Fragen für die Fragestunde der 55. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 28. Januar 2026
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Fragen für die Fragestunde der 55. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 28. Januar 2026
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/3773
21. Wahlperiode 23.01.2026
Fragen
für die Fragestunde der 55. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 28. Januar 2026
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Akbulut, Gökay (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54, 55
Al-Wazir, Tarek
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 30, 31
Asar, Ayse (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . 37, 38
Badum, Lisa
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 32, 35
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 23
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46, 47
Dzienus, Timon
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 14, 15
Ebner, Harald
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 25, 36
Edis, Mirze (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44, 66
Gambir, Schahina
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 39, 50
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 27, 28
Gesenhues, Jan-Niclas, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 33, 34
Görke, Christian (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 59, 60
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 62, 64
Kever, Rocco (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41, 42
Abgeordnete Nummer
der Frage
Köktürk, Cansin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 6
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56, 65
Kraft, Rainer, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24, 61
Lemke, Sonja (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16, 17
Lenhard, Rebecca
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Lührmann, Anna, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 20, 52
Meiser, Pascal (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11, 12
Meyer-Soltau, Knuth (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45, 57
Neuhäuser, Charlotte Antonia (Die Linke) . . . . 53, 63
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 22
Przygodda, Kerstin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48, 49
Reichardt, Martin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51, 67
Rüffer, Corinna
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 8
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 4
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 10, 58
Seidler, Stefan (fraktionslos) . . . . . . . . . . . . . . . . . 26, 29
Vogtschmidt, Donata (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . 19, 21
Vollath, Sarah (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Zerr, Anne (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9, 13
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 3
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales
und Staatsmodernisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . 11
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung . . . . . . . . . . . . 18
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales
1. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Hat die Bundesregierung Kenntnis davon, welche
Auswirkungen die geplante Rentenreform auf die
deutschen Bürger konkret hat?
2. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Visiert die Bundesregierung konkrete
Maßnahmen an, um dem aus meiner Sicht ganz
erheblichen Anstieg des Anteils an Ausländern, die
langzeitarbeitslos sind, entgegenzuwirken, und wenn
ja, welche (vgl. https://jungefreiheit.de/politik/deu
tschland/2026/inzwischen-ist-jeder-dritte-langzeit
arbeitslose-auslaender/, abgerufen am 9.
Dezember 2026)?
3. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Wie bewertet die Bundesministerin für Arbeit und
Soziales die aktuelle Leistung der Bundesagentur
für Arbeit, und wie begründet sie ihre Antwort?
4. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Was hat nach Meinung der Bundesregierung
bisher das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in
Deutschland gebracht?
5. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Wie begründet die Bundesregierung die
zusätzlichen laufenden Kosten, die durch den Entwurf
eines Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des
Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer
Gesetze Mehraufwände in Höhe von rund 50 Mio.
Euro entstehen (davon 46 Mio. Euro für den
Bund, rund 30 Mio. Euro bei der Bundesagentur
für Arbeit und 4 Mio. Euro für die Kommunen)
sowie den einmaligen Umstellungsaufwand von
rund 9 Mio. Euro (davon 8 Mio. Euro für den
Bund und rund 1 Mio. Euro für die Kommunen,
vgl. Bundestagsdrucksache 21/3541), wenn
gleichzeitig durch die Verschärfung der
Sanktionen bis zum Komplettentzug der Leistungen nicht
garantiert werden kann, dass die Vermittlung in
den Arbeitsmarkt steigt – Expertinnen und
Experten gehen vom Gegenteil aus, nämlich der
Zunahme von psychischen Problemen, extremer Armut
und Obdachlosigkeit (vgl. https://taz.de/Depressio
nsliga-zur-neuen-Grundsicherung/!6145741/ und
www.fr.de/wirtschaft/helena-steinhaus-wirft-der-r
egierung-kalkulierten-verfassungsbruch-vor-9411
9174.html) –, und plant die Bundesregierung
Gespräche mit den Regierungen der Bundesländer
vor der Abstimmung des Gesetzentwurfs im
Bundesrat, insbesondere im Hinblick auf die
finanzielle Belastung der Länder und Kommunen
durch die Reform sowie mögliche zusätzliche
Kosten, die etwa durch die Bereitstellung von
Notunterkünften für diejenigen, die durch
Mietschulden ihre Wohnung verlieren, anfallen
könnten?
6. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Wie lässt sich nach Einschätzung der
Bundesregierung gewährleisten, dass Menschen mit
psychischen Erkrankungen, wie im Entwurf eines
Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Zweiten
Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze
formuliert, die Gelegenheit zur „persönlichen
Anhörung“ bekommen (Gesetzentwurf § 31a, vgl.
www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Geset
ze/Regierungsentwuerfe/reg-13-gesetz-zur-aender
ung-zweiten-buch-sozialgesetzbuch.pdf?__blob=
publicationFile&v=2), bevor ihnen das
Existenzminimum komplett entzogen wird, inklusive
Kosten der Unterkunft, wenn gleichzeitig der
Personalschlüssel in den Jobcentern aktuell bereits zu
knapp bemessen ist (vgl. https://oeffentliche-priva
te-dienste.verdi.de/mein-arbeitsplatz/jobcenter/++
co++3c182212-95dd-11ee-9a31-0f164ff4a9c8)
und durch die Reform zusätzlicher
Verwaltungsaufwand für die Angestellten der Jobcenter
entsteht (vgl. https://table.media/berlin/news/buerger
geld-reform-jobcenter-personalraete-bezweifeln-n
utzen), die zudem für Gespräche im Sinne von
psychosozialer Beratung erst geschult werden
müssten, und wie schätzt die Bundesregierung die
Gefahr ein, dass Menschen mit psychischen
Erkrankungen und in persönlichen Notlagen durch
die De-facto-Totalsanktionen in extreme Armut
und Obdachlosigkeit getrieben werden könnten?
7. Abgeordnete
Corinna Rüffer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Teilt die Bundesregierung die Einschätzung, dass
der kommunale Kostendruck, der in der
öffentlichen Debatte immer wieder mit der
Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen
begründet wird, primär auf strukturelle
Unterfinanzierung der Kommunen, hohe Altschulden und
gestiegene Personalkosten zurückzuführen ist,
und nicht auf eine Ausweitung individueller
Leistungsansprüche in der Eingliederungshilfe, und
wenn ja, welche Verantwortung sieht sie darin,
diese Differenzierung öffentlich klarzustellen,
wenn andernfalls der Eindruck entsteht,
Menschen mit Behinderungen seien Ursache
kommunaler Haushaltsprobleme?
8. Abgeordnete
Corinna Rüffer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung
über die Ursachen der steigenden Kosten bei
Schulbegleitungen nach dem Neunten Buch
Sozialgesetzbuch, und sieht sie gesetzgeberischen
Handlungsbedarf?
9. Abgeordnete
Anne Zerr
(Die Linke)
Welche Maßnahmen sieht das Bundesministerium
für Arbeit und Soziales als geeignet an, um das im
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD
angekündigte Ziel, die Prävention psychischer
Erkrankungen umzusetzen, und welche konkreten
Vorhaben sind zu welchem Zeitpunkt dafür
vorgesehen?
10. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten Arbeitsaufträge hat die am
17. Dezember 2025 eingesetzte
Alterssicherungskommission seitens der Bundesregierung zum
Themenbereich der staatlich geförderten privaten
Altersvorsorge erhalten, und wie beabsichtigt die
Bundesregierung sicherzustellen, dass die dort
erarbeiteten Vorschläge im Rahmen der Reform
der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge
berücksichtigt werden, angesichts dessen, dass
der entsprechende Gesetzentwurf bereits am
17. Dezember 2025 im Kabinett beschlossen
worden ist und die Kommission ihre Empfehlungen
erst bis Mitte 2026 vorlegen wird?
11. Abgeordneter
Pascal Meiser
(Die Linke)
Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung
die Tarifbindung in Deutschland in den letzten
25 Jahren entwickelt (bitte die Entwicklung der
Tarifbindung in 5-Jahres-Schritten angegeben),
und welche gesetzgeberischen Entscheidungen
haben nach Kenntnis der Bundesregierung dabei
mit dazu beigetragen, die Tarifbindung und die
dazu notwendige Durchsetzungsfähigkeit der
Gewerkschaften zu schwächen (bitte konkrete
Gesetzesänderungen anführen)?
12. Abgeordneter
Pascal Meiser
(Die Linke)
Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung
die Zahl der geringfügig entlohnten
Beschäftigungen („Minijobs“) in Deutschland in den letzten
25 Jahren entwickelt, und teilt die
Bundesregierung die Einschätzung, dass die deutliche
Ausweitung der geringfügig entlohnten Beschäftigung
im Ergebnis zu einer „Parallelwelt der Arbeit“
geführt hat, in der kein vollständiger
Sozialversicherungsschutz besteht und die das Fundament
unseres Sozialstaats aushöhlt sowie zur Verdrängung
regulärer sozialversicherungspflichtiger
Beschäftigung geführt hat (siehe zum Beispiel www.sued
deutsche.de/politik/minijobs-cdu-abschaffung-stef
an-nacke-arbeitnehmergruppe-bundestag-li.333
6595)?
13. Abgeordnete
Anne Zerr
(Die Linke)
Inwiefern teilt das Bundesministerium für Arbeit
und Soziales meine Ansicht, dass jede
Vollzeitarbeit ein Leben oberhalb der Armutsgrenze
(definiert als 60 Prozent des Medianeinkommens)
ermöglichen sollte, und welche konkreten
Maßnahmen plant das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales, um einen armutsfesten Mindestlohn bis
zum Ende der Legislaturperiode zu erreichen?
14. Abgeordneter
Timon Dzienus
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Was ist der Zeitplan für das
Regelbedarfsermittlungsverfahren, mit dem die Höhe der Regelsätze
in der Grundsicherung (Zweites Buch
Sozialgesetzbuch und Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch)
bestimmt wird?
15. Abgeordneter
Timon Dzienus
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche zeitlichen Meilensteine hat sich die
Bundesregierung gesetzt, um die Ergebnisse der
Sozialstaatskommission auszuwerten und in konkrete
Gesetzesvorhaben zu überführen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Digitales und Staatsmodernisierung
16. Abgeordnete
Sonja Lemke
(Die Linke)
Mit welchen Maßnahmen plant die
Bundesregierung, vor dem Hintergrund US-amerikanischer
Sanktionen gegen die HateAid-
Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von
Hodenberg und dem ehemaligen EU-Kommissar Thierry
Breton und der Gefahr weiterer Schritte in diese
Richtung, die Durchsetzung des Digital Services
Acts und die Handlungsfähigkeit der Verwaltung
auch in Anbetracht der Abhängigkeit von US-
amerikanischen Digitalkonzernen abzusichern?
17. Abgeordnete
Sonja Lemke
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung, bei allen Beteiligungs-
und Stakeholderprozessen zu digitalpolitischen
Vorhaben auch zivilgesellschaftliche Akteure
einzubinden?
18. Abgeordnete
Rebecca Lenhard
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche messbaren Ziele oder Kennzahlen nutzt
die Bundesregierung, um den Stand digitaler
Souveränität in der Bundesverwaltung zu überprüfen,
und welche konkreten Maßnahmen sind in den
nächsten sechs Monaten vorgesehen, um die
Unabhängigkeit von nichteuropäischer Software und
Infrastruktur sicherzustellen?
19. Abgeordnete
Donata
Vogtschmidt
(Die Linke)
Ist die Aussage des Bundesministers für Digitales
und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger
in einem Interview vom 11. September 2025,
wonach er sich zum Thema Chatkontrolle nicht von
der Seitenlinie her einbringen wolle, so zu
verstehen, dass die sogenannte Chatkontrolle den
Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für
Digitales und Staatsmodernisierung nicht berührt?
20. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus den wiederholten Verstößen der
Plattform X im Zusammenhang mit dem KI-
Chatbot Grok gegen europäisches Recht, insbesondere
wegen der Generierung sexualisierter
Darstellungen von Kindern (www.wiwo.de/dpa/fotos-
durchki-eu-erhoeht-druck-auf-musks-x-wegen-ki-bilder
n-von-kindern/100189758.html) – auch im
Hinblick auf die offizielle Präsenz des
Bundeskanzlers auf der Plattform X –, und beabsichtigt die
Bundesregierung, sich auf EU-Ebene für eine
vorübergehende Deaktivierung von Grok
einzusetzen, solange die Einhaltung der Vorgaben des
Digital Services Acts nicht gewährleistet ist?
21. Abgeordnete
Donata
Vogtschmidt
(Die Linke)
Welche Regelungs- und Durchsetzungslücken
bestehen derzeit nach Ansicht der Bundesregierung
mit Blick auf den Umstand, dass massenhaft KI-
generierte Deepfakes mit Darstellungen
sexualisierter Gewalt, teilweise sogar an Minderjährigen,
auf der Plattform X verbreitet wurden und diese
Verbreitung auch nicht zügig gestoppt werden
konnte, und sieht die Bundesregierung dabei
einen Zusammenhang zum Geschäftsmodell der
X-Corporation?
22. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Verfolgt die Bundesregierung eine konkrete
Strategie, um die aus meiner Sicht vorhandene starke
Abhängigkeit der Behörden von ausländischen
Anbietern digitaler Werkzeuge bzw. Softwares zu
reduzieren, und wenn ja, welche, und wie sieht
diese im Detail aus?
23. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Was sind die fünf wichtigsten Ziele, die der
Bundesminister für Digitales und
Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger in dieser
Legislaturperiode in seinem Ressort erreichen will?
24. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung den
Umsetzungsgrad des Onlinezugangsgesetzes, wonach
Bund, Länder und Kommunen ihre
Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 digital zugänglich
machen müssen, und wie viel Prozent der
Verwaltungsleistungen in Bund, Ländern und
Kommunen sind nach Kenntnis der Bundesregierung
zurzeit digital zugänglich (https://dashboard.digitale-
verwaltung.de/verfuegbarkeit/verwaltungsleistu
ngen)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
25. Abgeordneter
Harald Ebner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Legt die Bundesregierung bei komplexen
Gesetzesänderungsvorhaben mit möglichen
weitreichenden Umweltauswirkungen Wert auf
fundierte Konsultationsverfahren von Ländern,
Verbänden und Nichtregierungsorganisationen, und
wenn ja, wie begründet die Bundesregierung dann
ihr Vorgehen im Falle des sogenannten
„Infrastruktur-Zukunftsgesetzes“, bei dem nicht einmal
ein voller regulärer Arbeitstag (außerhalb von
Wochenenden) an Zeit für Stellungnahmen
eingeräumt wurde (vgl. https://taz.de/Die-Regierung-wi
ll-Bauvorhaben-beschleunigen-klappt-das/!6139
055/)?
26. Abgeordneter
Stefan Seidler
(fraktionslos)
Wann ist die Zustimmung des Vorstands der
Deutschen Bahn AG bzw. der DB InfraGO AG
bezüglich der parlamentarischen Befassung der
Ausbaustrecke Niebüll–Klanxbüll–Westerland (Sylt)
erfolgt, und wann plant die Bundesregierung, den
Bericht für die parlamentarische Befassung zur
Ausbaustrecke Niebüll–Klanxbüll–Westerland
(Sylt) dem Deutschen Bundestag zu übergeben?
27. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
In welcher Höhe wird die Bundesregierung im
Jahr 2026
Bedarfsplanfinanzierungsvereinbarungen im Bereich des Bedarfsplans Schiene
unterzeichnen (bitte die Vereinbarungen jeweils
auflisten), und welche Finanzmittel stehen im Zeitraum
2026 bis 2030 nach aktuellem Stand für
zusätzliche Bedarfsplanfinanzierungsvereinbarungen
zur Verfügung?
28. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie hoch ist der Gesamtmittelbedarf zur
Umsetzung der 355 kleinen und mittleren Maßnahmen
bis 2030 insgesamt, und wie viele Mittel stehen
für die Umsetzung im gleichen Zeitraum im
Haushalt zur Verfügung (vgl. www.deutschebah
n.com/resource/blob/12650720/a6fd4dd4896b9f2
018336eb8f1cb34b8/Infografik-Kapazitaetserweit
erung-zum-Download-data.pdf)?
29. Abgeordneter
Stefan Seidler
(fraktionslos)
Wird im Rahmen der Vorplanungsphase zur
Instandsetzung der Eiderbrücke Tönning an der
Bundesstraße 5 auch ein bestandsnaher
Ersatzneubau geprüft, und wenn nein, warum nicht?
30. Abgeordneter
Tarek Al-Wazir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Warum wurde für die Wallauer Spange noch
keine Baufinanzierungsvereinbarung
abgeschlossen, obwohl die Leistungsphase 3 bis 4 bereits
beendet ist, und wann plant die Bundesregierung
konkret, diese abzuschließen?
31. Abgeordneter
Tarek Al-Wazir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann genau plant die Bundesregierung, den
Bericht für die Schienenneubaustrecke Frankfurt/
Main–Mannheim für die parlamentarische
Befassung dem Deutschen Bundestag zuzuleiten, und
plant die Bundesregierung, die
Baufinanzierungsvereinbarung (ggf. nur für die vorbereitenden
Maßnahmen) bereits vor dem
Planfeststellungsbeschluss abzuschließen, damit vorbereitende
Maßnahmen bereits umgesetzt bzw. zumindest
begonnen werden können?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
32. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Warum hat das Bundesministerium für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
am 8. Dezember 2025 das Konsultationsverfahren
zum Klimaschutzprogramm eingeleitet, ohne dass
ein konkreter Entwurf vorgelegt wurde, und wann
wird die Bundesregierung das
Klimaschutzprogramm im Entwurf vorlegen?
33. Abgeordneter
Dr. Jan-Niclas
Gesenhues
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie kann frühzeitige Bürgerbeteiligung die
Planung von Infrastrukturprojekten optimieren, und
welche Rolle spielen aus Sicht der
Bundesregierung Umweltverbandsklagen für die Demokratie?
34. Abgeordneter
Dr. Jan-Niclas
Gesenhues
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Bis wann wird die Bundesregierung den
zugesagten Gesetzentwurf für ein Verbot von Einweg-E-
Zigaretten vorlegen?
35. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie wird sichergestellt, dass die durch die
angestrebte „Flexibilisierung“ der CO2-
Flottenregulierung entstehenden Mehremissionen auch
tatsächlich ausgeglichen werden (www.bundesumweltmi
nisterium.de/meldung/carsten-schneider-zum-koal
itionsausschuss-zur-co2-flottenregulierung)?
36. Abgeordneter
Harald Ebner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Warum hat das Bundesministerium für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
dem „Infrastruktur-Zukunftsgesetz“ im Kabinett
zugestimmt, obwohl der Wegfall des Vorrangs der
Realkompensation bei Natureingriffen den
Flächenmangel für Naturschutzvorhaben verschärfen
würde und es bislang keinen Entwurf eines damit
gekoppelten Naturflächengesetzes gibt, um dem
Artensterben wirksam entgegenzuwirken sowie
die EU-Wiederherstellungsverordnung erfolgreich
umzusetzen (vgl. www.naturschutz-energiewend
e.de/publikationen/flaechen-fuer-den-naturschutz-
%E2%88%92-instrumente-ihrer-sicherung-und-a
kquise/)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Gesundheit
37. Abgeordnete
Ayse Asar
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Pläne hat die Bundesregierung, um die
Frauengesundheit im Medizinstudium verbindlich
zu verankern, und welche Ressourcen will sie
dafür bereitstellen?
38. Abgeordnete
Ayse Asar
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwieweit stellt die geplante Novellierung der
Approbationsordnung sicher, dass der
Schwangerschaftsabbruch als regulärer und verbindlicher
Bestandteil der fachärztlichen Weiterbildung in
der Gynäkologie und Geburtshilfe verankert wird,
um bestehende Ausbildungslücken zu schließen
und eine flächendeckende, zeitgemäße
medizinische Versorgung von Frauen zu gewährleisten?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
39. Abgeordnete
Schahina Gambir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern ist der in der Reform des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) verankerte stärkere Fokus
auf Eigeninteressen mit der geplanten
Intensivierung des Team-Europe-Ansatzes vereinbar, und
wie will sich das BMZ in den kommenden
Monaten und insbesondere unter zyprischer EU-
Ratspräsidentschaft für eine entwicklungspolitische
Ausrichtung von Global Gateway und Global-
Europe-Instrument einsetzen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
der Finanzen
40. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass die im
Bundeshaushalt 2026 vorgesehenen Investitions-
und Konjunkturmaßnahmen tatsächlich in den
Regionen, Branchen und Qualifikationssegmenten
wirken, in denen die Arbeitslosigkeit aktuell
steigt, und anhand welcher Kriterien wird diese
Zielgenauigkeit überprüft?
41. Abgeordneter
Rocco Kever
(AfD)
Welche jährlichen Ausgaben des öffentlichen
Haushalts (Bund, Länder, Kommunen) für seit
2015 zugewanderte Flüchtlinge und Migranten
(einschließlich Asylberechtigter, subsidiär
Schutzberechtigter, Geduldeter und Ukraine-
Schutzbedürftiger) weist die Bundesregierung in Berichten
des Bundesministeriums der Finanzen, Statistiken
des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge
oder Bundestagsdrucksachen aus?
42. Abgeordneter
Rocco Kever
(AfD)
Verfügt die Bundesregierung über konkrete
Zahlen oder wissenschaftlich fundierte Schätzungen –
etwa unter Einbeziehung von Daten des Instituts
für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des
Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e. V.
(DIW), des Instituts der deutschen Wirtschaft
Köln e. V. (IW) sowie aktueller fiskalischer
Langzeitprojektionen der Stiftung Marktwirtschaft
oder der Bertelsmann Stiftung – zu den jährlichen
Gesamteinnahmen aus Steuern und
Sozialversicherungsbeiträgen, die durch die seit 2015 nach
Deutschland zugewanderten Personen generiert
werden, und wenn ja, wie lauten diese (bitte nach
Asylberechtigten, subsidiär Schutzberechtigten,
Geduldeten und Geflüchteten aus der Ukraine
differenzieren)?
43. Abgeordnete
Sarah Vollath
(Die Linke)
Hat die Bundesregierung Kenntnis von den
Verlusten in der Altersvorsorge der Versicherten der
Bayerischen Versorgungskammer und der
Berliner Zahnärztekammer durch
Kapitalmarktspekulationen, und wenn ja, welche Schlussfolgerungen
zieht sie daraus ggf. für das von ihr ausgegebene
Ziel, den Kapitalmarkt noch stärker in die
Altersvorsorge einzubinden, insbesondere im Hinblick
auf das geplante Altersvorsorgereformgesetz und
die Frühstart-Rente?
44. Abgeordneter
Mirze Edis
(Die Linke)
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung
bezüglich der Aufhebung der Schuldenbremse nur
für Verteidigung, nicht aber für Bildung oder
Gesundheit, im Hinblick auf die Aussage des
früheren NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg und
jetzigen Finanzministers Norwegens, der sich für
höhere Verteidigungsausgaben ausspricht, aber
gleichwohl einräumt, dass „jede Milliarde, die
man für Verteidigung ausgibt, ist eine Milliarde,
die man nicht für Bildung, Gesundheit oder für
Infrastruktur ausgeben kann“ (Quelle: www.deuts
chlandfunk.de/ex-nato-generalsekretaer-stoltenber
g-zu-venezuela-und-groenland-102.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des
Innern
45. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Welche konkreten Maßnahmen plant die
Bundesregierung, um kritische Infrastruktur in
Deutschland vor wachsenden Bedrohungen und Angriffen
zu schützen?
46. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Ist die Bundesregierung dazu bereit, den in
Afghanistan aufhältigen Personen mit einer
Aufnahmezusage der vorherigen Bundesregierung,
die zuvor während des Aufnahmeverfahrens von
Pakistan nach Afghanistan abgeschoben worden
waren, eine erneute bzw. erneuerte
Aufnahmezusage zu erteilen, um ihre schnelle Wiedereinreise
nach Pakistan und anschließend nach Deutschland
zu ermöglichen, nachdem eine Razzia der Taliban
in dem von der Bundesregierung unterstützten
Gästehaus in Kabul und entsprechende Verhöre
der Betroffenen (inklusive der Beschlagnahme
ihrer Smartphones usw., vgl. www.tagesschau.de/
ausland/asien/afghanistan-taliban-razzia-ortskraef
te-100.html) deren individuelle Gefährdungslage
nach meiner Auffassung massiv verschärft haben,
vor dem Hintergrund, dass nach einem aktuellen
Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin (https://
gesetze.berlin.de/bsbe/document/NJRE00163
0514) die nach individuellen Prüfungen erteilten
Aufnahmeerklärungen nach § 22 des
Aufenthaltsgesetzes wegen des rechtsstaatlichen
Vertrauensschutzes nicht pauschal zurückgenommen werden
dürfen, wie mit der Abkehrentscheidung des
Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 8.
Dezember 2025 geschehen, und wenn nicht, warum
nicht, vor dem Hintergrund der meines Erachtens
konkreten erheblichen Gefährdung der
Betroffenen, und welche genaueren Angaben kann die
Bundesregierung zu den im Gästehaus in Kabul
verbliebenen afghanischen Personen machen,
etwa zu deren Zuordnung zu den
unterschiedlichen Aufnahmeprogrammen, zum Stand ihrer
(gegebenenfalls auch gerichtlichen) Verfahren
und wie viele von ihnen eine Ablehnung infolge
der pauschalen Abkehrentscheidung des BMI
vom 8. Dezember 2025 erhalten haben (bitte
ausführen)?
47. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Warum wurde bei mehr als der Hälfte der noch in
Pakistan ausharrenden afghanischen Ortskräfte
die Aufnahmezusage der vorherigen
Bundesregierung zurückgezogen, obwohl der Bundesminister
des Innern Alexander Dobrindt in der 17. Sitzung
des Innenausschusses des Deutschen Bundestages
vom 26. November 2025 erklärt hatte, dass es
bezüglich der zu diesem Zeitpunkt 218 Ortskräfte
(inklusive ihrer Angehörigen) eine „nachlaufende
Verantwortung“ gebe, sodass es in diesen Fällen
zu einer Aufnahme komme, vor dem Hintergrund,
dass seine hierzu gemachte Erklärung, dass
Sicherheitsüberprüfungen „positiv durchstanden
werden müssten“ (Plenarprotokoll 21/52,
S. 6197), meines Erachtens nicht überzeugend ist,
da nach meiner Kenntnis nur in wenigen Fällen
nach Sicherheitsinterviews Sicherheitsbedenken
gemeldet wurden, und welche Angaben kann die
Bundesregierung dazu machen, ob bzw. in
welchem Umfang sich solche gemeldeten
Sicherheitsbedenken im weiteren Verfahren (etwa in
Gerichtsverfahren oder durch ergänzende
Darlegungen der Betroffenen) als letztlich unbedenklich
erwiesen haben, generell, aber auch speziell in
Bezug auf die Gruppe der Ortskräfte (falls keine
Statistik hierzu vorliegen sollte, bitte zumindest
ungefähre Einschätzungen der maßgeblich
beteiligten Bundesbediensteten wiedergeben)?
48. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Plant die Bundesregierung, eine zentrale
bundesweite Erfassung von Kinderehen einzuführen, und
wenn nicht, weshalb nicht (vgl. Antwort der
Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion
der AfD auf Bundestagsdrucksache 21/1058)?
49. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Plant die Bundesregierung, Fälle von
Familiennachzug von Ehefrauen, die zum Zeitpunkt der
Eheschließung minderjährig oder unter 16 Jahre
alt waren, künftig statistisch zu erfassen, und
wenn nicht, weshalb nicht (vgl. Antwort der
Bundesregierung zu Frage 6 der Kleinen Anfrage
der Fraktion der AfD auf
Bundestagsdrucksache 21/1058)?
50. Abgeordnete
Schahina Gambir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Was ist der aktuelle Stand der Umsetzung des
2022 vorgestellten 10-Punkte-Plans „Aktionsplan
gegen Rechtsextremismus“ des
Bundesministeriums des Innern und der weiteren Maßnahmen,
um die der Aktionsplan 2024 erweitert wurde?
51. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Will die Bundesregierung künftig verhindern,
dass Stammes- und Nationalitätenkonflikte des
Nahen und Mittleren Ostens auf deutschen
Straßen ausgetragen werden, was zuletzt einmal mehr
zu verletzten deutschen Polizeibeamten führte,
und wenn ja, auf welche Weise (www.welt.de/ver
mischtes/article69705558568b91954b0e9866/stut
tgart-und-dortmund-massiven-
gewalthandlungenausgesetzt-ausschreitungen-bei-pro-kurdischen-de
monstrationen.html)?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
52. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus der Entscheidung der US-
Regierung, Einreise- und Visasperren gegen mehrere
europäische Akteurinnen und Akteure im Umfeld
der Durchsetzung des Digital Services Acts
(DSA) zu verhängen (www.tagesschau.de/auslan
d/amerika/usa-einreiseverbote-hateaid-100.html),
darunter auch gegen Vertreterinnen und Vertreter
zivilgesellschaftlicher Organisationen wie
HateAid, die als „trusted flagger“ fungieren, und
wird die Bundesregierung Maßnahmen ergreifen,
um diese Personen und Organisationen vor
Einschüchterung, praktischen Nachteilen und
möglichen abschreckenden Effekten für ihre weitere
Mitwirkung an der DSA-Durchsetzung zu
schützen, und wenn ja, welche konkret?
53. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Hat die Bundesregierung Kenntnis von der
Räumung und dem Abriss von Gebäuden der Zentrale
des Hilfswerks der Vereinten Nationen für
Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten in Ost-Jerusalem
durch israelische Sicherheitskräfte (www.tagessch
au.de/ausland/asien/israel-unrwa-hauptquartier-10
0.html), und wenn ja, welche Schlussfolgerungen
zieht sie daraus im Hinblick auf das Völkerrecht
wie die Unverletzlichkeit von Liegenschaften der
Vereinten Nationen (VN) sowie die
völkerrechtlichen Verpflichtungen Israels, und beabsichtigt
die Bundesregierung hierzu diplomatische
Schritte gegenüber der israelischen Regierung sowie auf
EU- und VN-Ebene zu ergreifen, um die
Unverletzlichkeit von VN-Einrichtungen und die
Fortführung humanitärer Arbeit für die
palästinensische Bevölkerung sicherzustellen, und wenn ja,
welche konkret (bitte unter Angabe von
Regierungskontakten, beteiligten Bundesministerien,
Regierungs- bzw. EU-/VN-Vertretenden, Datum
und Ergebnis auflisten)?
54. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Inwiefern teilt die Bundesregierung die
Einschätzung des US-Botschafters in der Türkei, Tom
Barrack, wonach die syrische Übergangsregierung
in Damaskus inzwischen die Sicherheit
einschließlich der Kontrolle über IS-Haftanstalten
gewährleisten könne, sodass die kurdischen
Syrian Democratic Forces (SDF) als Partner der USA
im Kampf gegen den sogenannten „Islamischen
Staat“ (IS) entbehrlich geworden seien und ihre
Integration in staatliche Strukturen unter
Präsident Ahmed al-Sharaa daher einen gangbaren
Weg zu nationaler Einheit darstelle (vgl. https://
x.com/USAMBTurkiye/status/201363585157033
6016?s=20), obwohl die Ko-Außenbeauftragte
der Demokratischen Selbstverwaltung von Nord-
und Ostsyrien (DAANES), Ilham Ehmed, wegen
anhaltender Angriffe auf kurdische Gebiete und
die Zivilbevölkerung vor einem Scheitern des
Übergangsprozesses warnt (vgl. https://deutsch.an
f-news.com/rojava-syrien/ehmed-warnt-vor-scheit
ern-des-syrien-prozesses-berlin-musse-handeln-4
9861), und plant die Bundesregierung konkrete
politische Maßnahmen zum Schutz der
kurdischen Gebiete und der Zivilbevölkerung, wie von
Ilham Ehmed gefordert, und wenn ja, welche?
55. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
darüber vor, wie viele der von den USA zur
Verlegung in den Irak vorgesehenen IS-Gefangenen
(bis zu 7.000 laut U.S. Central Command,
CENTCOM) deutsche Staatsangehörige oder
Personen mit Wohnsitz bzw. Aufenthaltsrecht in
Deutschland sind (vgl. www.rnd.de/politik/usa-w
ollen-bis-zu-7000-is-gefangene-von-syrien-in-de
n-irak-verlegen-R4M3NFWCSVHHFNNZ2TDE
WTFUDI.html), und ist Deutschland direkt oder
indirekt an Maßnahmen beteiligt, die die
Bewachung, Unterbringung oder Verlegung dieser
Gefangenen unterstützen, und falls ja, in welchem
Umfang?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Verteidigung
56. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchem Umfang waren an den gemeldeten
Vorfällen mit Bezug zu Rechtsextremismus,
Drogenmissbrauch und sexuellen Übergriffen in
Zweibrücken nach Kenntnis der Bundesregierung
auch ehemalige Angehörige des Kommandos
Spezialkräfte beteiligt, die zuvor Dienst in der
aufgelösten Kompanie des Kommandos
Spezialkräfte (KSK) geleistet haben und im Zuge der
Aufarbeitung der KSK-Affäre versetzt wurden
(www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/
skandalbundeswehr-fallschirmjaeger-zweibruecken-im-v
erteidigungsausschuss-pistorius-100.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
57. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung die
wirtschaftliche Lage des deutschen Mittelstands im Jahr
2026, und welche zusätzlichen Förderprogramme
plant sie, um Wachstum und
Wettbewerbsfähigkeit bis 2027 zu stärken?
58. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Auswirkungen erwartet die
Bundesregierung vor dem Hintergrund der anstehenden
Neustrukturierung der europäischen Förderkulisse
(vgl. www.bundeswirtschaftsministerium.de/Reda
ktion/DE/Publikationen/Europa/governance-
undumsetzung-der-europaischen-strukturfonds-mit-bl
ick-auf-ihre-neuausrichtung-nach-2027.pdf?__blo
b=publicationFile&v=9), insbesondere für
ländliche Tourismusregionen, und welche konkreten
Punkte bringt sie in die Verhandlungen auf
europäischer Ebene ein, um diese Regionen zu
unterstützen (bitte einzeln aufschlüsseln)?
59. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Stimmt die Bundesregierung mit mir überein,
dass vor dem Hintergrund der sich schon jetzt
abzeichnenden existenziellen Probleme der
Raffinerien mit Rosneft-Beteiligung allein durch
möglicherweise ab dem 30. April 2026 greifende US-
Sanktionen nach dem Auslaufen der aktuell von
den USA bis 29. April 2026 gewährten Ausnahme
(für PCK-Raffinerie in Schwedt siehe www.mo
z.de/nachrichten/brandenburg/pck-raffinerie-schw
edt-eingeschraenkter-betrieb-brief-warnt-vor-us-s
anktionen-78591759.html) eine rechtssichere
Anschlusslösung deutlich vor diesem Datum
gefunden werden muss (wenn nein, bitte begründen,
bzw. wenn ja, bis wann will die Bundesregierung
diese Lösung spätestens erreicht haben)?
60. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Welche genauen Folgen hätte ein Greifen der US-
Sanktionen bei den drei Raffinerie-Gesellschaften
mit Rosneft-Anteilen in Deutschland (PCK,
MiRO und Bayernoil) nach dem 29. April 2026
(Auslaufen der aktuell von den USA gewährten
Ausnahme, siehe www.moz.de/nachrichten/brand
enburg/pck-raffinerie-schwedt-eingeschraenkter-b
etrieb-brief-warnt-vor-us-sanktionen-7859175
9 .html) für die Versorgungssicherheit
Deutschlands mit den Raffinerieprodukten, und trifft die
Bundesregierung vor diesem Hintergrund
Vorbereitungen für ein mögliches Greifen der
Sanktionen, und wenn ja, wie sehen diese konkret aus?
61. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Mit welcher Datengrundlage oder aufgrund
welcher Studie wird seitens der Bundesregierung der
Strombedarf in Deutschland durch Rechenzentren
und die zunehmende Digitalisierung extrapoliert,
und geht die Bundesregierung dabei von einem
steigenden oder sinkenden Stromverbrauch in
welcher Größenordnung aus (https://ap-verlag.de/
ki-bedingt-einen-um-60-hoeheren-
energiebedarfbis-2028/99186/)?
62. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen und Gespräche hat das
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit
den von Schließung betroffenen Unternehmen
und ihren Mitarbeitenden im Industriepark Leuna
schon ergriffen, und gibt es Gespräche mit der
EU-Kommission bezüglich weiterer Maßnahmen,
um Preisdumping bei entsprechenden chemischen
Grundprodukten abzuwehren?
63. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Wie hoch sind die entstandenen Gesamtkosten der
Teilnahme von Vertretenden der Bundesregierung
(www.bild.de/politik/hier-landet-der-bundeskanzl
er-heli-merz-in-davos-angekommen-6971197270
7d4aa20757c7ee) beim Jahrestreffen der
schweizerischen Lobbyorganisation
Weltwirtschaftsforum (WEF) (www.weforum.org/meetings/world-e
conomic-forum-annual-meeting-2026/) in Davos
2026 (bitte nach Einzelpositionen aufschlüsseln),
und welche Unternehmensvertretenden hat der
Bundeskanzler Friedrich Merz im Rahmen des
diesjährigen WEF zu Einzelgesprächen getroffen
(bitte nach Namen, Funktion und Thema
aufschlüsseln)?
64. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie schätzt die Bundesregierung die
Versorgungssicherheit mit und Preisstabilität von Gas
für Industrie und Verbraucher bei derzeit
steigenden Gaspreisen, einem historisch niedrigem
Speicherfüllstand von 42 Prozent am 18. Januar 2026
und weiterhin witterungsbedingt hohem
Gasverbrauch ein?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
65. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchem Umfang haben Opfer, Angehörige
und Hinterbliebene, Ersthelfer, Einsatzkräfte und
Spontanhelfende des Breitscheidplatz-Attentats
vom 19. Dezember 2016 nach Kenntnis des
zuständigen Beauftragten der Bundesregierung für
die Anliegen von Betroffenen von terroristischen
und extremistischen Anschlägen im Inland
(Bundesopferbeauftragter) und der Bundesregierung
gerichtliche Verfahren zur Durchsetzung von
medizinischen und opferrentenrechtlichen
Versorgungsansprüchen angestrengt, und wie groß sind
die Zahlen der einzelnen Opfergruppen
insgesamt?
66. Abgeordneter
Mirze Edis
(Die Linke)
Wie positioniert sich die Bundesregierung zu dem
Entwurf des EU-Vorhabens eines einheitlichen
Rechtsrahmens für ein „28. Regime“ und eine
„European Start Up and Scale Up Company
(ESSU)“ vor dem Hintergrund, dass der Deutsche
Gewerkschaftsbund (DGB) den ESSU bzw. das
28. Regime strikt ablehnt, weil absehbar ist, dass
Risiken u. a. für Beschäftigte, die
Betriebsverfassung und für Europäische Betriebsräte bestehen
sowie die Unternehmensmitbestimmung und
weitere Arbeiternehmerinnen- und Arbeitnehmer-
Schutzrechte ausgehöhlt zu werden drohen, und
erwägt sie eine Ablehnung dieses bei den
Deutsch-Italienischen Regierungskonsultationen
am 23. Januar 2026 in Rom auf der Tagesordnung
stehenden Entwurfs (siehe www.dgb.de/fileadmi
n/download_center/Stellungnahmen/Initiativ-SN_
DGB_28._Regime_15.10.pdf)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
67. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Erfasst die Bundesregierung Vorfälle von
Deutschenfeindlichkeit an Schulen in Deutschland
gegenwärtig zentral, und wenn nicht, plant sie, dies
künftig zu tun (www.nius.de/kriminalitaet/news/d
as-martyrium-von-gransee-wie-drei-syrische-mae
dchen-eine-achtjaehrige-quaelten)?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
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