Kosten
Auf das Preisniveau, insbesondere das Verbraucherpreisniveau, sind durch die
Gesetzesänderungen keine Auswirkungen zu erwarten.
6. Weitere Gesetzesfolgen
Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern
sind keine Auswirkungen erkennbar, die gleichstellungspolitischen Zielen zuwiderlaufen.
Die Regelungen sind geschlechtsneutral formuliert.
Auswirkungen auf die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nach dem Leitfaden zur
Durchführung des „Gleichwertigkeits-Checks“ bei Gesetzgebungsvorhaben des Bundes
wurden insbesondere im Hinblick auf den Faktor „Räumliche Strukturen und Wohnraum“
durchgeführt. Hierbei konnten keine Auswirkungen auf die vorhandene Siedlungs- und
Raumstruktur festgestellt werden.
Eine Experimentierklausel wird nicht eingeführt. Vor dem Hintergrund der Umsetzung der
Ergebnisse der Kommission zur Sozialstaatsreform zum einheitlichen
Sozialleistungssystem war hiervon abzusehen.
VIII. Befristung; Evaluierung
Befristungen sind nicht vorgesehen. Eine Berichterstattung ist gemäß § 39 vorgesehen.
B. Besonderer Teil
Zu Artikel 1 (Änderung des Wohngeldgesetzes)
Zu Nummer 1 (Änderung der Inhaltsübersicht)
Die Änderungen folgen aus der Einführung, Streichung bzw. Änderung der Überschriften
einzelner Normen des Wohngeldgesetzes.
Zu Nummer 2 (§ 3 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3)
Die Streichung des Verweises auf das Heimgesetz ist eine Folgeanpassung. Die
Gesetzgebungszuständigkeit für das Heimrecht ging durch die Föderalismusreform 2006 auf die
Länder über. Zwischenzeitlich wurden entsprechende Gesetze auf Landesebene erlassen
und somit das Heimgesetz im Sinne des Artikels 125a Absatz 1 Satz 2 GG ersetzt, sodass
eine Fortgeltung nach Artikel 125a Absatz 1 Satz 1 GG nicht mehr in Betracht kommt. Es
ist somit lediglich auf die Landesgesetze zu verweisen.
Zu Nummer 3 (§ 5 Absatz 4)
Durch die Neuregelung werden die bisherigen Sätze 1 und 2 des § 5 Absatz 4
zusammengefasst, ohne dass eine Änderung der Rechtslage für diese Fälle eintritt. Bei Eltern, die das
Wechselmodell ab einem Betreuungsverhältnis von mindestens einem Drittel zu zwei
Dritteln praktizieren, werden diese Kinder in beiden Haushalten als Haushaltsmitglieder
anerkannt. Der bisherige Satz 3 des § 5 Absatz 4 entfällt. In der Praxis hat die Regelung zu
Schwierigkeiten in der Bearbeitung geführt. Hierbei ist oft die Abgrenzung zum
gelegentlichen Umgang kaum praktikabel. Durch die Streichung entfällt der Verwaltungsaufwand.
Die Rechtsprechung (beispielsweise OVG Lüneburg, Beschluss vom 11. August 2015 –
4 PA 137/15) geht davon aus, dass eine Anrechnung des vollständigen
Gesamteinkommens dazu führen würde, dass das Einkommen in zwei Haushalten und damit doppelt
angerechnet wird, obwohl es tatsächlich nur einmal zur Verfügung steht. Deshalb ist
Einkommen der nach § 5 Absatz 4 betreuten Kinder nur jeweils zur Hälfte dem Gesamteinkommen
des jeweiligen Haushaltes zuzurechnen. Dies wird im neu eingefügten Satz 2 ausdrücklich
gesetzlich geregelt. Die hälftige Teilung kommt pauschal zur Anwendung, auch wenn die
tatsächlichen Betreuungsverhältnisse (zum Beispiel 40/60) damit nicht genau ausgeglichen
sind. Dies dient der Verwaltungsvereinfachung. Eine hälftige Aufteilung bei
Unterhaltsleistungen (§ 14 Nummer 13-neu – bisher Nummer 19) oder dem Unterhaltsvorschuss (§ 14
Nummer 15-neu – bisher Nummer 21) ist dagegen nicht sachgerecht, da diese (sofern im
Wechselmodell überhaupt Unterhalt geleistet wird) von einem Elternteil an den anderen
Elternteil gezahlt werden. Dementsprechend bleiben diese beiden Einkommenstatbestände
gemäß Satz 2 von der hälftigen Anrechnung ausgeschlossen und werden voll angerechnet.
Zu Nummer 4 (§ 6 Absatz 2 Satz 2)
Es handelt sich um die Streichung einer Ausnahme von einer Ausnahme. Diese Streichung
führt zur Verminderung von Verwaltungsaufwand, da künftig nicht mehr der Anteil der
Kosten der Unterkunft in einer Leistung nach § 7 Absatz 1, der auf den Verstorbenen entfällt,
berücksichtigt wird. Die Anpassungen in § 6 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 und 2 sind lediglich
redaktionelle Folgeanpassungen aufgrund der Streichung von Nummer 3.
Zu Nummer 5 (§ 9 Absatz 3)
Es handelt sich jeweils um Folgeanpassungen aufgrund der Änderung des § 12 Absatz 1
und Absatz 7 bzw. der Überführung der Klimakomponente in die Anlage 1 zu § 12 Absatz 1.
Zu Nummer 6 (§ 10 Absatz 2 Satz 2)
Es handelt sich um Folgeanpassungen aufgrund der Änderung des § 12 Absatz 1 und
Absatz 7 bzw. der Überführung der Klimakomponente in die Anlage 1 zu § 12 Absatz 1.
Zu Nummer 7 (§ 11)
Die Änderungen in § 11 stellen insgesamt Folgeanpassungen aufgrund der Änderung des
§ 12 und des § 14 dar.
Zu Nummer 8 (§ 12)
Zu Buchstabe a (§ 12 Absatz 1)
Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung wird die Klimakomponente aus § 12 Absatz 7
in die Anlage zu § 12 Absatz 1 überführt. Dadurch werden an einer Stelle neben dem
Höchstbetrag die Klimakomponente und der sich aus diesen beiden Beträgen ergebende
Gesamtbetrag abgebildet. Entsprechend wird Absatz 1 angepasst.
Zu Buchstabe b (§ 12 Absatz 2 Satz 1 und Satz 2)
Es erfolgt eine konkretisierende Klarstellung, dass die in Absatz 1 Satz 1 enthaltene
Legaldefinition mit dem neu eingeführten differenzierten Begriff „Mietenniveau der
Wohngeldmiethaushalte“ umschrieben wird. Grund ist die Vermeidung von Missverständnissen durch
die Verwendung des Begriffs „Mietenniveau“ ohne die Konkretisierung, dass es sich um
das spezifische Mietenniveau der Wohngeldhaushalte handelt.
Zu Buchstabe c (§ 12 Absatz 4a)
Absatz 4a wird aus Klarstellungsgründen und zu Zwecken der Übersichtlichkeit bereinigt.
Nachdem für die in Absatz 4a genannten Inselgemeinden ein gemeinsames Mietenniveau
festgelegt wurde, bedarf es der gestrichenen Ausführungen nicht mehr.
Zu Buchstabe d (§ 12 Absatz 5 bis 7)
§ 12 Absatz 5 wird ebenfalls aus Klarstellungsgründen angepasst und die Angabe
„Mietenniveau“ um den Zusatz „der Wohngeldmiethaushalte“ ergänzt.
Mit der Änderung in Absatz 6 erfolgt die Halbierung der dauerhaften
Heizkostenkomponente.
Die Streichung von Absatz 7 erfolgt, da die Klimakomponente gemäß dem neuen Absatz 1
in Anlage 1 zu § 12 Absatz 1 überführt wird.
Zu Nummer 9 (§ 14)
Die Änderungen in § 14 dienen insbesondere der Vereinfachung der Ermittlung des
wohngeldrechtlichen Einkommens und der Entlastung der Verwaltung.
Zu Buchstabe a (§ 14 Absatz 1)
Zu Doppelbuchstabe aa (§ 14 Absatz 1 Satz 3 Nummer 2)
Die Einnahmen zum Beispiel durch einen Minijob werden im Rahmen der
Pauschalbesteuerung im Einkommensteuergesetz (EStG) ausreichend privilegiert. Einer weitergehenden
Privilegierung auch im Wohngeldrecht bedarf es daher nicht.
Zu Doppelbuchstabe bb (§ 14 Absatz 1 Satz 5 neu)
Um die Einkommensermittlung im Wohngeld zu vereinfachen, sollen in Zukunft bei den
Einnahmen, bei denen nach § 9a EStG Pauschbeträge für Werbungskosten vorgesehen
sind, nur diese als Werbungskosten abgezogen werden. Höhere Werbungskosten sind
nicht zu berücksichtigen. Die Wohngeldbehörden werden damit von der aufwendigen
Prüfung der zu erwartenden tatsächlichen Werbungskosten entlastet.
Zu Buchstabe b (§ 14 Absatz 2)
Der in Absatz 2 enthaltene Einkommenskatalog wird angepasst und gekürzt.
Zu Doppelbuchstabe aa(§ 14 Absatz 2 Nummer 2)
Entschädigungszahlungen nach Kapitel 9 des Vierzehnten Buches Sozialgesetzbuch
(SGB XIV) und nach § 102 Absatz 4 und 5 SGB XIV werden nicht als Einkommen im
wohngeldrechtlichen Sinne angerechnet. Grund für diese Einschränkung ist, dass § 28 Absatz 2
SGB XIV vorsieht, dass eben jene Leistungen nicht als Einkommen oder Vermögen auf
andere Sozialleistungen angerechnet werden. Durch die Änderung wird dies im
Wohngeldgesetz klargestellt.
Zu Doppelbuchstabe bb (§ 14 Absatz 2 Nummer 8 bis 23)
In den Nummern 8 ff. des Katalogs werden Streichungen und in der Folge eine
Neunummerierung vorgenommen.
Zu den Streichungen im Einzelnen:
Nummer 8 a. F. bezog sich auf Leistungen, die aufgrund von Kriegs- bzw. teilungsbedingten
Folgen entstandene Schäden ausgleichen bzw. zum Lebensunterhalt der Geschädigten
sowie ihrer Hinterbliebenen beitragen. Die Streichung erfolgt angesichts der geringen
absoluten Empfängerzahl, die keinen weiteren Prüfaufwand rechtfertigt.
Nummer 14 a. F. sah die Berücksichtigung der steuerfreien Zuwendungen des Arbeitgebers
an eine Pensionskasse und der steuerfreien Beiträge des Arbeitgebers an einen
Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder für eine Direktversicherung zum Aufbau einer
kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung vor. Die den Arbeitnehmerinnen und -nehmern
zufließenden Leistungen der Arbeitgeber erfahren nach alter Rechtslage eine doppelte
Berücksichtigung im Rahmen der wohngeldrechtlichen Einkommensermittlung spätestens im
Falle des Eintritts der Berechtigten in die Rente. Eine Streichung dieses
Einkommensbausteins löst nicht nur die doppelte Berücksichtigung auf, sondern vermeidet außerdem
Verwaltungsaufwand.
Die Streichung des in Nummer 15 a. F. enthaltenen Sparer-Pauschbetrags dient der
Verwaltungsvereinfachung und schafft einen Gleichlauf mit der steuerrechtlichen Privilegierung
dieser Einkunftsart. Gleichzeitig wird eine Vereinheitlichung mit den Regelungen des
Bundesgesetzes über individuelle Förderung der Ausbildung (BAföG) erreicht.
Nummer 16 a. F. ist zu streichen, da die (Sonder-)Abschreibungen nach § 7 EStG nicht das
Ziel haben, den Lebensunterhalt des Berechtigten zu sichern. Vielmehr sollen sie es dem
Berechtigten ermöglichen, jedes Jahr einen Betrag zurückzulegen, der für die
Herstellungskosten oder Anschaffungskosten neuer Vermögensgegenstände gebraucht wird, wenn die
abgeschriebenen Gegenstände tatsächlich nicht mehr verwendet werden können. Diese
Abschreibungen tragen nur indirekt und langfristig zur Sicherung des Lebensunterhalts des
Berechtigten bei, indem sie ihm weitere Investitionen in den Erhalt seiner Wirtschaftsgüter
und damit der Sicherung seiner Lebensgrundlage ermöglichen. Entsprechend sind die
Abschreibungen zukünftig nicht mehr bei der wohngeldrechtlichen Einkommensberechnung
zu berücksichtigen.
Die Streichung von Nummer 17 a. F. erfolgt, da mit ihr eine Verwaltungsvereinfachung
einhergeht und es sich bei der Produktionsaufgabenrente um eine zu vernachlässigende
Anzahl von Fällen im Wohngeld handelt.
Die Nummern 19, 24, 25 und 26 a. F. wurden sprachlich angepasst und vereinfacht; eine
materielle Änderung geht damit nicht einher.
Nummer 29 a. F. sah die hälftige Anrechnung von Fulbright-Stipendien vor. Hiervon dürften
lediglich deutsche wohngeldberechtigte Stipendiatinnen und Stipendiaten betroffen sein,
die in die USA gehen und währenddessen ihre Wohnung in Deutschland behalten. Die
Streichung erfolgt, da ein Fulbright-Stipendium über die Auffangklausel des § 14 Absatz 2
Nummer 20 Buchstabe c neu erfasst wird.
Im Übrigen wurden in den neuen Nummern 17, 21 und 23 die Binnenverweise aktualisiert.
Zu Nummer 10 (§ 17 Nummer 1)
Mit der Neufassung der Nummer 1 wird die Feststellung des Anspruchs auf den Freibetrag
für schwerbehinderte oder pflegebedürftige Haushaltsmitglieder vereinfacht. Es reicht
nunmehr aus, wenn entweder ein Grad der Behinderung von 100 oder alternativ mindestens
der Pflegegrad 3 vorliegt. Der Freibetrag kann durch die Änderung angerechnet werden,
wenn lediglich ein Pflegegrad von 3 oder höher vorliegt. Anders als bisher kann der
Pflegegrad den Freibetrag begründen, auch wenn der Grad der Behinderung nicht festgestellt
wurde. Die Änderung ermöglicht eine einfachere Berücksichtigung des Freibetrags.
Pflegegrad 3 ermöglicht neben häuslicher Pflege grundsätzlich auch die Beanspruchung von
teilstationärer oder Kurzzeitpflege. Auch in § 17 Nummer 1 a. F. konnte der Freibetrag
Menschen in häuslicher, teilstationärer oder Kurzzeitpflege grundsätzlich zugutekommen.
Daran soll festgehalten werden.
Zu Nummer 11 (§ 19 Absatz 3 und 4 neu)
Die Ergänzung in Absatz 3 wird aus Klarstellungsgründen vorgenommen. Aus dem
systematischen Zusammenhang ergibt sich bereits, dass die Berechnung nach den Absätzen 1
und 2 auf bis zu 12 Haushaltsmitglieder abstellt, die in Absatz 3 normierte Erhöhung sich
auf diejenigen Fälle bezieht, in denen 13 oder mehr Haushaltsmitglieder zu berücksichtigen
sind. Durch die Änderung wird dieser Umstand noch klarer herausgestellt.
Der neue Absatz 4 dient dazu, besondere Ausnahmefälle zu verhindern, in denen das
Wohngeld die zu berücksichtigende Miete oder Belastung übersteigen kann. Die
Gesetzesänderung führt dazu, dass die nach § 11 ermittelte Miete oder Belastung, die im Rahmen
der Berechnung nach § 19 Absatz 1 zu berücksichtigen ist, die Höhe des möglichen
Wohngeldes begrenzt. Sollte die Berechnung des Wohngeldes zu einem Betrag führen, der die
ermittelte Miete oder Belastung überschreitet, kommt es zu einer Korrektur.
Zu Nummer 12 (§§ 20 und 21)
§ 20 wird hinsichtlich des weggefallenen Absatzes 1 redaktionell angepasst. Mit der
Streichung von Nummer 3 findet eine Angleichung an die geltende Rechtslage statt. Das
Sonderprogramm „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten
Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa“ hatte eine Laufzeit bis 2020. Da das
Programm nicht mehr existiert, ist der entsprechende Ausschluss in § 20 Absatz 2 Satz 1
Nummer 3 zu streichen. Die übrigen Änderungen in § 20 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 und 2
sind Folgeänderungen.
§ 21 wird insgesamt neu gefasst und strukturiert, was neben der Verwaltungsvereinfachung
auch der Klarstellung dient.
Im neuen Absatz 1 Nummer 1 wird die Bagatellgrenze angepasst. Dem Zweck des
Wohngeldes, der wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens
wird bei einem Anspruch bis in Höhe von 15 Euro nur unzureichend Rechnung getragen,
sodass eine Anpassung zu Verwaltungsvereinfachungszwecken angemessen ist.
Das erhebliche Vermögen wird als eigenständiger sonstiger Grund im Sinne des § 21
gefasst. Die Formulierung der Wohngeldverwaltungsvorschrift wird auf Gesetzesebene
überführt, da eine inhaltliche Änderung der Kategorie des erheblichen Vermögens nicht erfolgt.
Ziel ist es vielmehr neben der Rechtsklarheit zu gewährleisten, dass Irritationen bei
Bürgerinnen und Bürgern vermieden werden, indem das Vorhandensein von erheblichem
Vermögen nicht mehr als missbräuchlich bezeichnet wird. Ergänzend hierzu wird im neuen
Absatz 2 das erhebliche Vermögen einschließlich der Einführung einer Obergrenze in Höhe
von 120 000 Euro legaldefiniert.
Der sogenannte Missbrauchstatbestand bleibt in der neuen Nummer 4 – abgesehen vom
erheblichen Vermögen – unverändert. Aus Klarstellungsgründen ist darauf hinzuweisen,
dass es kein missbräuchliches Verhalten darstellt, wenn Leistungen nach dem
Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) nicht geltend gemacht werden. Es handelt sich bei Leistungen
nach dem UVG sowie beim Wohngeld um staatliche Leistungen, sodass eine Umgehung
der Gesetzesintention – Wohngeld als Sozialleistung nur zu gewähren, wenn der
Antragsteller seinen angemessenen Wohnbedarf weder selbst noch mit Hilfe seiner
unterhaltspflichtigen Angehörigen decken kann (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. April 2013, 5 C 21/12,
Rn. 9, juris) – nicht aufgrund fehlender Geltendmachung von Leistungen nach dem UVG
angenommen werden kann.
Zu Nummer 13 (§ 23)
Es handelt sich um eine Folgeanpassung an die Änderungen in § 21.
Zu Nummer 14 (§ 24)
Zu Buchstabe a (§ 24 Absatz 2 Satz 1)
Durch die Ergänzung wird verdeutlicht, dass die Entscheidung über den Wohngeldantrag
schriftlich, aber auch in elektronischer Form im Sinne von § 36a Absatz 2 Satz 2 des Ersten
Buches Sozialgesetzbuch (SGB I) ergehen kann.
Eine Bekanntgabe soll somit auch im Rahmen der Vorgaben des § 37 Absatz 2a des
Zehnten Buches Sozialgesetzbuch (SGB X) in digitaler Form möglich sein. Mit der Einwilligung
der Beteiligten kann somit ein elektronischer Wohngeldbescheid bekannt gegeben werden,
indem er den Beteiligten zum Abruf über öffentlich zugängliche Netze bereitgestellt wird.
Für die übrige Kommunikation verbleibt es bei den in § 36a SGB I genannten Grundsätzen.
Zu Buchstabe b (§ 24 Absatz 4)
Durch die Änderung wird der Bereich der Einkünfte von Haushaltsmitgliedern erweitert, der
es der Wohngeldbehörde zusätzlich ermöglicht, den Wohngeldbewilligungsbescheid mit
einer Auflage zu versehen, wonach die Einkommensteuerbescheide, die den Zeitraum der
Wohngeldbewilligung betreffen, der Wohngeldbehörde unverzüglich zur Prüfung
vorzulegen sind, ob ein Fall des § 27 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 vorliegt. Neben den bereits in
Absatz 4 erwähnten Einkünften aus selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb oder aus
Land- und Forstwirtschaft sind nunmehr auch die Einkünfte aus Vermietung und
Verpachtung erfasst. Dadurch wird die verwaltungsaufwendige Prognose der Einkünfte aus
Vermietung und Verpachtung vereinfacht.
Zu Nummer 15 (§ 26 Absatz 2)
Die Anpassung des Absatzes 2 dient der Klarstellung und Verwaltungsvereinfachung. Die
Vorschrift wird einerseits klarer gefasst. Anderseits wird vorgesehen, dass das Wohngeld
monatlich im Voraus nur auf ein Konto im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 260/2012 gezahlt
wird. Die Möglichkeit, dass Wohngeld an den Wohnsitz der wohngeldberechtigten Person
übermittelt werden kann, wenn kein Konto vorhanden ist, entfällt. Die Auszahlung auf die
Überweisung auf ein Konto zu beschränken, stellt eine explizit in § 47 Absatz 1 SGB I
vorgesehene Abweichungsmöglichkeit dar. Von dieser wird Gebrauch gemacht. Hintergrund
für die Abweichung ist der nach dem Zahlungskontengesetz grundsätzlich bestehende
Anspruch auf ein Basiskonto für jeden Verbraucher, der es nicht rechtfertigt, dass die Kosten
der Übermittlung an den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt bei den
Sozialleistungsträgern und damit der Solidargemeinschaft verbleiben. Nach dem Zahlungskontengesetz
haben alle Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Europäischen Union
einschließlich Personen ohne festen Wohnsitz und Asylsuchende sowie Personen ohne
Aufenthaltstitel, die nicht abgeschoben werden können, einen Anspruch auf Abschluss eines
Basiskontovertrages (§ 31 des Zahlungskontengesetzes). Darüber hinaus haben
Wohngeldempfängerinnen und -empfänger, die über keine Kontoverbindung verfügen, nach der
Grundregelung des § 47 SGB I die Möglichkeit, sich die Geldleistung auf das Konto eines Dritten, zum
Beispiel einer Vertrauensperson, überweisen zu lassen. Mit der Änderung wird
gewährleistet, dass auch im Sinne der Empfängerinnen und Empfänger die Auszahlung von
Wohngeldleistungen weiterhin reibungslos, effektiv, wirtschaftlich und pünktlich erfolgen kann.
Durch die Regelung wird für die Wohngeldbehörden Einfachheit und Klarheit geschaffen,
da ausschließlich eine einzige Form der Zahlung des Wohngeldes in Betracht kommt.
Gleichzeitig wird dadurch auch ein Gleichlauf zu anderen vorrangigen Sozialleistungen
hergestellt wie beispielsweise dem Kindergeld und dem Kinderzuschlag.
Zu Nummer 16 (§ 26a)
Zu Buchstabe a (§ 26a Absatz 3 Satz 3)
Durch die Ergänzung des Satzes 3 um einen Halbsatz wird klargestellt, dass auch in Fällen
der vorläufigen Zahlung von Wohngeld sich ändernde Umstände im Sinne der §§ 27 und
28 zu berücksichtigen sind. Treten beispielsweise Änderungen im Sinne des § 27 Absatz 2
ein, kann dies entsprechend berücksichtigt und eine erneute vorläufige Zahlung von
Wohngeld beschieden werden, wenn nach wie vor die Voraussetzungen hierfür gegeben sind.
Eine endgültige Entscheidung kann gleichwohl jederzeit erfolgen.
Zu Buchstabe b (§ 26a Absatz 4 Satz 3)
Es handelt sich um eine Folgeanpassung aufgrund des Auslaufens und Streichens des
§ 30a.
Zu Nummer 17 (§ 27)
Es werden unterschiedliche Klarstellungen durch die Änderungen des § 27 erreicht:
Die Angabe „für einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens drei Monaten“ stellt
in Anlehnung an § 12a Nummer 2 SGB II klar, welche Mindestdauer eine der in Absatz 2
genannten Änderungen der Verhältnisse aufweisen muss, damit über die Leistung des
Wohngeldes von Amts wegen neu zu entscheiden ist. Durch die ergänzende Ausführung
„innerhalb des laufenden Bewilligungszeitraums“ wird der zu betrachtende Zeitraum
konkretisiert. Der Zeitraum von mindestens drei Monaten muss innerhalb des laufenden
Bewilligungszeitraums liegen. Außerhalb des Bewilligungszeitraums liegende Veränderungen
sind nicht zu berücksichtigen. Die genaue Bestimmung der Mindestdauer sowie die
Konkretisierung des in Betracht zu ziehenden Zeitraums tragen zur Verwaltungsvereinfachung
bei, indem sie nicht nur mehr Klarheit schaffen, sondern auch zu einer einheitlichen und
einfacheren Handhabe beitragen.
Aus Klarstellungsgründen wird die Angabe „Gesamteinkommen“ durch die Angabe
„monatliche Gesamteinkommen“ ersetzt. Dadurch wird ein Gleichlauf zu § 13 Absatz 2 geschaffen.
Des Weiteren wird durch Absatz 2 Satz 4 klar normiert, dass der Monat, in dem relevante
Änderungen der Verhältnisse nicht zum Ersten des Monats eintreten, bei der Berechnung
des zusammenhängenden Zeitraums von mindestens drei Monaten nicht berücksichtigt
wird. Vielmehr sind erst die Folgemonate für die Berechnung relevant. Damit wird der
Bezugszeitpunkt klargestellt.
Der neu eingefügte Absatz 5 dient der Verwaltungsvereinfachung und trägt gleichzeitig zu
einer Entlastung der Bürgerinnen und Bürger bei. Wenn abweichend vom
Regelbewilligungszeitraum Wohngeld lediglich für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten gewährt
wird, ist nicht von Amts wegen neu über den Wohngeldbescheid zu entscheiden nach § 27
Absatz 2 und Absatz 3 WoGG. Es wird lediglich die Änderung des Wohngeldes nach § 27
Absatz 2 WoGG ausgeschlossen. Beispielsweise bleibt die Rücknahme eines
rechtswidrigen Verwaltungsaktes nach § 45 SGB X unberührt. Dadurch werden die
Wohngeldbehörden entlastet, da in diesen Fällen die Prüfung von Amts wegen nach § 27 Absatz 2 entfällt.
Zur Frage, wann vom Regelbewilligungszeitraum von 12 Monaten abgewichen werden
kann, bleibt es bei den bereits etablierten Maßstäben.
Zu Nummer 18 (§ 28)
Neben formellen Änderungen wird in § 28 Absatz 3 die Unwirksamkeit von
Bewilligungsbescheiden erweitert.
Zu Buchstabe a (§ 28 Absatz 1 Satz 3)
Die Streichung des Verweises auf das Heimgesetz ist eine Folgeanpassung. Die
Gesetzgebungszuständigkeit für das Heimrecht ging durch die Föderalismusreform 2006 auf die
Länder über. Zwischenzeitlich wurden entsprechende Gesetze auf Landesebene erlassen
und somit das Heimgesetz im Sinne des Artikels 125a Absatz 1 Satz 2 GG ersetzt, sodass
eine Fortgeltung nach Artikel 125a Absatz 1 Satz 1 GG nicht mehr in Betracht kommt. Es
ist somit lediglich auf die Landesgesetze zu verweisen.
Zu Buchstabe b (§ 28 Absatz 3 Satz 1)
Durch die neue Formulierung von Absatz 3 Satz 1 wird die Unwirksamkeit eines
Bewilligungsbescheides auch auf solche Konstellationen erstreckt, in denen der Ausschluss nach
den §§ 7 und 8 Absatz 1 durch eine rückwirkende Bewilligung von Leistungen nach dem
SGB II oder SGB XII erfolgt und dadurch ein Ausschluss vom Wohngeld stattfindet. In
diesen Konstellationen war bisher eine Aufhebung des bestehenden Bewilligungsbescheides,
in der Regel nach § 45 SGB X, erforderlich (vgl. VG Sigmaringen, Urteil vom 17. Juni 2024
– 7 K 3977/21, Rn. 36 f). Eine Unwirksamkeit kraft Gesetzes stellt eine
Verwaltungsvereinfachung dar, da insoweit kein zusätzliches Handeln der Verwaltung notwendig ist.
Zu Nummer 19 (§ 28a)
Die Vorschrift dient der Vereinfachung von Erstattungsverfahren zwischen verschiedenen
Sozialleistungsträgern, indem seitens der Wohngeldbehörden auf Erstattungen verzichtet
wird. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn eine wohngeldberechtigte Person
Wohngeld erhält und dann noch eine Transferleistung im Sinne von § 7 Absatz 1 WoGG
beantragt, wovon die Wohngeldbehörde keine Kenntnis hat. In diesem Fall muss die
Wohngeldbehörde nur noch dem anderen Leistungsträger mitteilen, für welchen Zeitraum und in
welcher Höhe Wohngeld geleistet wurde (zum Beispiel durch Übermittlung des
Wohngeldbescheids). Es erfolgt bei der parallel bezogenen Transferleistung eine Anrechnung des
Wohngeldes als Einkommen. Sollte der Wohngeldbescheid beispielsweise aufgrund von
§ 28 Absatz 3 WoGG unwirksam werden, bleibt die Rückforderung gegenüber der
wohngeldberechtigten Person ausgeschlossen. Der Anspruch des Berechtigten auf die andere
Transferleistung gegen den zur Leistung verpflichteten Leistungsträger gilt nach § 107
Absatz 1 SGB X als erfüllt. Lediglich die Geltendmachung der Erstattungsforderung
gegenüber dem anderen Leistungsträger unterbleibt. § 43 SGB I und § 2 Absatz 3 SGB X bleiben
anwendbar.
Zu Nummer 20 (§ 30a)
§ 30a wird gestrichen, da es sich bei der Norm um eine Experimentierklausel handelt, deren
Erprobungsphase abgelaufen ist und die nach ihrer Evaluation nicht dauerhaft Einzug in
das Wohngeldgesetz erhalten soll.
Zu Nummer 21 (§ 34 Absatz 1)
Die Änderung der Angabe „regionalen Mietenniveaus“ in „regionalen Mietenniveaus der
Wohngeldmiethaushalte“ dient – ebenso wie die entsprechenden Änderungen in § 12 – der
Klarstellung, dass das (regionale) Mietenniveau lediglich das der Wohngeldmiethaushalte
widerspiegelt.
Zu Nummer 22 (§ 35 Absatz 1 Nummer 7)
Die Streichung der Erhebungsmerkmale „nach öffentlicher Förderung der Wohnung oder
Förderung nach dem Wohnraumförderungsgesetz oder entsprechenden Gesetzen der
Länder“ erfolgt aus Gründen des Bürokratieabbaus. Ob Wohnraum öffentlich gefördert wird, ist
für die Bearbeitung eines Wohngeldantrags nicht relevant. Die Erhebung der
entsprechenden Daten ist folglich nicht angezeigt und die Streichung führt zur Vermeidung von
Verwaltungsaufwand.
Zu Nummer 23 (§ 36)
Die Änderungen des § 36 dienen der Vereinfachung und Optimierung der Datengrundlage.
Zu Buchstabe a (§ 36 Absatz 2 Satz 1)
Die Änderungen in Absatz 2 dienen der Optimierung hin zu einer einfacheren, schnelleren
und effizienteren Datenaufbereitung zum Zweck der Fortentwicklung des Wohngeldes
durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
beziehungsweise dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung auf Basis einer besseren
Datengrundlage.
Zu Buchstabe b (§ 36 Absatz 3)
Übermittelungsbefugnisse sind dem Sozialrecht nicht fremd, vgl. § 119 SGB XII. Der neue
Absatz 3 sieht vor, dass für Forschungsvorhaben, die dem Zweck des § 34 dienen,
Einzeldaten übermittelt werden können. Neben dem Zweck wird durch die neue gesetzliche
Vorgabe auch sichergestellt, dass die datenempfangende Stelle die Sicherheit der Daten
gewährleistet. Die Formulierung des neuen Absatz 3 orientiert sich an § 16 BStatG.
Zu Nummer 24 (§ 39 Absatz 3)
Es handelt sich um eine Folgeanpassung aufgrund der Streichung des § 30a.
Zu Nummer 25 (§ 42e)
Der neue § 42e enthält eine Übergangsregelung, die sicherstellt, dass grundsätzlich bereits
vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes nach Artikel 5 (im Folgenden abgekürzt:
Inkrafttreten) bewilligtes Wohngeld nicht neu beschieden werden muss. Außerdem wird geregelt,
wie mit Anträgen umzugehen ist, die vor dem Inkrafttreten gestellt wurden, über die jedoch
erst nach dem Inkrafttreten entschieden wird.
Zu Absatz 1
§ 42e regelt, dass Wohngeldbescheide, die vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes auf der
vor dem 1. Januar 2027 geltenden Rechtslage erlassen wurden, weiter fortgelten. Aus
Gründen des Vertrauensschutzes und der Entlastung der Verwaltung gelten diese
Bescheide für den vorgesehenen Bewilligungszeitraum weiter; rein klarstellend wird darauf
hingewiesen, dass die §§ 27, 28 und § 45 SGB X unberührt bleiben.
Zu Absatz 2
Hat die Wohngeldbehörde in den Fällen, in denen Wohngeld vor dem Inkrafttreten bewilligt
wurde und bei denen mindestens ein Teil des Bewilligungszeitraums nach dem Inkrafttreten
liegt, über einen Erhöhungsantrag nach § 27 Absatz 1 oder in einem Verfahren nach § 27
Absatz 2 neu zu entscheiden, soll eine Anwendung des bis zum 31. Dezember 2026 und
des ab dem 1. Januar 2027 geltenden Rechts nach allgemeinen Grundsätzen erfolgen: Für
die Zeit bis zum Inkrafttreten soll nach dem bis dahin geltenden Recht entschieden werden.
Für die Zeit ab dem Inkrafttreten soll nach dem ab dem 1. Januar 2027 geltenden Recht
entschieden werden. Liegen die Voraussetzungen der §§ 27 und 28 vor, können
Wohngeldempfängerinnen und -empfänger nicht mehr auf den Bestand eines
Bewilligungsbescheides vertrauen. Vertrauensschutz ist im Rahmen der §§ 27 und 28 nicht von Belang.
Zu Absatz 3 und 4
Die Absätze 3 und 4 regeln die Anwendung des bis zum 31. Dezember 2026 und des ab
dem 1. Januar 2027 geltenden Recht für bei Inkrafttreten noch nicht entschiedene
Wohngeldanträge nach § 22.
Zu Absatz 3
Absatz 3 Satz 1 entspricht dem Rechtsgedanken des § 41 Absatz 1. In den Fällen eines
vor Inkrafttreten eingegangenen Wohngeldantrages, über den vor dem Inkrafttreten noch
nicht entschieden worden ist, soll nach Inkrafttreten für die Zeit bis zum Inkrafttreten nach
dem bis zum 31. Dezember 2026 geltenden Recht, für die Zeit ab dem Inkrafttreten nach
dem ab dem 1. Januar 2027 geltenden Recht entschieden werden. Weiterhin soll verhindert
werden, dass allein deshalb, weil noch nicht über den Wohngeldantrag entschieden worden
ist, die Anwendung des ab dem 1. Januar 2027 geltenden Rechts zu einem geringeren
Wohngeld führt. Daher verbleibt es im Fall einer möglichen Verringerung des Wohngeldes
ab Inkrafttreten – abweichend von § 41 Absatz 1 – auch für den restlichen Teil des
Bewilligungszeitraums bei dem Wohngeld wie für den Monat vor Inkrafttreten.
Zu Absatz 4
Zu Satz 1
Der Grundsatz des Absatzes 3 soll auch in Fällen gelten, in denen Wohngeldanträge
gemäß § 22 nach Inkrafttreten gestellt wurden, der maßgebende Bewilligungszeitraum jedoch
vor Inkrafttreten des Gesetzes beginnt. Dies ist in den Fällen des § 25 Absatz 3 bis 5
möglich. Auch hier ist für die Zeit bis zum Inkrafttreten das bis zum 31. Dezember 2026 geltende
Recht, für die Zeit ab dem Inkrafttreten das ab dem 1. Januar 2027 geltenden Recht
anzuwenden. Auch hier verbleibt es entsprechend Absatz 3 Satz 2 im Fall einer möglichen
Verringerung des Wohngeldes ab Inkrafttreten – abweichend von § 41 Absatz 1 – auch für den
restlichen Teil des Bewilligungszeitraums bei dem Wohngeld wie für den Monat vor
Inkrafttreten.
Zu Satz 2
Satz 2 stellt klar, dass § 24 Absatz 2 und § 27 anwendbar bleiben. Der Verweis auf § 24
Absatz 2 soll klarstellen, dass auch – gegebenenfalls nur zu erwartende – erhebliche
Änderungen der Verhältnisse zwischen Antragstellung und Entscheidung zu berücksichtigen
sind.
Zu Nummer 26 (§ 43)
Die Streichungen von Absatz 4 Satz 2, Absatz 5 Satz 2, Absatz 6 Satz 2, Absatz 7 Satz 2,
Absatz 8 Satz 2 und Absatz 9 Satz 2 erfolgen, da den Sätzen in den jeweiligen Absätzen
keine Funktion mehr zukommt. In Absatz 3 ist eine hinreichende Berechnungsgrundlage
enthalten.
Der neue Absatz 11 sieht vor, dass die Fortschreibung des Wohngeldes einmalig
ausgesetzt und somit nicht zum 1. Januar 2027 stattfindet.
Zu Nummer 27 (§ 47)
Die rückwirkende Umsetzung der Gleichstellung der Kindererziehungszeiten führt zu einem
deutlichen Verwaltungsmehraufwand für die Wohngeldbehörden. Da im Wohngeld rund die
Hälfte der Wohngeldhaushalte aus Rentnerhaushalten besteht, soll mit dem neuen § 47
Verwaltungsmehraufwand durch eine notwendige Aufhebung von Wohngeldbescheiden bei
rückwirkender Gewährung des Zuschlags vermieden werden. Mit der Übergangsregelung
wird sichergestellt, dass im Rahmen der Einkommensanrechnung beim Wohngeld
insbesondere gemäß § 14 Absatz 1 und Absatz 2 Nummer 3 und 5 Buchstabe a und b der für
den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2027 gewährte Zuschlag an
persönlichen Entgeltpunkten nach § 307d Absatz 1 Satz 4, Absatz 1a Satz 3, Absatz 1b,
Absatz 1c sowie Absatz 5 Satz 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VI)
unberücksichtigt bleibt. Für den ab dem 1. Januar 2028 laufend gewährten Zuschlag an persönlichen
Entgeltpunkten nach § 307d SGB VI bleiben die geltenden Regelungen zur
Einkommensanrechnung beim Wohngeld unberührt.
Zu Nummer 28 (Anlage 1 zu § 12 Absatz 1)
Die Klimakomponente wird aus § 12 Absatz 7 in die Anlage überführt. Entsprechend ist die
Tabelle zu ergänzen.
Zu Nummer 29 (Anlage 2 zu § 19 Absatz 1)
Die Parameterwerte für den Parameter „c“ werden für alle Haushaltsgrößen um 58 Prozent
erhöht, wodurch eine erhöhte Einkommensanrechnung erreicht wird.
Zu Artikel 2 (Änderung der Wohngeldverordnung)
Zu Nummer 1 (§ 6 Absatz 2 Nummer 4)
Durch die Änderung von § 6 Absatz 2 Nummer 4 der Wohngeldverordnung wird der von
der Miete abzuziehende Pauschalbetrag für Kfz-Stell- bzw. Garagenplätze vereinheitlicht.
Ein einheitlicher Pauschalbetrag für Kfz-Stell- und Garagenplätze trägt zu einer
Vereinfachung der Durchführung der Ermittlung der wohngeldrechtlich zu berücksichtigenden Miete
bei. Abgrenzungsproblematiken stellen sich folglich nicht mehr.
Zu Nummer 2 (Anlage 1 zu § 1 Absatz 3)
Die Mietenstufen werden auf Basis der regionalen Mietenentwicklung angepasst, da es sich
bei den vorliegenden Gesetzesänderungen um eine strukturelle Änderung im Sinne des
§ 12 Absatz 4 Satz 1 WoGG handelt.
Zu Artikel 3 (Inkrafttreten)
Die Vorschrift bestimmt gemäß Artikel 82 Absatz 2 Satz 1 GG den Tag des Inkrafttretens.
Die Einsparungen und Vereinfachungen sollen ab dem Haushaltsjahr 2027 Wirkung
entfalten, sodass das Gesetz am 1. Januar 2027 Inkrafttreten treten wird.
Stellungnahme des Nationalen Normenkontrollrates (NKR) gem. § 6 Abs. 1 NKRG
Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes
(Wohngeldgesetz - WoGG) (NKR-Nr. 8160, BMWSB)
Der Nationale Normenkontrollrat hat den Regelungsentwurf vom 1. Juli 2026 mit folgendem
Ergebnis geprüft:
I Zusammenfassung
Bürgerinnen und Bürger
Jährlicher Zeitaufwand (Entlastung): rund -290 000 Stunden (rund -7,3 Mio. Euro)
Einmaliger Zeitaufwand: geringfügige Auswirkungen
Jährliche Sachkosten (Entlastung): rund -580 000 Euro
Einmalige Sachkosten: geringfügige Auswirkungen
Wirtschaft
Jährlicher Erfüllungsaufwand (Entlastung): rund-820 000 Euro
davon aus Bürokratiekosten (Entlastung): rund -820 000 Euro
Verwaltung
Bund
Jährlicher Erfüllungsaufwand: rund 3,9 Mio. Euro
Einmaliger Erfüllungsaufwand: geringfügige Auswirkungen
Länder
Jährlicher Erfüllungsaufwand (Entlastung): rund -11,8 Mio. Euro
Einmaliger Erfüllungsaufwand: rund 100 000 Euro
„One in, one out”-Regel
Im Sinne der erweiterten „One in, one out“-
Regel der Bundesregierung stellt der
jährliche Erfüllungsaufwand in diesem
Regelungsvorhaben ein „Out“ von 16,6 Mio. Euro
dar.
Der einmalige Erfüllungsaufwand stellt
kein „In“ dar, da es sich insgesamt um ein
entlastendes Vorhaben handelt.
Weitere Kosten Das Ressort hat keine weiteren Kosten
dargestellt.
Evaluierung Eine Evaluierung ist nicht vorgesehen. Es
erfolgt alle vier Jahre die Berichterstattung
nach § 39 WoGG in Form eines Berichts
über die Lage und Entwicklung der
Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in
Deutschland.
Ausführungen zur Rechts- und
Verwaltungsvereinfachung
• Prüfaufwand für Wechselmodellfälle
reduziert und Anpassung Regelung zur
Todesfallvergünstigung
• verstärkte Nutzung von Pauschalen und
Vereinfachung Nachweise für
Freibeträge bei Schwerbehinderung oder
Pflegebedürftigkeit
• Verschlankung Wohngeldstatistik
• keine Bündelung mit weiteren
Sozialleistungen vorgesehen
Nutzen des Vorhabens Das Ressort hat den Nutzen des Vorhabens
im Vorblatt des Regelungsentwurfs wie
folgt beschrieben:
• Konsolidierung des Haushalts
• Beschleunigung der Bearbeitung von
Wohngeldanträgen
• Entlastung von Wohngeldbehörden und
Bürgerinnen und Bürgern
Digitaltauglichkeit (Digitalcheck)
Das Ressort hat Möglichkeiten zum
digitalen Vollzug der Neuregelung nur
oberflächlich geprüft.
Regelungsfolgen
Die Darstellung der Regelungsfolgen ist nachvollziehbar und methodengerecht. Der
Nationale Normenkontrollrat erhebt hiergegen im Rahmen seines gesetzlichen Auftrags keine
Einwände.
Allerdings liegen dem NKR Hinweise vor, dass weitere Kosten für die Verwaltung
entstehen, da ein Teil der Personen, die nicht mehr Wohngeld, sondern zukünftig Leistungen
nach dem SGB II beziehen, über längere Zeiträume von den Jobcentern betreut und
begleitet werden müssen.
Der NKR kritisiert die unangemessen kurze Frist von zwei Werktagen, die Ländern und
Verbänden zur Stellungnahme eingeräumt wurde.
Digitaltauglichkeit
Der Nationale Normenkontrollrat weist darauf hin, dass Potenziale für einen
medienbruchfreien und standardisierten Datenaustausch zwischen den beteiligten Behörden
nicht vollständig ausgeschöpft werden.
Der NKR empfiehlt auf Basis vorheriger Empfehlungen des NKR und der Kommission zur
Sozialstaatsreform (KSR) die Bündelung von Sozialleistungen inklusive Wohngeld
voranzutreiben.
II Regelungsvorhaben
Der Gesetzentwurf zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes verfolgt das
zentrale Ziel, den Haushalt zu konsolidieren. Zusätzlich soll das Wohngeldverfahren vereinfacht
werden. Zur Haushaltskonsolidierung sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
• Aussetzung der Fortschreibung des Wohngeldes ab dem 1. Januar 2027
• Halbierung der Heizkostenkomponente
• Anpassung der Wohngeldformel, sodass der Wohngeldanspruch mit steigendem
Einkommen stärker als bisher gemindert wird.
Zudem sind Änderungen zur Vereinfachung des Wohngeldverfahrens vorgesehen, insbesondere
• Verringerung des Prüfaufwands für Fälle, bei denen Kinder im Wechselmodell bei ihren
getrennt lebenden Eltern wohnen,
• Verschlankung der Regelung zur Todesfallvergünstigung,
• stärkere Nutzung von Pauschalen aus dem Einkommensteuerrecht,
• Vereinfachung des Nachweises für Freibeträge bei Schwerbehinderung oder
Pflegebedürftigkeit,
• schnellere Erfassung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung durch Auflagen
in Wohngeldbescheiden,
• Zahlung des Wohngelds nur noch auf ein Konto,
• keine Geltendmachung von Erstattungsansprüchen durch Wohngeldbehörden,
• Verschlankung der Erhebungsmerkmale für die Wohngeldstatistik.
III Bewertung
III.1 Erfüllungsaufwand
Bürgerinnen und Bürger
Insgesamt werden Bürgerinnen und Bürger um rund 290 000 Stunden (rund 7,3 Mio. Euro) und
rund 580 000 Euro entlastet. Der einmalige Erfüllungsaufwand fällt geringfügig aus. Dieser
Erfüllungsaufwand resultiert im Wesentlichen aus den folgenden Vorgaben:
• Änderungen hinsichtlich Anspruchsberechtigung auf Wohngeld
Durch die Neuregelung des Wohngeldes verringert sich der Kreis der wohngeldberechtigten
Personen, was nachvollziehbar zu 381 000 weniger Wohngeldanträgen führt. Das Ressort geht
nachvollziehbar davon aus, dass pro Antrag rund 60 Minuten Arbeitsaufwand entfallen. Dies reduziert
den zeitlichen Aufwand für Bürgerinnen und Bürger um rund 390 000 Stunden (9,8 Mio. Euro)
und die Sachkosten um rund 830 000 Euro pro Jahr.
• Wechsel von ehemals wohngeldberechtigten Personen in andere
Sozialsicherungssysteme
Aufgrund des Entfalls der Wohngeldberechtigung werden etwa 143 000 ehemals
wohngeldberechtigte Personen in den Leistungsbereich anderer Sozialleistungssysteme einbezogen,
insbesondere in die Regelungen des SGB II (Grundsicherung) und des SGB XII. Diese Personen müssen
entsprechende Anträge stellen, wodurch nachvollziehbar ein zeitlicher Aufwand von rund
75 Minuten (SGB II) und rund 40 Minuten (SGB XII) pro Antrag entsteht. Hieraus resultieren
jährlicher Zeitaufwand von rund 140 000 Stunden (rund 3,5 Mio. Euro) und Sachkosten von rund
250 000 Euro.
• Erleichterungen bei der Beantragung von Freibeträgen
Personen mit bestimmten Pflegegraden wird es erleichtert, Freibeträge beim Wohngeld geltend
zu machen, da ab einem nachgewiesenen Pflegegrad 3 nicht mehr wie bisher zusätzlich zum
Pflegegrad ein Grad der Behinderung nachgewiesen werden muss. Dadurch entfällt für rund
77 000 Personen der bisherige Aufwand von rund 23 Minuten je Antrag. Daraus folgt eine
nach
Anzeige gekürzt – vollständiger Text im Original.
Relationen
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- part_of_vorgang → Gesetz zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes (Gesetzentwurf)