Fragen für die Fragestunde der 52. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 14. Januar 2026
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Fragen für die Fragestunde der 52. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 14. Januar 2026
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/3521
21. Wahlperiode 09.01.2026
Fragen
für die Fragestunde der 52. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 14. Januar 2026
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 57
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40, 41
Dillschneider, Jeanne
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Dzienus, Timon
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 11, 16
Edis, Mirze (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 50
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 27, 28
Gohlke, Nicole (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54, 56
Grau, Armin, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 12, 13
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 19, 49
Köktürk, Cansin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9, 10
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38, 39
Kraft, Rainer, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 51
Lang, Ricarda (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . 17
Lenhard, Rebecca
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Lensing, Sascha (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35, 36
Limburg, Helge
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 43, 52
Abgeordnete Nummer
der Frage
Lübcke, Andrea, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Lührmann, Anna, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 23, 24
Meyer-Soltau, Knuth (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34, 48
Nieland, Iris (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4, 55
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 21
Polat, Filiz
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 44, 45
Przygodda, Kerstin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25, 26
Reichardt, Martin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37, 46
Reisner, Lea (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30, 42
Rüffer, Corinna
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 14, 15
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 8
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 32, 33
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 6
Wagener, Robin
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Zons, Ulrich von (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 3
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales
und Staatsmodernisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales
1. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung
über die Inanspruchnahme der geförderten
beruflichen Weiterbildungsangebote nach dem
Bürgergeldgesetz im Jahr 2024, und welche Maßnahmen
plant sie zur weiteren Verbesserung der
Teilnahmequote von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern sowie Leistungsberechtigten?
2. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Welche sind die fünf wichtigsten Maßnahmen im
Bereich der Arbeitsmarktpolitik, deren
Umsetzung die Bundesregierung für das Jahr 2026
anvisiert wird (bitte begründen)?
3. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Wie viele der derzeit in Deutschland befindlichen
ukrainischen Flüchtlinge sind nach Kenntnis der
Bundesregierung von der kürzlich
vorgenommenen „Bürgergeldreform“ potenziell betroffen?
4. Abgeordnete
Iris Nieland
(AfD)
Welche Gründe nennt das Bundesministerium für
Arbeit und Soziales für die vom
Bundesrechnungshof in seinen Bemerkungen 2025
festgestellten Defizite bei der Durchsetzung
verpflichtender Sprach- und Integrationsmaßnahmen für
Bürgergeldbezieher, und welche Rolle spielt dabei
die unterschiedliche Aufenthaltsperspektive der
Leistungsbezieher?
5. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Beurteilt das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales die Einführung des Bürgergeldes als
Erfolg oder Misserfolg, und wie begründet es seine
Haltung?
6. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Wie erklärt die Bundesregierung den
überproportional hohen Anteil von Bürgergeldbeziehern mit
Migrationshintergrund, und welche konkreten
Maßnahmen ergreift sie, um durch verbindliche
Integrations-, Qualifizierungs- und
Vermittlungsstrategien den Übergang dieser
Personengruppe in sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung deutlich zu beschleunigen?
7. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Welche Auswirkungen verspricht sich die
Bundesregierung von der neuen Grundsicherung
anstatt des bisherigen Bürgergeldes?
8. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, wie
viele Arbeitnehmer in Deutschland den
Mindestlohn beziehen?
9. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Gibt es angesichts der Tatsache, dass jedes vierte
Kind in Deutschland von Sozialleistungen
abhängig ist (www.zdfheute.de/politik/deutschland/kind
er-sozialleistungen-armut-deutschland-100.html),
Pläne der Bundesregierung, ergänzend zur
Reform des Bürgergeldes hin zur neuen
Grundsicherung mit verschärften Sanktionsmechanismen bis
zum vollständigen Leistungsentzug weitere
Gesetze zu erlassen, die verhindern, dass Kinder
unverschuldet mitgetroffen werden, auch im
Hinblick auf die Angabe der Bundesagentur für
Arbeit, dass bereits im vergangenen Jahr von jeder
dritten Sanktion ein Kind mitbetroffen war (vgl.
www.zeit.de/familie/2025-10/buergergeld-sanktio
nen-kinder-familie), und falls nein, wie sollen
Kinder und Jugendliche dann nach Ansicht der
Bundesregierung davor geschützt werden, dass
der Haushalt, in dem sie leben, unter das
Existenzminimum und somit in akute Armut rutscht?
10. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Wie hoch schätzt die Bundesregierung den
Verwaltungsaufwand (finanziell und personell, bitte
aufschlüsseln) für die Einführung der „neuen
Grundsicherung“ (Reform des Bürgergeldes) ein,
auch mit Blick auf die Angaben der
Bundesagentur für Arbeit, dass Mehrkosten von rund
260 Mio. Euro entstünden und dass ein späteres
Inkrafttreten der Reform notwendig sei, um die
bürokratischen Anpassungen zu gewährleisten
(vgl. https://table.media/berlin/news/buergergeld-i
i-bundesagentur-fuer-arbeit-kritisiert-mehrko
s ten), sowie der Warnung der Personalräte der
Jobcenter, dass aufgrund der Schwere der
Sanktionen neben Schulungen und IT-Updates auch
zusätzliches Sicherheitspersonal notwendig sei (vgl.
https://table.media/berlin/news/buergergeld-refor
m-jobcenter-personalraete-bezweifeln-nutzen),
und liegen der Bundesregierung Berechnungen
dazu vor, wie hoch zusätzliche Kosten ausfallen
würden, falls Teile des Gesetzes, etwa der
komplette Entzug der Leistungen inklusive Kosten der
Unterkunft auch für Menschen mit psychischen
Krankheiten, vor Gericht für verfassungswidrig
erklärt würden und somit erneute rechtliche
Änderungen vorgenommen werden müssten, und
wenn ja, wie lautet deren Ergebnis, und wenn
nein, beabsichtigt die Bundesregierung,
entsprechende Berechnungen anzustellen?
11. Abgeordneter
Timon Dzienus
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Was ist nach den geplanten Änderungen des § 32
des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) in
Verbindung mit § 7b Absatz 4 SGB II der kürzest
mögliche Zeitraum zwischen dem ersten
Meldeversäumnis und dem vollständigen Entfall des
Bürgergeldanspruchs infolge einer
angenommenen Nichterreichbarkeit („fiktives Ausbleiben“),
wenn sämtliche Sanktionsstufen und erneute
Terminaufforderungen ohne Verzögerung
aufeinanderfolgend eintreten?
12. Abgeordneter
Dr. Armin Grau
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ist die Bundesregierung der Auffassung, dass sie
mit ihrer geplanten Grundsicherungsreform auch
im Einzelfall und nicht nur im Grundsatz
sicherstellen muss, dass Menschen im SGB-II-Bezug,
die aufgrund von psychischen Beeinträchtigungen
Termine versäumen, nicht sanktioniert werden,
weil sonst die Vorgaben des
Bundesverfassungsgerichts hinsichtlich des Schutzes der
Menschenwürde und des Gebots der Wirksamkeit von
Sanktionen nicht erfüllt sind, und wenn nicht, warum
nicht?
13. Abgeordneter
Dr. Armin Grau
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ist die Bundesregierung bezüglich der geplanten
Totalsanktionen des Regelbedarfs im SGB II der
Auffassung, dass die nicht sanktionierten
Mitglieder einer Familie, die von Grundsicherung lebt,
nicht erheblich darunter leiden, wenn aufgrund
von Leistungsentzug bei einem Elternteil pro
Monat mehr als 500 Euro in der Haushaltskasse
fehlen, und wenn nicht, warum nicht?
14. Abgeordnete
Corinna Rüffer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Liegen der Bundesregierung statistische Daten
über den Anteil der Leistungsbezieherinnen und
Leistungsbezieher nach dem Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch vor, die eine Diagnose aus dem
Bereich der seelischen Beeinträchtigungen
aufweisen bzw. bei denen der Verdacht darauf
besteht, und wenn ja, wie hoch ist dieser Anteil
konkret (bitte aufgeschlüsselt in absoluten Zahlen und
Prozentangabe angeben)?
15. Abgeordnete
Corinna Rüffer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie will die Bundesregierung sicherstellen, dass
die Reformen in der Eingliederungshilfe nach
dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX)
losgelöst von der Kommission zur
Sozialstaatsreform debattiert werden, vor dem Hintergrund,
dass die Regierungschefinnen und
Regierungschefs bei der Ministerpräsidentenkonferenz im
Oktober 2025 den Bund eindringlich darum
baten, zusammen mit den Ländern bereits im Jahr
2025 einen transparenten und zukunftsfähigen
Modus für einen Mehraufwandsausgleich zu
schaffen, der die zu erwartenden zukünftigen und
weiteren Kostensteigerungen berücksichtigt und
diese Mehraufwendungen ausgleicht, auch soweit
sie bereits aufgetreten sind (www.ministerpraesid
ent.sachsen.de/ministerpraesident/MPK-TOP-
1.pdf)?
16. Abgeordneter
Timon Dzienus
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern berücksichtigt die Bundesregierung bei
der Ausgestaltung der neuen Sanktionsregelungen
die Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts, wonach Sanktionen nicht starr ausgestaltet
sein dürfen und durch kooperatives Verhalten
jederzeit aufgehoben werden müssen, und welche
Verhaltensänderungen erwartet die
Bundesregierung durch die verschärften Sanktionen?
17. Abgeordnete
Ricarda Lang
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zu
der Frage gebildet, ob die Einführung eines
Offizialdelikts bei Straftaten nach § 119 des
Betriebsverfassungsgesetzes – also, dass die
Staatsanwaltschaft bei bekannt werdender Behinderung von
Betriebsratsarbeit oder Betriebsratswahlen von
Amts wegen ermitteln müsste, auch ohne
Strafantrag der Betroffenen – zu einer Stärkung der
betrieblichen Mitbestimmung beitragen würde, und
wenn ja, wie lautet diese (vgl. Antwort der
Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 78 auf
Bundestagsdrucksache 21/2486)?
18. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Welche Verschärfungen bei den Anforderungen
an die Empfänger des geplanten
Grundsicherungsgeldes sind nach Kenntnis der
Bundesregierung im Einzelnen geplant, und wie viel
Steuergeld wird dadurch perspektivisch eingespart
(www.merkur.de/wirtschaft/buergergeld-reform-k
ommt-das-ist-der-zeitplan-der-neuen-grundsicher
ung-zr-94110062.html)?
19. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann ist mit der Änderung des
Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) zu rechnen, und plant die
Bundesregierung, im Zuge dessen die so
bezeichnete Lücke des § 112a BetrVG (eingeschränkte
Erzwingbarkeit von Sozialplänen bei reinen
Personalabbaumaßnahmen und in jungen
Unternehmen – unter vier Jahre alt – über die
Einigungsstelle) zu schließen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Digitales und Staatsmodernisierung
20. Abgeordnete
Rebecca Lenhard
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie definiert die Bundesregierung die im
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD
genannten „ambitionierten Ziele für Open Source“,
und welche messbaren Schritte oder Maßnahmen
sollen innerhalb der nächsten sechs Monate
eingeleitet werden?
21. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Stellt die Bundesregierung sicher, dass die
sogenannte digitale Brieftasche gerade für ältere
Bürger, aber auch für alle Bürger, die, gleich aus
welchen Gründen, darauf verzichten möchten, nicht
rechtlich oder tatsächlich zur Pflicht wird, und
wenn ja, mit welchen konkreten Maßnahmen (vgl.
www.spiegel.de/netzwelt/apps/digitaler-personala
usweis-ab-2027-sollen-sich-buerger-per-smartpho
ne-ausweisen-koennen-a-424bd598-7244-42aa-8c
2f-31f7716517cf – abgerufen am 12. Dezember
2025)?
22. Abgeordnete
Jeanne
Dillschneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie bewertet das Bundesministerium für
Digitales und Staatsmodernisierung die Einschätzung
des vom Bundesministerium des Innern in
Auftrag gegebenen Gutachtens der Universität Köln
zum Umfang des rechtlichen Zugriffsrechts auf
europäische Cloud-Daten durch US-
Geheimdienste und andere staatliche US-Stellen, und
welche Schlüsse zieht das Bundesministerium für
Digitales und Staatsmodernisierung daraus für die
Nutzung privater Cloud-Anbieter durch die
Verwaltung und andere Behörden?
23. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus dem australischen Social-Media-
Verbot für unter 16-Jährige für ihr eigenes
Handeln, vor dem Hintergrund, dass der
Bundesminister für Digitalisierung und
Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger eine solche
Altersbegrenzung unterstützt (www.deutschlandf
unk.de/digitalminister-wildberger-offen-fuer-alter
sgrenze-bei-social-media-100.html), und was
wird der Bundesminister Dr. Karsten Wildberger
konkret unternehmen für die schnelle und
konsequente Anwendung des Digital Services Acts, der
die Plattformen verpflichtet, soziale Medien
sicherer zu gestalten, indem hohe Privatsphäre-
Standards durchgesetzt und Empfehlungssysteme
altersgerecht gestaltet werden?
24. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat sich die Bundesregierung zu der 120-
Millionen-Euro-Strafzahlung für die Musk-Plattform X,
die die EU-Kommission aufgrund von Verstößen
gegen die EU-Digitalgesetzgebung des Digital
Services Acts verhängt hat, eine Auffassung
gebildet, und wenn ja, wie lautet diese, und welche
Konsequenzen zieht die Bundesregierung daraus
ggf. für die eigene Nutzung der Plattform (www.t
agesschau.de/ausland/europa/eu-x-strafe-10
0.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
25. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Sind die mir vorliegenden Informationen
zutreffend, wonach trotz des im September 2025
weitgehend abgeschlossenen Bahnausbaus zwischen
Bamberg und Nürnberg (www.marktspiegel.de/ba
yern/c-lokales/bahn-beseitigt-engpass-auf-wichtig
er-nord-sued-achse_a126127) entgegen der
vielfachen Ankündigungen (www.tvo.de/oberfranke
n-deutsche-bahn-mit-umfangreichen-
bauarbeitenin-der-ersten-osterferienwoche-580935/) Züge des
Fernverkehrs bislang nicht mit 230 km/h auf
dieser Strecke fahren, sondern lediglich mit bis zu
120 km/h, und wenn ja, wann werden Züge des
Fernverkehrs zwischen Bamberg und Nürnberg
nach Kenntnis der Bundesregierung mit bis zu
230 km/h fahren?
26. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung der
derzeitige Planungsstand des Ausbaus der
Bahnstrecke Lünen–Münster, und wann wird nach
Kenntnis der Bundesregierung mit den
Bauarbeiten begonnen (www1.wdr.de/nachrichten/westfale
n-lippe/bahnstrecke-muenster-luenen-ausbau-10
0.html)?
27. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wollen die Bundesregierung sowie die Deutsche
Bahn AG sicherstellen, dass bei der geplanten
Ausrüstung der Bahnstrecken mit dem Future
Railway Mobile Communication System
(FRMCS) Hersteller wie Huawei ebenso
vollständig ausgeschlossen werden wie beispielsweise bei
den Vergaben zum neuen Blaulicht-Funk oder 6G
(vgl. www.handelsblatt.com/technik/it-internet/inf
rastruktur-bundesregierung-plant-ausschluss-
vonhuawei-aus-dem-6g-netz/100174493.html), und
wenn ja, wie, und wenn nein, warum erfolgt kein
vollständiger Ausschluss bei der Einführung von
FRMCS?
28. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Deutsche Bahn AG die kurzfristige
Wiedereinführung der im Fahrplan 2026 gestrichenen
IC-Verbindungen (vgl. www.mdr.de/nachrichten/
deutschland/panorama/fahrplan-wechsel-bahn-me
hr-verbindungen-sachsen-anhalt-thueringen-10
0.html) angesichts der am 12. Dezember 2025
gesunkenen Trassenpreise im Fernverkehr (vgl.
www.bundesnetzagentur.de/DE/Beschlusskamme
rn/BK10/BK10_01_Aktuelles/BK10_Aktuelle
s.html), und wenn nein, warum nicht?
29. Abgeordnete
Dr. Andrea
Lübcke
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann beabsichtigt die Bundesregierung, das
deutsch-polnische Jugendticket („Deutsch-
Polnisches Freundschaftsticket“) einzuführen, und
welche konkreten Schritte stehen einer
Umsetzung im Jahr 2026 derzeit noch entgegen (www.
moz.de/nachrichten/brandenburg/polen-mit-der-b
ahn-geld-ist-da-kommt-2026-das-deutsch-polnisc
he-jugendticket-78547078.html)?
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und
des Bundeskanzleramtes
30. Abgeordnete
Lea Reisner
(Die Linke)
Wie reagierte das Bundeskanzleramt, als es laut
Presseberichten 2014 erfuhr, dass der
Bundesnachrichtendienst den damaligen US-Präsidenten
Barack Obama, die damalige US-
Außenministerin Hillary Clinton sowie das amerikanische
Militär abgehört hat, und unter welchen Umständen
gehört das Abhören von NATO-Partnern ggf.
weiterhin zur allgemeinen Praxis des
Auslandsgeheimdienstes, ohne dass darüber das
Bundeskanzleramt Bescheid weiß (www.spiegel.de/politik/de
utschland/barack-obama-bnd-hoerte-offenbar-da
maligen-us-praesidenten-ab-a-4dbffc4c-318e-4f7
d-8fb7-d6b79c4c61c2)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
der Finanzen
31. Abgeordneter
Mirze Edis
(Die Linke)
Erwägt die Bundesregierung zur dauerhaften
Sicherung der Energieinfrastruktur und für die
Generierung langfristiger Einnahmen des Staates,
statt einer bis dato geplanten Reprivatisierung des
seit 2022 zu über 99 Prozent in staatlichem Besitz
stehenden Gaskonzerns Uniper, den Verbleib des
Unternehmens zumindest in Teilen in öffentlicher
Hand, und falls ja, zu welchen Konditionen, und
falls nein, wieso nicht (siehe www.nd-aktuell.de/a
rtikel/1196517.energiewende-der-markt-schafft-e
s-nicht.html?action=print)?
32. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie verteilen sich die bereits abgerufenen rund
4,8 Mrd. Euro für die Infrastruktur in dem vom
Hochwasser betroffenen Ländern aus dem
Sondervermögen „Aufbauhilfefonds 2021“ auf die
betroffenen Länder, betroffene Bürgerinnen und
Bürger, Unternehmen und sonstige Einrichtungen
(siehe Antwort der Bundesregierung auf meine
Schriftliche Frage 17 auf
Bundestagsdrucksache 21/3438), und wie hoch ist der Anteil der
Härtefälle an den abgerufenen Mitteln (bitte
absolut und relativ angeben)?
33. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie viele Anträge auf Entschädigungen aus dem
Sondervermögen „Aufbauhilfefonds 2021“ sind
aktuell noch in Bearbeitung, und mit welchem
Mittelabfluss rechnet die Bundesregierung bis
zum Auslaufen des Sondervermögens (bitte
begründen)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des
Innern
34. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Welche konkreten Maßnahmen plant die
Bundesregierung, um im Rahmen der europäischen
Migrationspolitik eine faire Verteilung von
Geflüchteten innerhalb der Europäischen Union
sicherzustellen?
35. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Welche Gründe lagen im Zeitraum vom 8. Mai bis
zum 31. Dezember 2025 für die Zurückweisung
bzw. Zurückschiebung von 23.189 Personen
(24.440 abzüglich 1.193 Zurückweisungen gemäß
§ 18 Absatz 2 Nummer 1 des Asylgesetzes –
AsylG – und 58 Zurückschiebungen gemäß § 18
Absatz 3 AsylG; vgl. https://bundespolizei.de/file
admin/user_upload/Downloads/Aktuelles/Presse
mitteilungen/20260101_Pressemitteilung_uE_De
zember_2025.pdf, S. 3) vor (bitte die 14
häufigsten Gründe für Zurückweisung bzw.
Zurückschiebung und die jeweilige Anzahl dieser Personen
auflisten)?
36. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Wie wurde seitens der Bundespolizei
sichergestellt, dass die im Zeitraum vom 8. Mai bis zum
31. Dezember 2025 insgesamt 1.193 gemäß § 18
Absatz 2 Nummer 1 AsylG zurückgewiesenen
und 58 gemäß § 18 Absatz 3 AsylG
zurückgeschobenen Personen (vgl. https://bundespolize
i.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Aktuelles/
Pressemitteilungen/20260101_Pressemitteilung_u
E_Dezember_2025.pdf, S. 3) nicht zu einem
späteren Zeitpunkt nach einem weiteren, dann nicht
festgestelltem Einreiseversuch trotz vorheriger
Zurückweisung bzw. Zurückschiebung, dann doch
noch einen Asylantrag in Deutschland stellen
konnten und somit zunächst einmal in
Deutschland verbleiben, und wie viele derart gelagerte
Fälle (von den insgesamt 1.251 Personen) sind
der Bundesregierung bekannt?
37. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Hat die Bundesregierung die Aussagen des US-
Präsidenten Donald Trump zur Kenntnis
genommen, der in einem Interview vor der Zerstörung
Europas aufgrund unkontrollierter Einwanderung
warnte und in diesem Zusammenhang explizit
Deutschland als Negativbeispiel anführte, und
wenn ja, sieht sich die Bundesregierung durch
diese Aussagen des US-Präsidenten in ihrer
bisherigen Migrationspolitik bestätigt (www.welt.de/po
litik/ausland/article6937cfc1c3b4893a9e2b2a42/u
s-praesident-im-interview-trump-fordert-von-euro
pas-politischer-fuehrung-andere-migrationspoliti
k.html)?
38. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchem Umfang hat das Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
die Broschüre „Ratgeber: Vorsorgen für Krisen
und Katastrophen“ in der überarbeiteten Fassung
(Stand: 11/2025, 2. Auflage) bislang verteilt, und
wie erklärt die Bundesregierung, dass – nach
meiner Kenntnis – bei Bestellungen vom 3.
November 2025 am 7. Januar 2026 eine
Versandverzögerung mit unklarem Lieferdatum gemeldet
wurde?
39. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchem Umfang ist das Sirenennetz in
Deutschland nach Kenntnis der Bundesregierung
derzeit einsetzbar, um bei Nichtverfügbarkeit von
KATWARN- und der NINA-App sowie Ausfall
des Mobilfunknetzes Sprachdurchsagen
vorzunehmen, und in welchem Umfang ist nach
Kenntnis der Bundesregierung das Mobilfunknetz
derzeit bundesweit in der Lage, bei Stromausfällen
den Betrieb mindestens für eine Erstinformation
der Bevölkerung via KATWARN, NINA und
Cellbroadcast innerhalb der ersten drei Stunden
aufrechtzuerhalten?
40. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Werden afghanische Personen, die in der
Vergangenheit eine Aufnahmezusage erhalten haben und
wegen des Visumverfahrens nach Pakistan reisten
und dort mit deutscher Unterstützung
untergebracht und versorgt wurden, auch nach einer
Rücknahme bzw. dem Widerruf dieser
Aufnahmezusagen weiterhin untergebracht/versorgt,
zumindest solange noch Rechtsmittel gegen die
Rücknahme der Aufnahmezusage anhängig sind, und
wenn ja, inwieweit (bitte so genau wie möglich
ausführen und gegebenenfalls differenzieren,
soweit es einen unterschiedlichen Umgang mit
unterschiedlichen Gerichtsverfahren geben sollte,
z. B. Eilanträge, Klagen, Beschwerden,
Verfassungsbeschwerden, Verfahren beim Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte), und welche
genaueren Angaben kann die Bundesregierung zum
Stand entsprechend anhängiger bzw. zum
Ergebnis bereits entschiedener Gerichtsverfahren
machen (bitte so genau wie möglich differenzieren,
etwa nach den vier unterschiedlichen
Aufnahmeprogrammen und unterschiedlichen Gerichten
bzw. Instanzen)?
41. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Welche genaueren Angaben kann die
Bundesregierung zum aktuellen Stand der Verfahren der
Mitte 2025 gut 2.300 afghanischen Personen in
Pakistan mit einer Aufnahmezusage machen
(etwa zur Zahl der seitdem nach Deutschland
eingereisten Personen, der Zahl widerrufener bzw.
bestätigter Aufnahmezusagen, noch ausstehender
Sicherheitsüberprüfungen, der Zahl der nach
Afghanistan abgeschobenen oder inhaftierten
Personen usw., bitte jeweils nach den vier
Aufnahmeprogrammen differenzieren), und in wie vielen
Fällen der Rücknahme einer Aufnahmezusage
wurde bislang diese Rücknahme wieder
zurückgenommen, etwa infolge von
Gerichtsentscheidungen oder nach Briefen, Protesten,
Widersprüchen der Betroffenen oder infolge von Appellen
von Abgeordneten, Prominenten oder Verbänden,
Kirchen usw. (bitte differenzieren)?
42. Abgeordnete
Lea Reisner
(Die Linke)
Wie hat sich die Bundesregierung im Rat der EU
zur Bitte der Ukraine positioniert (bzw. wird sich
positionieren), die auf den Einsatz der
europäischen Grenzagentur Frontex auf ihrem
Hoheitsgebiet drängt und dazu Schreiben an die EU-
Kommission in Brüssel gerichtet hat („EU will
Frontex-Einsätze in der Ukraine möglich
machen“, Frankfurter Rundschau vom 5. Januar
2026), und welche Haltung vertritt sie dort zu der
Frage, ob ein solcher Einsatz an ukrainischen
Außengrenzen erst nach einem Waffenstillstand oder
Friedensvertrag erfolgen sollte?
43. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche weiteren Treffen der Bund-Länder-
Arbeitsgruppe zu beamtenrechtlichen und
waffenrechtlichen Konsequenzen aus der AfD-
Einstufung hat es seit ihrer Auftaktsitzung am 18.
September 2025 gegeben bzw. wird es noch geben,
und aus welchen Institutionen setzt sich der
Teilnehmendenkreis der Arbeitsgruppe zusammen?
44. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Fortschritte macht die Bundesregierung
mit Blick auf die Empfehlungen in Abschnitt A
(Maßnahmen zur Förderung des Übergangs hin zu
einem anderen Rechtsstatus bereits vor Ende des
vorübergehenden Schutzes) der „Empfehlung des
Rats für einen koordinierten Ansatz beim
Übergang hin zu neuen Optionen nach dem Ende des
vorübergehenden Schutzes für Vertriebene aus der
Ukraine“ (https://data.consilium.europa.eu/doc/do
cument/ST-12015-2025-INIT/de/pdf), und wie
viele Menschen mit vorübergehendem Schutz
konnten bereits in eine andere
Aufenthaltserlaubnis wechseln (bitte nach jeweiligem
Aufenthaltstitel auflisten)?
45. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen trifft die Bundesregierung,
um Syrerinnen und Syrer mit humanitären
Aufenthaltstiteln eine langfristige und planbare
Perspektive in Deutschland zu bieten, und wie vielen
Syrerinnen und Syrern mit humanitären
Aufenthaltstiteln wurde zusätzlich zu diesem
Aufenthaltstitel eine weitere Aufenthaltserlaubnis erteilt
(bitte nach jeweiligem Aufenthaltstitel auflisten)?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
46. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Steht die Bundesregierung bezüglich des
Stromausfalls in Berlin in bilateralem Austausch mit
den USA, und wenn ja, wird in diesem
Zusammenhang auch die Sicherung der
Stromversorgung von US-Standorten und US-Militäranlagen
in Deutschland gegen mögliche ähnlich
motivierte Anschläge von Linksextremisten thematisiert
(www.welt.de/politik/deutschland/article695e823f
4d1d5f581eeaed93/stromausfall-in-berlin-diese-li
nksextremisten-das-sind-profis-wegner-kuendigt-
nach-blackout-konsequenzen-an.html)?
47. Abgeordneter
Robin Wagener
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung
dazu gebildet, ob die presseöffentlich bekannte
Nutzung einer falschen IMO-Nummer (IMO =
Internationale Seeschifffahrts-Organisation) durch
den russischen Schattenflottentanker Tavian (IMO
1095337) als Bruch des internationalen Seerechts
anzusehen ist, und wenn ja, wie lautet diese, und
hat sie geprüft, wie sie für den Fall des
Eindringens in deutsche Hoheitsgewässer vorgehen
würde, und wenn ja, wie lautet das Ergebnis dieser
Prüfung (www.lloydslist.com/LL1155512/From-z
ombie-tankers-to-fake-IMO-numbers-the-identit
y-frauds-now-playing-out-at-sea)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
48. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Welche konkreten Maßnahmen plant die
Bundesregierung in den kommenden sechs Monaten, um
die nach wie vor hohen und ggf. steigenden
Energiekosten für private Haushalte nachhaltig zu
senken?
49. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann legt die Bundesregierung die von der
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
Katherina Reiche mehrfach medial angekündigte
Kraftwerksstrategie (zuletzt im Gespräch mit
Table Media, table.media/podcast, Folge vom
13. Dezember 2025) sowie die von ihr für
Dezember 2025 angekündigten
Ausschreibungskriterien (vgl. www.zfk.de/politik/deutschland/
reichekuendigt-meilensteine-kraftwerksfahrplan) vor,
und welche Auswirkungen hat die Verzögerung
für Energieerzeuger und Versorgungssicherheit?
50. Abgeordneter
Mirze Edis
(Die Linke)
Prüft die Bundesregierung vor dem Hintergrund
der geplanten Rettung eines großen italienischen
Stahlwerks, Taranto, durch einen US-Investor,
wobei der italienische Staat mit 40 Prozent am
Kapital beteiligt werden soll, eine ähnliche
politische Maßnahme, wie z. B. eine
Bundesbeteiligung am kriselnden Stahlwerk HKM in Duisburg,
um die Grundstoffindustrie in Deutschland zu
retten, und falls nein, wieso nicht („Investor aus
USA soll Italiens Riesen-Stahlwerk retten“,
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7.
Dezember 2026, S. 18)?
51. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Kann die Bundesregierung erklären, warum die
Versorgungssicherheit mit Erdgas laut der
Bundesnetzagentur gewährleistet sein soll, diese aber
ebenfalls dazu aufruft, den Gasverbrauch
möglichst zu reduzieren, und kann die
Bundesregierung vor diesem Hintergrund eine Gasmangellage
in diesem Jahr ausschließen (www.t-online.de/hei
m-garten/aktuelles/id_101073342/fuellstand-der-g
asspeicher-bei-kaeltewelle-noch-bis-zur-haelfte-g
efuellt.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
52. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern sieht die Bundesregierung
Reformbedarf bezüglich der deutschen Rechtslage zur
Leihmutterschaft in Anbetracht der
internationalen wirtschaftlichen und menschenrechtlich
relevanten Implikationen, die dadurch entstehen,
dass die konkrete Ausgestaltung des deutschen
Verbots zu einer Verlagerung der
Inanspruchnahme von Leihmutterschaft ins Ausland führt?
53. Abgeordneter
Ulrich von Zons
(AfD)
Welche Gründe sprechen vor dem Hintergrund
der schriftlichen Erklärung der Justizministerin in
Mecklenburg-Vorpommern, von ihrem
Weisungsrecht gemäß den §§ 146 und 147 des
Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) gegenüber den
Staatsanwaltschaften keinen Gebrauch zu machen, aus
Sicht der Bundesregierung dagegen, die §§ 146
und 147 GVG, welche die Weisungsgebundenheit
der Staatsanwaltschaften gegenüber der
jeweiligen Landesjustizverwaltung oder der
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz
regeln, entweder ersatzlos abzuschaffen oder
inhaltlich, etwa durch einen gesetzlich normierten
Weisungskatalog, neu zu fassen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
54. Abgeordnete
Nicole Gohlke
(Die Linke)
Wird das Bundesministerium für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend bis zum Stichtag
1. August 2026 sicherstellen, dass der vom
Bundesministerium erstellte Dritte Bericht der
Bundesregierung zum Ausbaustand der ganztätigen
Bildungs- und Betreuungsangebote für
Grundschulkinder nach § 24a SGB VIII (GaFöG-
Bericht) ausgewiesene Mangel von rund 30.000
Ganztagesplätzen – beziehungsweise bis zu
65.000 im sogenannten dynamischen Szenario –
rechtzeitig mit zusätzlichen finanziellen Mitteln
ausgeglichen wird, damit Familien den ihnen
zugesicherten Rechtsanspruch auf
Ganztagsbetreuung zum Schuljahr 2026/2027 wahrnehmen
können, insbesondere in westdeutschen
Bundesländern und finanzschwachen Kommunen, in denen
die Schaffung oder Finanzierung der nötigen
Infrastruktur gefährdet ist, und wenn nein, warum
nicht, und wenn ja, in welchem Umfang, und
wie?
55. Abgeordnete
Iris Nieland
(AfD)
Wie begründet das Bundesministerium für
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend die
vom Bundesrechnungshof in seinen
„Bemerkungen 2025“ festgestellten überplanmäßigen
Ausgaben in Höhe von 586 Mio. Euro beim
Kinderzuschlag sowie für die vom Bundesministerium
der Finanzen (BMF) ungenehmigte, aber laut
Erklärung des BMF einwilligungsfähige
Mehrausgabe von 10,2 Mio. Euro beim Kindergeld?
56. Abgeordnete
Nicole Gohlke
(Die Linke)
Inwiefern stellt die Bundesregierung, hier
insbesondere das Bundesministerium für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vor dem
Hintergrund des IQB-Bildungstrends 2024 bei ihrer
Kooperation mit Ländern und Kommunen sicher,
dass der Ausbau der Ganztagsbetreuung
tatsächlich zur Sicherung von Basiskompetenzen und zur
Verringerung sozialer Disparitäten beiträgt, wenn
die Bundesregierung selbst konstatiert, dass
Kommunen ohne die Angebote der Jugendarbeit,
insbesondere in Rand- und Ferienzeiten, keine
Ganztagsbetreuung realisieren können (siehe
Bundestagsdrucksache 21/3193), dafür aber verstärkt
Assistenzkräfte oder sonstige „geeignete Personen“
anstelle von pädagogischen Fachkräften einsetzen
wollen, und wie trägt die Bundesregierung vor
diesem Hintergrund dazu bei, auch angesichts der
von Kommunen als unzureichend kritisierten
Finanzierung nach dem Ganztagsförderungsgesetz
(siehe Dritter GaFöG-Bericht der
Bundesregierung), dass der Ganztagsausbau nicht auf Kosten
der Betreuungsqualität und des pädagogischen
Niveaus erfolgt?
57. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Warum hat die Bundesministerin für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien
im Rahmen der Sendung „Politikergrillen mit Jan
Philipp Burgard“ eine Obergrenze für Kinder mit
Migrationshintergrund an Schulen als „denkbares
Modell“ bezeichnet (www.zeit.de/politik/deutschl
and/2025-07/karin-prien-bildungsministerin-ober
grenze-kinder-mirationshintergrund#cid-7652
7236)?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
Relationen
- asked ← Lea Reisner (Frage)
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- part_of_vorgang → Aufenthaltsperspektiven für Syrer mit humanitären Aufenthaltstiteln (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ausschluss des Herstellers Huawei bei der geplanten Ausrüstung der Bahnstrecken mit dem Future Railway Mobile Communication System (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Austausch mit den USA bzgl. des Stromausfalls Berlin (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen der neuen Grundsicherung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen geplanter Totalsanktionen im SGB II auf nicht sanktionierte Familienmitglieder (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bei neuen Sanktionsregelungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bewertung der Einführung des Bürgergeldes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bewertung von Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump zur Migrationspolitik in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu beamtenrechtlichen und waffenrechtlichen Konsequenzen aus der Einstufung der AfD als "gesichert rechtsextrem" (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Defizite bei der Durchsetzung verpflichtender Sprach- und Integrationsmaßnahmen für Bürgergeldbezieher (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einführung eines deutsch-polnischen Bahntickets für Jugendliche (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einsatzfähigkeit des Sirenennetzes in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Förderung des Übergangs hin zu einem anderen Rechtsstatus für Vertriebene aus der Ukraine gemäß Empfehlung des Rates der EU (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Freiwillige Nutzung einer digitalen Brieftasche (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gründe für die Zurückweisungen von Geflüchteten im Zeitraum Mai bis Dezember 2025 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Hoher Anteil von Bürgergeldbeziehern mit Migrationshintergrund (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Inanspruchnahme der geförderten beruflichen Weiterbildungsangebote nach dem Bürgergeld-Gesetz im Jahr 2024 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Lage der Gasversorgung in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen gegen hohe Energiekosten für Privathaushalte (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen zur EU-weiten Verteilung von Geflüchteten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mittelverwendung des Aufbauhilfefonds 2021 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliche Abschaffung oder Reform der Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliche Obergrenzen für Kinder mit Migrationshintergrund an Schulen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Möglicher Einsatz der Grenzschutzagentur Frontex in der Ukraine (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliche staatliche Maßnahmen zur Rettung des Stahlwerks HKM in Duisburg (Mündliche Frage)
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